Die Regierung plant, einen Notfallplan für die Unterbringung von Asylbewerber*innen auszuarbeiten, sobald das Office national de l’accueil (ONA) geschaffen wurde. Das geht aus der Antwort von Außenminister Jean Asselborn auf eine parlamentarische Anfrage von Marc Baum hervor. Eine weitere Frage des Abgeordneten von Déi Lénk betrifft die Implementierung einer individualisierten Diagnose für Asylbewerber*innen, wie sie laut aktuellem Koalitionsplan vorgesehen ist. Konkret hatte Baum danach gefragt, welche Mittel zu einer solchen Diagnose herangezogen würden und ob auch die Diagnose eventueller Traumata vorgesehen sei. In seiner Antwort weist Asselborn einerseits darauf hin, dass Rücksicht auf Bewerber*innen genommen werde, die sich etwa aufgrund einer Behinderung, psychischer Probleme, Schwangerschaft, oder ihres hohen oder jungen Alters, in einer besonders verletzlichen Lage befinden. Solche Menschen würden in Unterkünfte überwiesen, die an ihre Bedürfnisse angepasst seien. Auch die Überweisung an entsprechende Hilfestellen sowie deren finanzielle Abdeckung werde gewährleistet. Im Falle psychischer Leiden würde eine Untersuchung von Croix Rouge, Olai sowie einem ethno-psychologischen Team vorgenommen.
Corruption à la Direction de l’immigration : Mémoire sélective
Les affaires de corruption présumée à la Direction de l’immigration ont débuté quand Jean Asselborn en était le ministre de tutelle. Elles se sont poursuivies sous le mandat de Léon Gloden. Tous deux affirment n’avoir eu qu’une connaissance limitée des faits, qui sont pourtant d’une exceptionnelle gravité.

