Streiken für’s Klima

15.000 Menschen, vor allem Schüler*innen, demonstrierten am 15. März in Luxemburg-Stadt für mehr Anstrengungen in der Klimapolitik.

„We want change!“ war die Parole, die die Demo begleitete. Die Schüler*innen sammelten sich am Glacisfeld, um dann durch die Innenstadt zum Knuedler zu ziehen. Der war bereits gefüllt, als der Rest des Demozuges immer noch durch die Straßen zog. Die Veranstalter*innen sprachen von rund 15.000 Demonstrierenden. Diese waren mit vielen bunten und kreativen Plakaten gewappnet und ließen sich auch vom regnerischen Wetter nicht abschrecken, ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Neben den Schüler*innen mischten sich auch einige Politiker*innen und NGOs in den Demozug. mehr lesen / lire plus

Youth for Climate: Demonstrieren geht über Studieren

Weltweit wächst die Bewegung von Schüler*innen, die für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Die woxx hat sich angeschaut, wie die Situation in Luxemburg aussieht.

Mit Stickern wird auch in Luxemburg-Stadt für den Streik mobilisiert. (Foto: woxx/ja)

Eigentlich begann alles mit einer Schießerei. Nämlich dem Schulmassaker an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida. Die 17 Toten und 14 Verletzten brachten das Fass zum Überlaufen: Die „March for Our Lives“-Bewegung gründete sich, angetrieben zum Großteil von Überlebenden des Massakers. Diskussionen über schärfere Waffengesetze stehen seitdem auf der politischen Tagesordnung in den USA und dürften die Midterm-Wahlen durchaus beeinflusst haben. mehr lesen / lire plus

Klimapolitik: Ehrgeizige Ziele, wenig konkrete Maßnahmen

Vergangene Woche wurde der Entwurf des nationalen Klima- und Energieplans vorgestellt. Die Regierung steckt sich hohe Ziele.

Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß um 50 bis 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 2005 gesenkt werden, wie Umweltministerin Carole Dieschbourg und Energieminister Claude Turmes (beide Déi Gréng) am Mittwoch, dem 27. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgaben. Also wesentlich mehr als das bisher geltende Einsparungsziel von 40 Prozent. „Das ist ein ambitionierter und realistischer Plan, den wir Hand in Hand mit allen Akteuren mit Leben füllen wollen“, erklärte die Umweltministerin, die unterstrich, dass die Zeit zum Handeln gekommen sei. Sie bezog sich dabei auch positiv auf die Proteste streikender Schüler*innen, die weltweit unter dem Motto „Fridays for Future“ stattfinden. mehr lesen / lire plus

Europäische CO2-Standards für Lastwagen beschlossen

Parlament und Rat haben sich heute auf die ersten Regulierungen für LKWs einigen können. Umweltorganisationen sind optimistisch.

Wenn 2025 ein neuer Lastwagen in der EU verkauft wird, muss der 15 Prozent weniger CO2 ausstoßen als im Referenzjahr 2019. Ein zweiter Schritt erfolgt 2030, dann sind es 30 Prozent weniger CO2. Darauf haben sich das Europäische Parlament und der Rat heute einigen können. Damit ist die Regulierung noch nicht in trockenen Tüchern, sondern muss noch formell vom Parlament und vom Rat angenommen werden.

In der EU stammen rund sechs Prozent der gesamten CO2-Emissionen aus dem Straßentransport durch LKWs und Busse. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #028 – D’Resultater vun der Klimakonferenz

An där leschter Episod vu „Am Bistro mat der woxx“ an dësem Joer ass d’Thema d‘Klimakonferenz COP24 zu Katowice a Polen. Donieft schwätze mir awer och iwwert demokratesch Matbestëmmung vun Auslänner*innen, de Feminismus an de néien Numm vum Chancëgläichheetsministère, iwwert plakeg Leit am Internet a Filteren, déi géint se agesat ginn an iwwert d’Wënsch vun der woxx-Redaktioun zum néie Joer.

De Joël Adami an de Raymond Klein analyséieren d’Resultater vun där Konferenz, déi ganz ënnerschiddlech bewäert ginn. Si schwätzen iwwert Reaktioune vun ONGen an iwwert den Debat an der Chamber, dee vun der CSV ugefrot gi war. Ausserdeem gëtt d’Fro diskutéiert, ob et eng Méiglechkeet gëtt, fir sozial an ekologesch Gerechtegkeet ënnert een Hutt ze bréngen. mehr lesen / lire plus

8. Dezember: Marschieren fürs Klima

Als Signal an den derzeit stattfindenden Klimagipfel in Polen werden am kommenden Samstag weltweit Demos organisiert. In Luxemburg ist die neue Gruppe „Rise for Climate“ die treibende Kraft beim „Marsch auf die Chamber“.

Demo in Paris, Dezember 2015.
(Foto: Raymond Klein)

Paris, 12. Dezember 2015, in der Avenue de la Grande-Armée, die zum Arc de Triomphe führt: große Demo für das Klima, bei der Zehntausende von Menschen friedlich den Abschluss der COP21  feiern. Paris, 1. Dezember 2018: Demo der „Gilets jaunes“ am Arc de Triomphe, ausgelöst durch die Erhöhung der CO2-Steuer auf Treibstoffen, die alles andere als friedlich verläuft (woxx 1505: „L’hiver de toutes les colères“). mehr lesen / lire plus

Climat et coalition (1) : le courage de voir loin

Analyse de ce que prévoit l’accord de coalition de Gambia 2 dans les domaines du climat et de l’énergie. Première partie : ce qui semble positif.

Que cent fleurs poussent ! (Pixabay)

La bonne nouvelle d’abord : les chapitres sur le climat et l’énergie se retrouvent à la fin de l’accord, mais les deux sujets sont considérés comme importants. Dès la première phrase du préambule (p. 3), le gouvernement s’engage à « construire l’avenir du Luxembourg (…) de façon équitable et à la pointe des défis écologiques ». Quant au changement climatique, il est cité comme une des causes (avec la digitalisation et le vieillissement démographique) des « profondes mutations » en cours, qui seront « accompagnées par une politique volontariste qui met l’homme au centre de ses préoccupations dans l’intérêt général ». mehr lesen / lire plus

Climat et coalition (2) : la peur de faire mal

Suite de l’analyse de l’accord de coalition de Gambia 2 dans les domaines du climat et de l’énergie. Deuxième partie : les éléments critiquables et la conclusion.

Ménage à trois ? (Pixabay)

Après avoir fait le tour des propositions les plus prometteuses, voici quelques passages de l’accord de coalition plus mitigés. Ainsi, dans le cadre du développement durable, le gouvernement se réfère à l’étude en cours sur « les effets des subventions nocives pour l’environnement », suite à laquelle on renforcerait la cohérence entre politique financière et environnementale (p. 168). Une bonne chose, mais l’étude épargnera probablement les dérivés du pétrole et les subventions indirectes que constituent les taux d’imposition particulièrement bas au Luxembourg. mehr lesen / lire plus

E-Cars sind besser, aber nur wenn …

Dass Elektroautos tatsächlich weniger umweltschädlich sind als andere Modelle, bestätigt jetzt ein neuer wissenschaftlicher Bericht. Doch im „grünen Bereich“ sind auch sie noch nicht angekommen.

„Electric vehicles from life cycle and circular economy perspectives“, Bericht der European Environment Agency (EEA).

„Elektroautos sind besser für Klima und Luftqualität“, so lautet die Überschrift eines Presse-Communiqués der European Environment Agency (EEA). Damit ist nicht gemeint, dass der CO2- und Schadstoffausstoß eines fahrendes Elektroautos minimal sind, sondern die EEA hat die Ökobilanz der verschiedenen Antriebssysteme „von der Wiege bis zur Bahre“ miteinander verglichen. Gerade auf den Umweltimpakt der Herstellung von Batterien wird häufig hingewiesen um zu behaupten, Elektroautos seien eigentlich nicht sauberer als klassische Benziner oder Diesel. mehr lesen / lire plus

Klimadag : comprendre l’enjeu de 1,5 degré

Rappeler l’importance des politiques climatiques, alors que le réchauffement se fait déjà sentir, tel était l’objectif de la conférence de Quentin Lejeune sur le rapport spécial de l’IPCC.

Le rapport de l’IPCC

D’ici quelques années, se souviendra-t-on encore de l’été 2018, avec ses canicules et ses sécheresses ? Rien n’est moins sûr. Une étude scientifique sur l’été 2003, particulièrement chaud lui aussi, estime que de telles « anomalies » se produisent un été sur quatre en moyenne. Cela vaut dans l’état actuel du réchauffement climatique – sans réchauffement, un tel été serait une véritable anomalie arrivant une fois par siècle. Et si le réchauffement passait à 1,5 degré,  la probabilité pour un été de type 2003 augmenterait de 25 à 42 pour cent. mehr lesen / lire plus

CO2-Emissionen aus Straßenverkehr: Luxemburg ist Europameister!

Wir sind Europameister! Was beim Sport ein Grund zum Feiern wäre, ist in dieser Disziplin ein Grund zum Schämen. Luxemburg hat europaweit die höchsten Pro-Kopf-Emissionen im Straßenverkehr.

9.275 Kilo CO2 werden in Luxemburg pro Einwohner*in im Jahr alleine durch den Straßenverkehr ausgestoßen. Das ist ein absoluter Rekordwert innerhalb der Europäischen Union. In Slowenien, das an zweiter Stelle in dieser „Hitliste“ kommt, sind es „nur“ 2.775 Kilogramm. Der Durchschnitt in der EU liegt bei 1.740 Kilo, im Großherzogtum wird also über 5-mal so viel des Treibhausgases durch den Straßenverkehr ausgestoßen.

Das hat der Österreichische Verkehrsclub VCÖ in einer Pressemitteilung unter Berufung auf Zahlen der EU-Umweltagentur EEA mitgeteilt. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #019 – Den IPCC an d’Klimapolitik

All Woch zielt d’woxx-Redaktioun an hirem Podcast, wat se dës Woch online an am print beschäftegt huet.

Dat waren zu engem groussen Deel natierlech d‘Wale vun dësem Sonnden, eng Fake-Ëmfro, mä awer och ee weideren Extrait aus de Panama-Papers an d’Klimapolitik, déi eist Thema vun der Woch ass.

De Joël Adami an de Raymond Klein diskutéieren iwwer de neiste Rapport vum UN-Klimarot IPCC, deen d’Konsequenze vun enger Erwiermung op 1,5 Grad beschreift. Ass et iwwerhaapt nach méiglech, dëst Zil ze erreechen a wat misst politesch dofir passéieren?

Si beschwätzen d’Presentatioun vum Bericht, déi zu Lëtzebuerg vum Ëmweltministère organiséiert ginn ass, analyséieren d’Resultater vum EU-Ëmweltminister*innentreffen a spekuléieren, wéi et no de Wahle mat der Klimapolitik zu Lëtzebuerg kéint virugoen. mehr lesen / lire plus

Changement climatique : Demi-degré à éviter

Comment agir à la suite du rapport de l’IPCC sur 1,5 degré ? Le ministère de l’Environnement luxembourgeois se montre très engagé, mais une politique des petits pas sera-t-elle suffisante ?

La tour Eiffel vaut bien le Héichhaus – Greenpeace montre plus d’ambition climatique que le ministère de l’Environnement. (Photo : Raymond Klein)

C’est comme si on était à bord d’une de ces voitures autonomes toutes neuves. « Obstacle climatique détecté. Impact dans 22 secondes. » L’ordinateur de bord sait ce qu’il dit, presque tout le monde à bord en est convaincu. « Si possible, reprenez le contrôle du véhicule. » Mais à qui s’adresse l’injonction, et que convient-il de faire ? mehr lesen / lire plus

Senkt den CO2-Ausstoß! Rise for Climate!

Am Samstag versammeln sich in Luxemburg Menschen, denen der Klimawandel Sorgen bereitet. Initiiert wurde die Aktion abseits der traditionellen NGOs, mobilisiert wird vor allem über die sozialen Medien.

„Es bleiben uns zwei Jahre für drastische Maßnahmen, um den Klimawandel abzuwenden.“ Ausgehend von diesem Zitat des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres, macht ein Demo-Aufruf in Luxemburg die Runde: Am kommenden Samstag, dem 13. Oktober, findet auf der Place Clairefontaine ein „Rise for Climate“-Event statt.

Die Aktion ist angelehnt an die französische „Il est encore temps“-Initiative, in deren Rahmen in Paris und in über 50 anderen Städten am gleichen Tag Menschen für die Rettung des Klimas auf die Straße gehen. mehr lesen / lire plus

Comment (ne pas) sauver le climat ?

Le rapport de l’IPCC sur le réchauffement de 1,5 degré est une sorte de dernier avertissement. Un message relayé par le ministère de l’Environnement luxembourgeois, qui ne s’est pas endormi sur ses lauriers.

En présence de l’expert Paolo Bertoldi, Carole Dieschbourg explique la nécessité d’agir pour limiter le réchauffement à moins de 1,5 degré.
(Photo : Raymond Klein)

Un degré, ça devrait aller… C’est l’augmentation de la température atmosphérique due aux émissions de CO2 depuis le début de l’ère industrielle. Et, comme l’a rappelé Paolo Bertoldi, les effets en sont limités, mais clairement perceptibles : augmentation des extrêmes météorologiques, élévation du niveau de la mer et diminution de la banquise arctique. mehr lesen / lire plus

Climat : le Luxembourg malade des 40 pour cent

La réponse à une question parlementaire récente devait mettre en valeur les mérites du gouvernement et de la ministre de l’Environnement. Mais en fin de compte, elle révèle le manque d’ambition climatique de la coalition gouvernementale et du parti vert en particulier.

Déi Gréng, fiers et fières du tram ? À juste titre. Mais cela ne suffira pas pour sauver le climat.
(Affiche électorale 2018)

À quoi servent les questions parlementaires ? En cette période préélectorale, difficile de ne pas soupçonner les auteur-e-s de « QP » de vouloir améliorer leur visibilité. Ainsi, le 24 août, Diane Adehm et Gilles Roth se sont intéressé-e-s à la plainte collective pour « inaction climatique » adressée à la Cour de justice de l’Union européenne. mehr lesen / lire plus

L’Europe des 40 (pour cent de CO2)

Sauver le climat, on veut bien, mais en douceur. Malgré les récents cyclones et canicules, l’Union européenne ne veut pas revoir à la hausse son objectif CO2.

Grande manif lors de la COP21 à Paris.
(Photo : Raymond Klein)

La bonne nouvelle d’abord : 19 pays, dont le Luxembourg, se sont engagés au sein de la « Carbon Neutrality Coalition » à atteindre zéro émission nette de CO2 en 2050. La coalition compte 12 États membres de l’UE, qui devraient appuyer une proposition imminente de la Commission européenne allant dans le même sens.

La mauvaise nouvelle : ni le Luxembourg ni l’Union européenne ne sont prêts à adapter en conséquence leurs objectifs pour 2030. mehr lesen / lire plus

La finance victime du climat ?

Greenpeace appelle la finance à se convertir du gris au vert, tour Eiffel à l’appui. Et met en garde contre le risque – économique aussi – que représentent les investissements carbone pour le Luxembourg.

Conférence de presse de Greenpeace Luxembourg à l’ombre de la tour Eiffel.
(photo : Raymond Klein)

Squatter pendant trois mois un lieu de passage au Kirchberg avec une tour Eiffel « miniature » de 15 mètres, Greenpeace n’y est pas allée de main morte. L’objectif de cette action n’est pas anodin non plus : amener le secteur financier à se désengager des industries fossiles et à réallouer ses capitaux vers le développement durable. mehr lesen / lire plus

Démission Hulot : Échec et crac

Un ou une ministre qui jette l’éponge, ça interpelle. Surtout quand, comme Nicolas Hulot, arguments et interrogations accompagnent la démarche.

Essayer de convaincre… et échouer. (Photo : Nicolas Hulot à la Fête de l’Huma en 2008, prise par Olivier « toutoune25 » Tétard, sur Wikimedia en CC BY-SA 3.0)

C’est le ministre de la Transition écologique qu’a reçu l’équipe du « grand entretien » sur France Inter, le matin du 28 août. C’est le citoyen Nicolas Hulot qu’elle a remercié 40 minutes plus tard. La figure de proue de l’écologie, particulièrement controversée depuis qu’elle était entrée au gouvernement, avait décidé en cours d’entretien d’annoncer sa démission en direct. mehr lesen / lire plus

Grünes Wahlprogramm
: Schwafeln 
für den Sitz

Sollen die Grünen möglichst viel Profil zeigen, um gewählt zu werden? Oder ist ein auf Kompromisse und Regierungsbeteiligung ausgelegtes Wahlprogramm empfehlenswert?

Fototermin im Grünen. Die Bilanzpressekonferenz von Déi Gréng fand dieses Jahr im Müllertal statt. (Foto: lm)

Ist Dabeisein alles? Die Grünen hätten in fünf Jahren Regierungsbeteiligung mehr erreicht als in 26 Jahren Opposition, hielt Parteisprecher Christian Kmiotek auf dem Wahlkongress am 30. Juni fest. Führt man sich die umweltpolitischen Highlights der vergangenen fünf Jahre vor Augen, wie die Geburtshilfe beim Klimaabkommen von Paris oder die Vorentscheidungen für einen massiven Ausbau des Schienenverkehrs, so könnte man ihm Recht geben. Andererseits: Die Entscheidung für die von François Bausch eingeweihte Tram ist vor vielen Jahren gefallen – auf Druck der Zivilgesellschaft und der Oppositionspartei Déi Gréng. mehr lesen / lire plus