Luxleaks : Dernier casse-pipe

Non seulement le procès en cassation Luxleaks aura lieu demain, mais il y aura aussi un piquet de protestation sur le parvis de la cité judiciaire. Le woxx se lèvera tôt et vous pourrez assister en direct via Facebook Live et Twitter à ce qui se trame dans ce scandale qui dure depuis 2014 – et qui n’est pas près d’être fini. Alors : à vos appareils ! mehr lesen / lire plus

„Ich verstehe, dass es vielen nicht schnell genug geht“

Zu wenig Interesse an ihren Erfahrungen habe der Staat, meinen private Initiativen der Flüchtlingshilfe – vor allem hinsichtlich einer kohärenteren Integrationspolitik. Yves Piron, Direktor des „Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration“ (Olai) reagiert im Gespräch mit der woxx auf diese Kritik.

„Unsere finanziellen Mittel werden gar nicht ausgeschöpft“: Olai-Direktor Yves Piron. (Foto: David Angel)

woxx: In einem Interview mit uns haben Sie vor einem Jahr gesagt, der Olai greife „viel häufiger als bisher auf NGOs zurück“. Wäre es da nicht angemessen, diese mehr in die Planung einzubeziehen?

Yves Piron: Wir arbeiten sehr viel mit der Zivilgesellschaft zusammen, insbesondere, was die Aufnahme und die Integration von Flüchtlingen anbelangt. mehr lesen / lire plus

„Die größte Herausforderung sind nicht die Flüchtlinge“

Wünscht sich, dass zivilgesellschaftliche Initiativen enger einbezogen werden in die Planung staatlicher Integrationspolitik: Asti-Präsidentin Laura Zuccoli. (Foto: ASTI)

In der staatlichen Integrationspolitik erkennt Laura Zuccoli bislang keinen roten Faden. Die Präsidentin der „Association de soutien aux travailleurs immigrés“ (Asti) bemängelt auch, dass man sich von öffentlicher Seite zu wenig für die Erfahrungen der NGO interessiert.

woxx: Ist die ASTI mit der Arbeit des Integrationsministeriums zufrieden?

Laura Zuccoli: Wir finden, dass die Auffangstrukturen für die neuankommenden Flüchtlinge sich im Vergleich zu den Verhältnissen unter der vorherigen Regierung verbessert haben, insbesondere, wenn man bedenkt, dass 2015 sehr viele Leute gekommen sind. In dieser Hinsicht wurden also große Fortschritte gemacht. mehr lesen / lire plus

Stock-options: Gramegna temporise

Le régime des stock-options ne met pas tout le monde d’accord, ni dans la coalition, ni dans l’opposition. Destiné à attirer du personnel qualifié – et riche – il est aussi une source d’abus à laquelle le ministre des Finances peine à mettre fin.

Patate chaude et pomme de discorde : les stock-options ne divisent pas que les coalitionnaires (© creative commons)

Dans une interview donnée à nos collègues du Quotidien, Eugène Berger, chef de file des libéraux au Parlement a prédit qu’avant les élections d’octobre 2018 « les différences vont s’accentuer » entre les partis au gouvernement. Eh bien, une des pommes de discorde semble être le régime des stock-options. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (1): Was steckt hinter „Queeres Verlegen“?

Letzten Samstag fand in Berlin die feministische Buchmesse „Queeres Verlegen“ statt. Mit Vernetzungsrunden, Diskussionen, Lesungen und Ständen sollte queer-feministischen Publikationen Raum zum Austausch und zur Vernetzung geboten werden. Gerade im Rahmen der Diskussionen über die Finanzierung von Journalismus, die in Luxemburg stattfinden, lohnt sich ein Blick in die deutschsprachige feministische Szene. Wie finanzieren sich Publikationen und Verlage, die in einer gesellschaftlichen Nische operieren? Wie funktionieren die Redaktionen kleiner Publikationen, die gänzlich auf ehrenamtlicher Basis operieren? Die woxx war vor Ort in Berlin, um Stimmen einzufangen. In den nächsten Tagen und Wochen präsentieren wir deswegen Audio-Interviews mit unterschiedlichen queer-feministischen Medien und Verlägen, die auf der Messe präsent waren. mehr lesen / lire plus

La semaine à venir : Mladić, Luxleaks et les violences faites aux femmes

Au début de chaque semaine, le woxx vous présente une sélection d’évènements à venir : que se passera-t-il, qu’est-ce qui deviendra important, quels sont les sujets que nous traiterons ?

Lundi, c’est la Journée mondiale des droits de l’enfant. Le 20 novembre 1959, l’Assemblée générale des Nations unies a adopté la Déclaration des droits de l’enfant – d’où la date. Au Luxembourg, l’Ombudscomité fir d’Rechter vum Kand (ORK) présentera son rapport annuel. Cette année, le dossier central du rapport sera intitulé « Les droits de l’enfant et les enfants en situation transfrontalière et internationale ».

Mardi se tiendra au Centre de formation et de séminaires (Cefos) à Remich un colloque sur « Les dangers pour le salariat face à la montée des mouvements d’extrême droite en Europe » organisé par les chambres des salariés du Luxembourg, de la Sarre et de Vienne. mehr lesen / lire plus

CO2-Handel – der falsche Weg zum Klimaschutz?

Auf Marktmechanismen zu setzen scheint mittlerweile beim Klimaschutz Konsens zu sein. Die Grassroots Global Justice Alliance hält dagegen.

Für CO2-Emissionen einen angemessenen Preis festlegen, das ist die Lösung für das dringliche Klimaschutz-Problem. Das war die letzten zwei Wochen im Rahmen der COP23-Klimakonferenz in Bonn von PolitikerInnen, WirtschaftslobbyistInnen und KlimaforscherInnen zu hören.

Carbon Pricing Report

Doch es gibt auch Widerspruch, zum Beispiel von Seiten des US-NGO-Netzwerks Grassroots Global Justice Alliance. Diese haben kurz vor Ende der COP23 einen kritischen Bericht zum CO2-Handel vorgelegt. Warum Marktsysteme den Klimawandel nicht aufhalten können, warum sie den verwundbarsten Gemeinschaften nicht weiterhelfen und wie sie es den fossilen Energiekonzernen ermöglichen, sich an Klimaschutzmaßnahmen vorbeiuzudrücken, das legt der Carbon Pricing Report dar. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? One Mississippi

Eine queere, tragikomische Serie, mit liebenswerten Figuren über ernste Lebensthemen? Das alles hat „One Mississippi“ zu bieten.

Eine lebensbedrohliche Infektion, eine Krebsdiagnose, eine gescheiterte Beziehung, der Tod ihrer Mutter – das Jahr 2012 hielt viele böse Überraschungen für Tig Notaro bereit. Doch die US-amerikanische Komikerin und Schauspielerin wusste sich diese zunutze zu machen: Der Stand-up-Auftritt, in dem sie ihre Erfahrungen erstmals zur Sprache brachte, verhalf ihr schlagartig zu internationaler Bekanntheit. Mit dem für sie typischen staubtrockenen Humor kann Notaro scheinbar jedem noch so harten Schicksalsschlag etwas Witziges abgewinnen.

Die Komikerin hatte ihre Geschichte aber längst nicht auserzählt: Nachdem im April 2015 die Netflix-Doku „Tig“ erschienen war, lief im Herbst desselben Jahres die von Notaro kokreierte Fernsehserie „One Mississippi“ auf der Streaming-Plattform des Versandhändlers Amazon an. mehr lesen / lire plus

Adolfo Bioy Casares : Nouvelles fantastiques

Ce n’est qu’une réédition de l’original paru en 1945, mais les « Nouvelles fantastiques » de Bioy Casares n’ont pas vieilli et restent aussi pertinentes.

Même après sa mort, l’Argentin Adolfo Bioy Casares est resté dans l’ombre de son compatriote et ami de longue date Luis Borges. Pourtant, son œuvre, si elle puise dans la même joie des jeux de pensée et de la construction d’univers a priori absurdes, est sur beaucoup de points plus visionnaire que celle de Borges. Ainsi, Casares a été l’un des premiers à comprendre le potentiel de la forme du roman policier. Une forme qu’il a détournée dans de nombreux écrits, comme son roman-phare « L’invention de Morel », qui reste un des grands classiques non seulement de la littérature sud-américaine, mais – de par son universalité et des thèmes comme l’impossibilité de communiquer et la solitude – aussi de la littérature mondiale. mehr lesen / lire plus

Luxleaks : le procès de la dernière chance

La semaine prochaine, plus précisément à partir de jeudi 23 novembre, le procès Luxleaks entrera dans son troisième round, la cassation.

Une dernière tournée à la cité judiciaire pour les lanceurs d’alerte Luxleaks. (photo: ©woxx)

Une dernière chance s’offre à la justice luxembourgeoise pour acquitter les deux lanceurs d’alerte Antoine Deltour et Raphaël Halet. Pourtant, les deux premiers procès et le contexte politique ne laissent pas entrevoir beaucoup d’espoir pour une issue heureuse. En d’autres mots, une continuation du procès devant la Cour européenne des droits de l’homme à Strasbourg semble inévitable.

Cela pour plusieurs raisons. D’abord, les jugements dans le premier procès et en appel, où les juges consécutifs ont refusé de trancher la question de la légalité des tax rulings que les lanceurs d’alerte ont révélés au grand public. mehr lesen / lire plus

Berlin: Queeres Verlegen

Am Wochenende findet in Berlin eine feministische Buchmesse statt, die Vernetzung und Austausch über queeres Verlegen fördern will.

Am Samstag geht in Berlin die queerfeministische Buchmesse „Queeres Verlegen“ über die Bühne. Neben Ständen feministischer Verläge und Zeitschriften wie den Wiener „An.schlägen“ oder der „Queerulant_in“ stehen Diskussionen und Lesungen auf dem Programm. Gesprächsrunden gibt es beispielsweise zum Thema queeres Verlegen in der Türkei oder über die Frage, welche gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen die Publikation feministischer Inhalte haben kann. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sichtbarkeit kleiner oder marginalisierter Publikationen zu fördern und einen Austausch darüber zu führen, wie gesellschaftliche Normen – auch sprachlich – in Frage gestellt werden können. mehr lesen / lire plus

woxxenrückblick (3)

Meinungsfreiheit, Revolution, Reformen und Oper – was diese Woche wichtig war.

Diese Woche begann die „Semaine Ecpat“, mit der die luxemburgische NGO auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern aufmerksam machen wollte. Zu diesem Anlass wurde auch eine Broschüre veröffentlicht, in der sich Hinweise für einen bewussteren Sprachgebrauch bei der Thematik finden. Während die „Semaine Ecpat“ bis zum 21. November geht, startet am Sonntag schon die „Orange Week“, die ihrerseits die Problematik der Gewalt gegen Frauen beleuchten will – dies zum Teil auch wörtlich.

Für viel Aufregung sorgte eine Projektion des Statec, nach der im Jahr 2060 bis zu 1,2 Millionen Menschen in Luxemburg leben könnten. mehr lesen / lire plus

Verzogen – vertrieben – verschleppt

Marianne Bühler forscht bereits seit vielen Jahren zur Geschichte des Trierer Raums. Am Mittwoch zeigte sie in der Ettelbrücker Synagoge die Verbindungen zwischen den jüdischen Familien Luxemburgs, der Eifel und des Hunsrück auf. Dabei thematisierte sie auch die Zeit von Flucht und Exil nach Luxemburg in den Vorkriegsjahren.

Die Theologin Marianne Bühler forscht zu den Familienverbindungen in der Region Luxemburg-Mosel-Eifel-Hunsrück. (Fotos: woxx)

In der Region von Mosel, Eifel und Hunsrück gab es bereits sehr früh kleine jüdische Ansiedlungen, manche Spuren gehen bis ins Mittelalter zurück. Nach Luxemburg verstärkten sich die Kontakte, als es hier nach der Französischen Revolution und der damit einhergehenden jüdischen Emanzipation zu einer Wiederansiedlung kam. mehr lesen / lire plus

Toujours autant de demandes d’asile

Le flot de demandeurs d’asile ne tarit pas : 2017 pourrait se rapprocher de l’année record 2015 en termes d’arrivées.

(Graphiques : Direction de l’immigration)

Le nombre d’arrivées de demandeurs d’asile reste à un niveau élevé : 1.938 personnes sont déjà arrivées au Luxembourg cette année. C’est ce que révèlent les statistiques que la Direction de l’immigration publie tous les mois. L’année dernière, en octobre, ils étaient 1.690 à avoir demandé l’asile au Luxembourg. En 2015, année record, ils étaient 1.595 en octobre – mais ils étaient environ 850 à arriver en novembre et en décembre, au pic de la « crise des réfugiés ». mehr lesen / lire plus

Identität: Gestern, heute und morgen

Im Rahmen der „Journées sociales 2017“ stehen am Freitag und Samstag Themen wie Rassismus, Identität, Engagement und Integration im Mittelpunkt zahlreicher Konferenzen und Workshops.

Am 17. und 18. November sind im Rahmen der „Journées sociales 2017“ mehrere Veranstaltungen geplant. Los geht’s am Freitag Abend mit gleich zwei Konferenzen im Forum Geeseknäppchen: Nach einer Erörterung von „Identität“ der Historikerin Sonja Kmec aus historischer und kulturwissenschaftlicher Sicht, referieren die Forscherinnen Elke Murdock und Sara Steinmetz über Identität und Integration multikultureller Jugendlicher in Luxemburg. Am folgenden Samstag Morgen werden an diversen Schulen in Zusammenarbeit mit Asti, Caritas Accueil et Solidarité, CSJ Schüler a Studenten, ErwuesseBildung und Reech eng Hand Workshops zu Themen wie Rassismus, Engagement und Integration angeboten. mehr lesen / lire plus

„In Kolumbien haben wir keine Zukunft“

Ein Jahr ist es her, dass die kolumbianische Regierung ein Friedensabkommen mit der Guerilla Farc unterzeichnet hat. Doch die brutale Repression gegen Kokabauern gefährdet den brüchigen Frieden. Angesichts der mafiaartigen Praktiken der Paramilitärs hält der Staat hingegen still – Gründe dafür sind Angst und Korruption.

Auf der Flucht: die ehemalige kolumbianische Staatsanwältin María Nancy Ardila. (Foto: Knut Henkel)

Staatsanwältin María Nancy Ardila hat lediglich ihren Job gemacht – und das haben bereits zwei ihrer Familienmitglieder mit dem Leben bezahlt. Im Süden Kolumbiens  hatte sie, beinahe zufällig, stockende Ermittlungen gegen eine paramilitärische Bande wieder aufgenommen, die in der Region Caicedonia den Drogenhandel kontrolliert. mehr lesen / lire plus

Table ronde sur l’aide à la presse : Mikado

La table ronde proposée par Maison Moderne « Au nom de la diversité : Aide à la presse » n’a pas vraiment dépassé le stade de l’énième état des lieux dans un dossier épineux. Pourtant, une chose est devenue claire : l’aide à la presse ne sera pas réformée avant octobre 2018.

Cadre très « corporate » pour une discussion sur des subventions. (© woxx)

Tandis que d’autres associations plus modestes préfèrent organiser leurs débats dans la salle adjacente, Maison Moderne (éditrice entre autres de Paperjam) a vu plus grand et a réservé l’hémicycle de la Rotonde 1. Un hémicycle rempli seulement aux deux tiers, ce qui faisait remarquer à Vincent Ruck, « Project Manager » du « Paperjam Club » et hôte de la soirée, qu’il y avait moins de gens que dans les soirées « Fintech ». mehr lesen / lire plus

Cellule de renseignement financier : une nette augmentation

Comme chaque année, la cellule de renseignement financier (CRF) publie son rapport annuel. L’année 2016 a vu les déclarations auprès de l’organisme monter de 179 pour cent – un signe que la place financière se protège.

Le blanchiment toujours tête de liste dans les déclarations auprès de la CRF. (© flickr.com)

La CRF, qui dépend du parquet économique et financier luxembourgeois, est une cellule spécialisée dans la lutte contre le blanchiment et le financement du terrorisme. Sa mission est de recevoir des déclarations de soupçons de la part des professionnels de la place financière et au-delà (notaires, casinos, etc.), de les analyser et, si une infraction est retenue, de transmettre le dossier aux autorités compétentes. mehr lesen / lire plus

Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern

Im Rahmen der „Semaine Ecpat“ ist diese Woche eine Reihe an Veranstaltungen geplant, um für die Problematik der sexuellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu sensibilisieren.

(© Ecpat Luxembourg)

Ecpat – das ist der Name einer luxemburgischen NGO, die gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern kämpft. Das wenig bekannte Akronym steht für „End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Reason“. Anlässlich des dritten europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch am 18. November wartet Ecpat diese Woche mit einem gut gefüllten Veranstaltungsprogramm auf.

So wurde am gestrigen Montag bereits der „Guide de terminologie pour la protection des enfants“ vorgestellt, der von Ecpat Luxembourg und Ecpat International in Zusammenarbeit mit Organisationen wie Europol und Interpol ausgearbeitet wurde. mehr lesen / lire plus

„Wir sind nicht gefährlich, sondern in Gefahr“

Für eine rechtliche Anerkennung der „sans papiers“ in Belgien: Demo mit rund 1.500 Teilnehmenden in der Brüsseler Innenstadt.

Für die rechtliche Anerkennung der „sans papiers“: Demo am 12. November 2017 in Brüssel. (Foto: T. Fuchshuber)

Klein war sie nicht, die Demonstration für die Rechte der „sans papiers“, die am gestrigen Sonntag in Brüssel stattgefunden hat. Rund 1.500 Menschen sind es laut der Polizei gewesen, die sich an der Gare du Nord zusammengefunden hatten. Sie waren einem Aufruf gefolgt, der unter anderem von der Asbl „SOS migrants“ und der Gewerkschaft FGTB unterzeichnet war. « Des travailleurs sans papiers sont aussi des travailleurs, avec les mêmes droits », so ein Gewerkschaftsvertreter. mehr lesen / lire plus