Wahlen in den USA: Tag der Entscheidung

Die US-Bevölkerung ist zutiefst uneins, die Stimmung angespannt: Die woxx sprach mit Wählerinnen und Wählern über ihre Motive bei der Entscheidung zwischen den Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 3. November.

Sie haben mittlerweile schon gewählt: Schlange vor einer Box zur Stimmabgabe für Frühwähler*innen in Fairfax County im 
US-Bundesstaat Virginia am 16. Oktober. (Foto: EPA-EFE/Shawn Thew)

Cameron McNabb (50) ist Immobilienmaklerin in Austin, der Hauptstadt von Texas. Sie ist eine republikanische Stammwählerin. Keine Frage also, dass sie den amtierenden US-Präsidenten Donald J. Trump wiederwählen will, den sie „liebt“ – sehr lange habe sie schon auf einen Politiker gewartet, der seine Versprechen einhalte. mehr lesen / lire plus

Aide publique au développement : Baisse absolue

L’APD luxembourgeoise est en berne. Un retour au niveau de 2019 n’est attendu que pour 2024.

Photo : LAD

Lors de la présentation du projet de budget pour 2021, la stupeur auprès de la communauté des organisations de développement était grande : les moyens alloués à la Direction de la coopération au développement et de l’action humanitaire (Luxembourg Aid and Development en franglais moderne, ou LAD) seraient-ils vraiment en baisse de 60 millions d’euros, suite à la crise du coronavirus ? C’est ce qu’avaient laissé entendre certains chiffres qui circulaient déjà un peu avant : le budget allouerait à LAD 291.831.717 euros, contre 353.447.989 inscrits au budget 2020. mehr lesen / lire plus

Der European Green Deal und Afrika: „Die fossile Entwicklung überspringen“

Maximilian Högl arbeitet als Politikwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und forscht unter anderem zu internationaler Klimapolitik. Die woxx hat mit ihm über die Bedeutung des von der Europäischen Kommission vorgestellten „europäischen Grünen Deal“ für die afrikanischen Staaten gesprochen.

„Auf dem Kontinent leben mehr als 600 Millionen Menschen, die keinen Zugang zu Strom haben“, sagt der Politikwissenschaftler Maximilian Högl. Unser Bild zeigt eine einfache Solaranlage zur Aufladung von Autobatterien in Liberia. Strom ist in dem westafrikanischen Land sehr teuer, darüber hinaus ist das Verteilungsnetz schlecht ausgebaut. (Foto: EPA/Ahmed Jallanzo)

woxx: Warum ist der „europäische Grüne Deal“ für die Beziehungen zwischen der EU und Afrika von besonderer Bedeutung? mehr lesen / lire plus

Belgien: Vier Jahreszeiten mit Gegenwind

Sieben Parteien, eine Regierung: Belgiens ganz große Koalition will den Neuanfang wagen und Gräben überwinden. Doch in Flandern hat sie eine Mehrheit gegen sich.

„Niet mijn Regering“ – „Nicht meine Regierung“: Unter diesem Motto hatte der rechtsextreme Vlaams Belang Ende September eine Autodemonstration gegen die nun vereidigte belgische Föderalregierung organisiert. Mehrere Tausende flämische Nationalisten und Identitäre hatten daran teilgenommen; Sammelpunkt war vor dem Brüsseler König-Baudouin-Stadion. Die neue Regierung vereint nur eine Minderheit der in Flandern gewählten Abgeordneten unter sich. (Foto: Internet)

492 Tage – so lange hat es gedauert, bis Belgien nun nach den Wahlen im Mai 2019 eine ordentliche Regierung hat. mehr lesen / lire plus

Camp Moria und die Folgen: „So radikal wie möglich aufarbeiten“

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer des Verbands für Krisenhilfe „Wadi e.V.“ und hält sich seit Monaten auf Lesbos auf. Die Situation der Flüchtlinge dort sei kein humanitäres, sondern ein politisches Problem, da ihnen Rechte systematisch vorenthalten werden, sagt er im Interview und kritisiert auch einige NGOs vor Ort.

Hat man aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gelernt? Das neue Flüchtlingscamp nahe Kara Tepe auf Lesbos. (Foto: EPA-EFE/Vangelis Papantonis)

woxx: Wie ist die Situation auf Lesbos, nachdem ein neues Lager aufgebaut worden ist?


Thomas von der Osten-Sacken: Die Situation auf der Insel hat sich beruhigt. Am Montag sind die ersten 700 als besonders vulnerabel geltenden Flüchtlinge aufs Festland transferiert worden. mehr lesen / lire plus

Webinar: Fairtrade-Kaffee in der Krise

Am morgigen Donnerstag lädt Fairtrade Lëtzebuerg zu einem Webinar über die schwierige Lage der Kaffeeindustrie ein.

Hildebrando Cárdenas (© Fairtrade Lëtzebuerg)

Nutzpflanzen wie Kaffee reagieren äußerst sensibel auf Temperaturveränderungen. Es ist demnach nicht überraschend, dass die Klimakrise eine starke Belastung für den Kaffeeanbau darstellt. Durch die Covid-19-Pandemie hat sich die ohnehin schon schwierige Lage noch zusätzlich verschlimmert.

Wie gehen Fairtrade-Produzent*innen damit um und was sind ihre Perspektiven? Das sind einige der Fragen, die am morgigen Donnerstag, dem 1. Oktober um 18 Uhr 30, im Rahmen eines Webinars von Fairtrade Lëtzebuerg im Fokus stehen. Zu Gast ist der Betreiber der peruanischen Kaffeekooperative Oro Verde, Hildebrando Cárdenas. mehr lesen / lire plus

Pierre Joris zu Writers against Trump: „Die Aufgabe: von vorne zu beginnen, wieder und wieder.“

Der Schriftsteller Pierre Joris ist Teil der Bewegung Writers Against Trump. Autor*innen, unter anderem Siri Hustvedt und Paul Auster, kämpfen gegen die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump. Joris über Rhetorik, eine schlaflose Nacht und Mut.

Der Schriftsteller Pierre Joris, gebürtiger Luxemburger, leistet Widerstand gegen den US-Präsidenten Donald Trump. (Foto: Philippe Matsas)

woxx: Writers Against Trump ist eine Bewegung, in der sich Autor*innen weltweit gegen den US-Präsidenten Donald Trump verbünden um seine Wiederwahl im November zu verhindern. Pierre Joris, Sie sind in Luxemburg geboren und leben seit Längerem in New York. Warum haben Sie das Manifest unterschrieben?


Pierre Joris: Ich habe Luxemburg mit neunzehn verlassen, zum Studium in Paris. mehr lesen / lire plus

“That’s the job, to begin again and again and not lose heart”

Poet Pierre Joris is a member of the movement “Writers Against Trump”. Authors worldwide fight against the re-election of US president Donald Trump. Here’s Joris on rhetoric, a sleepless night and courage.

Poet Pierre Joris fights against the re-election of US president Donald Trump. Copyright: Nicole Peyrafitte

woxx:Writers against Trump” is a movement of authors who fight together against the re-election of US president Donald Trump. Pierre Joris, you were born in Luxembourg and currently live in New York. Why did you sign the manifesto?

Pierre Joris: I left Luxembourg at 19 to study in Paris. mehr lesen / lire plus

EU-Migrationspakt: Im Panikraum

Ein neuer Pakt soll den migrationspolitischen Dauerstreit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten beenden. Morgen wird der Entwurf in Brüssel vorgestellt.

Stecken als Resultat des EU-Türkei-Deals auf Lesbos fest: Flüchtlinge im neu aufgebauten Lager Moria. (Foto: Mora White Helmets)

Als Haus mit drei Stockwerken solle man sich die EU vorstellen. So hat Margaritis Schinas den Entwurf für einen neuen EU-Migrationspakt zu veranschaulichen versucht, der morgen in Brüssel vorgestellt wird. „Der erste Stock verfügt über einen großen Außenbereich, eingerahmt durch Abkommen mit verschiedenen Herkunfts- und Transitländern, um die Menschen für ein besseres Leben in ihren Ländern zu halten“, sagte der Vizepräsident der EU-Kommission Mitte September vor Journalist*innen. mehr lesen / lire plus

Flüchtlinge in Ecuador: „Die Solidarität ist weiter geschwunden“

Steigendes Misstrauen, schwindende Spenden- und Hilfsbereitschaft: Ein Gespräch mit Mauricio Burbano, Vizedirektor eines Flüchtlingshilfsdiensts in Ecuador, über die Situation venezolanischer Geflüchteter im Land.

„Viele Familien aus Venezuela wurden von ihren Vermietern auf die Straße gesetzt“: 
Der Jesuit und Soziologe Mauricio Burbano über die Schwierigkeiten der Flüchtlingshilfe in Ecuador. (Foto: Knut Henkel)

woxx: Ecuador ist nach Peru und Kolumbien das lateinamerikanische Land, das am meisten Migrantinnen und Migranten aus Venezuela aufgenommen hat – rund 400 000. Etwa zehn Prozent von ihnen sollen bereits zu Fuß über Kolumbien zurückgekehrt sein. Entspricht das Ihren Erfahrungen?


Mauricio Burbano: Ja und nein. Es ist richtig, dass etliche Venezolanerinnen und Venezolaner zurückgegangen sind, und noch mehr denken an eine Rückkehr. mehr lesen / lire plus

USA vor den Wahlen: Demokratischer Wiederaufbau

Die US-Demokraten wollen die Wirtschaft mit einem weiteren Konjunkturprogramm stärken. Die Stromerzeugung des Landes soll bis 2035 dekarbonisiert werden. Unklar ist, wie mit den Plänen die ökonomische Ungleichheit in der US-Gesellschaft verringert werden kann.

Noch führt er in den Umfragen: Präsidentschaftskandidat Joe Biden beim virtuellen Parteitag der Demokraten auf einem Bildschirm vor einer leeren Bühne Mitte August. (Foto: EPA-EFE/Tannen Maury/Pool)

Knapp zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl trauen die US-Bürger Umfragen zufolge dem demokratischen Kandidaten Joe Biden bei fast allen Themen mehr zu als dem Amtsinhaber Donald Trump. Einzige Ausnahme: die Wirtschaftskompetenz.

Unter dem etwas kryptischen Titel „Build Back Better“ (Besser wiederaufbauen) hat Biden kürzlich ein Konzept vorgestellt, wie er im Falle eines Wahlsieges die größte ökonomische Krise in der jüngeren US-Geschichte überwinden will. mehr lesen / lire plus

„Wir haben die Hölle innerhalb der Hölle erlebt“

Auch nach dem katastrophalen Brand im Flüchtlingslager Moria sieht es nicht so aus, also ob die Europäische Union endlich entschlossen helfen würde.

Vorhersehbare Katastrophe: Laut der Hilfsorganisation „Stand by me Lesvos“ wurden 35 bis 40 Prozent des völlig überfüllten Flüchtlingslagers Moria durch ein in der vergangenen Nacht ausgebrochenes Feuer vollkommen zerstört. (Foto: Moria Corona Awareness Team)

Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria sind die Menschen dort weiter auf sich allein gestellt. „Es braucht jetzt eine sofortige Nothilfe: Zelte, Nahrung, Medikamente“, so Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi e.V. im Interview mit der deutschen Zeitschrift „Stern“. „Bisher habe ich aber noch nicht feststellen können, dass irgendetwas in diese Richtung passiert“. mehr lesen / lire plus

75 Jahre Atomwaffen (9): Übermacht statt Abrüstungsspirale

Im vorletzten Teil unserer Serie befassen wir uns mit aktuellen Szenarien für einen Atomwaffeneinsatz durch die USA.

Amerikanische B-61-Atombomben: Dieser Typ kann im Kriegsfall von den deutschen Tornados in Büchel abgeworfen werden. Eine Modernisierung ist vorgesehen, um die Einsetzbarkeit zu „verbessern“ (mehr Infos). (US DoD, SSGT Phil Schmitten/PD)

Der Abwurf einer Atombombe über Hiroshima vor 75 Jahren war ein grauenhaftes Massaker (woxx 1592: 6.000 degrés et une ombre), doch für amerikanische Strateg*innen hat das Ereignis auch etwas Nostalgisches. Damals konnten die USA Japan mit Kernwaffen angreifen, ohne dass sie einen Gegenschlag befürchten mussten. Diese nukleare Übermacht blieb in den ersten paar Jahren des Kalten Kriegs gegenüber der Sowjetunion erhalten, doch danach etablierte sich das „Gleichgewicht des Schreckens“ (siehe Teil 2 bis 5 unserer Hiroshima-Serie). mehr lesen / lire plus

Bergbau in Peru: Pandemie lässt Konflikte aufbrechen

Die Corona-Pandemie macht strukturelle Defizite und die fehlende Präsenz des Staates in den peruanischen Bergbauregionen sichtbar. Das heizt die Konfrontation zwischen der lokalen Bevölkerung und der Minengesellschaften an.

Rund 12.000 Bergarbeiter sollen sich in den vergangenen Wochen in der peruanischen Andenregion Espinar mit dem Coronavirus infiziert haben: Mahlwerk zur Kupfergewinnung in der Mine Antapaccay. (Foto: Knut Henkel)

Am 3. September hat in der Andenprovinz Espinar im südlichen Peru im Konflikt um die Bergbaumine Antapaccay eine neue Verhandlungsrunde begonnen. Laut Jaime Borda, Koordinator von „Red Muqui“, dem Netzwerk der Entwicklungsorganisationen, könnte das dafür sorgen, dass jüngst wieder aufgeflammte Auseinandersetzungen langfristig befriedet werden. mehr lesen / lire plus

Rechtsterrorismus in Deutschland
: Jede Menge Einzelfälle

Vermehrt werden in Deutschland Morddrohungen an Personen des öffentlichen Lebens gerichtet; der oder die Urheber entstammen mutmaßlich dem rechtsextremen Milieu. Frauen werden oft und besonders heftig bedroht. Spuren führen auch zur deutschen Polizei.

Es gibt viel zu tun: Antifaschistische Demonstration in Hamburg nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni 2019. (Foto: EPA-EFE/Jonas Nolden)

Drohung folgt auf Drohung. Per E-Mail, Fax, SMS und über Internetkontaktformulare wird den Betroffen der Tod gewünscht. Der Absender nennt sich stets: „NSU 2.0“. Die Schreiben richten sich gegen Personen aus dem öffentlichen Leben, häufig sind es Anwältinnen, Politikerinnen oder Künstlerinnen – auffällig oft werden Frauen bedroht. mehr lesen / lire plus

Hongrie : Les médias critiques toujours debout

La mise au pas de plusieurs titres de référence et la puissance médiatique pro-Fidesz décuplée par une décennie de pouvoir n’ont pas réussi à convaincre la presse indépendante de lâcher prise. Au contraire.

Dans la rue pour l’indépendance des médias : à l’appel du parti d’opposition Momentum des manifestant-e-s se sont réuni-e-s pour protester contre le licenciement du rédacteur en chef d’Index.hu fin à Budapest fin juillet. (©EPA)

Cela commence à ressembler à une série macabre. 2011 : la fusion de la radio et de la télévision publique assortie de mille licenciements transforme la nouvelle entité, MTVA, en fidèle destrier du gouvernement Orbán. mehr lesen / lire plus

Belarus: Demos, Streiks und Repression

Die Proteste gegen die umstrittene Wiederwahl des autoritären belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko eskalieren.

Arbeiter verlassen am Dienstag die Minsker Traktorenfabrik nachdem die Opposition zum Generalstreik aufgerufen hat. (Foto: EPA-EFE / Tatiana Zenkovich)

Nach seiner umstrittenen Wiederwahl hält sich Alexander Lukaschenko immer noch für den legitimen Präsidenten von Belarus; seit 26 Jahren ist er bereits im Amt. Doch eine ständig wachsende Zahl von Menschen, die seit dem 9. August tagtäglich in Minsk, der Hauptstadt von Belarus, und etlichen anderen großen und kleineren Städten auf die Straße gehen, fordert seinen Rücktritt. „Ich habe selbst, wie ihr auch, noch nicht ganz verstanden, worin das Problem besteht“, sagte er am Montag etwas unbeholfen bei einem Auftritt vor streikenden Arbeiterinnen und Arbeitern des Minsker Traktorenwerks, die „Geh weg!“ mehr lesen / lire plus

Robinson López: Der stellvertretende Vorsitzender des internationalen Klima-Bündnisses ist an Covid-19 verstorben.

Am Samstag wurde bekannt, dass Robinson Lopéz Descanse,  Koordinator für Klimawandel und Biodiversität des Dachverbandes der indigenen Völker des Amazonasbeckens (Coica) und stellvertretender Vorsitzende des internationalen Klimabündnisses, an den Folgen einer Coronavirusinfektion gestorben ist.

Robinson López Descanse wurde im Schutzgebiet Chaluayaco in der Gemeinde Villagarzon Putumayo (Kolumbien) als Mitglied des Volks der Inga geboren. Wie viele Bewohner*innen in Putumayo, waren er und seine Familie Opfer des bewaffneten Konflikts zwischen der regulären Armee und der FARC, der das Land über Jahrzehnte kennzeichnete. Seit seinem achten Lebensjahr hat er sich innerhalb seiner Gemeinde eingebracht und setzte sich darüber hinaus für das gesamte Schutzgebiet ein. mehr lesen / lire plus

75 Jahre Atomwaffen (8): Klein, aber bumm!

Wann können Kernwaffen eingesetzt werden? Bei den „kleinen“ Atommächten ist die Antwort variabler als bei den Großmächten, das Risiko eines Ersteinsatzes dafür aber nicht wirklich geringer.

Nukleare Sprengköpfe weltweit. (Quelle: Sipri Yearbook 2019)

Wenn in Luxemburg und in anderen westlichen Staaten für die Anschaffung neuer Panzerfahrzeuge oder Flugzeuge geworben wird, zeigen die Armeeminister*innen meistens nach Osten. Wir müssen uns gegen die Bedrohung aus Russland, oder auch aus China verteidigen, so die Botschaft. Ob von diesen Ländern wirklich die dringendste Gefahr ausgeht, insbesondere in punkto Atomwaffen, ist zweifelhaft. In Teil 7 unserer Hiroshima-Serie haben wir uns mit solchen Szenarien befasst, doch die Großmächte im Osten sind womöglich nicht das größte Problem. mehr lesen / lire plus

Italien: Viel mehr als Zan

In Italien sorgt die vorgeschlagene „Legge Zan“ für heftigen Streit. Der Gesetzentwurf soll Gewalt und Hasspropaganda gegen Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität unter Strafe stellen.

© CC0 Public Domain/pxhere.com

In Italien wurde der coronabedingte Ausnahmezustand bis Mitte Oktober verlängert, beide Kammern des Parlaments stimmten dem Ansinnen der Regierung zu. Das erlaubt es dieser, weiterhin per Notstanddekret zu regieren, ohne das Parlament einzubinden. Den Abgeordneten bleibt daher Zeit, sich um die Behebung eines schon lange vor Ausbruch der Pandemie beklagten Notstands zu bemühen. Seit Anfang August liegt der Abgeordnetenkammer ein Gesetzentwurf vor, der homo-, bi-, inter- und transfeindliche Diskriminierung und Gewalt zukünftig zu einem eigenen Straftatbestand erklären soll. mehr lesen / lire plus