Wie argumentiert man gegen Klimawandelleugner*innen?

von | 06.08.2019

Das Klima-Bündnis Lëtzebuerg will Klimaskeptiker*innen und Fake News nicht das Feld überlassen und hat deswegen eine Reihe von Argumenten gegen häufig verbreitete Mythen rund um die Klimakrise vorbereitet.

Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler*innen ist sich einig, dass der Klimawandel existiert und vom Menschen ausgelöst wird. Dennoch gibt es immer wieder sogenannte „Skeptiker*innen“, die diese Erkenntnis komplett oder zumindest in Teilen leugnen. Um dem etwas entgegensetzen zu können, hat das luxemburgische Klimabündnis auf ihrer Website eine neue Rubrik namens „Klim(a)rgumentéieren“ eingeführt.

In leicht verdaulicher Form werden Fakten zum Klimawandel, Bildmaterial zur Illustration von Klimathemen, aber auch Ideen, was man Stammtischparolen und Klimaleugner*innen entgegenhalten kann, ohne seine Diskussionspartner*innen zu verlieren, vorgestellt. Das Projekt richtet sich an Mitglieder von Klimateams und Kommissionen, die in luxemburgischen Gemeinden zu Klimaschutzmaßnahmen arbeiten – also engagierte Bürger*innen und NGOs.

Diese sollen als Multiplikator*innen im Gemeinderat, am Stammtisch, in den sozialen Medien und auch überall sonst jene überzeugen, die der Realität des Klimawandels immer noch mit Skepsis begegnen: „Holen wir gemeinsam den Klimawandel aus seiner rein wissenschaftlichen Schublade heraus und lassen ihn soziale Realität werden! Sprechen wir darüber. Bringen wir ihn in den Alltag. Verknüpfen wir ihn mit Geschichten und Botschaften“, schreibt das Klima-Bündnis auf der Seite des Projekts.

Die Materialien basieren auf der Initiative „Klimawandel am Stammtisch“ des Klimabündnisses Österreich. Die Texte von Klim(a)rgumentéieren sind aktuell auf Deutsch verfügbar, eine französische Version soll schon bald folgen. Im Herbst wird es dann auch Goodies, wie zum Beispiel Bierdeckelgeben, mit denen das Projekt an den Stammtisch getragen werden kann.

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