ITALIEN: Das Mezzanino von
Milano Centrale

Der Hauptbahnhof von Mailand ist eine Drehscheibe für syrische Flüchtlinge auf dem Weg nach Nordeuropa. Die woxx war 24 Stunden vor Ort – und traf Menschen zwischen Horror und Hoffnung.

Physisch in relativer Sicherheit, aber die durchlebten Schrecken in die Psyche eingebrannt: Bürgerkriegsflüchtlinge am Mailänder Hauptbahnhof. Foto: Daniel Seiffert

Der Weg in die Stadt führt mitten durch das Krisengebiet. Auf den Stufen, die von den Gleisen herunter ins Foyer führen, strömen die Pendler Richtung Feierabend. Reisende mit Rollkoffern, junge Menschen mit Rucksäcken, gerade angekommen aus Zürich oder Paris, steuern auf den Ausgang zu. Und dann findet sich da, zwischen den beiden Ebenen des Bahnhofs, plötzlich eine ganz andere Gesellschaftsstruktur: die von Homs, Aleppo oder Damaskus. Frauen mit Kopftüchern, Männer in Trainingsanzügen, schlafende Kinder zwischen Reisetaschen auf dem Boden. Willkommen in Milano Centrale.

Hunderte Syrer sind es, die Tag für Tag in Mailand ankommen. Hinter ihnen liegen der Bürgerkrieg, die beschwerliche wie gefährliche Flucht nach Libyen, die Fahrt übers Mittelmeer, die Ankunft in Sizilien. Vor ihnen, wenn alles gut geht, ein neues Leben im reichen Norden Europas jenseits der Alpen. Schweden, Deutschland, Dänemark, Niederlande, so heißen die Sehnsuchtsorte auf ihrem Radar. Und Mailand, diese Stadt, die schon so nördlich wirkt, ist die Schnittstelle. Der letzte Stop vor der Zukunft.

Es ist ihre Lage, die Mailand, die Kühle und Vornehme, auf die Landkarte der Migration gebracht hat. Und der Bahnhof mit seinen marmornen Hallen, kühnen Bögen und der monumentalen Front, mit Reliefs römischer Figuren an der Wand des Foyers und zwei fast weißen Pegasus-Statuen auf dem Dach, ausgerechnet Milano Centrale ist nun der Schauplatz. 30.000 Bürgerkriegs-Flüchtlinge sind hier im Lauf des letzten Jahres durchgekommen, 30.000, die auf halber Höhe der Treppen zu den Zügen verharrten, stundenlang, tagelang. Längst kennt ganz Italien das Mezzanino von Mailand.

Dicht gedrängt sitzen sie nun auf den Wartebänken aus hellem Marmor, die das Areal begrenzen, vor sich auf dem Boden Taschen und Tüten. Freiwillige in orangefarbenen Westen registrieren an einem Holztisch die Neuen. Soeben ist wieder ein Zug angekommen. „Emergenza Siria“ steht auf einem Plakat an der Säule nebenan. Etwas abseits werden Wasserflaschen ausgeteilt. An der Wand hängen ein Stadtplan, eine Landkarte von Europa und eine Liste mit den wichtigsten italienischen Vokabeln. Wo ist der Ticket-Schalter? Wo kann ich eine Telefonkarte kaufen?

„Dottore“, sagt die junge Frau mit dunklem Kopftuch und in grauem Mantel fragend, und zeigt auf das kleinere ihrer beiden Mädchen. Valentina Polizzi, gekleidet in eine rote „Save-the-Children“-Weste, weist ihr zwischen Kindern, Erwachsenen und Gepäckstücken den Weg zur freiwilligen Ärztin an diesem Nachmittag. Seit Jahren kümmert sich die NGO „Save the Children“ an den Küsten Italiens um Familien und Kinder. Hier auf dem Mezzanino haben die Mitarbeiter bunte Plastikplatten auf den Steinboden gelegt, auf denen ein Dutzend Kleinkinder Bilder malen. Die fertigen werden am Sockel einer Video-Werbewand ausgestellt.

Polizzi, als Anwältin für rechtliche Fragen zuständig, steht vor einem Wickeltisch in der Ecke und erzählt, dass es in ihrer Stadt nun zugeht „wie am Meer“. Sie meint den stetigen Fluss der Flüchtlinge: zwei- oder dreihundert Syrer pro Tag, das ist Standard. Neulich aber waren es sogar 1.400. „Save the Children“ versucht sich vorzubereiten, so gut es geht. Wenn also die Mitarbeiter an der Küste melden, dass 1.000 Menschen auf Sizilien ankamen, ist mindestens die Hälfte von ihnen am übernächsten Tag in Mailand.

Zwei junge Männer werden hier sehnlichst erwartet. Ihre Fotos hängen als Suchanzeigen an der Wand neben der Europakarte, dazu das Datum, seit welchem sie vermisst werden. „Wenn sie jemand gesehen hat, bitte diese Nummer anrufen“, steht darunter. Im Hintergrund wird nun die Spielecke abgebaut, nach 17 Uhr endet die Kinderbetreuung. Einige Freiwillige machen weiter. Gianluca Oss Pinter, 61, trägt lange graue Haare und einen Plastik-Ausweis um den Hals. „Voluntary for the Syrian People“, steht darauf. Er bringt eine Gruppe von 30 Menschen nach draußen zur Metro, um sie in ihr Nachtlager zu begleiten.

Mit der Dämmerung leert sich der Bahnhof. Kein belebterer Ort findet sich jetzt auf Milano Centrale als das Mezzanino. Draußen bringen die weißen Taxis ihre Kunden in die laue Nacht, hier drinnen dreht ein Carabiniere mit sanftem Gesicht bedächtigen Schritts seine erste Runde. Die Syrer nehmen keine Notiz von ihm. Sie haben nichts zu befürchten. Angst vor der Polizei gehört nicht zu diesem Teil der Reise, schließlich ist Italien oft genug froh, wenn die Flüchtlinge schnell weiterziehen.

Angst vor der Polizei gehört nicht zu diesem Teil der Reise, schließlich ist Italien oft genug froh, wenn die Flüchtlinge schnell weiterziehen.

Weiterziehen – das würde auch Malaz Alkablawi liebend gerne. Seit 15 Tagen schon wartet er hier auf Geld für die Weiterreise Richtung Schweden, und auf seine algerische Frau, die mit ihrem Baby noch in Algier ist. Ein Foto seiner zehnmonatigen Tochter erscheint auf dem Bildschirm, wenn Malaz Alkablawi sein Telefon anstellt. Hastig schiebt er es weiter. Lieber spricht er von Algier, wohin er floh, als die Lage in Syrien unerträglich wurde, und wo er vor fast 40 Jahren geboren wurde. Seine Eltern, syrische Gelehrte, fanden dort Arbeit. Sieben Sprachen spricht die Mutter, der Vater war Philosophieprofessor – „wie Hegel“.

Wenn der Name Hegel fällt, beginnen Malaz Alkablawis Augen zu leuchten. Auch Ibn Hazm verehrt er, den islamischen Philosophen des 11. Jahrhunderts. Dessen Buch „The Messenger“ zieht er nun unter seinem Fleece-Pullover hervor, wie einen kostbaren Schatz. Festzuklammern scheint er sich daran, wenn die Bilder der letzten Monate ihn nicht loslassen, die Schikanen der Schmuggler in Libyen, die er nur „Mafia“ nennt, das Warten auf ein Boot, schließlich die Überfahrt, 264 Verzweifelte auf 17 Quadratmetern, auf der Suche nach etwas, über das er oft spricht und noch öfter sinniert: Menschlichkeit.

In der Vorhalle des Bahnhofs hat sich eine Traube von Syrern um einen geräumigen weißen Transporter gebildet, der zu einer der fünf städtischen Schlafunterkünfte fährt. Auf halber Treppe versuchen die verbliebenen Freiwilligen, Flüchtlinge von diesem Angebot zu überzeugen. Die Psychologiestudentin Rita Limpardi ist eine von ihnen. Warum sie jeden Tag am Bahnhof ist? „Wenn hier in 20 Jahren Krieg sein sollte, wäre ich auch froh, wenn mir jemand hilft.“ Der Registrierungstisch wird abgebaut. Nun wird es wirklich Nacht.

Etwa zwei Dutzend Syrer bleiben lieber im Bahnhof. So wie die fünf Freunde um die 30, zwei Englischlehrer, drei Pharmazeuten. „Wir wollen so schnell wie möglich weiter“, sagt Ahmat Sheikh Ahmat, ein kräftiger Mann im rosa T-Shirt mit ernstem Gesicht. 6.000 Dollar pro Person hat ihr Weg aus dem Krieg bislang gekostet, 1.500 allein das Boot nach Lampedusa. Deshalb sind die Freunde nun auf den Zug festgelegt. „Human Dealers“, wie sie die Schmuggler nennen, würden 1.000 Dollar für eine Autofahrt nach Schweden nehmen. Keine Option, sagt Mahmoud Sheikh Ahmat. „Wir vertrauen keinem Dealer.“

Geräuschlos segelt eine Taube durch die fast leere Halle. Eine Mutter nimmt mit drei kleinen Kindern auf der Wartebank Platz. Unvermittelt beginnt einer der Jungen zu weinen. Helles, langgezogenes Schluchzen steigt auf, wird schwächer, verebbt und hinterlässt einen Widerhall. Die sich noch nicht hingelegt haben, stecken die Köpfe zusammen. Kurz verstummen die leisen Gespräche, als ein Betrunkener die Rolltreppe hochfährt, den rechten Arm unmissverständlich erhoben. Gesichter drehen sich in seine Richtung und folgen ihm, wie er pöbelnd zu den Gleisen verschwindet.

Nicht alles hier kommt kurz vor Mitternacht zur Ruhe. Ein junger Mechatroniker in grüner Trainingsjacke, Jeans und weißen Badelatschen lässt sich von einem anderen Flüchtling in einer Ecke den Bart scheren. Oben bei den Gleisen wird derweil in 30 Metern Höhe ein riesiges Reklame-Banner des Mode-Magazins „Grazia“ mit der Aufschrift „We Love Fashion“ enthüllt. Es riecht nach der Säge, die zwischen Gleis zehn und elf die neuen Bodenplatten zuschneidet. Die Videoleinwand über dem Durchgang zum Mezzanino lädt noch zur „International Leather Fair“, die an diesem Tag zu Ende gegangen ist.

Die Nachtgeschichten auf Centrale sind selten gute. So wie die von Qasm Omia, einem palästinensischen Künstler aus Damaskus. Vor den Bombardements Assads floh er in den Libanon, ein Flugzeug brachte ihn nach Khartum. Dann ging es fünf Tage durch die Wüste nach Libyen, „Toyota Land Cruiser“, sagt Qasm Omia, und kauert sich auf dem Boden zusammen, um die Reisehaltung nachzumachen. Am Schluss hatten sie nur noch Datteln zu essen, der Wasservorrat war beinahe aufgebraucht.

Langsamen Schritts kommt der Carabiniere mit dem sanften Gesicht wieder vorbei. Zwei Männer sind auf dem Boden eingeschlafen, unterhalb des Schilds, das Betenden die Richtung von Mekka anweist. Qasm Omia und ein Bekannter wollen morgen nach Deutschland weiter – falls es bei Western Union Geld für sie gibt. Die rote Digital-Uhr an der Seitenwand zeigt jetzt Eins an. „Siria?“, fragen Polizisten am Eingang die letzten Versprengten. Wer verneint, muss nach draußen. Dann wird Milano Centrale für ein paar Stunden geschlossen.

Als sich die Glastüren wieder öffnen, verharrt das Mezzanino noch für eine Weile zwischen Tag und Nacht. Einer der beiden Männer vor dem Mekka-Schild schläft noch, der andere sitzt blinzelnd daneben. Das Café im Erdgeschoss lockt zum Aufstehen – mit dem Aroma von starkem Kaffee und süßem Gebäck. Nicht so für die Menschen aus Syrien, die ihr Geld für Zugtickets sparen und auf die Essensausgabe warten. Zwei japanische Backpacker mit Brötchentüte in der Hand werfen von der Treppe einen verwunderten Blick auf die halb schlafende Gesellschaft.

Qasm Omia ist schon vor Sonnenaufgang wach. Er trägt nun eine braune Wollmütze auf dem Kopf. Die Farben, mit denen er die Zukunft zeichnet, sehen etwas bunter aus heute, da ihm der große Wurf gelingen könnte. Er träumt vom Louvre, und im Van Gogh-Museum will er die Techniken des Meisters studieren. Vor dem Seiteneingang haben sich inzwischen die jungen Frauen in Position gebracht, die Tickets für die Flughäfen-Shuttlebusse verkaufen.

Ein paar Meter abseits, in einem kleinen Park, beraten sich zwei Männer auf Arabisch. Einer der beiden stammt aus Marokko. Auch er war wenige Stunden zuvor noch auf dem Mezzanino gewesen, allerdings geschäftlich. Einer der Syrer hat ihn als Schmuggler beauftragt. Es ist keine gute Zeit für diese Branche. Jeder hier will es mit dem Zug versuchen. 150 Euro für eine Fahrt nach Deutschland statt 500 Euro mit den Schleppern. Die Chancen, das geplante Ziel zu erreichen, stehen nicht schlecht. Kein Wunder, dass der Marokkaner wenig später schon wieder das Foyer betritt und die Treppe hochläuft.

Oben will sich Malaz Alkablawi gerade zur Ruhe begeben. Er schläft nicht mehr, wenn der Bahnhof zu ist, seit ihm eines Nachts einer der beiden Rucksäcke gestohlen wurde. Wer, fragt der Hegel-Jünger fassungslos, stiehlt von Menschen, die solche Probleme haben? Auf seiner grünen Decke liegt das Buch von Ibn Hazm. Malaz erzählt, dass er früher, als er klein war, Kriegsfotograf werden wollte, und jetzt vor dem Krieg auf der Flucht ist. Dann legt er sich schlafen. „Eine Stunde, dann bin ich wieder okay.“

Wie ein Fremdkörper wirkt es, dieses Mezzanino Eine unsichtbare Wand scheint Flüchtlinge und Reisende zu trennen, nicht mal der redselige Hegelianer hatte je Kontakt zur Außenwelt ein paar Meter weiter. Zwischen Tausenden von Rollkoffern verharren die Syrer hier auf einer halben Etage, ihre Kriegserinnerungen im Gepäck, während im Hintergrund auf dem Videobildschirm Spots für die neuesten Turnschuhe vorbeiflitzen, und für die „Milano Fashion Week“, die in ein paar Tagen beginnt.

Kurz verstummen die leisen Gespräche, als ein Betrunkener vorbeigeht, den rechten Arm unmissverständlich zum Gruß erhoben.

Zwei Männer bilden die Vorhut der Freiwilligen. Auf einem kleinen Wagen bringen sie pallettenweise Wasserflaschen, ein deutliches Anzeichen, dass es gleich Frühstück geben wird. Ihr Blick richtet sich auf die gegenüberliegende Wand des Bahnhofs. Dort hängen drei überdimensio-
nierte „Dolce & Gabanna“-Werbeplakate. Das linke hat eine gruselige Ästhetik: drei junge Männer in dunkelgrauen Klamotten stehen in einem Wald. Sie tragen Tücher um Hals und Kopf. Die beiden Äußeren fassen den Mittleren hart am Arm und schieben ihn nach vorne. Einer von ihnen reißt dabei den Mund auf, die anderen schauen finster. Die Assoziation zu den ISIS-Gestalten kommt von allein.

Rasch belebt sich nun die Szenerie: Erst kommt eine große Gruppe Flüchtlinge die Rolltreppe hoch, dann bauen die „Save the Children“-Mitarbeiter die Spielecke auf. Die Freiwilligen in „Comune di Milano“-Westen bringen den Tisch und beginnen Sandwiches mit Frischkäse und Nutella zu bestreichen. Dazu gibt es Wasser und Saft, erst für die Kinder, dann für die Erwachsenen. Die Entbehrung führt zu Gedränge.

Acht hungrige Mägen zählt allein schon die syrisch-jesidische Familie Abdo, die jahrelang in Libyen lebte und nun wegen der Gewalt gegen Christen auf der Flucht ist. Drei Mädchen, drei Jungen, ihr Alter: vier, sechs, sieben, neun, elf, zwölf. Die Frau überlässt ihrem Mann das Wort, und bereitwillig erzählt er von der Vergangenheit. Was nun kommt, das weiß auch er nicht. Nach Dänemark wollen sie, sagt er, aber dann beginnt er zu zögern: Ist Dänemark wirklich die Lösung, oder ist es irgendwo anders besser?

Sehr klare Vorstellungen haben dagegen zwanzig fahnenschwingende Gestalten, die gegen Mittag urplötzlich oben in der Abfahrtshalle auftauchen. Sie tragen Plakate, auf denen „Basta Clandestini“ steht oder „Stop Mare Nostrum“. Andere zeigen das Logo der rechten „Fratelli d’Italia – Alleanza Nazionale“. Der Einpeitscher mit dem Megaphon zieht beständig gegen die Marine-Aktion „Mare Nostrum“ vom Leder – ungeachtet dessen, dass diese italienische Initiative zur Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen und zur Festnahme von Schleppern ohnehin bald durch „Frontex Plus“ ersetzt wird. Ein paar Runden dreht der recht Pöbel zwischen Cafés und Delikatessenläden, dann ist der Spuk vorbei.

Wenig später bewegt sich eine andere Gruppe in Richtung der Gleise. Hala, eine junge Frau aus Homs, will mit ihrem Mann, den beiden Kindern und zwei Freunden den Zug nach Ventimiglia nehmen. Ein Taxi soll sie von dort über die Grenze nach Nizza bringen; dann, so der Plan, geht es mit dem Zug über Paris nach Deutschland. „Ventimiglia, das ist die Route derer, die keine Papiere haben?, so Gianluca Oss Pinter, der ihnen beim Tragen hilft. „Wer welche hat, fährt über Verona nach München.“ Mit ausladender Geste weist der Freiwillige auf die hohen Bögen der Abfahrtshalle. „Bellissima“, ruft er aus, „Mussolini!“ Wenig später sitzen die Syrer in einem Abteil, mit ein paar Wasserflaschen, etwas Gebäck für die Kinder und gespannten Gesichtern.

Auf dem Mezzanino haben sich derweil lange Schlangen gebildet: eine bei der Registrierung, die andere wartet auf Sandwiches und Wasser. 678 Neuankömmlinge, sagt eine Frau in „Comune di Milano“-Weste. Im Lauf des Tages wird die Zahl auf über 800 steigen. Es sind neue Protagonisten vor der gleichen Kulisse. Neue Gepäckstücke auf dem Boden, neue Rauchwolken in der Nichtraucher-Halle. Neue Babies in den Armen neuer Eltern, neue Kleinkinder, die ausgestreckt auf der Marmorbank schlafen. Was mögen sie träumen, woran werden sie sich einmal erinnern von dieser Odyssee?

Tobias Müller berichtet für die woxx vorwiegend aus Belgien und den Niederlanden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit besteht in der Darstellung der Auswirkungen europäischer Flüchtlingspolitik.


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