Podcast: Am Bistro mat der woxx #105 – Digital Konscht an an no der Covid-19-Kris

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Wéi huet sech de Kulturdeel vun der woxx zanter dem Ausbroch vun der Covid-19-Pandemie verännert? Si Streaming-Events Konscht? Wéi kann een*t Kultur esou gestalten, datt se digital Sënn ergëtt an de Public sech net déi ganzen Zäit wënscht, awer am Sall ze sinn? Wat fir eng Zort Interaktivitéit ass bei digitaler Konscht wënschenswäert?

Dëse Froe ginn de Joël Adami an d’Isabel Spigarelli dës Woch am Podcast no.

 

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Denkmalschutz: Umkehr der Beweislast

Nur noch etwa tausend Unterschriften fehlen der Petition 1638 zum Schutz des Luxemburger Bauerbes.

Fotos: Luxembourg under Destruction

Als am Donnerstag die Petitionskommission der Abgeordnetenkammer Bilanz über die aktuelle Session zog, konnte sie jetzt zur Sommerpause noch auf ein Highlight verweisen: Die Petition 1638, die sich für den „Schutz des historischen Bauerbes“ in Luxemburg einsetzt, hatte bei Redaktionsschluss fast 3.500 Unterschriften erreicht, damit fehlten weniger als ein Viertel, damit das Anliegen ganz offiziell auf die politische Tagesordnung gesetzt wird.

Zwar wurden auch in den vergangenen 12 Monaten wieder Dutzende von Petitionen eingereicht, doch viele davon wurden aus formalen Gründen erst gar nicht zum Votum freigegeben, oder sie erreichten, statt der erforderlichen 4.500, oft nur eine zweistellige Zahl an Unterschriften. mehr lesen / lire plus

Éditions Phi : nouvelle collection

Les éditions Phi inaugurent avec deux ouvrages bien différents leur nouvelle collection « autobiograPHIe » : un plongeon dans l’enfance d’une autrice établie et le journal de confinement d’un chroniqueur en vue.

Dans « Enfance, instantanés », sous-titré « À l’aube de la mémoire », Carla Lucarelli confie ses souvenirs dans une écriture apaisée et poétique. On y découvre une enfance italo-luxembourgeoise, de celles qui forgent un caractère et une écriture, mais aussi de celles qui forgent un pays, le Luxembourg, ce chaudron magique où les cultures convergent. L’intime y rejoint l’histoire, sous l’égide de Shakespeare et de Joan Didion. Le tout est bref, mais se lit d’une traite avec tendresse, en se projetant sur sa propre enfance. mehr lesen / lire plus

Edition Tiamat: „Jede Mehrheitsmeinung war ihm suspekt“

Für „verlegerischen Mut“ und ein „außergewöhnliches Verlagsprogramm“ hat die Berliner Edition Tiamat den Deutschen Verlagspreis 2020 erhalten. Ein Gespräch mit Verleger Klaus Bittermann über die Gründungsjahre, Guy Debord, Hunter S. Thompson und den laut eigener Auskunft wichtigsten Autor des Verlags, den Gesellschaftskritiker Wolfgang Pohrt.

Misstraut der Aussage, schreiben 
mache Spaß: 
der Verleger 
Klaus Bittermann. (Bildquelle: Klaus Bittermann)

woxx: Im Gründungsjahr 1979 der Edition Tiamat war die Bundesrepublik noch immer vom „Deutschen Herbst“ zwei Jahre zuvor geprägt. Welche Rolle hat das damalige politische Klima bei der Gründung des Verlags gespielt?


Klaus Bittermann: Sie hatte mit dem politischen Hintergrund, den Sie erwähnen, eigentlich wenig tun. mehr lesen / lire plus

Indie-Games: Unabhängige Pausenfüller

Vom Riot-Simulator bis zum interaktiven Kunstprojekt – in der Indie-Games-Szene finden sich oftmals die interessanteren Spielideen und frischere Konzepte als in Blockbuster-Titeln. Die woxx hat sich auf Entdeckungsreise gemacht.

Wer sich mit Computerspielen beschäftigt, kommt um die Verkaufsplattform Steam kaum herum. Zwar gibt es mittlerweile Konkurrenz wie Gog.com und den Epic Store, für unabhängige Entwickler*innen sind diese Plattformen jedoch nur bedingt geeignet. Vor allem für Spiele, die eher kurz und experimentell sind, sind die Hürden oft zu groß. Zum Glück gibt es itch.io. 2013 wurde die Site gegründet, um Indie-Spieleentwickler*innen eine Plattform zu bieten, auf der sie einerseits fair bezahlt werden, andererseits aber auch leicht ihre Spiele online stellen und zum Verkauf anbieten können. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Juli 2020

Junger Ghana-Highlife

Highlife war in den 1950/60er Jahren die angesagte Musik in Teilen Westafrikas. Der Nigerianer Fela Kuti hatte mit Highlife begonnen und ihn dann mit Soul und Jazz zum Afrobeat weiterentwickelt. Als Highlife-Hotspot gilt Ghana. Einer der dortigen Superstars war in den 1950er Jahren E.T. Mensah und auch heute noch sind alte Haudegen dieses Stils, wie Ebo Taylor und Gyedu-Blay Ambolley aktiv. Santrofi ist eine achtköpfige Truppe jüngerer Musiker, die bei den alten Meistern in die Lehre gegangen sind und auf Alewa zeigen, dass dieser sehr melodische Musikstil keineswegs zum nostalgischen Rentnerzeitvertreib verkommen ist. Mit scharfen Bläsersätzen, funky Gitarrenläufen, einem dichten Mid-Tempo-Groove und harmonischem Gesang beweisen Santrofi, dass der Highlife lebt und immer noch begeistert. mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : Les treize travaux de Nancy Braun

Le rapport sur le deuxième monitoring de la capitale européenne de la culture Esch 2022 est désormais public. Entre les éléments de langage technocratiques, quelques nouvelles informations sont à découvrir.

(©Esch2022)

Mi-juin, le woxx avait demandé à la direction d’Esch 2022 quand elle pensait communiquer sur le deuxième monitoring, qui avait eu lieu le 27 mai par visioconférence. La direction a préféré attendre la publication du rapport de Bruxelles et ses recommandations avant de communiquer sur ce meeting essentiel pour l’organisation de la capitale européenne de la culture.

C’est donc chose faite, et le rapport du deuxième monitoring est publié sur le site de la Commission européenne. mehr lesen / lire plus

Webinar: Welche Faktoren halten Jugendliche vom Museumsbesuch ab?

Am kommenden Dienstag stellt Forscherin und Museologin Laurence Brasseur auf Zoom die Befunde ihrer Doktorarbeit vor. Darin hat sie untersucht, wie Jugendliche Museen wahrnehmen.

Copyright: www.mnhn.lu

Bei Museumsarbeit junge Menschen konsequent mitzubedenken, ist immer noch keine Selbstverständlichkeit. Dabei beschäftigt sich die Museumsforschung schon seit vier Jahrzehnten mit Jugendlichen als Zielpublikum. Die Forscherin und Museologin Laurence Brasseur hat den bisherigen Fokus auf Museen als Lern- und Lehrorte durch eine soziokulturelle Perspektive erweitert. Am Dienstag um 15 Uhr spricht sie im Rahmen der Zoom-Konferenz „Muechtverhältnisser am Musée: Wéi jonk Leit zu Lëtzebuerg Muséeë gesinn an erliewen“ über ihre Befunde.

Die Fragen, denen Brasseur nachgegangen ist: Wie nehmen Jugendliche in Luxemburg Museen wahr? mehr lesen / lire plus

Protection du patrimoine architectural : Faire de l’exception la règle

Alors qu’une réforme de la loi sur la protection du patrimoine en général est en cours, une pétition ambitieuse en matière de protection architecturale vient d’être lancée.

Les destructions architecturales touchent aussi bien les grandes localités que les cœurs des villages. La maison natale de Joseph Hackin, conservateur du Musée Guimet, professeur à l’École du Louvre et compagnon de la Libération mort en 1942, a bien été classée comme monument national, ce qui n’a pas empêché la destruction de la majeure partie de la ferme. (Photo : woxx)

Quand Peter Kleijnenburg est arrivé au Luxembourg en 2015 pour des raisons professionnelles, il a vite commencé à aimer ce petit pays avec ses trésors naturels, mais aussi une riche histoire dont témoignent les anciens bâtiments qu’il a pris un plaisir à découvrir et à prendre en photo lors de longues balades. mehr lesen / lire plus

Historisches Bauerbe: Öffentliche Petition läuft noch bis zum 6. August

Unter dem Titel „Dringender Aufruf zum Schutz des historischen Bauerbes Luxemburgs“ wurde letzte Woche auf dem Internetauftritt der Abgeordnetenkammer die dreisprachige öffentliche Petition 1638 lanciert.

Initiiert wurde die Petition von einer Reihe von Privatpersonen, die sich ihrem Unverständnis über den Umgang mit dem historischen Bauerbe in Luxemburg vor allem auf der Facebook-Seite Luxembourg Under Destruction Luft gemacht haben (mehr dazu in der Printausgabe der woxx vom 3. Juli).

Die sich in letzter Zeit wieder intensivierenden massiven Zerstörungen alter Bausubstanz, für die die Covid-19-Krise nur einen kleinen Aufschub bedeutete, haben jetzt zu einer konkreten Aktion geführt. Die Lancierung einer öffentlichen Chamber-Petition bietet die Chance, dass das von den Petitionär*innen vorgebrachte Anliegen in öffentlicher Sitzung mit den Abgeordneten und den zuständigen Minister*innen diskutiert wird. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle : Vers la sortie de l’auberge

Alors que l’économie luxembourgeoise est en plein « reboot » après l’arrêt dû au confinement, le secteur culturel n’est pas vraiment prioritaire – tandis que les problèmes d’avant le coronavirus demeurent.

La ministre de la Culture Sam Tanson et son premier conseiller Jo Kox. (Photos : SIP
)

Finalement, c’est une question de civilisation. Quelle est la valeur de la culture dans notre société ? Cette question, posée à presque chaque table ronde et évoquée dans presque chaque discours endimanché de façon rhétorique dans le monde d’avant la Covid-19, risque de trouver une réponse plutôt abrupte dans le monde d’après, dans lequel nous sommes en train d’avancer en tâtonnant. mehr lesen / lire plus

Trans Menschen in den Medien: Holpriger Weg

Die Netflix-Doku „Disclosure“ zeichnet entlang thematischer Schwerpunkte die Geschichte der medialen Repräsentation von trans Menschen. Dabei stellt sie anregende Verknüpfungen her zwischen historischen Entwicklungen, medialer Darstellung und gelebter Realität.

Fotos: Netflix

Am Sonntag sind es 51 Jahre her, dass der Stonewall-Aufstand begann. Eine Razzia in der New Yorker Christopher Street hatte damals das Fass zum Überlaufen gebracht: In der Nacht zum 28. Juni schlugen die Besucher*innen des Stonewall-Inn zurück; sechs Tage lang dauerte der Aufstand. Bis heute wird die Rolle heruntergespielt, die trans Personen bei den damaligen Unruhen spielten. Einer der Gründe dafür dürfte die Unsichtbarkeit von trans Personen in medialen Darstellungen dieses historischen Ereignisses sein. mehr lesen / lire plus

Musique contemporaine : Nouvelle vidéo de la série « Profiles »

Le woxx s’est déjà fait l’écho de la série « Profiles », qui donne la parole aux compositeurs et compositrices avec qui l’ensemble Lucilin travaille. Après Toshio Hosokawa, c’est au tour de Catherine Kontz de passer sur le gril.

Des questions en anglais affichées à l’écran et les réponses filmées de l’intéressée, le tout entrecoupé d’extraits de sa musique : le format, inauguré le mois dernier, est simple et efficace. Dans cette nouvelle vidéo, on apprendra ainsi que la musicienne luxembourgeoise, venue à la composition sur le tard mais désormais complètement immergée dans cette discipline, veut d’abord créer des univers musicaux personnels. mehr lesen / lire plus

Les  « tiers-lieux » peuvent-ils faire l’objet d’un appel à projets ?

On écrit au woxx : le centre culturel Altrimenti se livre dans ce courrier à la rédaction à une réflexion sur les « tiers-lieux culturels » et leur signification pour la société.

(© altrimenti.lu)

Au Luxembourg, dans le cadre de la « capitale européenne de la culture » (Esch-sur-Alzette en 2022), l’Œuvre grande-duchesse Charlotte en partenariat avec l’asbl Esch 2022 a lancé un appel à projets (c’est à dire un mécanisme mis en place par un financeur pour l’attribution d’une subvention)  intitulé « tiers-lieux culturels », dans le but de contribuer « au développement de projets culturels, durables ou temporaires ». mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : Monitoring non (encore) communiqué, E&Y pour la « durabilité »

Alors que la ville de Kaunas a publié son rapport sur le deuxième monitoring de la part de Bruxelles pour la capitale européenne de la culture, Esch 2022 est resté muette. Inquiet, le woxx a voulu en savoir plus.

(©E22)

Le monitoring par la Commission européenne est un moment clé pour chaque ville inscrite dans le programme des ECOC (European Capital of Culture) : les fonctionnaires y évaluent les progrès accomplis par les candidates et donnent des recommandations sur le chemin à suivre. Normalement, une telle rencontre est médiatisée – si elle s’est bien passée. Mais alors que la rencontre pour les Eschois-e-s a eu lieu fin mai, pas un mot n’en a été dit. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Juni 2020

Großmeister des Maloya

Die Musikstile auf den verschiedenen Inseln des Indischen Ozeans vor der Ostküste Afrikas sind unterschiedlich und haben sich doch gegenseitig beeinflusst. Für die Überschneidungen sind der französische Kolonialismus und spätere Migrationen verantwortlich. Der Maloya ist der typische Stil La Réunions, der mit dem Séga auf Mauritius und Madagaskar verwandt ist. Charakteristisch für den Maloya sind Call-and-Response-Gesang und die fast ausschließliche Begleitung durch Perkussionsinstrumente. Der bedeutendste Maloya-Musiker ist der 65-jährige Danyèl Waro, der sein erstes Album vor über dreißig Jahren herausbrachte. Auf dem aktuellen Album Tinn Tout singt er wieder mit hoher Stimme auf Kreol und die Kayamb, das typische, flache, kastenartige Schüttelinstrument ist allgegenwärtig. mehr lesen / lire plus

Nouvelle parution au CNL : 19 10 PM

On n’écrira jamais assez combien le Centre national de littérature se démène pour promouvoir les autrices et auteurs du cru, avec un réel souci d’exhaustivité. Parmi tous les projets d’expositions, de lectures ou de livres, le dernier en date, particulièrement soigné, associe avec bonheur photographie et écriture diariste.

Hélène Tyrtoff à son domicile en région parisienne (Photos : Philippe Matsas)

Comment rendre compte de « 19 10 PM » ? Mentionner que ce beau-livre − du genre de ceux qu’on laisse sur la table du salon pour en picorer au jour le jour quelques pages méticuleusement choisies − réunit les talents d’un photographe (Philippe Matsas) et de 32 autrices et auteurs du champ littéraire luxembourgeois (voir liste complète en fin d’article) serait le service minimum. mehr lesen / lire plus

Narcisse national

Alors que le monde culturel s’est largement retiré dans son cocon pendant la période du confinement, Serge Tonnar n’a pas cessé de secouer le cocotier – en prenant le risque d’agacer.

(©tonnar.lu)

Traiter de la personne de Serge Tonnar dans les médias n’est jamais chose facile. Les relations entre la presse et l’artiste ont toujours été difficiles, et son caractère parfois irascible n’aide pas. Cela ne date pas d’hier non plus : quand, en 2011, le Tageblatt a osé critiquer une soirée de bienfaisance organisée par la Fondation Thierry Van Werveke, Tonnar a appelé au boycott du quotidien eschois. Dernier exemple en date : une remarque dans le Lëtzebuerger Land, qui a nié que son initiative « Live aus der Stuff » soit de l’art. mehr lesen / lire plus

Podcast-Empfehlungen: Hörfutter für sonnige Zeiten

Langsam kommen immer mehr Lockerungen – da es aber immer noch sehr wenige Kulturveranstaltungen gibt, empfiehlt die woxx weiter einige spannende Podcasts.

Strahlendes Wetter, geöffnete Terrassen – nicht unbedingt die Zeit, um sich drinnen zu verkriechen. Zum Glück lassen sich Podcasts auch im Park hören. Zumindest zu den Menschen, die dann in ihr Ohr sprechen, müssen sie keinen Sicherheitsabstand halten.

Miedl kocht

Die österreichische Journalistin Magdalena Miedl schreibt hauptberuflich „über Film und andere Lebensmittel“. Auf Twitter lässt sie ihrem Publikum beinahe täglich mit Essensbeschreibungen und -fotos das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Schritt zum Kochpodcast ist ein logischer Sprung, das Endprodukt äußerst gelungen. mehr lesen / lire plus

Esch: Mosars Comeback

Der ehemalige künstlerische Direktor der Kulturhauptstadt Esch 2022 ist der neue künstlerische Direktor des Bridderhaus und des Espace Lavandier – eingestellt von der neuen Gemeinde-asbl „frEsch“.

(©ville d’Esch)

Wer in den letzten Monaten die Escher Kulturpolitik verfolgt hat, kam sich wie in einem mittelmäßig spannenden Bahnhofkrimi vor. Mit seriöser Politik die Fakten schafft, Programme umsetzt und Menschen zusammenbringt, hatte das Intrigantenstadl im Minett wenig zu tun. Nachdem nun der künstlerische Direktor Christian Mosar Ende Mai aus dem Kulturhauptstadt-Jahr ausgestiegen war – man hatte sich „einvernehmlich“ getrennt – taucht er jetzt, wie die woxx schon gemutmaßt hatte wieder in Esch auf.

Die Vereinigung „frEsch“, bereits vor dem Abgang Mosars gegründet, hat zum Ziel, den ambitiösen Kulturentwicklungsplan der Stadt umzusetzen. mehr lesen / lire plus