ROCK: Alte Freunde

Schon bevor das erste Konzert gespielt war, wurde die amerikanische Alternative-Rockband „The Raconteurs“ in Insiderkreisen als das nächste musikalische Überding gehandelt.

Wissen wie’s geht:
The Raconteurs

Kein Wunder, denn mit einem Line-Up, das so talentierte und gleichzeitig erfolgreiche Musiker wie Jack White (White Stripes), Brendan Benson (Solo-Künstler), Jack Lawrence und Patrick Keeler (beide von The Greenhornes) aufweist, sind die Erwartungen von Anfang an hoch. Und der Erfolg lässt auch nicht lange auf sich warten. Innerhalb von kürzester Zeit ist die Vinyl-Single „Steady As She Goes“ vergriffen. Das darauffolgende Studio Album „Broken Boy Soldiers“ erscheint 2006 und wird sofort für zwei Grammys nominiert. mehr lesen / lire plus

ROB COHEN: Die Rache der einfallslosen Mumie

Der dritte Teil der „The Mummy“ Serie beweist, dass kommerzielles Kalkül und jede Menge Action nicht immer gut tun.

Ob er noch schnell eine Beijing-Cola kaufen will? Oder doch nur die Weltherrschaft erobern?

Zufälle gibt’s. Da starten die Olympischen Spiele in China, und am gleichen Tag läuft ein Film namens „The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor“ in den luxemburgischen Kinos an. Kann das noch ein Zufall sein? Natürlich nicht, denn dem dritten Teil der „The Mummy“ Serie könnte man schon vor der Begutachtung des Films den Preis für die einfallsloseste und vorhersehbarste Trittbrettfahrerei des Jahres verleihen. Seit Monaten ist das Thema „China“ nicht mehr aus den Medien wegzudenken: Keinen Tag ohne China-Reportage im TV, keine Buchhandlung ohne dutzendfache Reiseführer und Bilderbände im Angebot. mehr lesen / lire plus

INSTALLATION: Lost in translation

Rund 230 Quadratmeter Labyrinth hat Laurent Pariente im Mudam errichtet. Ein Farbenrausch, um sich zu verlieren.

An den Glasirrgarten auf der Schueberfouer oder an die Grafiken des niederländischen Künstlers M. C. Escher mit ihren optischen Verzerrungen fühlt man sich bei der Installation von Laurent Pariente erinnert, die seit kurzer Zeit den Grand Hall im Mudam ausfüllt. Der Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass Pariente alles in knalligen Farben hält.

Rund 150 Holzrahmen von unterschiedlicher Breite und vier Metern Höhe hat der in Algerien geborene und mittlerweile in New York lebende Künstler mit transparenter PVC-Folie bespannt und in den Farben des Farbkreises bemalt. mehr lesen / lire plus

GEORGIEN: Grenzen, Gräber und Granaten

Nach erbitterten Kämpfen, die ohne jede Rücksicht auf die Zivilbevölkerung geführt wurden, schweigen in der Kaukasus-Region um Georgien vorerst wieder die Waffen. Eine militärische Lösung ist in dem Konflikt ohnehin nicht zu erwarten.

Die europäische Friedensbewegung blieb lieber zuhause: Georgische Nationalisten bei einem Stelldichein vor der russischen Botschaft in London.

Kurz vor dem offiziellen Beginn der Olympischen Spiele in Beijing begann ein neuer Krieg im Kaukasus. Schon seit Monaten war es zwischen Georgien und der sezessionistischen Teilrepublik Südossetien wiederholt zu militärischen Konflikten gekommen, seit Anfang August sorgte ein intensiver Schusswechsel für zunehmende Spannungen. In der Nacht zum Freitag voriger Woche gab die georgische Führung ihre Absicht bekannt, die „verfassungsmäßige Ordnung wieder herzustellen“. mehr lesen / lire plus

EXPULSIONS: Une proposition qu’on ne peut pas refuser ?

En offrant un retour assisté aux volontaires pour le Kosovo, le ministre Schmit a montré l’écart entre la réalité et la politique migratoire aussi européenne soit-elle.

Ils sont parmi nous. Mais pour combien de temps encore?

Que fait un ministre qui se voit confié un dossier dont il sait qu’il ne lui apportera aucun succès électoral? Il essaie de le refiler à la concurrence comme l’a fait Luc Frieden après que sa gestion du dossier des expulsions lui avait procuré le sobriquet de « coeur de pierre ». Ou il essaie, comme son successeur, le ministre socialiste Nicolas Schmit, de lui donner coûte que coûte une apparence plus humaine. mehr lesen / lire plus

GUERRE DANS LE CAUCASE: Le grand perdant

Les acteurs pro-géorgiens aussi bien que les pro-russes prétendent défendre le droit international. En vérité, ils contribuent à le décrédibiliser encore plus.

Qu’il s’agisse de l’indépendance du Kosovo ou du secret bancaire du Liechtenstein, les discours des politicien-ne-s luxembourgeois-es évoquent souvent la solidarité entre petites nations. Dans cette logique, faut-il se ranger du côté de la Géorgie, menacée par son grand voisin du nord ? Ou de celui de l’Ossétie du Sud, qui cherche à obtenir son indépendance de cette même Géorgie ? Le dilemme dans lequel nous met la doctrine de la solidarité entre petites nations n’est rien, comparé aux contradictions auxquelles se livrent les grandes puissances quand elles justifient leur attitude dans le présent conflit. mehr lesen / lire plus