MUR DE SCHENGEN: Nos Ulbricht à nous

Lorsqu’une partie du Mur de Berlin se retrouve à Schengen, l’on ne peut que s’en féliciter. Mais pas forcément pour les mêmes raisons que les initiateur-trice-s de cette action.

Depuis bientôt deux semaines, la petite commune mosellane de Schengen accueille un mastodonte berlinois de trois mètres de haut, un mètre vingt de large et pesant 2,8 tonnes. L’hystérie des festivités de la chute du Mur de Berlin, avec l’installation d’un de ses morceaux sur le sol du village dans lequel la convention du même nom fut signée, n’a donc pas épargné le Luxembourg. Le message officiel que ce symbole entend communiquer aux citoyen-ne-s de l’Union est évident : le Mur, incarnation de la division et de l’oppression en Europe, installé à Schengen, dont le traité est supposé assurer aux citoyen-ne-s de l’espace en question la libre circulation. mehr lesen / lire plus

EU-KLIMAPOLITIK: Schlafender Riese?

Wie kann die EU ihre Rolle als Vorreiterin im Klimaschutz wieder-gewinnen? Wer danach fragt, muss den Blick darauf richten, weshalb sie diese Stellung beim Klimagipfel vor zwei Monaten nicht innehatte.

Connie Hedegaard wird die Krallen zeigen müssen, um ihre horizontale Zuständigkeit im Klimabereich gegen die Kommissarskollegen durchzusetzen.

Nur zögerlich rücken Europas Politiker davon ab, blind gegen die Sündenböcke China und USA zu wettern. Bei ihrer Anhörung vor dem Europäischen Parlament vergangenen Januar schlug Connie Hedegaard, Gastgeberin des Kopenhagener Gipfels und designierte Klimaschutzkommissarin, einen neuen Ton an. Am „Desaster“, wie der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren, den Ausgang des Klimagipfels nannte, ist die EU in ihren Augen eindeutig mitverantwortlich. mehr lesen / lire plus

THEATRE: Cioran reloaded

Avec « Mansarde à Paris » de Matéi Visniec, une collaboration luxo-roumaine en 2007, la Kulturfabrik avait créé une petite surprise. D’autant plus que la pièce primée de nombreuses fois à l’étranger retourne au Luxembourg à la fin de ce mois.

Même la philosophie la plus cynique peut donner lieu à un spectacle de liesse.

Il est donc enfin prophète dans son propre pays. Radu Afrim, le metteur en scène de « Mansarde à Paris » en 2007 à la Kulturfabrik a connu – avec toute son équipe – une véritable consécration à la suite de la tournée que la pièce a menée.

Mais d’abord, il nous faut faire un petit détour pour nous rafraîchir la mémoire. mehr lesen / lire plus

MARCO BELLOCCHIO: Chemises noires pour nuits blanches

Dans son nouveau film « Vincere », Marco Bellocchio raconte l’histoire méconnue de la femme cachée du dictateur Benito Mussolini. Une romance nerveuse d’un formalisme époustouflant.

Une passion commune pour les choses pas communes : Ida Dalser et Mussolini en prototypes du fascisme italien.

A la veille de la Première Guerre mondiale, Ida Dalser tombe sous le charme de Benito Mussolini. Subjuguée par le charisme et la fougue du jeune leader socialiste, elle n’hésite pas à vendre ses biens pour financer sa carrière politique. Ils se marient et de leur union naît Benito Albino, le premier fils du futur dictateur. Seulement ce dernier a déjà une femme dans sa vie, Rachele Guidi, son amie d’enfance, qui lui a donné une fille. mehr lesen / lire plus

Der Kleinbürger

Er gilt als einer der „Nationalmaler“ Luxemburgs. Seine Kunst ist jedoch vor allem eines: konventionell.

MALEREI

Joseph Kutter (1894 – 1941) ist das nationale Aushängeschild der Luxemburger Kultur ? ein Klassiker sozusagen. Wer kennt nicht seine Clowns, seine Darstellungen von Frauen und Kindern oder seine Landschaftsbilder.

Dennoch zeichnet sich seine Kunst vor allem durch eines aus: Stillstand. Und das nicht nur im übertragenen Sinne – aus seinen Bildern strömt eine gewisse spießbürgerliche Enge – sondern auch im figurativen Sinne. Bewegung kommt in den Bildern von Kutter nicht vor. Es sind vor allem Stillleben, die sein Werk auszeichnen. Inspirationsquelle seiner Malerei war – zumindest auf den ersten Blick – weniger die Auseinandersetzung mit Literatur oder Politik, als vielmehr die Abbildung der eigenen familiären Umgebung sowie gewisser Reiseimpressionen und Stadtansichten. mehr lesen / lire plus

LUXEMBURG-ATLAS: Fehlender Tiefgang

Der prächtige Luxemburg-Atlas verhebt sich ein wenig an der umfassenden Darstellung des Kleinstaates. Dennoch stellt er mit nicht wenigen aufschlussreichen Karten und Texten einen Gewinn für neugierige Leserinnen und Leser dar.

FRONTALIERS
Die Herkunftsgebiete der Grenzgänger entfernen sich zunehmend von den luxemburgischen Grenzen. Im Zeitraum von 1991-2005 entstanden neue Pole, die zwar weiter von Luxemburg entfernt sind, jedoch näher an den Hauptverkehrsadern liegen.

Einen Atlas zu erstellen, ist fürwahr eine titanische Aufgabe, die rundheraus Lob und Anerkennung verdient. Auf den Schultern des mythischen Titanen ruhten bei den alten Griechen „die Säulen, die Erde und Himmel auseinander halten“, so Homer. Wahrscheinlich wurde er 1585 von G. mehr lesen / lire plus

GRIECHENLAND: Europäische Schocktherapie

In Europa geht die Angst vor dem Auseinanderfallen der Eurozone um. Nicht nur die griechische Schuldenkrise gefährdet die Stabilität der Gemeinschaftswährung, sondern auch der drohende Bankrott in weiteren Mitgliedstaaten. Am Umgang mit Griechenland will die EU ein Exempel statuieren.

Bankrotteure im Gespräch: Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou (l.) und sein spanischer Amtskollege Jose Luis Rodriguez Zapatero.

Bei den deutschsprachigen Medien steht Jean-Claude Juncker noch immer hoch im Kurs – auch wegen seiner bisweilen drastischen Formulierungen. Am vergangenen Dienstag konnte er als Chef der Euro-Gruppe wieder einmal eine Kostprobe davon geben. Griechenland habe angesichts seiner Verschuldung einen „haushaltspolitischen Souveränitätsverzicht“ geleistet und stehe nunmehr „unter europäischer Oberbeobachtung“, sagte Juncker in einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“. mehr lesen / lire plus

MOBILITÄT: Ende der Schonfrist

In Sachen Verkehrspolitik geht der Umweltgewerkschaft Méco langsam die Geduld aus. Neun Maßnahmen sollen helfen, den Anteil des öffentlichen Verkehrs zu erhöhen.

Als ersten Schritt fordert der Mouvement Ecologique, den Entwurf des sektoriellen Plans „Mobilität“ im Sinne einer integrativen Mobilitätsplanung zu überarbeiten und zu ergänzen. Der Plan sollte sich nicht mit einer räumlichen Festschreibung der Trassen zukünftiger Verkehrsverbindungen begnügen, sondern sich die Vision einer integrativen Mobilitätsplanung der unterschiedlichen Verkehrsträger zum Ziel setzen.

Nach den finanzpolitischen Debatten der letzten Monate und dem immer wieder vorgebrachten „Finanzvorbehalt“ gegenüber bereits beschlossenen Infrastrukturvorhaben fordert der Méco das Nachhaltigkeitsministerium auf, für die aktuelle Legislaturperiode die Prioritäten offen zu legen. mehr lesen / lire plus

Genug Aufnahmekapazität in Frauenhäusern

Am 15. Januar 2010 lebten 12 Frauen ohne Kinder, 45 Frauen mit Kindern und 60 Kinder (30 Jungen und 30 Mädchen) in den Frauenhäusern. Und: In den letzten Jahren hatten wir in den Frauenhäusern im Jahresdurchschnitt eine Besetzungsrate von 92 Prozent. So heißt es in einer Antwort von der Chancengleichheitsministerin Françoise Hetto-Gaasch auf eine parlamentarische Anfrage des ADR-Abgeordneten Jean Colombera. Gemäß den Empfehlungen des Europarates verfüge Luxemburg mit seinen derzeitigen 136 Plätzen über genügend Raum für gefährdete Frauen und hat die meisten Plätze pro EinwohnerIn in Europa, stellt die Chancengleichheitsministerin fest. Diese Feststellung geht jedoch ein Stück weit an den Realitäten vorbei: Auch wenn Luxemburg in puncto Bettenanzahl die internationalen Normen erfüllt, sind die vorhandenen oft zu lange besetzt: 2009 betrug die Verweildauer bei 33 Frauen zwischen einem und drei Monaten, bei 31 Frauen zwischen drei und sechs Monaten und bei 24 Frauen zwischen sechs und neun Monaten, bei neun Frauen zwischen neun und zehn Monaten. mehr lesen / lire plus

Keine Sparpolitik auf Kosten der Eisenbahnsicherheit

Seit dem Eisenbahnunglück von Pécrot (B) vor neun Jahren haben die belgischen Eisenbahnergewerkschaften auf Mängel und gar das Fehlen von Sicherheitsanlagen hingewiesen. Dabei wurde ebenfalls zunehmender Stress und Arbeitsaufwand, das nicht Gewähren von Ruhe- oder Urlaubstagen wegen Personalmangel, kritisiert, da sich diese negativ auf die Eisenbahnsicherheit auswirken. Darauf weist in einer Presserklärung der FNCTTFEL-Landesverband hin und erklärt sich solidarisch mit den gewerkschaftlichen Aktionen, mit denen ihre belgischen Kollegen auf die bestehenden Missstände hinweisen. In Luxemburg sei seit zwei schweren Zugunfällen in den neunziger Jahren, in Howald und Luxemburg-Hollerich, ebenso wie nach dem Unglück von 2006 in Zoufftgen, viel in die Sicherheit des Eisenbahnwesens investiert worden. mehr lesen / lire plus

LEÇONS DE L’AFFAIRE DIEKIRCH: Un cageot pour la retraite

Les pouvoirs publics sont actionnaires chez AB Inbev, la société qui veut fermer le site de Diekirch. Si on s’accorde de trouver cela étonnant, on peut en donner des interprétations très variées.

Le 2 février, lors d’une conférence de presse sur la fermeture en cours de la brasserie de Diekirch, le parti Déi Lénk avait révélé un détail piquant : les pouvoirs publics luxembourgeois, à travers le fonds de compensation de l’assurance pension (FDC), étaient eux-mêmes actionnaires à hauteur de plus d’un demi-million d’euros de la société AB Inbev, propriétaire de la brasserie. Cet aspect de l’affaire, assez gênant pour le ministre de la Sécurité sociale Mars Di Bartolomeo et les syndicats qui cogèrent le FDC, a été vite oublié. mehr lesen / lire plus

Bauprojekte auf Eis gelegt?

„Comme il est expliqué dans le programme gouvernemental de 2009, tout projet doit être évalué à la lumière de la situation des finances publiques“. In gleich zwei Antworten des Ministers für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, Claude Wiseler, wird auf die Situation der Staatskasse verwiesen – ausschlaggebend für den weiteren Verlauf und Verbleib von Bauprojekten. So wollte zum einen der DP-Abgeordnete Eugène Berger in seiner parlamentarischen Anfrage wissen, ob es stimme, dass seit einem Jahr das Finanzministerium die Mittel für den Bau der so genannten „gares périphériques“, Schlüsselelemente der Konzepte „mobilitéit.lu“ und „mobil2020“, blockieren würde. Und die DP Politikerin Anne Brasseur sorgte sich in ihrer Anfrage, um den Stand der Planung der neuen Nationalarchive im Rahmen der Cité des Sciences auf Belval-West: „Où en est le pré-projet détaillé qui aurait dû voir le jour en mars 2009 ?“. mehr lesen / lire plus

Un modèle à poursuivre ?

A chaque Etat son dogme intangible : l’économie de marché aux Etats-Unis, la laïcité en Turquie et le modèle social au Luxembourg. Tombant à pic à quelques semaines de la tenue de la tripartite, le Ceps-Instead vient de publier une étude intéressante intitulée « Le `modèle social luxembourgeois‘ au défi de la crise ». Le Ceps replace cette tradition de dialogue social institutionnalisé dans la longue histoire qui lie le pays au corporatisme, dont on trouve les balbutiements dans les années 20. Après la désindustrialisation dans les années 70, ce dernier fait place à ce que les chercheurs qualifient de « néocorporatisme démocratique » auquel a succédé le « corporatisme compétitif ». mehr lesen / lire plus

Diekirch can’t be saved

Ils ne l’abandonnent pas, nos chers députés. Depuis le succès national des manifestations contre le projet d’AB Inbev de fermer le site de Diekirch, l’un après l’autre se lance dans la bataille avec toujours de nouvelles idées pour sauver la brasserie, et s’assurer du suffrage des électeurs. Et tout celà sur le dos des employé-e-s qui savent très bien qu’après la fermeture, plus personne ne parlera d’eux. Cette semaine, ce fut le tour des nordistes libéraux Fernand Etgen et André Bauler, ainsi que du député CSV Marc Spautz. Les libéraux voulaient en savoir plus sur les raisons d’AB Inbev de délocaliser – et en incombaient déjà la responsabilité au prix élévé de l’eau. mehr lesen / lire plus