Runter vom Canapé, auf zu Canopée!

Der Stadtteil Kirchberg ist eine graue und langweilige Mondlandschaft? Nicht, wenn Canopée Zirkuskünstler*innen und Feuerspucker ins Amphitheater einlädt.

Quelle: Canopée

Ein Feuerkünstler, Hula Hoop und Pole Dance, dazwischen Theater und Konzerte: Was klingt wie beliebig zusammengewürfelte Begriffe, ist in Wahrheit das aufregende Line-Up des ersten Kulturfestivals „RDV au Carré Blanc“ im Amphitheater Kirchberg, das vom 15. bis zum 22. September stattfindet.

Angeboten werden 15 kostenlose Veranstaltungen – von Zirkusvorstellungen über DJ Sets bis hin zu Impro-Theater, poetischen Lesungen und Acro Yoga-Workshops. Insgesamt kommen 20 Künstler*innen aus Luxemburg und der französischen Region Grand Est auf Kirchberg zusammen. Im Mittelpunkt des Festivals stehen vor allem die Begegnung zwischen den Künstler*innen und dem Publikum sowie die Zelebrierung der Kreativität nach Monaten des kulturellen Stillstands. mehr lesen / lire plus

Von Recylingkünstler*innen und Humanist*innen

Die Gemeinden Strassen und Kayl locken kommenden Samstag Kunst- und Kulturbegeisterte an: Während auf dem einen Festival Kostüme aus Kaffee-Kapseln entstehen, tritt auf dem anderen ein*e DJ*ane in Lack und Leder auf.

COPYRIGHT: Commune de Stroossen

Wer im Spätsommer nochmal Festivalluft schnuppern will, sollte sich am Samstag, dem 11. September, auf den Weg nach Strassen und Tetingen machen.

In Strassen findet das traditionelle Straßenkunst- und Musikfestival statt, das seit 2001 jedes zweite Jahr die Bewohner*innen der Gemeinde nach draußen einlädt. Auf dem Programm stehen 26 Auftritte, vorgetragen von 16 Künstler*innen aus dem In- und Ausland. Unter ihnen tummeln sich bekannte Gesichter wie Serge Tonnar, Trapezkünstler*innen, Theatergruppen und mehrere Bands unterschiedlichster Genres. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: September 2021

Electro-Mazurka

Wer die Faszination der Mazurka in moderner Form erleben will, muss diese Platte einfach haben: Die Gruppe Niewte hat dem polnischen Tanz und den dazugehörigen Gesängen einen neuen Anstrich verpasst. Das Quartett hat das Album Osmetnica Electronica herausgebracht, das man allen, die polnische Roots-Musik in experimenteller Form erleben wollen, nur wärmstens empfehlen kann. In den Stücken der Band hört man zwei Geigen, die in der polnischen Tradition nicht fehlen dürfen, dazu die Sängerin und Multiinstrumentalistin Maniucha Bikont und die Electronics von Antoni Beksiak. In dem Album vermischen sich die originellen Rhythmen und der spezielle polnische Klang der Streichinstrumente mit der starken Stimme Bikonts und den elektronischen Sounds, die oft aufregend verfremden, aber nie die Essenz der Mazurka verderben. mehr lesen / lire plus

Jenny Offills Roman „Weather“: Unfit für den Weltuntergang

Wie soll man bloß eine Apokalypse durchstehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die amerikanische Autorin Jenny Offill in ihrem Roman „Weather”. Spannend ist, wie sich in dem fragmentarisch erzählten Werk der vermeintliche Zusammenbruch der allgemeinen Ordnung auch im Privaten widerspiegelt.

Wie bereitet man sich auf das Ende der Welt vor? Wie wird aus einer Thunfischdose eine Öllampe? Warum kann Kaugummi auch als Fischköder dienen? Die New Yorker Bibliothekarin Lizzie Benson verdient sich ein Zubrot damit, besorgte Zuschriften von Menschen zu beantworten, die sich auf den Weltuntergang vorbereiten. Angeheuert wurde sie von ihrer früheren Universitätsprofessorin, die mittlerweile mit Vorträgen über den Klimawandel durch die USA tourt. mehr lesen / lire plus

OPL et Gustavo Gimeno : Coll

Le dernier CD paru de l’Orchestre philharmonique du Luxembourg sous la baguette de son directeur musical Gustavo Gimeno est consacré à un compositeur contemporain, Francisco Coll. Un bel aperçu de la musique du jeune Espagnol, où s’invite également la soliste Patricia Kopatchinskaja dans le concerto pour violon.

Ce sont très certainement les affinités électives espagnoles de Gustavo Gimeno qui ont mené à ce projet, et on ne va pas s’en plaindre : la musique de Francisco Coll, né en 1985 à Valence, mérite cet enregistrement techniquement impeccable et musicalement inspiré. L’emblématique concerto pour violon, qui ouvre le CD, a été écrit pour Patricia Kopatchinskaja, et c’est elle qui bien entendu y tient la partie clé. mehr lesen / lire plus

Kunstworkshop zu sexualisierter Gewalt: #youtoo

Das Casino Luxemburg lädt am 28. August zum Workshop „#youtoo: Be the change“ mit der Künstlerin Krystyna Dul ein. Es geht um Kunst, sexualisierte Gewalt und Missbrauch.

Neben #metoo werden mittlerweile auch Hashtags wie #itwasme, #Ihave und #guilty verwendet. (© Pixabay)

In dem Workshop „#youtoo: Be the change“ führt die Künstlerin und Fotografin Krystyna Dul Erwachsene und Jugendliche ab 16 an die Themen sexualisierte Gewalt und Missbrauch heran, um mit ihnen kreative Wege der Aufarbeitung zu finden. Die Teilnehmer*innen setzen die gesammelten Ideen gemeinsam mit der Künstlerin um und erarbeiten Kunstwerke.

Dul beschäftigt sich seit Beginn der #metoo-Bewegung mit dem Thema. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #7 Streaming vs Kino

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech – a wa mir schonn um Canapé setzen, da schwätze mir och mol iwwert Netflix a Co. D’Tessie Jakobs an d’Isabel Spigarelli vu der woxx denken haart iwwert Streaming, Kino a Fernsee no: Wiem seng läscht Stonn huet geschloen? An ass alles Schrott, wat net am Kino leeft?

COPYRIGHT: Isabel Spigarelli/woxx

Streaming-Déngschter fir Filmer a Serien si aus dem Alldag vu ville Mënschen net ewech ze denken. Huet de Kino dofir ausgedéngt? D’Tessie Jakobs a d’Isabel Spigarelli vu der woxx mengen net – a si erkläre wisou. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: August 2021

Bester ivorischer Pop

Jetzt ist das sechste Album der bemerkenswerten Dobet Gnahoré mit dem Titel Couleur erschienen. Sie stammt von der Elfenbeinküste, ging 1999 nach Frankreich, ist aber regelmäßig in ihrer Heimat präsent. Ihr Vater Boni war bereits ein erfolgreicher Perkussionist und so stand sie schon im Alter von zwölf Jahren zum ersten Mal auf der Bühne. 2010 erhielt sie zusammen mit der Sängerin India Arie einen Grammy für ihren Song Palea. Ohne Frage ist sie eine der stärksten Sängerinnen Afrikas von heute, die es versteht, sich auch optisch in Szene zu setzen, wie die Hülle der aktuellen CD erneut beweist. mehr lesen / lire plus

Czech Music Crossroads 2021: In der Mitte spielt die Musik!

Die Konferenz Czech Music Crossroads fand im Juli 2021 zum siebten Mal statt. Ein Nachbericht über musikalische Entdeckungen aus Osteuropa.

Anna Kołodziej vom Orkiestra sw. Mikołaja, den Urgesteinen des polnischen Rootsrevivals. (Foto: Willi Klopottek)

Die Eigenbezeichnung ist Mittel- oder Zentraleuropa. Im Westen wird diese Region oft weiterhin als Osteuropa bezeichnet. Letzteres beweist, dass die geopolitischen Denkstrukturen vieler den Zeiten des Kalten Krieges immer noch verhaftet sind, obwohl die Teilung Europas in „freien Westen“ und „Ostblock“ seit über 30 Jahren nicht mehr existiert. Diese Zählebigkeit alten Klischeedenkens zeigt sich auch darin, dass in touristischer Hinsicht kaum mehr als Prag, Budapest und der Balaton relevant sind. mehr lesen / lire plus

Kunstschaffende Hochwasseropfer erhalten Hilfsmittel

Ab heute können sich Künstler*innen um die „Bourse d’encouragement pour artistes sinistré(e)s suite aux inondations“ der Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte und des Fonds culturel national bewerben. Das eine oder andere Detail ist aber noch unklar.

COPYRIGHT: Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte

Die „Bourse d’encouragement pour artistes sinistré(e)s suite aux inondations” der Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (Oeuvre) und des Fonds culturel national (Focuna) soll Kunstschaffenden zugute kommen, die in Luxemburg leben, und deren Arbeit oder Atelier durch das Hochwasser Mitte Juli beschädigt wurde. Bei Bewilligung der Anfrage erhalten sie bis zu 25.000 Euro zur Restaurierung und Reparatur von Kunstwerken, zum Ersatz von kaputtem Arbeitsmaterial oder zur Sanierung ihres Arbeitsorts. mehr lesen / lire plus

Ocean Vuong: Wie schön ist Amerika?

Ocean Vuong wurde in Fachkreisen für seinen Debütroman „On Earth Were Briefly Gorgeous“ gefeiert. Zwischen der gesellschaftlichen sowie politischen Anlayse der USA in den 2000er-Jahren, der Aufarbeitung des Vietnamkriegs und einer schwulen Liebensgeschichte wirkt aber einiges forciert.

Copyright: Penguin Random House

Ocean Vuongs Ich-Erzähler Little Dog schreibt an seine analphabetische Mutter Rose. In einem Brief, der sich stilistisch zwischen Lyrik und Prosa bewegt, erzählt er ihre Familiengeschichte nach: Rose und ihre Mutter Lan sind aus dem Vietnam nach Amerika ausgewandert, traumatisiert vom Vietnamkrieg. Statt einem sorgenfreien Leben, erwarten sie in den USA Rassismus, Armut und die Konfrontation mit ihrer Vergangenheit. mehr lesen / lire plus

Gaming : L’essor des jeux vidéo « Made in Africa »

Si l’industrie du jeu vidéo est dominée par les productions occidentales, de plus en plus de studios indépendants voient le jour dans les grandes métropoles africaines. Ils entendent mettre au cœur de leurs créations le riche patrimoine historique et culturel du continent.

Renouer avec l’héritage africain à travers les jeux vidéo – avec Aurion, aussi décliné en BD, c’est à portée de main. (© Kiro’o Games)

Principale industrie culturelle mondiale depuis plusieurs années, le secteur du jeu vidéo est présenté comme un des rares gagnants de l’année 2020 marquée par la pandémie. Les mesures de confinement ainsi que la fermeture des lieux de socialisation ont dopé la consommation de jeux. mehr lesen / lire plus

Patrimoine industriel : « Un CNL de la culture industrielle »

Le Centre national de la culture industrielle (CNCI) vient de fêter son deuxième anniversaire. L’occasion pour le woxx de s’entretenir avec sa présidente Marlène Kreins et d’en savoir plus sur cette structure aussi nouvelle qu’hybride.

Elles veillent à une meilleure sauvegarde du patrimoine industriel : Marlène Kreins, la présidente du CNCI, avec la project manager Laurie Kremer. (© Krystina Dul)

woxx : En lisant votre dossier de presse, on a un peu du mal à situer le CNCI. Êtes-vous pour ou contre le Service des sites et monuments (SSMN) ?


Marlène Kreins : C’est un peu les deux à la fois. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #6 Kulturjournalismus zum Abschied

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech: Iert de Luc Caregari nächsten Mount bei Reporter wiesselt, plaudert hien nach e Mol aus dem Nähkästchen a kuckt op 15 Joer Kulturjournalismus zréck. Mam Isabel Spigarelli schwetzt hien iwwert Monsteren, de Pig Gate a doriwwer wat de Serge Tonnar mat Schluss maachen ze dinn huet.

Virun engem gudde Joer huet d’Isabel Spigarelli dem Luc Caregari bei der woxx d’Koordinatioun vu de Kultursäiten ofgeholl. Ënn des Mounts verléisst de Luc d’woxx a wiesselt bei d’Online-Zeitung Reporter. Virdru péckt den alen Hues awer nach déi eng oder aner Anekdot aus 15 Joer Kulturjournalismus aus: Et gouf gemotzt, Schwäi giess a net bezuelt, gelunn a geraibert. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Juli 2021

Amparanoia ist zurück!

Die Mestizo-Szene aus dem Süden Spaniens lebt! Amparo Sánchez aus Granada, eine der wichtigsten Protagonistinnen dieses Fusionstils, hat eine eindrucksvolle Karriere vorzuweisen und jetzt wieder ein bemerkenswertes Album veröffentlicht. Im letzten Jahr kam ihre vierte Soloplatte auf den Markt, auf der sie auch eigene Gewalterfahrungen verarbeitete. Nun ist sie wieder mit ihrer altgedienten Gruppe Amparanoia ins Studio gegangen. Deren erste Platte erschien 1997 und nach sieben weiteren CDs wurde die Band für neun Jahre auf Eis gelegt. Die zweite Amparanoia Scheibe nach der Neuformierung 2017 zeigt, dass die Band nichts von ihrem Feuer verloren hat. Während andere Begründer*innen des Mestizostils, wie Manu Chao und Ojos de Brujo verstummt sind, zeigt Amparanoia, dass der Mix aus spanischen Elementen, verschiedenen Latin-Einflüssen, Ska und Reggae auch heute frisch und zeitgemäß klingt. mehr lesen / lire plus

Poetry Slam: Niederanven ist „the place to be“

Feministische Slammer*innen und sozial engagierte Poet*innen treffen sich nächsten Freitag im Kulturhaus Niederanven – unter freiem Himmel, wenn das Wetter mitspielt.

Jessy James LaFleur moderiert den Poetry Slam im Kulturhaus Niederanven. Copyright: Paul Glaser

Bock auf Poesie unter freiem Himmel? Wer jetzt laut „Ja“ schreit, sollte am kommenden Freitag, dem 9. Juli, zum Kulturhaus Niederanven fahren. Poetry Slammer*innen aus Deutschland und Belgien – nein, aus Luxemburg sind scheinabr keine dabei – feiern dort ab 19 Uhr die Dicht- und Sprechkunst.

Unter anderem zu Gast ist die Brüsslerin Zouz. Die Slammerin bezeichnet sich auf ihrer Instagram-Seite als Feministin. In ihren Texten kritisiert sie unter anderem die Erwartung an Frauen, Kinder zu gebären, und die Idealisierung von Frauenkörpern. mehr lesen / lire plus

Kulturlx : opération aspirateur

La présentation en grande pompe du site web kulturlx.lu sans vraiment de grandes nouvelles fait écho aux réticences de la scène et aux contradictions internes de la politique culturelle.

(©kulturlx_Sven Becker)

Après une longue introduction, qui consistait avant tout à se jeter des fleurs comme s’il fallait s’encourager mutuellement, a été présenté hier matin le site kulturlx.lu, qui doit matérialiser une idée vieille de plusieurs décennies : créer un Arts Council à la luxembourgeoise, rassemblant un maximum de disciplines sous un toit afin de promouvoir la culture luxembourgeoise à l’étranger comme au grand-duché.

Les premiers à en avoir fait les frais ont été les pionniers de musiclx, qui depuis plus d’une dizaine d’années assurent la promotion des musicien-ne-s luxembourgeois-e-s à l’étranger. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Propagandistische Botschaften in Comics

Im Rahmen einer Konferenz am Donnerstag wird dargestellt, wie Comics von faschistischen Regierungen bis hin zu Captain Marvel benutzt wurden, um unterschwellige Botschaften zu vermitteln.

Wie wurden Comics historisch zu propagandistischen Zwecken eingesetzt? Welche Botschaften dieser Art sind in aktuellen Veröffentlichungen anzutreffen? Diesen Fragen wird am Donnerstag Abend im Rahmen einer Konferenz in der Nationalbibliothek nachgegangen.

Es handelt sich dabei um den letzten Teil der Eventreihe „Mankind and Media: Rethinking the Age of Information“, die von der Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit der Commission luxembourgeoise pour la coopération avec l’Unesco organisiert wird. „The talks aim to improve understanding of contemporary developments and their consequences in order to foster improvement – critical thinking is the basis of sustainability“, heißt es im Beschreibungstext der Reihe. mehr lesen / lire plus

Isabelle Marinov : De Leo an den Oktopus

Publiée jusqu’ici aux États-Unis et au Royaume-Uni, la Luxembourgeoise Isabelle Marinov sort un premier livre pour enfants au grand-duché. « De Leo an den Oktopus » est l’adaptation par l’autrice et Martine Schoellen de l’original en langue anglaise. Le jeune autiste Leo va faire la connaissance d’une pieuvre, dont les changements de couleur qui reflètent les émotions semblent bien plus simples à interpréter que les visages. Normal, puisque l’animal a un petit air d’extraterrestre… et que Leo se sent lui-même souvent extraterrestre. Cette amitié spéciale sera pour le jeune héros un tremplin vers la recherche d’un ami bien humain, enfin. Écrit avec tendresse et empathie – l’autrice est elle-même mère d’un enfant autiste et a bénéficié de la relecture d’un expert médical –, ce conte très court pourra expliquer aux plus jeunes la différence et poser les bases d’une discussion entre adultes et enfants sur ce thème. mehr lesen / lire plus

Parcours à travers une ville néocoloniale

Lever le voile sur l’histoire coloniale du grand-duché si souvent consciemment oubliée : c’est ce que proposent les nouvelles visites guidées « Décolonisons le Luxembourg », en présentant au public les vestiges du colonialisme présents encore de nos jours. Un dialogue ravivé qui montre que le colonialisme est encore d’actualité.

Ndlr : ce texte cite des déclarations racistes pour raconter les faits.

La visite guidée révèle notamment l’implication de la monarchie luxembourgeoise
dans les guerres coloniales. Copyright: woxx/Maria Elorza

« De Jangli fiert…

…den Houwald erop, O wär hie gutt douewen op der Hesperkopp… ». La chanson si populaire des années 1950 des artistes luxembourgeois Fernand et Colette Wark ne révèle pas qu’une fierté nationale du peuple luxembourgeois liée aux chemins de fer. mehr lesen / lire plus