267 Milliarden Tonnen im Jahr: Gletscher schmelzen immer schneller

Die Klimakrise beschleunigt die Gletscherschmelze. Eine neue internationale Forschungsarbeit dokumentiert den dramatischen Rückgang der letzten zwei Jahrzehnte.

Noch kann man sich am Upsala-Gletscher in Argentinien vor eindrucksvoller Kulisse mit dem Kayak vergnügen. Wie lange noch? (Foto: CC-BY-SA David Uriarte)

Seit Längerem ist bekannt, wie die Klimakrise dafür sorgt, dass überall auf der Welt Gletscher schmelzen und sich zurückziehen. Bisher aber gab es wenig Daten darüber, wie viel Eis jedes Jahr verloren geht. Eine neue internationale Studie stellt fest: Im Durchschnitt verloren die Gletscher weltweit seit der Jahrtausendwende 267 Milliarden Tonnen Masse im Jahr. Die Verluste haben sich in den letzten Jahren beschleunigt: Waren es zwischen 2000 und 2004 noch jährlich 227 Gigatonnen, so wurde zwischen 2015 und 2019 ein Eisverlust von 298 Gigatonnen im Jahr gemessen. mehr lesen / lire plus

Die Antarktis schmilzt weg

Eine neue Studie legt nahe, dass kritische Schwellenwerte in der Westantarktis bereits überschritten wurden. Das könnte dazu führen, dass der Meeresspiegel um drei Meter ansteigt.

Schmilzt der Pine-Island-Gletscher, könnte das den gesamten Westantarktischen Eisschild mitreißen. (Foto: NASA)

Ein internationales Forscher*innenteam unter der Leitung von Sebastian Rosier von der britischen Northumbria University hat ein Modell entwickelt, mit dem die Kipppunkte für das Schmelzen des Pine-Island-Gletschers berechnet werden konnten. Bereits heute ist der Gletscher gemeinsam mit seinem Nachbar, dem Thwaites-Gletscher, für rund zehn Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. Die Studie wurde Ende März im Fachmagazin The Cryosphere veröffentlicht.

Seit längerem bereitet der Westantarktische Eisschild Klimaforscher*innen Sorge. mehr lesen / lire plus

Spielerisch die Zukunft verändern

Eine neue Initiative des Klima-Bündnisses setzt auf Gamification, um Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu motivieren.

„Warum warten, wenn du deine Gemeinde aktiv mitgestalten kannst?“, lautet das Motto der neusten Kampagne des Klima-Bündnisses. Die nennt sich Change the Future und besteht aus einem Online-Tool, bei dem man sich anmelden und anschließend Punkte sammeln kann. Das, indem man nachhaltige Aktionen durchführt. 24 verschiedene Möglichkeiten in den Kategorien Energie, Ernährung, Konsum und Mobilität gibt es. Die angebotenen Aktionen reichen von recht banalen Alltagsdingen wie „Trinke Wasser aus der Leitung“ bis hin zu politischem Engagement wie „Gestalte deine Radinfrastruktur“.

Zu jeder Aktion gibt es ausführliche Informationen, Tipps und weiterführende Links, die genau erklären, wie man aktiv werden kann und welche konkreten Schritte dafür nötig sind. mehr lesen / lire plus

Youth for Climate gewinnt Präis Hëllef fir d’Natur

Foto: natur&ëmwelt

Am vergangenen Mittwoch, dem 24. Februar, wurde der Präis Hëllef fir d’Natur an die Klimaaktivist*innen von Youth for Climate Luxembourg vergeben. Die Jugendlichen, die sich seit 2019 vor allem mit Demonstrationen und Aktionen hervortun, wurden für ihr Engagement im Kampf gegen die Klimakrise ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung, die live aus dem Naturmuseum gestreamt wurde, betonten die Laureat*innen die Dringlichkeit der Klimakrise. Dabei wiesen sie auf viele Lücken in der luxemburgischen Klimapolitik hin, unter anderem auf die Investitionen des Pensionsfonds in die fossilen Energiefirmen Shell und BP. Ihre Rede beendeten die jugendlichen Klimaaktivist*innen mit den Worten „Es wird vielleicht Zeit, die Wissenschaft und uns ernst zu nehmen, anstatt nur so zu tun, als ob.“ mehr lesen / lire plus

Staat und Klimawandel: Schuldig!

Mit Gerichtsklagen mehr Klimaschutz durchsetzen ist den Versuch wert. Doch die Methode hat ihre Grenzen.

Foto: Emeric Fohlen/L’Affaire du siècle

In Frankreich hat ein Gericht die Regierung dafür haftbar gemacht, dass das Land seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Der als „Affaire du siècle“ (Große Sache des Jahrhunderts) bekannte Prozess wurde als großer Erfolg für die Klimabewegung gefeiert. Nachdem zuvor die Niederlande per Gerichtsbeschluss gezwungen wurden, ihr CO2-Reduktionsziel für 2020 von 20 auf 25 Prozent zu erhöhen, werden nun weitere Klimaprozesse erwartet. Die Politik scheint zu versagen – wird in den nächsten Jahren der Klimawandel durch Gerichtsurteile abgewendet werden? mehr lesen / lire plus

Affaire du siècle – ein Sieg für das Klima

In Frankreich hat die Umweltbewegung vor Gericht durchgesetzt, dass eine unzureichende Klimapolitik als illegal erklärt wird. Vorgeschichte, Details und Ausblick.

Nein, die „Affaire du siècle“, die Jahrhundertaffäre ist kein Justiz-Skandal und keine Bestechungsaffäre, auch wenn sie vor den Gerichten ausgefochten wird. Vielleicht sollte man die Initiative, die Anfang Februar in Frankreich für Schlagzeilen sorgte, eher mit „die große Sache des Jahrhunderts“ übersetzen – es geht um den Klimawandel und die Verantwortung staatlicher Instanzen, diesen zu stoppen.

Ende 2018 hatten drei Umwelt-NGOs (Fondation Nicolas Hulot, Greenpeace und Oxfam) der französischen Regierung einen Antrag auf Wiedergutmachung unterbreitet, weil diese ihren Verpflichtungen zum Kampf gegen den Klimawandel nicht ausreichend nachgekommen sei. mehr lesen / lire plus

Paris+5 : Du bon et du moins bon

Une première réaction à l’anniversaire de l’accord de Paris dans le contexte actuel d’urgence climatique provient du Climate Action Network (CAN). Elle alterne félicitations et critiques.

« Nous ne devons pas glisser du désastre Covid-19 vers la catastrophe climatique », met en garde Tim Gore d’Oxfam. Il rappelle qu’en 2020, avec un réchauffement autour de un degré, « le changement climatique a alimenté des cyclones et des tempêtes meurtrières en Asie et en Amérique centrale, des inondations dévastatrices au Royaume-Uni et à travers l’Europe, d’énormes essaims de criquets qui ont dévasté des récoltes à travers l’Afrique ainsi que des vagues de chaleur et des incendies de forêt à travers l’Australie et les États-Unis ». mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #124 – Kritik um Klimagesetz

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Kann een Gesetz d’Klima retten? De Joël Adami huet sech dës Woch dat neit lëtzebuergescht Klimagesetz méi genee ugekuckt an gëtt vum Isabel Spigarelli dozou befrot. Ee vun den Haaptkritikpunkte sinn déi feelend sektoriell Ziler, mä et ginn awer och  nach aner Schwaachpunkten. Wat huet et mat deene Prinzippien op sech, déi am Fong an dësem Gesetz sollte stoen, mä dunn erëm gestrach gi sinn? D‘woxx huet déi gréisst Schwaachstellen a Kriticke vum Klimagesetz zesummegefaasst.

 

 

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Mock COP 1/3 : appel aux puissant-e-s

La conférence climatique de la jeunesse en ligne a passé deux semaines en échanges et délibérations. À la fin, elle a notamment adressé une lettre aux responsables politiques.

Toute la Gaule est occupée, pardon, toute la communauté internationale est occupée par la crise de la Covid-19… et en a oublié la crise climatique. Toute ? Un petit groupe de jeunes résiste encore, rassemblé-e-s dans un village virtuel. Sous le nom de « Mock COP » la jeunesse a organisé une conférence climatique intermédiaire, puisque la COP26 officielle a été repoussée d’une année entière, jusqu’en novembre 2021 (woxx 1607 : Le climat n’attend pas). mehr lesen / lire plus

Klimawende schaffen – ohne Waffen!

Mit einem Webinar von Kathrin Vogler an diesem Dienstag will die luxemburgische Friedens- und Klimabewegung über die negativen ökologischen Auswirkungen der Aufrüstung aufklären.

Bereits 2016 verglich der bekannte Klimaaktivist Bill McKibben die Anstrengungen zur Rettung des Klimas mit einem Weltkrieg – und rief sowohl begeisterte als auch empörte Reaktionen hervor. Die Metapher könnte unter anderem die Idee nahelegen, dass die für Kriegsführung zuständige Instanz, also das Militär, in der Klimapolitik eine sinnvolle Rolle spielen könnte. Doch es gibt Belege dafür, dass das Gegenteil der Fall ist: Aufrüstung und militärisches Denken tragen direkt und indirekt zum Klimawandel bei.

Das Webinar „Krieg & Klima: Kann das Militär klimakompatibel sein?“ mehr lesen / lire plus

Luxemburg hat sein CO2-Budget für das Best-Case-Szenario bereits aufgebraucht

Die Initiative showyourbudgets.org berechnet für jedes Land, wie viel CO2-Budget für verschiedene Klimaziele noch vorhanden ist. Luxemburg ist eigentlich schon zu spät dran.

So sehen die Pfade für Luxemburgs CO2-Budget aus. (Klicken, um die Grafik zu vergrößern. Grafik: CC BY 4.0 #showyourbudgets)

Um die Klimakatastrophe zu bewältigen, müssen wir unsere Treibhausgasemissionen schnellstmöglich auf null senken. Diese Einsicht ist mittlerweile sogar zur Politik vorgedrungen, mit dem Pariser Abkommen gibt es seit einiger Zeit eine unverbindliche Verpflichtung, dies zu tun. Die Pläne, wie schnell die Emissionen gesenkt werden sollen, reichen allerdings nicht, um die Temperaturen unter den anzustrebenden 1,5 Grad Celsius im globalen Durchschnitt zu halten – und selbst das 2-Grad-Ziel wird schwer zu erreichen sein. mehr lesen / lire plus

Greta Thunberg: „Die EU klaut uns unsere Zukunft“

Vier junge Klimaaktivistinnen prangern die EU-Reduktionsziele an. Die Vorgaben der Europäischen Union würden nicht reichen, um die Klimakrise aufzuhalten, schreiben sie in einem Blogpost.

Gemeinsam mit drei anderen Klimaaktivistinnen prangert Greta Thunberg die EU-Reduktionsziele an. (Foto: CC-BY Europäisches Parlament)

In einem Text, der am Sonntag auf der Plattform medium.com veröffentlicht wurde, kritisieren die vier Klimaaktivistinnen Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Adélaïde Charlier und Anuna de Wever van der Heyden die Klimapolitik der EU scharf. Dabei betonen sie auch, dass die Politiker*innen, mit denen sie geredet haben, sich dessen komplett bewusst sind. „Wir wissen, dass wir nicht auf einer Linie mit dem Pariser Abkommen sind. mehr lesen / lire plus

Landwirtschaftsministerium: Ideenwettbewerb gegen Lebensmittelverschwendung

Wer Ideen für ein Projekt hat, um dem Wegwerfen von noch essbaren Lebensmitteln Einhalt zu gebieten, kann bis Ende November eine Förderung beim Landwirtschaftsministerium beantragen.

Über 70.000 Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Luxemburg weggeworfen, ein großer Teil davon wäre noch essbar. Das ist nicht nur verschwenderisch, sondern trägt auch zur Klimakrise bei, wie die woxx diese Woche in einem ausführlichen Artikel über Lebensmittelverschwendung berichtet hat. Das ist wohl auch dem Landwirtschaftsministerium sauer aufgestoßen, weswegen nun eine Projektausschreibung gestartet wurde.

Privatpersonen, Vereine und Firmen können bis zum 30. November 2020 ihre Ideen einreichen. Die Projekte müssen einen direkten Bezug mit Lebensmittelverschwendung vor oder nach dem Einkauf haben und sollten innerhalb eines Jahres umsetzbar sein. mehr lesen / lire plus

Lebensmittelverschwendung: Vom Feld in die Tonne

70.800 Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Luxemburg weggeworfen. Ist die „Null Offall“-Strategie der Regierung der Ausweg aus der Spirale von Konsum und Überproduktion?

Reiche Beute beim „Containern“: Wer in den Mülltonnen von Supermärkten nach Essen sucht, wird meistens mehr als satt werden. (Foto: Wikimedia/Foerster)

Die schrecklichsten Geheimnisse der meisten Haushalte verstecken sich nicht etwa im Keller, sondern im hintersten Fach des Kühlschranks. Wer hat dort nicht schon gammeliges Gemüse gefunden, das sogleich auf dem Kompost oder in der Biotonne gelandet ist? Manche Menschen versuchen, das Problem zu umgehen, indem sie „containern“, also noch essbare, aber weggeworfene Lebensmittel aus dem Supermarktmüll retten. mehr lesen / lire plus

Diskussionsrunde zur Klimakrise in Luxemburg

Die Umwelt-NGO Odyssea lädt am Donnerstagabend zu einer virtuellen Diskussionsrunde über die Rolle Luxemburgs in der Klimakrise.

Welche Rolle spielt Luxemburg bei der Klimakrise? Angesichts der winzigen Größe des Landes dürften sich die Emissionen doch in Grenzen halten, oder? Wer so überlegt, irrt: Westliche Länder haben durch ihren Konsum nicht nur enorme indirekte Emissionen, sondern auch eine hohe historische Verantwortung. Für Luxemburg ist die, im Verhältnis zur Einwohner*innenzahl, besonders groß.

Diese Fragen will die luxemburgische Meeresschutzorganisation Odyssea mit vier Gäst*innen besprechen. Dorothée Herr von der International Union for Conservation of Nature, Djuna Bernard von Déi Gréng, Elisha Winckel von Youth and Environment Europe und Guy Colling aus dem Naturmusée stellen in der virtuellen Runde kurz ihre Sicht auf das Thema dar, diskutieren danach miteinander und beantworten abschließend Publikumsfragen. mehr lesen / lire plus

Klimakrise: Worauf warten wir noch?

Sechs junge Menschen aus Portugal klagen 33 europäische Staaten in Straßburg an. Sie wollen ihr Menschenrecht auf ein gesundes Klima durchsetzen. Ein wichtiger Schritt, denn die Klimakrise muss dringend bekämpft werden.

Die Covid-19-Krise dominiert immer noch die weltweite Nachrichtenlage. Es ist normal, dass dadurch andere Themen ins Hintertreffen geraten, auch wenn sie immer noch wichtig sind. Die Klimakrise, und mit ihr verknüpft eine drohende Biodiversitätskrise, sind immer noch aktuell und mehr als real. Ein Blick auf den – wieder einmal – sehr trockenen und heißen Sommer in Luxemburg zeigt das genauso deutlich wie die Waldbrände in den USA und Brasilien, zu denen sich Tropenstürme ungeahnten Ausmaßes gesellen. mehr lesen / lire plus

Regierung will kein Verbot von Kurzstreckenflügen

Die luxemburgische Regierung will Fluggesellschaften nicht vorschreiben, welche Strecken sie bedienen. Die ökologische Wende bei Kurzstreckenflügen soll jedenfalls nicht durch staatliche Interventionen zustande kommen.

Ein Luxair-Flugzeug am Frankfurter Flughafen. Ein Ende solcher Kurzstreckenflüge von und nach Luxemburg ist nicht in Sicht.
(Foto: CC-BY Aero Icarus)

„Der Markt soll es regeln“ – das ist das Credo der luxemburgischen Regierung in Bezug auf den Flugverkehr. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zum Thema Kurzstreckenflüge an Mobilitätsminister François Bausch und an Umweltministerin Carole Dieschbourg (beide Déi Gréng) hervor, die der Abgeordnete Marc Goergen (Piratepartei) Mitte Juni stellte. Nachdem beide Minister*innen sich im Parlament und in Interviews offen für eine Regelung oder gar ein Verbot zu Kurzstreckenflügen gezeigt hatten, erfragte Goergen Details. mehr lesen / lire plus

Méco-Umfrage: Große Mehrheiten für ökologischen Umbau der Gesellschaft

Eine Umfrage zu umweltpolitischen Einstellungen, die der Mouvement écologique in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass die Gesellschaft für den ökologischen Wandel bereit ist.

„Menschen wollen kein Zurück in die Gesellschaft ‚Vor-Corona‘: Gesellschaftliche und wirtschaftliche Reformen werden von der Politik erwartet“ – so betitelte der Mouvement écologique seine neuste Pressemappe. Während déi Gréng im Politmonitor der Kolleg*innen von Wort und RTL nicht unbedingt gute Resultate einfuhren, wähnt sich der Méco von einer Umfrage, die die Umwelt-NGO bei TNS-Illres in Auftrag gegeben hat, in beinahe allen politischen Forderungen bestätigt. Umfragen sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, besonders in Luxemburg – allerdings ist es durchaus schwieriger, Wahlverhalten abzubilden als Meinungen abzufragen. mehr lesen / lire plus

Endgültige Fassung des Klimaplans: Kosmetische Änderungen (1/5)

Seit einigen Tagen ist die endgültige Fassung des nationalen Energie- und Klimaplans (NECP) veröffentlicht. Die woxx-Analyse zeigt: Die Regierung hat trotz teilweise heftiger Kritik lediglich kosmetische Änderungen vorgenommen.

Carole Dieschbourg und Claude Turmes bei der Vorstellung der Gréng Relance. (Foto: SIP/JULIEN WARNAND)

Als Carole Dieschbourg und Claude Turmes (beide Déi Gréng) am 29. Mai das Konjunkturprogramm „Gréng Relance“ (siehe woxx-online Chou très vert et vert chou) präsentierten, erwähnten sie recht beiläufig, dass die endgültige Fassung des NECP nun auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehe. Eine separate Pressemitteilung oder gar eine Pressekonferenz war das Dokument anscheinend nicht wert. Bereits Anfang des Jahres, als die vorläufige Version veröffentlicht wurde und die Bevölkerung Stellung nehmen sollte, waren die sonst so kommunikationsfreudigen grünen Minister*innen bemerkenswert still. mehr lesen / lire plus

Endgültige Fassung des Klimaplans: Soziale Gerechtigkeit und Großregion (2/5)

Die woxx hat die Änderungen der Regierung am Klimaplan untersucht: Im zweiten Teil unserer Analyse geht es vor allem um soziale Gerechtigkeit und die Großregion.

Statt Biomasse aus der Saar-Lor-Lux-Region gibt es jetzt Biomasse aus der „Großregion bzw. innerhalb eines der Großregion entsprechenden Radius“. (Foto: CC-BY wikimedia/Richard Mayer)

Trotz teilweise massiver Kritik hat die Regierung nicht viel am nationalen Energie- und Klimaplan (NECP) geändert. Im ersten Teil unserer Analyse sind wir auf die Rahmenbedingungen eingegangen, in diesem Artikel werden wie jene Änderungen anschauen, die am häufigsten vorkamen.

Die meisten Änderungen betreffen nämlich zwei Formulierungen: Einerseits die Großregion und andererseits die soziale Gerechtigkeit. mehr lesen / lire plus