STRASSENBAU: Neue Straßen braucht das Land!

Verkehrsplanerisch wird in Luxemburg immer noch kurzfristig gedacht. Kein Wunder, dass sich in solchen Studien nahezu jeder Straßenbau lohnt. Denn als Lückenbüßer hat der ÖPNV immer das Nachsehen.

Ein Kommentar von Raymond Klein.

Als die Bautenministerin Erna Hennicot-Schoepges bei ihrem Neujahrsempfang ankündigte, die Verbreiterung der Arloner und der Düdelinger Autobahn sowie den Bau der Westtangente kurzfristig in Angriff nehmen zu wollen, sorgte das für Unmut. Théid Faber vom Mouvement Ecologique beklagte im Fernsehen, dass trotz einiger Projekte im Bereich des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) keine klare Priorität zu dessen Gunsten gesetzt werde.

Gib es überhaupt Wege, die aus dem Teufelskreis „mehr Verkehr – mehr Straßen“ heraus führen? mehr lesen / lire plus

Luxembourg: MAHARAJA

cuisine indienne

Grand-Ruée sur l’Inde

(rogast 421/98) – Le restaurant indien Maharaja a eu l’audace de s’établir à une adresse à première vue peu avantageuse au numéro 74 de la Grand-Rue. Vu l’atmosphère bombe à neutrons qui gagne le centre ville en soirée, la fébrilité pantagruélique se situe aux heures de midi, lorsque les cols blancs de la place financière se ruent sur les tables d’hôte. Menu du jour, à 325 LUF. est tout à fait correct, sans évidemment donner lieu à des surprises dépassant le poulet au curry.
Pour les grandes soirées, deux menus de découverte invitent à faire une croisade sommaire, mais représentative à travers certains fleurons de la cuisine indienne. mehr lesen / lire plus

ERZIEHERiNNEN: Das Warten geht weiter

Die Studie des Kulturministeriums zur Situation im sozio-edukativen Sektor ist ein Flop. Neuigkeiten bringt sie keine.

Als möglicherweise „historisches Datum“ hatte das Lëtzeburger Land im Februar vergangenen Jahres den Auftakt der bis dato einmaligen Erhebung zum sozio-edukativen Sektor bezeichnet. Die Studie, die das Hochschulministerium beim „Etudes et formation“ in Auftrag gegeben hatte, sollte die Umwandlung des „Instituts d’études éducatives et sociales“ (IEES) in eine Hochschuleinrichtung und eine Reform der Ausbildung zum „Educateur/Educatrice gradué-e“ vorbereiten. Man wolle herausfinden, „wie es um die Tätigkeit des Berufes steht, wie viele Educateurs und Educateurs gradués hierzulande in welchen Arbeitsbereichen ihren Beruf ausüben und ob die angebotene Ausbildung beim IEES den Anforderungen der Praxis entspricht“, hatte Germain Dondelinger vom zuständigen Ministerium vor einem Jahr auf einer Diskussionsveranstaltung vollmundig angekündigt. mehr lesen / lire plus

Bitterlemons.org: Naher Osten im Kreuzfeuer

(ik) – „Bitterlemons.org is a website that presents Israeli and Palestinian viewpoints on prominent issues of concern. It focuses on the Palestine-Israeli conflict and peace process …“ So stellen die Verantwortlichen – ein Palästinenser und ein Isareli, die sich für einen offenen Dialog zwischen den beiden Konfliktparteien einsetzen – ihre englischsprachige Internetsite vor. Allwöchentlich äußern sich hier vor allem (Politik)WissenschaftlerInnen aus der Region zum aktuellen Stand der Nahostkrise, jeweils aus palästinensischer und aus israelischer Sicht. Zum Beispiel darüber, welche Strategien Arafat und Sharon im Konflikt verfolgen, für welche politische Linie der US-Botschafter Zinni steht, usw. Die Artikel sind gut recherchiert und knapp gehalten, also keineswegs „akademisch verunstaltet“, wie man bei der AutorInnenschaft befürchten könnte. mehr lesen / lire plus

Redzepova Esma: Gypsy Queen

Esma Redzepova: Chaje Shukarije, World Connection 43016.

(roga) – Es gibt viele selbsternannte „Gypsy Queens“, doch die Mazedonierin Esma Redzepova beansprucht diesen Titel zu Recht. Singt sie am Mittwoch, den 23. Januar in der Kulturfabrik mit der gleichen Intensität wie auf ihrer Platte Chaje Shukarije, bleibt kein Auge trocken.

Die Tochter eines Schuhputzers war bereits in jungen Jahren entdeckt worden. Ihr späterer Lebenspartner Stevo Teodosievski förderte ihre Karriere. Die eher traditionell gestylte Platte besticht vor allem durch die markerschütternde Stimme der Sängerin. Doch auch die instrumentale Begleitung stimmt bis ins letzte Detail, ohne allzu aufdringlich zu sein. Ein absoluter Must für alle Fans von klassischer Gypsy-Musik mit einem kräftigen Schuss Modernität. mehr lesen / lire plus

Identity: Konschthaus beim Engel

Qui es-tu?

(nc) – Durant ces derniers mois, 12 jeunes artistes se sont livré-e-s à une recherche identitaire de soi, de l’autre. Le résultat de leur quête est à voir sous la forme d’installations, de vidéos ou de sculptures au „Konschthaus beim Engel“.

Objets emballés dans des sacs plastiques, peluches démembrées, portraits photographiés ou encore autoportraits peints: ainsi se présente l’aspect formel de l’art contemporain. Par contre, le concept qui sous-tend l’oeuvre est, à première vue, moins aisé à déterminer … le catalogue de l’exposition nous vient en aide.

L’oeuvre de Hessane Elyassaa est réalisée avec des objets qu’il a ramassés dans les rues, des trouvailles qu’il a faites au cours de sa vie. mehr lesen / lire plus

Demuth Marc: Contrebasse, passionnément!

Marc Demuth est l’un de ces jeunes musiciens de jazz luxembourgeois qui s’exilent pour mieux pratiquer leur art. Nécessité due à la petitesse du pays et à l’absence d’une vraie culture du jazz au Luxembourg.

Marc Demuth: „Il n’est pas nécessaire de tout comprendre et de piger toutes les subtilités techniques pour pouvoir apprécier le jazz. Je pense que les gens qui nous écoutent sentent bien si on affectionne notre musique.“
Photo: Christian Mosar

JAZZ LUXEMBOURGEOIS

Marc Demuth a 24 ans et de l’énergie à revendre. Trimballant son instrument encombrant à travers le Benelux, il est pour l’instant de tous les bons coups. mehr lesen / lire plus

Beijing Bicyle: Parabel über das Leben im Kapitalismus

Die reizvolle Idee, diese Parabel über das Leben im Kapitalismus vor den Hintergrund eines post(?)-kommunistischen Landes zu setzen, wird leider wenig vertieft. Neben der schauspielerisch gelungenen Darstellung des absurden Konflikts um einen Fahrradklau und des Lebens der Jugendlichen im modernen China ist der zu lang geratene Film natürlich auch eine Liebeserklärung ans Zweirad.

Im Cité

Renée Wagener mehr lesen / lire plus

Link Caroline: Nirgendwo in Afrika

In „Nirgendwo in Afrika“ erzählt Regisseurin Caroline Link einfühlsam und ohne exotische Klischees die Geschichte einer jüdischen Familie, die aus Nazi-Deutschland nach Kenia emigriert.

— Affiche —

Das Leben ist schön

Mit Afrikanistik und animistischen Kulten hat sich Produzent Peter Herrmann in einem früheren Leben beschäftigt. Kein Wunder, dass der Mythos Afrika ihm ein besonderes Anliegen ist. Bei der Produktion von „Nirgendwo in Afrika“ wurden jedenfalls weder Mühe noch Aufwand gescheut, um an Originalschauplätzen im entlegenen kenianischen Busch zu drehen. So liest sich die Produktionsgeschichte wie ein Abenteuer. Mangelnden Hotels, schlechten Straßen, veralteten Telefonleitungen und sogar einer Dürrekatastrophe wurde getrotzt. Eine 40 Kilometer lange Straße musste gebaut werden, um die Lastwagen mit Licht, Generatoren, Wasser und Treibstoff zum Drehort zu transportieren. mehr lesen / lire plus