JEAN-PIERRE ET LUC DARDENNE: Fragilité et révolte

« Deux jours, une nuit », drame des frères Dardenne présenté à Cannes, retrace le parcours d’une femme qui se bat pour sa dignité et son emploi.

Solidarité et générosité se heurtent à des fins de mois sans argent… Marion Cotillard dans « Deux jours, une nuit »

Sandra est ouvrière et mère de famille. Sur le point de reprendre le travail après un congé de maladie dû à une dépression, elle reçoit un coup de fil qui lui coupe le souffle. Pendant son absence, la direction de son entreprise a mis ses collègues de travail devant un choix pervers : trancher entre le licenciement de Sandra ou leur prime annuelle de 1.000 mehr lesen / lire plus

DESIGN: Im Dienst des Kommerz

Ist Design nicht der vollendete Ausdruck eines dekadenten Lebensstils? Wer braucht schon Designermöbel, Designerklamotten oder das luxuriöse Teekännchen? Niemand! Schon gar nicht in der Krise, lautet die Antwort der Ausstellung „Never for Money, Always for Love“ im Mudam. Statt auf überteuerten Tand zu setzen, präsentieren die luxemburgischen und portugiesischen KünstlerInnen der Schau nachhaltiges Design.

Beichtstuhl aus Kork von Bruno Carvalho

Spiegelt „Design“ unser Konsumverhalten wider? „Jede Ästhetik, alle Kultur steht im Dienste des Kommerzes“ so die zugespitzte These Anselm Jappes‘. In der heutigen Zeit ist Design Sinnbild des Turbokapitalismus in der Kunst, meint der Philosoph, dessen These(n) dreizehn DesignerInnen aus Portugal und Luxemburg gewissermaßen als Leitmotiv genommen haben. mehr lesen / lire plus

ITALIEN: Renzi, der neueste Tribun

Überraschend deutlich konnte sich die Demokratische Partei PD um Ministerpräsident Renzi bei der Europawahl durchsetzen. Dennoch signalisiert diese auch in Italien einen Rechtsruck in mehrfachem Sinn: Während Renzi nicht nur wegen seines Populismus Berlusconi seltsam nahe ist, radikalisiert sich das Spektrum rechts der PD.

Die Europawahl war seine Show:
Der italienische Regierungschef Matteo Renzi (PD), hier mit dem deutschen Sozialdemokraten Martin Schulz, der für die europäischen Sozialisten das Amt des Kommissionspräsidenten erstreiten wollte.

Wie in verschiedenen anderen Ländern auch, spielten die beiden europäischen Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz im italienischen Wahlkampf keine Rolle. Dem konservativen Kandidaten fehlte die Unterstützung eines bürgerlichen Lagers. mehr lesen / lire plus

UNESCO-LISTE: Wettrennen ums Welterbe

Am 15. Juni tritt das Welterbekomittee in Katar zusammen, um neue Stätten in die Unesco-Liste aufzunehmen. In diesem Jahr wird die Tausendermarke überschritten. Aber der Hunger auf die Auszeichnung ist noch nicht gestillt.

Alte Gemäuer auf dem alten Kontinent. Die Altstadt von Salamanca, hier mit dem Unesco-Welterbe-Logo, ist eine von über 40 anerkannten Stätten in Spanien.

Nur Güter „von außergewöhnlichem universellem Wert“ dürfen zum Welterbe ernannt werden, so schreibt es die Unesco-Welterbekonvention von 1972 vor. Mittlerweile genügen 981 Denkmäler aus 160 Ländern diesem hohen Anspruch. Früher dominierten Schlösser und Kathedralen die Welterbeliste, sie galt bald als zu europalastig. Die Unesco bemüht sich seither um unterrepräsentierte Kategorien, so dass heute auch südamerikanische Kupferminen oder afrikanische Felsmalereien zum Welterbe gehören. mehr lesen / lire plus

LESUNG: „Wozu das Ganze?“

Rosa Luxemburg ist angesagt. Eine Lesung aus ihren Gefängnisbriefen zeigt die Revolutionärin mehr als naturliebendes weibliches Wesen, denn als politischen Kopf. So wird auf schläfrige Weise an ihrem Mythos gekratzt.

Zur Gallionsfigur stilisiert …

Sie ist Mythos und Vorkämpferin der Linken und wird gerade in der heutigen Zeit zur Gallionsfigur stilisiert: die Revolutionärin Rosa Luxemburg. Ob auf der Bühne kämpferisch, überhöht, zum Teil trashig wiederbelebt oder in der Politik von Linken imitiert, wie durch Sahra Wagenknecht – Rosa Luxemburg erfährt ein Revival. Es sind weniger ihre theoretischen Schriften, die wieder gelesen werden. Im Vergleich zu anderen sozialistischen Ikonen ist sie die weitgehend unbefleckte Kämpferin, die weder dem elenden Reformismus der Sozialdemokratie, noch dem autoritär-stalinistischen Kommunismus zugerechnet wird. mehr lesen / lire plus

DENG XIAOPINGS CHINA: Widersprüchlich und pragmatisch

Die Erfolgsgeschichte von Chinas Entwicklung zur größten Wirtschaftsmacht weltweit verstehen ? dabei hilft die neue Deng-Xiaoping-Biographie von Felix Lee. Und sie beleuchtet die Schattenseiten, die 25 Jahre nach Tiananmen aktueller sind denn je.

„Macht und Moderne –
Chinas großer Reformer
Deng Xiaoping“ von Felix Lee, Rotbuch Verlag 2014

„Am frühen Morgen des 4. Juni aber rückten die Soldaten vor – junge Befehlsempfänger vom Lande. (…) dann fielen auch schon die ersten Schüsse. Bis zum Morgengrauen waren alle Zelte plattgewalzt, der Platz geräumt.“ Der Platz, um den es hier geht, heißt Tiananmen. Das Jahr: 1989. Felix Lees Buch „Macht und Moderne“ hilft, dieses dramatische Ereignis 25 Jahre danach einzuordnen. mehr lesen / lire plus

PERMACULTURE EN COOPÉRATIVE: Une Amap au grand-duché

La coopérative Terra vient de lancer la première « association pour le maintien d’une agriculture paysanne » (Amap) au Luxembourg. Le woxx s’est entretenu sur l’Eecherfeld avec deux des trois coopérants fondateurs.

Instrument essentiel de la boîte à outils de la transition, une Amap regroupe des consommateurs et un producteur de fruits et légumes dans un circuit court et solidaire. La première vient d’être créée au grand-duché et proposera ses paniers dès le 21 juin.

woxx : Comment vous est venue l’idée de la coopérative Terra ?

Pit Reichert : Nous faisons partie tous les deux du Cell, Centre for Ecological Learning Luxembourg, et à ce titre nous participons à de nombreuses réunions et organisons de nombreux événements qui restent cependant assez théoriques. mehr lesen / lire plus

POLITIQUE D’ASILE: Sans papiers, pas de droits

La « Marche pour la liberté » et contre la forteresse Europe a fait halte au Luxembourg, où de nombreuses actions ont eu lieu.

Entre 2000 et 2012, plus de 23.000 réfugié-e-s auraient trouvé la mort en essayant d’entrer sur le territoire européen

Mardi après-midi, à la gare de Luxembourg. Déjà de loin, des chants et des tambours résonnent. Sur le parvis, une centaine de personnes se sont installées temporairement. « Oh la la oh lé lé, solidarité avec les sans-papiers », chantent-ils, puis enchaînent : « Vive la marche des sans-papiers, de Strasbourg à Bruxelles à pied, pour la liberté. » Le groupe qui chante est essentiellement constitué de sans-papiers, de « clandestins », d’« illégaux ». mehr lesen / lire plus

DÉMOCRATIE: Fenêtres entrouvertes

Avec la pétition en ligne et le référendum, le gouvernement s’est donné deux outils pour une démocratie plus directe. Pourtant, son approche manque de cohérence et de courage.

(Photo : thearcher)

Pour une fois qu’ils ont raison, les pétitionnaires de l’initiative « Schutz fir d’Kand »? Dans un communiqué expédié dimanche, ils se plaignent du fait que la commission juridique ait décidé de soumettre au vote de la plénière le projet de loi sur le mariage et l’adoption pour tous, avant même que leur pétition ne soit clôturée. Certes, leur argument que même le Conseil d’Etat aurait soutenu l’idée d’un débat de fond est un mensonge. mehr lesen / lire plus

TRAM: Auf Schiene gesetzt

Letzte Störfeuer konnten ihm nichts mehr anhaben: 56 von 60 Abgeordneten stimmten für das Tram-Projekt. Die ADR war dagegen, eine Enthaltung kam von der CSV.

Als die CSV-Vertreter in der Nachhaltigkeitskommission am Mittwoch vergangener Woche nicht an der abschließenden Abstimmung über den Bericht zum Gesetz 6626 teilnahmen, war die Aufregung – insbesondere bei den Grünen – groß. Sollten die Christsozialen wegen der zahlreichen Störmanöver auf der Zielgeraden doch noch weiche Knie bekommen haben?

Spätestens, als der ehemalige Transportminister und jetzige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSV, Claude Wiseler, am Mittwoch mit seinen Ausführungen zum Tramprojekt begonnen hatte, war allerdings klar: Die CSV unterstützt als Fraktion den geplanten Bau einer Tramstrecke zwischen dem Hauptbahnhof und den Ausstellungshallen auf Kirchberg. mehr lesen / lire plus

STUDIENBEIHILFEN: 25-Stunden-Tag

Am Dienstag fand eine nicht-öffentliche Sitzung der parlamentarischen Hochschulkommission statt, zu der auch die Jugendorganisationen geladen waren. Der woxx liegt ein inoffizielles Protokoll dieser Sitzung vor.

An der Diskussion nahmen VertreterInnen des Aktionskomitee 6670, der Acel und der Jugendorganisationen CSJ, JDL, JSL, Jonk Gréng, Jonk Lénk und Jonk Piraten teil. Adrenalin glänzte durch Abwesenheit.

Das Aktionskomitee 6670 trug gleich zu Anfang der Sitzung seine Kritik am Gesetzesprojekt vor. Die Basisbeihilfe sei viel zu niedrig, die Mobilitätsbeihilfe ungerecht und die neue Familienzulage unzureichend. Vor allem aber würden Studien zur sozioökonomischen Situation von Studierenden aus Luxemburg fehlen. Ein Vertreter des Aktionskomitees wies darauf hin, dass die von Claude Meisch eingebrachten Nachbesserungen die Regierung keinen Cent mehr kosten würden. mehr lesen / lire plus