AUSSTELLUNG: De dónde diablos vengo?*

Das CNA zeigt mit „Vía PanAm – The pursuit of happiness“ das digitale Fotoprojekt des niederländischen Fotografen Kadir van Lohuizen. Die Frage, wieso LateinamerikanerInnen ihre Heimatländer verlassen, führt zu den Grundsätzen der Migrationspolitik im 21. Jahrhundert …

Angst als täglicher Begleiter: „Doña Consuelo’s daughter Amalia“ ist eine von vielen in Ecuador lebenden kolumbianischen Flüchtlingen. Van Lohuizen hat ihre 22-köpfige Familie porträtiert. (© Kadir van Lohuizen)

Seit Jahrzehnten ist die „Panamericana“ Sehnsuchtsroute für Reisende, Träumer und Weltverbesserer. Schon Ernesto „Che“ Guevara hat die berühmte Schnellstraße, die vom südlichsten Zipfel des Kontinents von Chile bis nach Alaska führt, mit dem Motorrad bereist; seine Eindrücke von den sozialen Zuständen Lateinamerikas waren ausschlaggebend für seine revolutionären Bestrebungen. Die Panamericana ist damit eine Sehnsuchtsroute, für viele ist sie aber auch der Weg auf der Suche nach dem besseren Leben.

Wohin ziehen die Menschen, und was treibt sie an? Sind es in erster Linie finanzielle Zwänge, Verfolgung oder die Sehnsucht nach einem guten Leben, und damit die Suche nach dem Glück, wie es der Ausstellungstitel suggeriert? 40 Wochen lang hat sich der Fotojournalist Kadir van Lohuizen 2011 auf fotografische Spurensuche entlang der Vía Panamericana begeben. In beeindruckenden Dokumentarfotografien und Beiträgen in seinem Blog hat er seine Eindrücke dokumentiert – getrieben von der Frage, was Menschen dazu bringt, ihre Heimat zu verlassen und sich auf dieser Straße des Lebens auf die Reise zu begeben.

„Mit Vía Panam möchte ich zu einem besseren Verständnis von Migration beitragen“, erklärt Kadir van Lohuizen. Und welche Region könnte sich besser dafür eignen als Nord- und Südamerika, zwei Kontinente, auf denen die meisten Menschen ihre Wurzeln woanders haben, wo sich Stabilität und Aufstand, Reichtum und Armut an einer Straße begegnen. Migration ist so alt wie die Menschheit selbst, stellt van Lohuizen fest, doch sowohl das Bevölkerungswachstum als auch die wachsende Mobilität im letzten Jahrhundert haben dazu geführt, dass Menschen mehr und mehr umherziehen. Zwischen 1990 und 2010 stieg die Zahl der Migranten um 25 Prozent – auf fast 214 Millionen weltweit; drei von hundert Menschen migrieren.

Dass sich das Gesicht der Migration stetig verändert und man keineswegs von einer ausschließlich vertikalen Migration gen USA ausgehen kann, hat auch van Lohuizen auf seiner Reise festgestellt. Nach der Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert wurden auf dem lateinamerikanischen Kontinent die Grenzen wie mit dem Teppichmesser gezogen und „indigene Stämme“ auseinandergerissen. Als Folge der Kolonisierung und Unterdrückung traditioneller Kulturen und Sprachen leben die meisten Indigenen (40 bis 50 Millionen) heute meist in ökonomisch, sozial und politisch prekärer Lage. Die Wurzellosigkeit ist seit jeher Bestandteil der lateinamerikanischen Identität. Der uruguayische Autor Edoardo Galeano hat mit seinem Buch „Die offenen Adern Lateinamerikas“, das Facetten der über fünf Jahrhunderte andauernden ökonomischen Ausbeutung durch die europäischen Kolonialmächte und später die USA darstellt, ein dependenz­theoretisches Erklärungsmuster für den empfundenen Stillstand in Lateinamerika geliefert. Die wichtigsten Rohstoffe und Metalle seien von den Spaniern geplündert worden – der Reichtum Europas und der USA gründet auf dem Reichtum und der Ausbeutung Lateinamerikas, so Galeanos These, auf die auch van Lohuizen in seiner fotografischen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Kontinent unmissverständlich anspielt. Doch welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Lässt sich daraus eine heute noch bestehende europäische Verantwortung für den Kontinent ableiten? Und stellt die Flüchtlingspolitik der USA wie die Europas vor den historischen Hintergründen nicht eine makabre Kontinuität dar?

„Mit Vía Panam möchte ich zu einem besseren Verständnis von Migration beitragen“
(Kadir van Lohuizen)

Entgegen dem Trend zu einer nationalstaatlichen Abschottung, wie sie die USA oder Europa praktizieren die ihre Grenzen für Einwanderer dichtmachen und streng bewachen, hat van Lohuizen erfahren, dass einige Länder Lateinamerikas, beispielsweise Chile, mittlerweile sogar dezidiert auf Migration setzen. Sie profitieren von dem Zuzug der Arbeitskräfte. Von der südlichsten Spitze bis nach Mittelamerika durchqueren die Menschen so den Kontinent in die verschiedensten Richtungen auf der Suche nach Perspektiven. Wenngleich die Flucht aus der ökonomischen Misere noch immer einer der bestimmenden Gründe ist, sind die Motive doch vielfältig: In Kolumbien fliehen die Menschen aus Angst vor Banden an die Grenzen, in einer Inselregion Panamas werden die Ureinwohner durch den Anstieg des Meeresspiegels früher oder später dazu gezwungen sein, aufs Festland zu ziehen.

In der Folge der Finanzkrise haben viele begriffen, dass die USA nicht mehr das verheißungsvolle Paradies von einst sind. Trotzdem versuchen Hunderte immer wieder die Flucht dorthin – nur selten auf eigene Faust. Über Jahre sparen sie Geld an, um die etwa 10.000 US-Dollar zusammenzubekommen, die es kostet, mit der Hilfe von Schleppern von El Salvador bis zur Grenze der USA zu gelangen und nehmen Risiken wie Ausraubung, Vergewaltigung und Erpressung in Kauf. Schon zu Beginn seiner Reise auf Feuerland in „Ushuaia“, dem „südlichen Magneten“ und der „boomenden Hauptstadt Feuerlands“ beobachtet van Lohuizen eine starke Migration. Der städtische Ausbau der Region hat Tausende Einwanderer aus Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien und Teilen Chiles angezogen, die fast alle in der Bauwirtschaft arbeiten. Mit der Migration hat sich die Bevölkerung in Ushuaia von 50.000 auf 100.000 verdoppelt.

In der chilenischen Hauptstadt trifft van Lohuizen auf eine Vielzahl peruanischer Frauen, die in Santiago in reichen Haushalten als Kinder- oder Hausmädchen arbeiten und einen Großteil ihres Lohns in ihre Heimat schicken, um ihre Familien zu unterhalten. In seinem Blog wie auch im Katalog beschreibt van Lohuizen, dass allein in Chiles Hauptstadt Santiago heute 80.000 peruanische Migranten leben; die Frauen, die sich in Haushalten verdingen, machen den Großteil dieser (Arbeits-)Einwanderer aus. Ähnlich wie in Luxemburg die Portugiesen, tragen die peruanischen GastarbeiterInnen durch ihre Arbeit als Kinder- oder Hausmädchen sowie im Baugewerbe entscheidend zum ökonomischen Wohlstand Chiles bei. Mit den Geldtransaktionen ihre Heimatländer unterhalten viele Lateinamerikanerinnen ihre Familien. Statistiken im Katalog zeigen die Bedeutung solcher Geldströme weltweit. Trotz der Finanzkrise sind nach Schätzungen 2010 rund 440 Milliarden US-Dollar weltweit über Geldtransaktionen in die jeweiligen Heimatländer geflossen.

Mexiko ist das Land Lateinamerikas, das am meisten von den Überweisungen aus dem Ausland profitiert. 2010 schickten 15 Millionen mexikanische EinwandererInnen, die in den USA leben, insgesamt 21 Milliarden Dollar an ihre Verwandten. Die Geldflüsse sind enorm wichtig für die ökonomische Stabilität der kleinsten mittelamerikanischen Staaten. Die vier Milliarden Dollar, die 2010 etwa nach Guatemala flossen, machten etwa zehn Prozent des guatemaltekischen BIPs aus. Vergleichbare Bedeutung haben die Transaktionen nach Nicaragua, Honduras und El Salvador.

Kadir van Lohuizens Fotografien der Vía PanAm sind Dokumentaraufnahmen der Menschen und Landschaften, die – ähnlich wie Edward Steichens „The Bitter Years“- die sozioökonomischen Lebensbedingungen der Bevölkerung eindrucksvoll einfangen. Im Ausstellungskatalog hat van Lohuizen, der zahlreiche Konflikte fotografisch dokumentierte, zweimal mit dem „World Press Photo“ ausgezeichnet wurde und 2007 gemeinsam mit anderen die Agentur NOOR Images Agency gründete, nicht auf verschiedene breitflächige Formate verzichten wollen, sodass einige Bilder ausgeklappt werden können und so ihre volle Wirkung entfalten. In der Ausstellung im Pomhouse des CNA sind 73 – überwiegend Schwarz-Weiß-Aufnahmen im Format 120 x 80 auf bedrucktem Stoff zu sehen; von der Strecke selbst kann man sich in dem Video-Raum „Display 01“ anhand einer Wandskizze eine Vorstellung bilden und sie multimedial erkunden. Der Katalog enthält daneben Statistiken und Erklärungen zur ökonomischen und politischen Einordnung.

In Bolivien bereiste van Lohuizen den „Salar de Uyuni“, die zweitgrößte Salzwüste weltweit und wegen ihrer enormen Lithiumvorkommen für den Andenstaat von großer wirtschaftlicher Bedeutung. In 3.700 Metern Höhe besuchte er ein Pilotprojekt zur Gründung einer Batteriefabrik. Mit ihr will Präsident Evo Morales die Grundlage dafür schaffen, dass der Gewinn aus der Verarbeitung des Lithiums bei den Bolivianern verbleibt. Dabei sieht sich der indigene bolivianische Präsident, der sich die wirtschaftliche Unabhängigkeit von den USA und Europa auf die Fahnen geschrieben hat, jedoch vor dem Dilemma, ausländische Investoren zur Gewinnung des Lithium einbinden zu müssen. Im Augenblick arbeiten in dem Projekt 150 in Containern untergebrachte Personen, die alle drei Wochen zu ihren Familien zurückkehren. Im Lithium liegt ähnlich wie im Koka-Anbau enormes wirtschaftliches Potenzial, die Region rund um den Salzsee könnte in naher Zukunft Hunderte von Arbeitsmigranten anziehen. Den Wechsel der Vegetationen bei der Fahrt in die Chapare-Tropen-Region beschreibt van Lohuizen als erstaunlich – von 4.000 Metern Höhe nach nur hundert Kilometern in eine tropische Region zu gelangen, in der Koka angebaut wird. „Über die Straße der Panamericana zu fahren, gleicht einem ständigen Filmszenenwechsel“, schreibt er.

Unter dem Titel „verbotene Blätter“ dokumentiert er den Koka-Anbau in Bolivien. Evo Morales hatte die Pflanze 2006 zum nationalen Symbol erklärte. Doch auch bei der „Koka-Pflanze“ steht Bolivien vor einem Dilemma, liegt der Zwiespalt zwischen natürlichem Nutzen und dem Missbrauch – ihrer Verarbeitung zum Rauschgift Kokain. Obwohl die Produktion von Kokain offiziell verboten ist, gelangt ein Großteil des im Chapare produzierten Kokas in Fabriken, in denen Kokain hergestellt wird. Die Abschottung vom europäischen Ausland und die USA stellt Bolivien allerdings mehr und mehr vor Probleme, wurden unter Präsident Morales doch zahlreiche Großprojekte gestoppt und auch viele dort ansässige internationale NGOs des Landes verwiesen. Es ist die Kehrseite dieser „autonomen“ Entwicklung, über die van Lohuizen jedoch in seiner Begeisterung über die Stärkung und den Schutz der Indigenen unter ihrem Präsidenten – „ein Novum in Lateinamerika“, wie der niederländische Fotograf immer wieder enthusiastisch hervorhebt – hinwegsieht.

In eindrucksvollen Aufnahmen zeigt er die Verzweiflung einer aus Kolumbien geflohenen und nun an der ecuadorianischen Grenze lebenden Familie, und damit die Folgen des nun schon fast ein halbes Jahrhundert andauernden bewaffneten Konflikts. Die „Fuerzas armadas Revolucionarias de Colombia“ (FARC) sind heute die größte bewaffnete Guerilla-Bewegung Lateinamerikas. In der Folge des Konflikts flüchteten tausende verarmte KolumbianerInnen an die Landesgrenzen; geschätzte vier Millionen Menschen sind in den letzten Jahren innerhalb Kolumbiens oder über die Grenze nach Ecuador geflohen. Die meisten enden in Armutsvierteln an der Peripherie des Landes. Die von van Lohuizen porträtierte Familie floh im Mai 2011 nach Ecuador, nachdem bewaffnete Männer gewaltsam ihr Haus gestürmt und den ältesten Sohn umgebracht hatten; doch selbst in der ecuadorianischen Grenzregion sind sie nicht in Sicherheit – paramilitärische Einheiten und kolumbianische Guerillas überqueren regelmäßig die Grenze und setzen ihre Entführungen, Erpressungen und Ermordungen dort fort.

„Über die Straße der Panamericana zu fahren, gleicht einem ständigen Filmszenenwechsel“

In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá fließen Flüchtlingsströme aus dem ganzen Land zusammen. Van Lohuizen hat einige Bewohner von „Altos de Florida“, einem Stadtteil von Soacha, porträtiert. Durch die Flüchtlingsströme ist die Hauptstadt in den letzten Jahren über ihre Grenzen hinaus gewachsen, die Hälfte ihrer EinwohnerInnen sind Zugezogene. Auf der Überfahrt nach Panama ist die Panamericana unterbrochen, fehlt ein Stück des Weges. Der „Tapon del Darien“, eine enorm gefährliche Zone, die sich unter der Kontrolle von Paramilitärs und Drogenhändlern befindet, sei „nur mit guten Kontakten“ zu überqueren, heißt es. So setzte van Lohuizen mit einem Boot nach Panama über.

„Vor dem Wasser fliehen“, heißt sein Kapitel über Kuna Yala – besser bekannt unter dem Namen „San Blas“. In dieser 400 Kilometer langen Region, einem Archipel von 165 Inseln vor der karibischen Küste, leben 50.000 Kuna verteilt auf 36 Inseln. Ursprünglich in Kolumbien ansässig, wanderte das Volk der Kuna über Jahrzehnte bis in die Inselregion „Kuna Yala“. Seit ihrer Unabhängigkeit 1939 leben die Kuna von der Fischerei und der Landwirtschaft. Doch der Anstieg des Meeresspiegels gefährdet ihre Existenz – es wird nur noch einige Jahre dauern, bis die Inselregion evakuiert werden muss. In Honduras, gelegen zwischen den drei gefährlichsten Ländern weltweit, trifft van Lohuizen auf eine Minderheit von Palästinensern, die sich hier in den letzten Jahrzehnten angesiedelt hat. Und er macht immer wieder erstaunliche Unterschiede zwischen angrenzenden Ländern aus: „obwohl El Salvador und Nicaragua eine sehr ähnliche Geschichte haben, bin ich erstaunt darüber, wie friedlich Nicaragua ist und wie gewalttätig El Salvador.“ Den Grund dafür sieht er darin, dass nur wenige Nicaraguaner in die USA emigrierten, während viele Einwohner El Salvadors in die Vereinigten Staaten auswanderten. Schließlich sei die Kultur gewaltsamer Banden in den USA entstanden, so van Lohuizens Erklärung. Schätzungen besagen, dass jeder dritte Einwohner El Salvadors heute – meist ohne Papiere – in den USA lebt. In El Salvador besucht van Lohuizen in Quetzaltepeque das größte Gefängnis im Land und beschreibt, wie auch innerhalb des Gefängnisses die Banden regieren; als er das Gebäude besucht, zwingt man ihn, ein Dokument zu unterschreiben, in dem er sein Einverständnis damit erklärt, dass die Gefängnisverwaltung keine Verantwortung für die Sicherheit des Besuchers übernimmt.

Die Fotografien der mit Menschen beladenen Züge und der Grenzen erzeugen Beklemmung und stehen den bekannten Bildern an den Außengrenzen der „Festung Europa“ in nichts nach.

Die Migration von Mittel- nach Nordamerika „ist ein relativ rezentes Phänomen“, so van Lohuizen, der beschreibt, wie die USA Millionen von Dollar in die Militarisierung und Sicherheit ihrer Grenzen investiert haben. Die Grenze zwischen Mexiko und Guatemala erstreckt sich über mehr als 965 Kilometer. Jedes Jahr überqueren geschätzte 400.000 Menschen die Grenze. Von dort aus gelangen sie zu Fuß oder auf Zugdächern durch Mexiko bis an die Grenze in die USA. In seinem Blog schildert van Lohuizen, wie er gemeinsam mit Jugendlichen das Dach eines Zugs besteigt, die hoffen, heimlich die Grenze in die USA zu überqueren. Die größte Sorge der 11 Millionen Emigranten ist es, festgenommen und zurückgeschickt zu werden; täglich verlassen fünf bis neun Flugzeuge mit Abgeschobenen die USA in Richtung Guatemala, Honduras, El Salvador und Nicaragua. Die Fotografien der mit Menschen beladenen Züge und der Grenzen erzeugen Beklemmung und stehen den bekannten Bildern an den Außengrenzen der „Festung Europa“ in nichts nach. Eine Aufnahme zeigt hingegen den sarkastischen Umgang der mittelamerikanischen Länder mit der Migration in die USA: Ein Aufnahmeschalter am Flughafen von Guatemala empfängt seine aus den USA abgeschobenen Landsleute mit den Worten: „Nun bist du wieder in deinem Land und unter deinen Leuten!“

Sehnsucht zieht sich wie ein roter Faden durch die eindrucksvollen Fotografien der Vía PanAm. Sehnsucht hinterlassen auch die Aufnahmen am Ende der Route – an der Nordspitze der panamerikanischen Route liegt in einer verwaisten Schneelandschaft „Deadhorse“. Den Ort beschreibt van Lohuizen als regelrechte Geisterstadt, ein Eindruck, der sich durch seine Aufnahmen verstetigt. Ihre Einwohner kommen von überall hierher, um in der Ölindustrie zu arbeiten. Es sind weite Strecken einer Schneelandschaft, die endlos wirken – gerade so, als liege an ihrem Ende das Ende der Welt.

* „Woher verdammt komme ich?“ – ist eine Strophe aus dem „Canto General“ des chilenischen Dichters Pablo Neruda. Der kolumbianische Schriftsteller Juan Gabriel Vásquez bezieht sich in dem Vorwort zum Ausstellungskatalog ebenfalls auf diese Strophe.


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