Premier congrès pour les pirates

Comme tout parti qui se respecte, le parti des pirates luxembourgeois tient donc son congrès national. Pour cela, il a donné rendez-vous aux militant-e-s et aux intéressé-e-s, ce samedi 18 septembre à l’hôtel-restaurant Dahm à Erpeldange. Au menu : l’Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement), une proposition de traité multilatéral concernant les droits de propriété intellectuelle sur internet. Le parlement européen vient d’ailleurs de s’y opposer et de critiquer le caractère opaque des négociations autour du traité, qui risque de bouleverser la toile libre. Pour y voir clair, les pirates ont invité le délégué Acta du parti des pirates allemand qui débutera la session. mehr lesen / lire plus

La culture est une plus-value

Et rien de plus. C’est du moins l’impression qu’a laissé la première table ronde culturelle de la saison au Carré Rotondes, dans le cadre de sa programmation Open Square. Certes, Jürgen Stoldt, animateur de la soirée organisée par son magazine forum, avait averti dès le début que « si vous sortez frustré de cette soirée, c’est que Mme Modert a bien fait son boulot ». Evidemment, il a eu raison. La discussion sur la politique culturelle a vite muté en un concours de langue de bois, Octavie Modert esquivant avec grâce les questions gênantes et profitant d’un animateur par trop consensuel. Mais c’est aussi le public qui s’est assez vite embourbé dans ses propres paradoxes : d’un côté, il gueulait pour avoir plus de cohérence et de visions dans la politique culturelle, de l’autre presque toutes les interventions étaient faites au nom d’associations et concernaient l’argent des subventions. mehr lesen / lire plus

ÖKO GEGEN SOZIAL?: Der saubere Index

Soll man die Verteuerung auch von umweltschädlichen Produkten durch die automatische Lohnanpassung ausgleichen? Diese scheinbar brisante Frage verfehlt das eigentliche Problem.

Spannend. In Luxemburg mag dieses Adjektiv Pokalspiele und Gerichtsverfahren treffend beschreiben, in den seltensten Fällen aber die politischen Entwicklungen. Aber spannend verspricht in den kommenden Monaten die Kontroverse um die Wettbewerbsfähigkeit und die automatische Lohnanpassung zu werden, die durchaus die Möglichkeit eines Generalstreiks und einer Regierungskrise in sich birgt. Umweltbewusste Menschen werden dabei mit Interesse verfolgen, was aus dem „grünen Index“ wird, der auf einen Vorschlag von Jean-Claude Juncker zurückgeht. Die Idee wurde zwar von der CSV nicht übernommen, ist aber mittlerweile Bestandteil des Programms der Grünen – in Verbindung mit einer Ökologisierung des Steuersystems. mehr lesen / lire plus

EUROPÄISCHE UNION: Das bisschen Haushalt

Die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert scheinbar ähnlich auf die Krise wie die US-Notenbank – auf den zweiten Blick offenbaren sich aber gravierende Unterschiede.

Nomen est omen?
Das „Eurodenkmal“ vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main.

Wer hätte gedacht, dass sich ausgerechnet der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman auf der Seite von Ben Bernanke, Präsident der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und der US-Administration, wiederfinden würde? Vor nicht allzu langer Zeit hatte Krugman, gegenwärtig einer der prominentesten Vertreter des Keynesianismus, die Wirtschaftspolitik der EU noch wesentlich positiver bewertet als die der USA. Vor dem G20-Gipfel, der im Juni in Toronto stattfand, änderte der Ökonom seine Einschätzung. mehr lesen / lire plus

Soziale Fragen: Die Energieklassengesellschaft

Gibt es Energiearmut in Luxemburg? Bisher kann dies niemand so
genau sagen. Das Thema könnte aber schon bald im Zentrum energie-, klima- und sozialpolitischer Debatten stehen.

Der Herbst steht vor der Tür, und der Griff zum Heizungsthermostat wird wieder eine alltägliche Geste. Anfangs erinnert sie noch schmerzlich daran, dass der nächste Sommer weit weg ist, aber bald schon geschieht sie automatisch. Es sei denn, das Geld fehlt, um das Heizöl zu bezahlen. Dann verlieren angenehm beheizte Wohnräume schnell ihre vermeintliche Selbstverständlichkeit. Letztes Jahr hatten in Luxemburg genau 17.040 Personen dieses Problem, weshalb sie auf einen staatlichen Heizkostenzuschuss angewiesen waren. Die Zahl der Anträge an den Nationalen Solidaritätsfonds zur Gewährung der sogenannten „Allocation de vie chère“ hat seit 1983 stetig zugenommen. mehr lesen / lire plus

PHOTOGRAPHIE INSTANTANÉE: Polar autour du polaroïd

Une fois n’est pas coutume, le woxx s’intéresse à un format presque disparu : le polaroïd. Pourquoi cette invention, concurrencée à mort par le digital, est-elle tellement importante ?

Même aujourd’hui,
on peut faire des travaux photographiques intéressants avec des films polaroïd, comme le montre cette photo – encore inédite –
de Jean-Luc Koenig.

1972 fut une année importante dans l’histoire de la photographie. C’est l’année de parution du « SX 70 », une petite caméra qui allait devenir un standard industriel à l’image de la coccinelle de Volkswagen – tout le monde en a une. Pour les profanes : le « SX 70 » est l’appareil polaroïd le plus vendu de la planète. mehr lesen / lire plus

BIOWEIN: Der große Sprung nach vorn?

Bei unseren Nachbarn boomt Biowein. Nur Luxemburgs Winzer ziehen noch nicht mit. Die Domaine Sunnen-Hoffmann hat schon vor zehn Jahren auf „bio“ umgestellt
und blieb lang allein. Kommt jetzt doch die Trendwende? Gespräch mit Yves Sunnen, luxemburgischer Biowinzer der ersten Stunde.

„Bio“ ist arbeitsintensiv. Um Qualitätswein zu erzielen, gilt es Stufe um Stufe sorgfältig zu verfolgen.

woxx: Bioweine haben in Luxemburg, verglichen etwa mit Deutschland und vor allem Frankreich, noch nicht den großen Durchbruch geschafft. Sie sind mit Ihrem Weingut vor zehn Jahren Pionier gewesen. Warum verläuft die Entwicklung so schleppend?

Yves Sunnen: Es gibt schon eine Entwicklung in Luxemburg! Als wir vor zehn Jahren mit fünf Hektar Reben anfingen, gab es nur die Stiftung „Hëllef fir d’Natur“ mit einer sehr kleinen Fläche. mehr lesen / lire plus

ROMA: Jahrzehnt der Integration?

Kaum vorstellbar: Europa befindet sich mitten im „Jahrzehnt der Roma-Einbindung“, das 2005 ausgerufen wurde.

Die von französischen Politikern angestoßene Massenausweisung der Roma hat hohe Wellen geschlagen. Die Kritik, sei es durch den Papst, die EU-Kommissarin Viviane Reding, Rumäniens Präsident Traian Basescu oder sogar Fidel Castro, der diese Politik als „eine Art rassistischen Holocaust“ geißelte, nimmt kein Ende.

Die Welle brandet bis just vor Luxemburgs Grenze, scheint uns aber selbst auf unerklärliche Weise zu verschonen. „In Luxemburg ist das fahrende Volk im Alltagsbild inexistent“, unterstreicht Asti-Vertreter Jean Lichtfous. Wie ist dies zu erklären, da sich doch mit der „loi sur la libre circulation des personnes et l’immigration“ von 2008 ein wesentlicher Aspekt der einschlägigen Gesetzgebung geändert hat? mehr lesen / lire plus

MY BERODUNG: Energieeffizienz für alle

Seit dem 1. Januar 2009 gibt es „myenergy“ – die „nationale Struktur zur Information und Beratung in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien“.

Gleich zu Beginn des Gespräches mit den Verantwortlichen von „myenergy“ kommt es zum faux pas: Bei der Bitte doch die wichtigsten Funktionen ihrer „agence“ darzulegen, muss der nur flüchtig informierte Journalist sich belehren lassen, dass „myenergy“ und die „energieagence“ – hervorgegangen aus der alten „Agence de l’énergie“ – nun doch wirklich zwei unterschiedliche paar Schuhe sind. Dass man auch noch an der gleichen Adresse wohnt, und der Webauftritt der beiden Strukturen sich bis hin zum „e“-Logo gleichen wie ein Ei dem anderen, macht es dem Energielaien tatsächlich nicht ganz einfach, den Unterschied festzustellen. mehr lesen / lire plus

Bienvenue au Luxembourg

Sich mit Gesetzestexten eines fremden Landes vertraut zu machen, ist nicht selbstverständlich – für Einwanderer jedoch oft unumgänglich. Statt Betroffene orientierungslos die Nadel im Heuhaufen suchen zu lassen, strahlen Bürgern aus Drittländern nun die wichtigsten Bestimmungen aus einer „Bienvenue au Luxembourg“-Hochglanzbroschüre entgegen. Am vergangenen Montag stellten Präsidentin der ASTI Laura Zuccoli, Direktorin des OLAI Christine Martin und Arbeits- und Immigrationsminister Nicolas Schmit den auf Französisch und Englisch verfassten „Guide d’information pour les ressortissants de pays tiers et leur famille“ vor. Ziel ist es, Neuankömmlingen aus Drittländern die „loi sur la libre circulation des personnes et l’immigration“ von 2008 verständlich zu machen. mehr lesen / lire plus

DÉVELOPPEMENT DURABLE: Vert de Chine

Puissance économique montante, la Chine marquera le 21e siècle par le modèle de développement choisi. Une analyse des évolutions en cours.

La politique exemplaire en matière de thermique solaire devra être complétée par une amélioration de l’efficience énergétique.

Village de Huanghua, quelque part en Chine du Nord. Un groupe de touristes occidentaux s’installe à la terrasse d’un café pour dîner. Ici, pas question de demander des couverts. Le maniement des baguettes s’avère moins laborieux que prévu, les plats sont délicieux, mais que faire des déchets ? Emballage en film de plastique du service de vaisselle « désinfecté », os de poulet, arêtes de poisson, bouchées de nourriture tombées des baguettes, les Occidentaux essayent tant bien que mal de caser tout cela dans les bols et soucoupes surnuméraires. mehr lesen / lire plus

Alles außer Autos

Park(ing) Day – Das ist der Tag, an dem man auf Parkplätzen alles, nur nicht Autos abstellen soll. 2005 in San Francisco initiiert und in vielen anderen Städten kopiert, kommt der Park(ing) Day 2010 nun auch nach Luxemburg. Am heutigen Freitag können die zahlungspflichtigen Parkplätze in der Hauptstadt für andere Aktivitäten besetzt werden, als die des Parkens: Von Barbecue über Minigolf bis hin zu Komposthaufen – der Kreativität steht nichts im Wege. Ziel des Ganzen ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass normalerweise ein großer Teil der Fläche in Städten Autos zur Verfügung gestellt wird. Dadurch, dass man diese Fläche am Park(ing) Day zu einem öffentlichen Raum erklärt, appelliert man an das Umweltbewusstsein der Bürger. mehr lesen / lire plus

FESTIVAL: Planète Lorraine

Une fois n’est pas coutume, un des plus grands festivals messins va faire escale au Luxembourg : La Kulturfabrik abritera cette année la première journée du festival Zikametz.

Les pandas,
ça le déprime :
Pierre Lefeuvre
de Saycet.

La Grande Région, c’est un terme utilisé à outrance, et ce particulièrement dans le domaine culturel, qui semble bien plus exister sur le papier que dans une réalité où les collaborations (la barrière des langues semble toujours insurmontable pour les uns, tandis que la bureaucratie fait aussi ses ravages) sont plus que difficiles à mettre en place. Le festival de musiques nouvelles Zikametz semble pourtant se défaire de toutes ces barrières : le premier jour du festival se déroule à la Kulturfabrik. mehr lesen / lire plus

Incroyable mais vrai

Vendredi dernier à 15.36 à la rédaction du woxx. Le téléphone sonne. – « woxx, bonjour » – « Bonjour, service communication d’EDF, centrale de Cattenom » – « Oui… » – « Nous voulions savoir si vous aviez bien reçu l’invitation pour les journées du patrimoine que la centrale nucléaire de Cattenom organise le 18 septembre » – « Euh, vous savez, nous recevons tous les jours des centaines d’invitations. Je ne sais pas, nous savons qu’il y aura une manifestation contre le nucléaire » – « Ah, oui, ça, ça nous intéresse un peu moins (rires). Mais la journée du patrimoine pourrait intéresser votre journal, il y aura des artistes, les enfants pourront peindre la centrale… » – « Et traire des vaches à cinq pattes ? » mehr lesen / lire plus

THEATRE: Bien épicé

Dimanche prochain, la « Theaterfederatioun » va ouvrir les portes de l’abbaye de Neumünster pour y montrer ce dont elle est capable.

Comme s’il manquait encore de l’huile sur le feu dans les multiples différends qui opposent le monde culturel à la bureaucratie étatique et communale, la « Theaterfederatioun » a choisi les épices les plus brutales qui soient – les piments – pour logo de son édition 2010 du « Theaterfest ».

« Schaarf op Theater » – ce qu’on pourrait traduire par « chaud pour le théâtre » ne se veut pas uniquement une manifestation théâtrale qui doit montrer au public le bilan de la fédération. mehr lesen / lire plus

CATTENOM-DEMO: Atomausstieg? Ja, bitte!

Das lothringische Kernkraftwerk Cattenom brachte bereits eine Vielzahl von Atomgegnern auf die Barrikaden. Für kommenden Samstag rufen die grünen Gruppierungen der Großregion zu einer überregionalen Demonstration gegen den Meiler auf.

„Vorsicht vor radioaktiver Strahlung“ – so das Warnzeichen auf den gelben Fässern, die Déi Jonk Gréng vor der Deutschen Botschaft aufstellten.

Pleiten, Pech und Pannen. Vor allem Letzteres ist der Grund, weshalb die vier Reaktoren des französischen Kernkraftwerks Cattenom immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Für Luxemburg wäre dies nicht weiter von besonderer Bedeutung, wenn Cattenom nicht gerade vier Kilometer von der luxemburgischen Grenze entfernt wäre und nur einige Kilometer mehr von der deutschen. mehr lesen / lire plus

RENTRÉE SCOLAIRE: La même chose, mais différemment

C’est étrange, mais la guerre scolaire n’oppose pas les camps traditionnellement opposés. Les principaux belligérants sont en fait d’accord sur les objectifs, mais pas sur la méthode.

Dans la basse-cour des classes, le combat des coqs de la pédagogie fait rage…

Lorsque vous avez quitté l’école depuis un certain temps déjà et qu’il n’y a ni élève, ni enseignant dans votre entourage, mais que vous devez néanmoins vous « coller » aux sujets relatifs à l’éducation pour des raisons professionnelles, vous avez parfois l’impression de naviguer d’une planète étrange et inconnue à l’autre. Des planètes où, si l’on y parle de drôles de langages pleins d’abréviations, personne ne partage la même perception de la réalité. mehr lesen / lire plus

RESTAURATION: Cent pour cent bio

A cinquante ans, Fabiana Bartolozzi se lance dans la gastronomie avec sa « Casa Fabiana ». La gérante du restaurant biologique envisage de nouvelles opportunités tout en restant consciente des difficultés.

La gérante du restaurant biologique Fabiana Bartolozzi et le cuisinier Sébastien Bert s’occuperont de leurs clients dès le 22 septembre.

woxx : D’où vous est venue l’idée du restaurant ?

Fabiana Bartolozzi : C’est une longue histoire. L’idée a commencé à germer il y a dix ans. Je suis éducatrice de formation et je voulais changer de métier. Comme j’aime bien la restauration, j’avais déjà plusieurs idées, par exemple ouvrir un restaurant dans le Sud de la France. mehr lesen / lire plus

APICHATPONG WEERASETHAKUL: Métemhypnose

Récompensé par la Palme d’or au dernier festival de Cannes, « Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives », du Thaïlandais Apichatpong Weerasethakul, est un voyage hypnotique dans un univers où la mort n’est pas une fin mais un nouveau départ.

Dans l’univers bouddhiste de la Thaïlande, mourir n’est qu’une autre étape d’un cycle infini.

Atteint d’une grave maladie, l’oncle Boonmee s’est retiré sur ses terrres, dans une campagne quasiment vierge, cernée par la jungle. Entouré de ses ouvriers agricoles et de sa belle-soeur, il se prépare à la mort. Au soir de sa vie le spectre bienveillant de son épouse vient le chercher, suivi de son fils qui, disparu lui aussi bien des années auparavant, réapparaît sous la forme d’un grand singe noir aux yeux rouges. mehr lesen / lire plus

UNI LETZEBUERG: 10 von 92 sind Professorinnen

Frauen machen an europäischen Universitäten meist weniger als ein Fünftel des akademischen Corps aus. Auch die junge Uni Luxemburg ist da keine Ausnahme. Frauenförderung war bislang keine Priorität. Das soll jetzt anders werden.

Gruppenbild mit Dame.
Ganz oben auf der akademischen
Leiter stehen nur wenige Frauen.

Mit ihrem schwachen Frauenanteil in den oberen Rängen liegt die Uni Luxemburg voll im europäischen Trend. Wäre da nicht die traditionelle Männerdomäne der Physik. „Drei von fünf Professoren sind Frauen“, sagt Susanne Siebentritt nicht ohne Stolz. „Das ist wahrscheinlich einmalig in Europa“, fügt die Physik-Professorin hinzu. Eine Ausnahme, die an der Uni Luxemburg die Regel bestätigt. mehr lesen / lire plus