LAGE DER NATION: Reform-Rhetorik

Jean-Claude Juncker zieht über Manager und genauso über Arbeitsunwillige her. Damit hält er sich und seiner Partei für die kommenden Jahre linke wie rechte Optionen offen.

Kapitalismus, auch in Luxemburg: Wie Juncker richtig feststellt, brechen die einen unter der Last zusammen, während die anderen Reichtum anhäufen und verprassen. Doch wer steht heute eigentlich für „We rule you, we fool you“?

Jean-Claude Juncker ist ein kluger Staatsmann und ein geschickter Rhetoriker. Seine diesjährige Rede zur Lage der Nation mag nicht seine glanzvollste sein, doch sie erfüllte akkurat ihren Zweck, nämlich das Sparprogramm der Regierung als notwendig und sozial ausgewogen erscheinen zu lassen. mehr lesen / lire plus

RIO+20: „Die Ökologiediskussion ist wieder politischer geworden“

Am Montag findet an der Uni Luxemburg eine Konferenz mit Blick auf die Rio+20 Konferenz statt. Die woxx unterhielt sich mit der Vorstandsvorsitzenden der Heinrich-Böll-Stiftung, die dort über Wachstum und Nachhaltigkeit referieren wird.

Die Politologin Barbara Unmüßig (56) war Redakteurin der entwicklungspolitischen Zeitschrift „blätter des iz3w“ (Freiburg i.B.), bevor sie 1985 wissenschaftliche Mitarbeiterin der grünen Abgeordneten Uschi Eid und Ludger Vollmer wurde. 1991 wurde sie Leiterin der von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen eingerichteten Rio-92-Projektstelle. In dieser Funktion wohnte sie der Konferenz bei. Von 1993 bis 2002 war sie geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der von ihr mitbegründeten Organisation Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED). Ab 2002 wurde sie in den Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung berufen, wo sie u.a.

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FESTIVAL: On Spot

Le Spot Festival d’Aarhus au Danemark est un des rendez-vous marquants du business musical pour les groupes du Nord européen, comme du continent. Cette année, le Luxembourg y était présent pour la première fois.

Rock au théâtre : The Raveonettes électrisent la foule.

Qui dit que l’Europe est en crise ? Tandis que des gouvernements entiers sont à la merci des banques, des bourses et des marchés, que les classes moyennes et pauvres croulent sous des plans d’austérité toujours plus contraignants et absurdes, le business musical et créatif se porte plutôt bien. C’est vrai que même en coulant, on aime écouter de la musique, comme sur le Titanic? mehr lesen / lire plus

POLOGNE – RADIO LUXEMBOURG: Un impact accidentel mais fructueux

Durant la Guerre Froide, de nombreux Polonais découvrirent la musique occidentale grâce à Radio Luxembourg. Une histoire que l’ambassade du Luxembourg en Pologne et l’université de Varsovie ont voulu retracer dans une exposition qui ouvrira ses portes le 16 mai dans la capitale polonaise.

Subversive malgré elle ? Radio Luxembourg émettait fortuitement en Pologne pendant la guerre froide. Commerciale, la station était loin de poursuivre des objectifs politiques.

Si l’ancêtre de RTL est réputé pour avoir marqué la jeunesse de nombreux Luxembourgeois, Allemands, Français ou Britanniques des années 50 à 70, par son ton décalé et son programme moderne, son impact derrière le rideau de fer reste méconnu. mehr lesen / lire plus

FESTIVAL: Woodstock reloaded

Disparu pendant quelques années, le festival Little Woodstock est réapparu sous une nouvelle forme l’année dernière.

La saison estivale s’annonce déjà dans les agendas culturels : pas une seule fin de semaine sans festival – que ce soit dans le jazz, la musique du monde, le rock, le pop, l’art ou le sport, les grands événements se succèdent et souvent – trop souvent même – se superposent. Ceci a pour conséquence que malheureusement certains raflent un maximum de spectateurs et que d’autres doivent faire face à des salles vides. Mais dans le business culturel les mêmes lois d’appliquent comme dans toutes les autres sortes de business : c’est une question de bouffer ou se faire bouffer. mehr lesen / lire plus

Liwinger-Stadion wird weggespart

Die Griechen sind an allem Schuld. Jetzt tragen sie indirekt auch noch dazu bei, dass das in einer Joint Venture mit dem Unternehmer Flavio Becca angedachte Fußballstadion, das in Liwingen entstehen sollte, nicht gebaut wird. Was Finanzminister Frieden am vergangenen Freitag nur angedeutet hatte, wurde anlässlich der Rede zur Lage der Nation des Premiers Gewissheit: Der Staat hat schlichtweg kein Geld für die Infrastrukturkosten, die für das kombinierte Outlet-, Geschäfts- und Sportszentrum veranschlagt wurden. Damit erspart sich die Gemeindeverwaltung in Roeser wohl auch das Geld für ein Referendum, das nach den vergangenen Kommunalwahlen in Aussicht gestellt wurde. Außer der lokalen LSAP waren alle Parteien gegen das Vorhaben. mehr lesen / lire plus

DREW GODDARD: Horror auf zwei Ebenen

Was anmutet wie ein „normaler“ Horrorfilm, wird in „The Cabin in the Woods“ zu einem Festival genreübergreifender Erzählkunst.

Teenager kurz vor der Begegnung mit Hinterwäldlerzombies… Und trotzdem ist „The Cabin in the Woods“ ein sehenswerter Film.

„The Cabin in the Woods“ , der bereits 2009 gedreht wurde und der es aufgrund finanzieller Turbulenzen der Produktionsgesellschaft MGM erst im Frühjahr 2012 in die Kinos schaffte, ist das Regiedebüt von Drew Goddard, der zuvor das Skript zum Found-Footage-Kracher Cloverfield schrieb. Goddard verfasste das Drehbuch zu „The Cabin in the Woods“ zusammen mit Joss Whedon, dessen Superheldenfilm The Avengers im Moment ebenfalls im Kino zu sehen ist. mehr lesen / lire plus

Vorzeigearchitektur

Bernardo Fort-Brescia habe durch seine Ausführung des Sitzes der Banque de Luxembourg am Bd. Royal den Weg geebnet für eine hochwertigere Architektur in Luxemburg. So freute sich ein Zuhörer am Schluss der Konferenz, die der Architekt am Dienstag im Konferenzsaal ebendieser Bank gab. Anlass war die Fertigstellung des neuen „Anbaus“, dessen Design ebenfalls aus der Feder des gebürtigen Peruaners stammt. Das markante „Banque de Luxembourg“-Gebäude von 1994 war für den bekannten Architekten der Startschuss zu seiner europäischen Karriere. Neben den Überlegungen, die seinen Entwurf des Zusatzbaus prägten, stellte Fort-Brescia in Rekordzeit eine beachtliche Zahl von Wolkenkratzern vor, die er in aller Welt errichtet hat – beeindruckend nicht nur durch ihre Zahl, sondern auch durch die Waghalsigkeit ihrer Formen. mehr lesen / lire plus

INSTALLATIONS: Hendrix parachutiste

Encore une fois, la petite galerie Zidoun située dans le quartier de la gare de Luxembourg-Ville fait la part belle à un artiste américain. Cette fois-ci, leur choix est tombé sur Terry Adkins, un artiste plutôt renommé outre-mer et sur le vieux continent. En effet, Terry Adkins a été invité à la triennale encore en cours au palais de Tokyo à Paris. On doit donc considérer son exposition « The Principalities » au Luxembourg comme un pas de plus en Europe pour cet artiste qui mêle une expression lyrique à un contenu très politique, mais sans tomber dans le simplisme, ni le superficiel. mehr lesen / lire plus

Copie à revoir

C’est en substance ce que la Commission consultative des droits de l’Homme (CCDH) communique au ministère de l’éducation nationale dans son avis au sujet de la création de la fameuse base de données à caractère personnel des élèves. A l’image du Conseil d’Etat, qui s’était lui aussi exprimé de manière critique, la CCDH invite le ministère à faire disparaître le flou juridique qui règne dans le projet de loi. La commission ne considère pas qu’il s’agit d’une bagatelle : puisque la base de données toucherait à des droits fondamentaux comme la protection de la sphère privée, la CCDH rappelle que « les restrictions aux droits fondamentaux nécessitent une base légale explicite, précise et claire et doivent être motivées par un intérêt public prépondérant ». mehr lesen / lire plus

EUROPA: Halbe Kraft zurück

Die Euro-Krise hat in Südeuropa eine Regierung nach der anderen aus dem Sattel gehoben. Es traf es vor allem moderat linke Regierungsbündnisse. Ist jetzt die Rechte an der Reihe?

Natürlich, könnte man antworten, denn all zu viele Regierungen mit linker Beteiligung sind nicht mehr vorhanden. In Portugal oder Spanien waren es die WählerInnen, die ihre sozialistischen Regierungen in die Wüste schickten – nachdem diese vorher brav den von der Europäischen Zentralbank bzw. dem IWF geforderten Austeritätskurs eingeschlagen hatten.

In Griechenland wurde die Pasok dazu gezwungen, sich selbst zu torpedieren, indem sie eine Koalition mit der rechten Nea Dimokratia einging und einer weitgehend von „Experten“ geführten Regierung zustimmte. mehr lesen / lire plus

KOCHEN: Ohne Mampf kein Kampf

Wer nichts von guter Küche versteht, hat auch keine Vorstellung von Utopie und sozialer Gerechtigkeit. Ein nun auf Deutsch erschienenes Kochbuch zeigt: Die Überwindung der politischen Macht kommt aus den Töpfen.

Ob das schmeckt? Wenn die Kochkünste der Partei „Die Linke“ so fad sind wie ihre Politik, wird auch ein wenig „Bio“ das Ganze nicht genießbar machen.

Mit leichter Hand verwandelt Paul Klee ein Linienknäuel in ein Bild. Jedes Kunstwerk verändert die Welt. Für einige seiner Studenten, Mitglieder einer spartakistischen Zelle, sind die Visionen des „Meisters“ Aufrufe zur Insurrektion. Aus jeder Vorlesung ziehen sie einen revolutionären Aphorismus. So verbinden sich am Staatlichen Bauhaus in Weimar in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts nicht nur die Bereiche Kunst, Architektur und Design. mehr lesen / lire plus

APPEL: Refonder l’Europe

Mardi, Jean-Claude Juncker a confirmé son attachement à l’Europe – celle de la « consolidation budgétaire ». Voici un appel pro-européen progressiste, lancé outre-Moselle, qui esquisse des voies alternatives.

Cela ne peut et ne doit pas continuer ainsi. Le projet européen est dans l’impasse. L’Europe traverse une crise existentielle. Même avant la crise, elle était sur de mauvais rails : parce que la construction européenne était basée de façon unilatérale sur la stabilité monétaire et de mauvais critères pour la dette et les déficits, parce que la coordination des politiques économiques était défaillante, parce que la dimension sociale a été négligée. mehr lesen / lire plus

VOL SPÉCIAL: La prison pour innocents

Mardi prochain, un documentaire projeté au cinéma Utopia vous propose une plongée dans le système d’un centre de rétention en Suisse. Des expériences qui déchantent, à l’image de ce qui se passe près du Findel.

Le monde n’a été créée ni par Yahvé en six jours, ni n’est issu d’un chaos primordial duquel surgirent les éléments fondamentaux. Non, le monde fut créé par de gentils lutins qui, depuis, ne cessent de répandre bonté et générosité parmi les hommes et les femmes. C’est dans ce sens que furent construits les centres de rétention. N’y voyez aucun mal, ces centres sont formidables. Ils permettent d’accueillir avec plein d’humanité des personnes égarées en Europe. mehr lesen / lire plus

SIDÉRURGIE: Full Mittal Racket

Arcelormittal entre de plus en plus dans la ligne de mire de l’ire publique et ne change pas de cap, même après s’être fait remonter les bretelles par Jean-Claude Juncker himself.

Cette semaine, les parlementaires du CSV se sont enfin réveillés d’un long sommeil en ce qui concerne la gérance des sites luxembourgeois par Arcelormittal : « Je ne comprends pas comment d’un côté les engagements du gouvernement en matière de préretraites et de cellules de reclassement peuvent être chiffrées très précisément, alors que du côté d’Arcelormittal on reste dans le flou », s’est offusqué Michel Wolter, le chef du parti conservateur. Et de renchérir sur les droits d’émission non utilisés par Arcelormittal dans les usines à l’arrêt de Schifflange et de Rodange que le groupe entend monnayer à la bourse « alors qu’il pourrait aussi bien les réinvestir dans les usines, ou accompagner les mesures sociales portées par le gouvernement. mehr lesen / lire plus