PSYCHISCHE ERKRANKUNG: „Es wird unter den Teppich gekehrt“

Die ATP will Menschen mit psychischen Problemen eine Perspektive bieten und sie im ersten Arbeitsmarkt reintegrieren. Die woxx sprach mit Déborah Stumpf vom Service „Job Coaching“.

Déborah Stumpf, geboren am 20. Februar 1990, ist Psychologin und seit März 2014 verantwortlich für den Service Job Coaching der ATP,
der bereits 2009 ins Leben gerufen wurde. (Foto: woxx)

woxx: Seit wann gibt es die ATP a.s.b.l und an wen richtet sie sich?

Deborah Stumpf: Die asbl gibt es seit genau 25 Jahren. Der Verein entstand aus dem Bedürfnis heraus, Menschen mit einer psychischen Erkrankung auf ihrem Weg zurück in die Stabilität und auf den ersten Arbeitsmarkt zu begleiten. Das heißt, die Struktur war zunächst als Übergangslösung gedacht für Menschen, die eine schwierige Phase im Leben durchlaufen. Es ging darum, sie zu begleiten, zu stabilisieren, damit sie ihren Rhythmus finden und so wieder im ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Anstatt die Betroffenen direkt in eine Psychiatrie einzuweisen, bietet man ihnen eine Perspektive. Die Strukturen wurden nach und nach ausgebaut. Das Atelier in Walferdingen gibt es heute nicht mehr. Heute gibt es vier verschiedene Werkstätten über das ganze Land verteilt: neben dem Kielener Atelier das in Schieren, ein weiteres in Ettelbruck, sowie das „Haff Ditgesbaach“ und das „Eilenger Konschtwierk“ in Ehlange-sur-Mess. Das sind ganz klassische Werkstätten. Nur ist man da weniger strikt in der Anwendung eines Arbeistvertrags. Wenn man auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt ist und für längere Zeit durch Krankheit ausfällt, dann laufen ja etliche Prozeduren an und es wird wenig Verständnis für die individuelle Situation aufgebracht. Man stellt ja jemanden ein, damit er produktiv ist. Das ist in den Werkstätten zwar auch so, aber dort sind die Hintergründe bekannt. Man weiß dort, dass verschiedene psychische Erkrankungen in Phasen verlaufen, man weiß, dass manche Menschen über Monate eventuell weniger produktiv sind, und da läuft es eben ohne den üblichen Druck ab. Der Verein ist also mit dem Ziel gegründet worden, die Menschen dahin zu bringen, dass sie ein normales, selbständiges Leben führen können. Trotz der Situation, der sie sich gegenübersehen.

Muss ein Mensch nicht sehr krank sein, bis ihm das Statut eines „salarié handicapé“ zugestanden wird? Ist das institutionelle Prozedere langwierig?

Das Statut als „salarié handicapé“ ist eine wichtige Voraussetzung, um in einem Atelier als betreute Person zu arbeiten. Es ist insofern problematisch, als eine Person mit einem psychischen Leiden und einer körperlichen Erkrankung eher Chancen auf die Erlangung des Statuts hat. Es kommt mir wirklich so vor, als ob Menschen mit einer sichtbaren Behinderung es leichter haben, das Statut zu erhalten, als diejenigen, die allein eine psychische Erkrankung haben. Bei ihnen werden öfter Zweit-Meinungen eingeholt – natürlich auch, um das Krankheitsbild zu verstehen – aber ich denke, dass viele Leute, die die Entscheidungen treffen, sich nicht bewusst sind, was es heißt, eine psychische Erkrankung zu haben. Wenn man eine depressive Person sieht, hat man die Tendenz zu sagen: „Jetzt reiß dich mal am Riemen und geh arbeiten, das wird schon wieder.“ Aber dass es soweit geht, dass die Person zu Hause bleiben muss, die Hygiene vernachlässigt, antriebslos ist und kaum mehr einen Lebenswillen hat, ist manchen nicht bewusst. Für diejenigen, die die Entscheidungen treffen, scheint so etwas sehr weit weg und schwer nachvollziehbar zu sein.

„Wenn man eine depressive Person sieht, hat man die Tendenz zu sagen: ‚Jetzt reiß dich mal am Riemen und geh arbeiten, das wird schon wieder.'“

Wer gilt als „psychisch krank“; wieviele Menschen betreut die ATP?

Es sind über 180 Personen, die zurzeit in den Werkstätten eingestellt sind und von der ATP betreut werden. Um in unseren Werkstätten zu arbeiten, muss man eine chronische psychische Erkrankung haben, also zum Beispiel langjährig mit Depressionen konfrontiert sein, eine affektive Störung, oder eine Psychose haben. Organische Erkrankungen fallen weniger in unseren Bereich. Allerdings fängt da die Debatte darüber an, inwieweit eine Psychose vom Gehirn produziert wurde und damit nicht doch organisch ist. Die Grenzen sind fließend, und es ist oft schwierig, einzuschätzen, ob für die betroffene Person nur der Weg in die Werkstatt bleibt oder der erste Arbeitsmarkt nicht doch noch eine Alternative ist. Für uns ist also der Zusammenhang mit einer chronischen psychischen Erkrankung wichtig. Das ist aber ein sehr weites Feld.

Was ist das Tückische an psychischen Problemen für Menschen in der Arbeitswelt?

Da ist zum einen das Problem, dass man die psychische Erkrankung nicht sieht. Obwohl die Arbeitgeber, die einen Betroffenen einstellen und die staatliche Mitfinanzierung beantragen, vorbereitet und über die ganze Problematik informiert sind, vergessen sie trotzdem schnell, dass es da eine psychische Erkrankung gibt. Salopp gesagt, wenn man jemanden einstellt, der im Rollstuhl sitzt, würde man von ihm auch nach sechs Monaten nicht erwarten, dass er anfängt, die Treppen hochzusteigen. Bei einer psychischen Erkrankung wird vom Arbeitgeber aber oft schon nach sechs Monaten ein Tempo erwartet, das kontraproduktiv ist – vor allem für die Person selbst. Sie wird wieder krank, fehlt wieder, und der Arbeitgeber hat immer die Tendenz, zu vergessen. Dazu kommt noch, dass – sogar, wenn der Arbeitgeber informiert ist – die Person selbst möglicherweise nicht möchte, dass die Kollegen eingeweiht werden. Es kann also sein, dass der Arbeitgeber die Situation sehr wohl versteht, aber nicht mitbekommt, dass die anderen Kollegen am Lästern sind und Theorien spinnen, von wegen, der will wohl nicht arbeiten und der fehlt schon wieder weil … Es entsteht dann ein sehr schlechtes Arbeitsklima. Eigentlich wäre es wünschenswert, wenn alle im selben Boot dieselben Informationen haben. Man möchte aber gerade in so einer Situation nicht viel preisgeben, um nicht stigmatisiert zu werden. Hinzu kommt das Unverständnis. Man hat das Gefühl, das Ganze wird als „kleine Depression“ oder traurige Phase abgetan. Das Umfeld reagiert daher verständnislos: „Komm schon hoch, Du schaffst das. Ich kann das doch auch, warum schaffst Du das denn nicht?“ So wird die Krankheit kleingeredet und der Betroffene nicht ernst genommen.

„Wenn man jemanden einstellt, der im Rollstuhl sitzt, würde man von ihm auch nach sechs Monaten nicht erwarten, dass er anfängt, die Treppen hochzusteigen.

Gibt es Zahlen, wieviele Menschen in Luxemburg von einer psychischen Krankheit betroffen sind?

Mindestens einer von zehn! Unter den 15- bis 33-Jährigen, die Selbstmord begehen, sind psychische Probleme die erste Ursache. Die Dunkelziffer ist aber auf jeden Fall höher – eben wegen der negativen Vorstellung, die in der Gesellschaft herrscht, wird die psychische Erkrankung tendenziell unter den Teppich gekehrt. Soll heißen, dass, wenn man zum Beispiel in der Zeitung einen Artikel über einen Mord liest, da als Erklärung für die Tat „Täter war psychisch krank“ steht. Würde in der Gesellschaft offen über psychische Krankheiten gesprochen, wäre das anders. Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Arbeitgeber, der einen unserer Klienten aufgenommen hat. Der rief mich zurück und sagte: „Der ist ja ganz normal und gar nicht gewalttätig. Ich hab mir das Schlimmste vorgestellt. Aber niemals, dass er so zuverlässig, kompetent und offen ist.“ Was müssen die Menschen in unserer Gesellschaft für Vorstellungen von psychischen Erkrankungen haben? Es fehlt immer noch an der Offenheit der Gesellschaft im Allgemeinen und der Arbeitgeber, sich auf Personen mit psychischen Problemen einzulassen.

„Die Krankheit wird kleingeredet und der Betroffene nicht ernst genommen.“

Was bedeutet „Job coaching“?

Auch das ist sehr weitreichend. Wir kontaktieren zum einen sehr viele Arbeitgeber, erklären ihnen, was eine psychische Erkrankung überhaupt ist, versuchen, die Angst vor ihr zu nehmen, indem wir uns als eine Art Mittelsmann begreifen. Wird also die betreffende Person eingestellt und hat sie oder der Arbeitgeber Fragen, können wir dazukommen, damit das Ganze harmonisch vonstatten geht. Da bringen wir uns gern mit ein. Zum anderen bieten wir den Leuten, die zu uns kommen, Hilfe und Erklärungen bei administrativen Vorgängen an. Von der Anfrage zur Erlangung des Status bis hin zu Anträgen für ein Einkommen für schwerstbehinderte Personen. Wenn wir es dann schaffen, eine Person auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzubringen, sind wir anschließend immer bereit, in einen Dialog zu treten. Wir sind allerdings eine sehr kleine Mannschaft, und wenn sich viele Klienten an uns wenden, wird eine individuelle Betreuung schwierig.

Wieviele Menschen hat die ATP schon durch solches „Job Coaching“ auf dem ersten Arbeitsmarkt unterbringen können?

Von 2011 bis zum 31. Dezember 2013, noch mit der vorherigen Mannschaft, waren es zwölf. Wir sind als neues Team seit dem ersten April tätig und haben seither zehn Personen untergebracht. Das hat natürlich sehr viel Zeit und Arbeit gekostet. Mein Arbeitskollege hat viele Arbeitgeber immer wieder kontaktiert, war sehr hartnäckig mit seinen Anfragen und hat schließlich das eine oder andere Bewerbungsgespräch ausgehandelt und Einstellungen erreicht.

Gibt es Menschen, die psychisch so schwer krank sind, dass es nicht mehr möglich ist, sie im ersten Arbeitsmarkt zu (re)integrieren?

Wenn eine Person psychisch sehr schwer krank ist und eine psychiatrische Betreuung zur Seite hat, dann ist es immer noch möglich, in unseren Werkstätten zu arbeiten. Weil dort eben darauf geachtet wird, dass die Person eine Arbeit tut, die ihren Kompetenzen und Möglichkeiten entspricht. Theoretisch wäre es für die Mehrheit möglich, auch eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Allerdings fehlt es meist am Willen – auch vom Arbeitgeber, weil der dann eine Person im Betrieb beschäftigt hätte, die zwar nach ihrem Rhythmus, dem Arbeitgeber zufolge aber vielleicht nur ein Minimum arbeitet und ihm nicht wirklich viel einbringt.

Inwieweit hat die wachsende Anzahl psychisch Kranker mit den Anforderungen unserer modernen Arbeitswelt und dem steigenden Leistungsdruck zu tun? Sehen Sie da einen Zusammenhang?

Auf jeden Fall! Man hört ja überall, dass Stellen abgebaut werden, und man hat immer Angst, selbst betroffen zu sein, was einen enorm unter Druck setzt. Jeder von uns weiß – auch ohne psychische Erkrankung -, wie schwer es ist, einen Monat lang mit Geldsorgen und einer ungewissen Arbeitssituation zu leben. Da macht man schon ein großes Tief durch, aber wenn die Person auch noch eine psychische Erkrankung oder einfach eine niedrigere Toleranz dem Stress gegenüber hat, dann kann es sein, dass das Ganze in einer psychischen Erkrankung mündet. Burnouts und Depressionen kommen heutzutage immer häufiger vor, und ich denke, dass das auch direkt von einem starken Druck auf dem Ersten Arbeitsmarkt kommt.

Welche Faktoren spielen sonst noch eine Rolle? Ist die eigene Sozialisation, das Alter oder das Armutsrisiko, der Verlust eines nahen Menschen oder die Bewältigung einer schweren Erkrankung das Ausschlaggebende?

Hauptfaktoren werden wohl die biologischen Faktoren bleiben, wie genetische Disposition, das Alter und das Geschlecht. Dann auch der sozioökonomische Hintergrund. Darunter fällt, was Sie schon genannt haben: das Elternhaus, die Stabilität des sozialen Umfeldes, die finanzielle Situation. Auch persönlicher Werdegang und Stressresistenz spielen eine große Rolle. Es gibt Leute, die haben eine sehr hohe Resistenz gegenüber Stress. Bis sie zusammenbrechen, muss schon enorm viel zusammenkommen. Es gibt aber auch welche, die bereits einen eigenen, hohen Stresslevel aufweisen und die zusammenklappen, wenn nur noch etwas Kleines hinzukommt. Es kommt immer auch auf die persönliche Vulnerabilität an. Meiner Meinung nach ist es unmöglich, für jeden die idealen Arbeitsbedingungen zu schaffen, aber es müsste das Ziel eines jeden Arbeitgebers sein, dies zu versuchen und für den Dialog offen zu sein.

„Auch in kleinen Unternehmen herrscht mittlerweile großer Druck, um konkurrenzfähig zu sein.“

Sind vornehmlich Menschen von Burnouts betroffen, die in Betrieben arbeiten, in denen Leistung ganz groß geschrieben wird oder betrifft es auch Menschen, die in kleineren, sozialen Betrieben beschäftigt sind?

Es sind ganz klar beide Gruppen vertreten. Wir betreuen Leute aus großen Unternehmen, wie großen Finanz-unternehmen und Banken. Wir haben aber auch Leute, die jahrelang im sozialen Bereich tätig waren, zum Beispiel als Psychologen oder Sozialarbeiter. Gerade auch in kleinen Betrieben kommt es immer häufiger zu Burnouts. Solche Leute sehen wir immer häufiger. Auch in kleinen Unternehmen herrscht mittlerweile großer Druck, um konkurrenzfähig zu sein. Manchmal sorgen große Banken sogar besser für ihre Mitarbeiter als kleine Unternehmen.

Wie kann man dahin gelangen, dass psychische Probleme nicht mehr heruntergespielt werden? Wie kann man eine Enttabuisierung erreichen?

Man müsste gezielt auf Aufklärung in den Medien setzen. Dass man im Fall von schlimmen Ereignissen nicht mehr salopp von „psychischen Erkrankungen“ spricht, sondern auf die Umstände hinweist, die dazu geführt haben, dass ein Mensch gehandelt hat, wie er es getan hat. Die Medien können mithelfen, das Verständnis dafür zu wecken, dass nicht die psychische Erkrankung an sich das Problem ist, sondern auch die Umstände. Und man müsste mehr Informationsmaterial zur Verfügung stellen – an den richtigen Stellen. Es gibt zwar viel davon, aber es ist zu unübersichtlich. Und es wäre wünschenswert, dass sich Unternehmen psychisch Kranker annehmen. Wir haben sehr große Firmen – ich nenne keine Namen – gefragt, ob sie bereit wären, Menschen mit psychischen Erkrankungen einzustellen, und immer die gleiche Ausrede gehört: „Nein, das können wir uns nicht leisten. Wir nehmen lieber jemanden, der eine körperliche Behinderung hat.“ Ich glaube viele Arbeitgeber meinen, sie könnten die körperliche Behinderung besser einschätzen. Bei Menschen mit einer psychischen Erkrankung schwingt immer die Sorge mit, dass die Person nicht zuverlässig, nicht pünktlich ist, nicht zur Arbeit erscheint. Das kann man aber bei niemandem vorhersehen.

„Bei Menschen mit einer psychischen Erkrankung schwingt immer die Sorge mit, dass die Person nicht zuverlässig, nicht pünktlich ist, nicht zur Arbeit erscheint.“

Wie finanziert sich der Service Job Coaching zurzeit?

Zurzeit werden wir von zwei Ministerien, dem Arbeits- und dem Gesundheitsministerium, und dem „Fonds social européen“ finanziert, aber wie es in Zukunft aussehen wird, ist sehr sehr ungewiss. Ich denke, da müssen wir uns nach einer alternativen Finanzierungsmöglichkeit umsehen. Die Finanzierung durch den Europäischen Sozialfonds war nur als Anschubfinanzierung vorgesehen. Das läuft seit 2009, und ich weiß nicht, ob wir die Unterstützung noch für ein weiteres Jahr bewilligt bekommen. Mit den Ministerien befinden wir uns noch in zähen Verhandlungen. Ich hoffe, dass sie gewillt sind, sich mehr einzubringen. Arbeitsminister Schmit hat ja anläßlich des Rundtischgesprächs vom OGBL sehr große Ankündigungen gemacht. Nun muss man sehen, ob auch Taten folgen.

Was wünschen Sie sich konkret für die Zukunft?

Konkret würde ich mir mehr Flexibilität und Vereinfachungen wünschen, für uns und unsere Klientel. Auch was die administrativen Vorgänge angeht. Es ist oftmals sehr schwierig, alle Fristen im Auge zu haben und bei allen Prozeduren die nächsten Schritte zu kennen. Auch deshalb würden wir uns wünschen, dass noch mehr und noch schnellere Austauschmöglichkeiten mit den einzelnen Instanzen und Strukturen bestehen. Zurzeit läuft das relativ gut, wir bekommen viele Hilfestellungen. Auch eine systematischere und offenere Zusammenarbeit zwischen der Adem und den kleineren Institutionen würde mir gut gefallen. Wenn man verschiedene unserer Angaben und Daten mit denen der Adem zusammenlegen würde, könnte man ein großes Gesamtbild der Person erstellen und sie vielleicht besser unterstützen und begleiten. Man könnte also sozusagen von der Expertise der kleineren Institutionen profitieren. Es ist wichtig, dass man eine Linie findet, wie die Betreuung der einzelnen Person in Zusammenarbeit mit der Adem funktionieren kann, und dass man sich gegenseitig unterstützt, statt alles zu monopolisieren, was ja letztlich Stillstand für die betroffene Person bedeutet. Ich hoffe, dass sich auch eine größere Dialogbereitschaft bei den Ministerien, zum Beispiel hinsichtlich der finanziellen Unterstützung der Job Coaches, einstellt. Das ist unsere große Hoffnung.

Die ATP a.s.b.l. (association d‘aide par le travail thérapeutique pour personnes psychotiques) eröffnete 1990 in Walferdingen ihre erste geschützte Werkstatt für Menschen mit einer psychischen Erkankung (mit dem Fokus auf Psychosen). Dieses Atelier protégé wurde 2012 durch die Werkstatt in Kehlen ersetzt. Die a.s.b.l. bietet Menschen mit einer psychischen Erkrankung professionnelle Unterstützung und berufliche Begleitung, die es ihnen ermöglicht, einer möglichst selbstbestimmten Arbeit oder Beschäftigung nachzugehen. Die geschützten Werkstätten der ATP haben sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine sozio-professionnelle Wiedereingliederung ermöglichen und ihre Lebensqualität steigern.


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