Mit Lücken gegen den Klimawandel? COP26, rette uns!

Am 31. Oktober beginnt der Weltklimagipfel. Den hohen Erwartungen steht die Gefahr des Scheiterns gegenüber. Ein Überblick.

Warum es einen großen Unterschied macht, wie schnell sich die Welt auf den Net-Zero-Pfad begibt. (Quelle: Emissions Gap Report 2021, Unep)

„Weit entfernt von dem, was nötig wäre“, so beschreibt der jüngste Klimabericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) den Stand der Dinge. Ein paar Tage vor Beginn des COP26-Gipfels in Glasgow, fast sechs Jahre nach der Einigung auf das Pariser Abkommen, hält die Welt immer noch Kurs auf einen Temperaturanstieg um zwei Grad und mehr. Die Emissionssenkungen, die die Unterzeichnerstaaten gegen den Klimawandel in Aussicht stellen, reichen nicht aus, das 2015 beschlossene Ziel zu erreichen, nämlich den Temperaturanstieg auf unter zwei und möglichst auf 1,5 Grad zu beschränken. mehr lesen / lire plus

Lage der Nation: Ziele, Wege, Worte

Sie war lustlos vorgetragen, Xavier Bettels Rede, aber nicht inhaltslos. Ein Überblick über die wichtigsten Aussagen, von Klima bis Sicherheit … und über die Auslassungen.

Der„Klima-Biergerrot“: Meilenstein der partizipativen Demokratie oder Alibiveranstaltung? (Bildquelle: gouvernement.lu)

Die Zeit als kostbares Gut zu schätzen, das war eine der Lehren, die Xavier Bettel in seiner Rede zur Lage der Nation aus der Pandemie zog. Um der Rede zuzuhören, musste man sich in diesem Jahr immerhin zwei Stunden Zeit nehmen – und die wurde einem lang. Bettel wirkte lustlos, ratterte über weite Strecken seine Rede herunter und hatte keine wirklich originellen und prägnanten Formulierungen zu bieten. mehr lesen / lire plus

Oeko-Festival 2021: Flanieren … und diskutieren

Zwischen Animationen, Ökosoph-Terrasse und Informationsständen hin und herpendeln – wenn das nicht politisch genug ist, gibt es auch noch die Diskussionsrunden.

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“ (Faust I)

Am kommenden Wochenende organisiert der Mouvement écologique im Pafendall sein jährliches Festival, eine kleine, aber feine Nachfolgeveranstaltung des seit 2017 eingestellten herbstlichen Oekofoire. Statt mehrerer hundert Verkaufssständen für alles, was sich als öko bezeichnen lässt, stehen jetzt Informationsstände im Vordergrund – und „des Lebens goldner Baum“. Dieser entspannendere Teil reicht vom Flanieren entlang der Stände – bei gutem Wetter eine wahre Freude – bis zu Live-Musik, Animationen und Führungen. mehr lesen / lire plus

Klimakatastrophen: Je näher, desto beeindruckender

Dass uns die Ereignisse in der Ferne wenig beeindrucken, die vor der eigenen Haustür dagegen sehr, thematisiert ein Artikel auf Reporterre. Beim Klimawandel, einem globalen Problem mit einer globalen Lösung, ist diese Voreingenommenheit besonders unsinnig.

Port-au-Prince nach dem Erdbeben von 2010. Pétion-Ville ist ein Vorort der haitianischen Hauptstadt, in dem am 7. Juli der Präsident Jovenel Moïse erschossen wurde.
(US Navy; Candice Villarreal; PD)

„Warum machen uns manche Katastrophen betroffener als andere?“, das ist die Frage, die Alexandre-Reza Kokabi in einem Beitrag der alternativen französischen Online-Zeitung Reporterre aufwirft. Ein extremes Wetterereignis wie die jüngsten Hochwasser in Deutschland und Belgien, mit über 200 Toten, hat in unseren Ländern große Aufmerksamkeit bekommen. mehr lesen / lire plus

IPCC-Bericht: Last orders!

Um den Klimawandel noch aufzuhalten, ist es fast zu spät; jedenfalls macht jeder Bruchteil eines Grades weniger Erderwärmung einen Unterschied. Was der Weltklimarat der Politik zu sagen hat.

Mögliche Interaktionen der AMOC mit anderen Klima-Subsystemen. (Wikimedia; DeWikiMan, CodeOne; CC BY-SA 4.0)

Alles bleibt, wie es war – das ist die wichtigste Erkenntnis im am Montag vom Weltklimarat (IPCC) veröffentlichten Bericht zu den physikalischen Grundlagen der Erderwärmung. Nicht, dass es keinen Klimawandel geben würde, im Gegenteil. Doch woran sich nichts geändert hat: Die Erde erwärmt sich weiter und, wie vorhergesagt, werden die Auswirkungen davon, insbesondere die extremen Wetterereignisse, immer spürbarer. Außerdem: Der Ausstoß von Treibhausgasen ist noch gestiegen, wie in den pessimistischen Szenarien des fünften IPCC-Berichts prognostiziert. mehr lesen / lire plus

Weltklimarat-Bericht: Letzte Warnung

Der Klimawandel ist bald unaufhaltbar, warnt ein heute veröffentlichter Bericht des IPCC. Wir fassen die Reaktionen des Climate Action Network zusammen.

„Viel zu lange haben die Regierenden ihre kurzfristigen politischen Interessen und die Profitgier der Unternehmen über die Bedürfnisse ihrer Bevölkerung gestellt“, hält Rachel Cleetus von der „Union of Concerned Scientists“ (Vereinigung besorgter Wissenschaftler, USA) fest. Ihre Kritik ist eine der Stellungnahmen zum heute veröffentlichten Bericht des Weltklimarats (IPCC), die vom Climate Action Network (CAN) zusammengetragen wurden. Es handelt sich um das Endergebnis der Arbeitsgruppe 1, die sich auf die physikalischen Grundlagen der Erderwärmung konzentriert, und zum sechsten Mal seit 1990 eine umfassende Einschätzung abgibt. mehr lesen / lire plus

Wie die EU eine Klimaklage abblockt

An Argumenten fehlte es den Kläger*innen nicht. Doch die EU-Justiz hat die Klage dieser vom Klimawandel direkt betroffenen Personen als nicht zulässig eingestuft.

Aktion von Climate Action Network Europe vor dem Gerichtsgebäude in Luxemburg. (© Morris KEMP)

„Die EU-Justiz stellt sich taub gegenüber den von der Klimakrise Betroffenen“, so die Reaktion der „People’s Climate Case“-Gruppe auf das Urteil vom 25. März (Kurznachricht in woxx 1625). Die Gruppe von Kläger*innen besteht aus mehreren Familien aus EU-Staaten, sowie Kenia und Fidschi, die bereits jetzt konkret unter den Folgen des Klimawandels leiden (woxx 1502: 1,5 Grad per Gerichtsurteil?). Im Pressekommuniqué von „Climate Action Network Europe“ und den Kläger*innen wird auf andere Gerichte in Europa verwiesen, die aufgrund von Klimaklagen staatliche Instanzen verurteilt haben. mehr lesen / lire plus

Klimawarnung an Zapfsäulen

In den USA wird erstmalig an Tankstellen auf die Schädlichkeit der Treibstoffe hingewiesen. In Schweden plant man Ähnliches. Und in Luxemburg?

(Zum Vergrößern anklicken)

An den Tankstellen der Stadt Cambridge in Massachusetts warnen demnächst gelbe Aufkleber vor den Umweltschäden, die durch die Treibstoffe verursacht werden. Damit dürfte die bei Boston gelegene Stadt, in der sich der Hauptsitz der renommierten Harvard-Universität befindet, der erste Ort der Welt sein, in dem eine solche Initiative umgesetzt wurde.

Wie der Guardian berichtet, wartet die Stadtverwaltung nur noch darauf, dass die Aufkleber von der Druckerei ausgeliefert werden. Die Entscheidung sei bereits im Januar gefallen, so der Guardian, denn die Stadt plane, bis 2050 klimaneutral zu werden. mehr lesen / lire plus

Der European Green Deal und Afrika: „Die fossile Entwicklung überspringen“

Maximilian Högl arbeitet als Politikwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und forscht unter anderem zu internationaler Klimapolitik. Die woxx hat mit ihm über die Bedeutung des von der Europäischen Kommission vorgestellten „europäischen Grünen Deal“ für die afrikanischen Staaten gesprochen.

„Auf dem Kontinent leben mehr als 600 Millionen Menschen, die keinen Zugang zu Strom haben“, sagt der Politikwissenschaftler Maximilian Högl. Unser Bild zeigt eine einfache Solaranlage zur Aufladung von Autobatterien in Liberia. Strom ist in dem westafrikanischen Land sehr teuer, darüber hinaus ist das Verteilungsnetz schlecht ausgebaut. (Foto: EPA/Ahmed Jallanzo)

woxx: Warum ist der „europäische Grüne Deal“ für die Beziehungen zwischen der EU und Afrika von besonderer Bedeutung? mehr lesen / lire plus

Méco-Umfrage: Große Mehrheiten für ökologischen Umbau der Gesellschaft

Eine Umfrage zu umweltpolitischen Einstellungen, die der Mouvement écologique in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass die Gesellschaft für den ökologischen Wandel bereit ist.

„Menschen wollen kein Zurück in die Gesellschaft ‚Vor-Corona‘: Gesellschaftliche und wirtschaftliche Reformen werden von der Politik erwartet“ – so betitelte der Mouvement écologique seine neuste Pressemappe. Während déi Gréng im Politmonitor der Kolleg*innen von Wort und RTL nicht unbedingt gute Resultate einfuhren, wähnt sich der Méco von einer Umfrage, die die Umwelt-NGO bei TNS-Illres in Auftrag gegeben hat, in beinahe allen politischen Forderungen bestätigt. Umfragen sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, besonders in Luxemburg – allerdings ist es durchaus schwieriger, Wahlverhalten abzubilden als Meinungen abzufragen. mehr lesen / lire plus

Nutzpflanzen und CO2: Klimaschutz an der Wurzel

Um das Klima zu retten, könnten wir mehr Bäume pflanzen … auf Kosten der Landwirtschaft. Besser wäre, wenn Nutzpflanzen mehr Kohlenstoff fixieren würden.

Je tiefer die Wurzeln, desto mehr CO2 können sie binden.

Der globale CO2-Ausstoß muss drastisch verringert werden, um die voranschreitende Erderwärmung aufzuhalten. Da das aber bisher nicht klappt, braucht es zusätzliche Maßnahmen, um in die Atmosphäre gelassene Klimagase in großen Mengen dort wieder herauszuholen. Doch wie? Die Agrarforschung hat Antworten.

Bohrt tiefer!

Zumindest ein Teil der Lösung des selbstverursachten Klimaproblems liegt unter der Erde. Böden sind enorme Kohlenstoffspeicher, die mehr als dreimal so viel Kohlenstoff enthalten wie die Atmosphäre. mehr lesen / lire plus

Luxemburg verbessert sich im Klimaschutz-Index 2020

Pünktlich zur COP25 veröffentlichen drei NGOs ein Update ihres Klimaschutz-Index. Luxemburg liegt zwar auf Platz 13, verfehlt aber – wie alle Länder – das wichtigste Ziel.

Die drei ersten Plätze im Ranking bleiben leer. Das ist einmal mehr das Fazit des Klimaschutz-Index, den die NGOs Germanwatch und Climate Action Network seit 2016 erstellen. Die NGOs, zu denen sich seit 2018 auch das NewClimate Institute gesellt hat, begründen dies damit, dass es bisher kein Land der Welt schafft, seine Klimapolitik so zu gestalten, dass das Ziel von „weit unter 2 Grad Celsius“ eingehalten würde. Somit hat es auch für die derzeit stattfindende Weltklimakonferenz COP25 kein Land in die Kategorie „sehr gut“ geschafft. mehr lesen / lire plus

Forum Nr. 401: Wir haben Anthropozän!

Halten „wir Menschen“ das Schicksal der Erde in den Händen, wie es das Cover der Dezembernummer von Forum suggeriert? Pünktlich zum Klimagipfel widmet sich das Magazin dem recht neuen Paradigma eines Zeitalters, in dem die Menschheit die Erde so stark verändert hat wie zuvor nur geophysikalische Prozesse. Das Dossier beginnt mit mehreren Beiträgen zur Dringlichkeit der Probleme und zu Lösungsmöglichkeiten aus verschiedenen Blickwinkeln: eine andere Landwirtschaft, die Natur als juristisches Subjekt, eine nachhaltige Entwicklung, die diese Bezeichnung verdient und lokales Handeln im Angesicht des zu erwartenden Kollaps. Es folgen zwei Versuche, den Begriff Anthropozän in Frage zu stellen, jeder auf seine Art befangen, aber zum Weiterdenken anregend. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Umwelt-NGOs beklagen Rückschritte bei der Investitionspolitik

Über 70 Umweltorganisationen prangern Schlupflöcher für die Finanzierung fossiler Energieprojekte in dem überarbeiteten Entwurf der Investitionsleitlinien der Bank an.

Eigentlich wirkte der Kampf wie schon gewonnen. Die im Juli 2019 veröffentlichten neuen Investitionsleitlinien der Europäischen Investitionsbank (EIB) wurden sowohl von NGOs wie von der luxemburgischen Regierung hochgelobt. Die EIB wollte nach 2020 nicht mehr in Energieprojekte investieren, die auf fossilen Brennstoffen basieren und war damit einer langjährigen Forderung nachgekommen.

„Wir sind sehr enttäuscht, dass einige EIB-Stakeholder – vor allem die Europäische Kommission – erfolgreich darin waren, die starke Originalversion des Entwurfs zu schwächen“, schreiben die NGOs in einem offenen Brief an den EIB-Präsidenten Werner Hoyer. mehr lesen / lire plus

Zusammen für Klimagerechtigkeit

Ungefähr 8.000 Menschen sind am Freitagnachmittag in Luxemburg-Stadt für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Ein breites Bündnis aus NGOs, Gewerkschaften und Jugendorganisationen hatte dazu aufgerufen.

Kurz nach 15 Uhr sind vier verschiedene Demozüge losmarschiert: Vom Campus Geeseknäppchen, dem Hauptbahnhof, der Place de l‘Europe und dem Lycée des Garçons. Die verschiedenen Gruppen trafen auf der Place de la Constitution, zusammen.

Nach einem kurzen Marsch durch die Innenstadt lief die Demo schlussendlich auf der Place Clairfontaine ein. Die war für die Demonstrant*innen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen, zu klein. Die Organisator*innen, die sie von der Bühne aus begrüßten, waren sichtlich zufrieden mit ihrer Mobilisierungsarbeit. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #065 – Lächer am soziaalen Netz zu Lëtzebuerg & Léisunge fir d’Klimakris

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Obwuel Lëtzebuerg ee gutt soziaalt Netz huet, ginn et Leit, déi doduerch falen. D’Isabel Spigarelli ass engem Fall vun engem Aarbechter nogaangen, deen net méi schaffe kann, deen seng Krankheet awer net unerkannt kritt. Wärend hien sech duerch d’Bürokratie kämpft, kritt hien awer keng Suen. Mam Joël Adami schwätzt si doriwwer, wéi heefeg esou Fäll sinn a wisou et sou schwiereg ass, dogéint unzekämpfen.

Ausserdeem schwätzen d’woxx-Journalist*innen nach eng Kéier iwwert Klimakris, an zwar iwwert méiglech Léisungen. Brauche mir wierklech ee Systemwiessel? mehr lesen / lire plus

Fridays for Future: Dilemma eines Lehrers

„Fragen Sie mich als Lehrer oder als Privatperson?“ Diese Frage offenbart brutal die Schizophrenie der heutigen Gesellschaft, in der Werte und Ideale als grobe Richtlinie betrachtet werden, die es jedoch je nach Kontext neu auszutarieren gilt. Und diese Antwort müssen Lehrer*innen geben, wenn sie von Eltern oder Schüler*innen gefragt werden, wie sie zu den „Fridays-for-Future“-Demonstrationen stehen.

Foto: Pixabay

Ich habe auf das gymnasiale Lehramt studiert, weil es mir ein Anliegen war und ist, junge Menschen dazu zu befähigen, als aktive Teilhaber einer demokratischen Gesellschaft sich begründet und fundiert Meinungen zu bilden und für diese offensiv einzutreten. Dies sollte oberstes Bildungsziel unseres gesamten Bildungssystems sein. mehr lesen / lire plus

Martin Unfried: Das Ende der Ausredengesellschaft

Der Begründer des Ökotainments kommt nach Luxemburg: Martin Unfried spricht am Mittwoch im Konvikt. Er erhielt 2007 den Eurosolar-Preis für seine „Ökosex“-Kolumne in der taz.

Molgreen CC-BY-SA-4.0

Der Politikwissenschaftler Martin Unfried, der auf Einladung des Mouvement Écologique und zahlreicher anderer Organisationen nach Luxemburg kommt, stellt sich der Frage, ob wir 2019 mit „Fridays for Future“ tatsächlich einen gesellschaftlichen Umbruch in Sachen Klimaschutz erleben und analysiert dabei das Verhältnis von Medien, Protest, Gesellschaft und politischen Mehrheiten.

Obwohl sich die Umweltbewegung und die Wissenschaft seit Jahrzehnten darum bemühen, den Klimaschutz als absolute Priorität auf die politische Agenda zu bekommen, blieben sie bislang recht erfolglos. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #064 – Wéi sech Youth for Climate zu Lëtzebuerg entwéckelt huet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Mam Streik vun de Schüler*innen huet haut d‘Week for Future ugefaangen. Eng ganz Woch laang ginn et Aktiounen, fir op d‘Dringlechkeet, eppes géint Klimakris ze maachen, hinzeweisen. Dës Woch schwätzen de Luc Caregari an de Joël Adami doriwwer, wéi sech Youth for Climate zu Lëtzebuerg zanter Mäerz entwéckelt huet.

D’woxx-Journalist*innen diskutéieren, ob déi Radikaliséierung, déi stattfonnt huet, der Beweegung kéint am Wee stoen an op domadder ze rechnen ass, datt demnächst méi militant Demonstratiounen ze gesi wäerte sinn. Eng aner Fro, déi si beschwätzen, ass wéi d‘Politik op déi jonk Aktivist*inne reagéiert a wat dem Xavier Bettel seng Jughurtsmaschinn domadder ze dinn huet, wéi déi Jonk d‘Klimapolitik mëttlerweil gesinn. mehr lesen / lire plus

Starker Auftakt der „Week for Future“

Bis zu 5.000 Schüler*innen demonstrierten am Vormittag in Luxemburg-Stadt und forderten stärkere Maßnahmen gegen die Klimakrise.

„Climate justice now“, „On est plus chaud, plus chaud que le climat“, „System change, not climate change“ waren einige der Parolen, die am Freitagmorgen in der Hauptstadt zu hören waren. Bis 11 Uhr sammelten sich die Schüler*innen am Hauptbahnhof, von wo aus sie durch die Avenue de la Gare, über den Boulevard de la Petrusse und den Pont Adolphe marschierten, um schließlich einmal quer durch die Oberstadt in Richtung Kinnekswiss zu gehen. Dort erwartete sie eine Bühne, auf der Redebeiträge gehalten wurden und Bands auftraten. mehr lesen / lire plus