Digitalisierung: Chance statt Fluch

Wir brauchen das „smart grid“, aber keine „smart meter“, Blockchains sind manchmal nützlich und das Data Center … it’s complicated. Rückblick auf einen vom Mouvement écologique organisierten Vortrag.

Felix Sühlmann-Faul hat keine Angst vor Zahlen. Der Techniksoziologe umreißt das exponentielle Wachstum des Internets: 1992 ein Datenfluss von 100 Gigabyte pro Tag, 1997 ebenso viel pro Stunde und 2002 … die gleiche Menge binnen einer Sekunde. Für 2023 werden 106 Terabyte pro Sekunde prognostiziert. Das – nicht mehr so junge – Publikum des vom Mouvement écologique am vergangenen Mittwoch organisierten Vortrags über Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist beeindruckt.

Dann rückt Sühlmann-Faul dem Konsum auf die Pelle. mehr lesen / lire plus

COP25: Von Santiago nach Madrid

Die Klimakonferenz wurde nach Spanien verlegt, findet aber zur vorgesehenen Zeit statt. Eine gute Nachricht? Ja, aber …

Von Santiago nach Madrid, das könnten Camino-Pilger*innen auf dem Rückweg sein. Doch hier geht es um die Klimakonferenz, die in Santiago de Chile stattfinden sollte, jedoch kurzfristig abgesagt wurde. Und schließlich binnen 48 Stunden nach Madrid verlegt wurde – die Mühlen der UNO mahlen nicht immer nur langsam.

Die COP25 tut sich schwer, eine gute Location zu finden. Es ist nämlich bereits das zweite Mal, dass das Gastland sich geändert hat. Ursprünglich war Brasilien vorgesehen, dessen Kandidatur von den lateinamerikanischen Staaten abgesegnet worden war. mehr lesen / lire plus

Méco plädiert für ambitioniertes Klimagesetz

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag unterstrich der Mouvement écologique einmal mehr die Notwendigkeit eines verbindlichen Klimagesetzes und eines effizienten Energie- und Klimaplans. Alle Politikfelder sollen laut den Vorstellungen des Méco künftig an Klimaschutzzielen ausgerichtet werden. Um dies umsetzen zu können, fordert die Umwelt-NGO verbindliche und ambitionierte Reduktionsziele für einzelne Sektoren. Dazu sollen CO2-Budgets für Sektoren festgelegt werden, die nicht überschritten werden dürfen. Der Méco fordert auch einen wissenschaftlichen Beirat, der die Einhaltung der Klimaschutzziele kontrollieren soll. Auch der nationale Energie- und Klimaplan sollte auf einer gesetzlichen Basis fußen. Ebenfalls fordert die NGO einen strengeren Rahmen für klimagerechte Investitionen am Finanzplatz Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Umwelt-NGOs beklagen Rückschritte bei der Investitionspolitik

Über 70 Umweltorganisationen prangern Schlupflöcher für die Finanzierung fossiler Energieprojekte in dem überarbeiteten Entwurf der Investitionsleitlinien der Bank an.

Eigentlich wirkte der Kampf wie schon gewonnen. Die im Juli 2019 veröffentlichten neuen Investitionsleitlinien der Europäischen Investitionsbank (EIB) wurden sowohl von NGOs wie von der luxemburgischen Regierung hochgelobt. Die EIB wollte nach 2020 nicht mehr in Energieprojekte investieren, die auf fossilen Brennstoffen basieren und war damit einer langjährigen Forderung nachgekommen.

„Wir sind sehr enttäuscht, dass einige EIB-Stakeholder – vor allem die Europäische Kommission – erfolgreich darin waren, die starke Originalversion des Entwurfs zu schwächen“, schreiben die NGOs in einem offenen Brief an den EIB-Präsidenten Werner Hoyer. mehr lesen / lire plus

Klimakrise: Eine bessere Welt erträumen

Hoffnungslosigkeit ist die logische Reaktion angesichts der Klimakrise. Soll sie verhindert werden, müssen Utopien her.

Kirchberg als Öko-Utopie? So will es zumindest das Mobilitätsministerium verkaufen – die Realität sieht wohl etwas dystopischer aus. (Illustration: Ministère de la Mobilité et des Travaux publics)

Die Klimakrise ist keine schöne Zukunftsvision. Wenn die nackten Zahlen, wie sie etwa der UN-Klimarat IPCC in diversen Szenarien veröffentlicht, mit erklärenden Worten ausgeschmückt werden, wird ganz schnell klar, dass wir gerade auf eine dystopische Zukunft zusteuern, die „Mad Max“ wie einen All-Inclusive-Urlaub aussehen lassen wird. In einem Business-as-usual-Szenario werden am Ende dieses Jahrhunderts die Regionen um den Äquator unbewohnbar, die meisten Städte der Erde viel zu heiß für menschliches Leben, der CO2-Gehalt in der Atmosphäre so hoch, dass die Denkfähigkeit der Menschen sinkt, Konflikte um Lebensmittel und Trinkwasser allgegenwärtig sein und heutige Küstenregionen unter dem Meeresspiegel liegen. mehr lesen / lire plus

Zusammen für Klimagerechtigkeit

Ungefähr 8.000 Menschen sind am Freitagnachmittag in Luxemburg-Stadt für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Ein breites Bündnis aus NGOs, Gewerkschaften und Jugendorganisationen hatte dazu aufgerufen.

Kurz nach 15 Uhr sind vier verschiedene Demozüge losmarschiert: Vom Campus Geeseknäppchen, dem Hauptbahnhof, der Place de l‘Europe und dem Lycée des Garçons. Die verschiedenen Gruppen trafen auf der Place de la Constitution, zusammen.

Nach einem kurzen Marsch durch die Innenstadt lief die Demo schlussendlich auf der Place Clairfontaine ein. Die war für die Demonstrant*innen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen, zu klein. Die Organisator*innen, die sie von der Bühne aus begrüßten, waren sichtlich zufrieden mit ihrer Mobilisierungsarbeit. mehr lesen / lire plus

Lösungen für die Klimakrise: Ändern oder untergehen

Eigentlich ist es unfassbar, wie träge die Politik auf die Klimakrise reagiert. Leider ist der Grund dafür einfach nachzuvollziehen.

Foto: woxx/ja

Seit vergangenem Freitag machen vor allem Jugendliche im Rahmen der internationalen Klimaaktionswoche darauf aufmerksam, dass endlich grundlegende Maßnahmen gegen die Klimakrise getroffen werden müssen. Am Montag tagten in New York die Regierungschef*innen beim „Climate Action Summit“ und produzierten dabei vor allem heiße Luft und versprachen zu wenig Konkretes. Am gleichen Tag machte Greenpeace Luxemburg darauf aufmerksam, dass der luxemburgische Pensionsfonds immer noch massiv in CO2-intensive Industrien investiert. Und am Mittwoch präsentierte der UN-Klimarat erneut einen Bericht über die erschreckenden Konsequenzen der Klimakrise. mehr lesen / lire plus

Starker Auftakt der „Week for Future“

Bis zu 5.000 Schüler*innen demonstrierten am Vormittag in Luxemburg-Stadt und forderten stärkere Maßnahmen gegen die Klimakrise.

„Climate justice now“, „On est plus chaud, plus chaud que le climat“, „System change, not climate change“ waren einige der Parolen, die am Freitagmorgen in der Hauptstadt zu hören waren. Bis 11 Uhr sammelten sich die Schüler*innen am Hauptbahnhof, von wo aus sie durch die Avenue de la Gare, über den Boulevard de la Petrusse und den Pont Adolphe marschierten, um schließlich einmal quer durch die Oberstadt in Richtung Kinnekswiss zu gehen. Dort erwartete sie eine Bühne, auf der Redebeiträge gehalten wurden und Bands auftraten. mehr lesen / lire plus

VCD-Auto-Umweltliste: Erstmals nur Elektroautos

Der ökologische Verkehrsclub aus Deutschland präsentiert jährlich eine Empfehlungsliste zum Autokauf. 2019 ist das erste Jahr, in dem diese sich auf Elektroautos beschränkt.

Foto: VCD/Marcus Gloger

„Die Verkehrswende braucht das Elektroauto“, schreibt Michael Müller-Görnert, der verkehrspolitische Sprecher des VCD, in seiner Einleitung zur Auto-Umweltliste. Der VCD listet seit Jahren jene PKWs auf, die ökologisch am Besten wegkommen – ohne jedoch die Alternativen zu vernachlässigen. 2018 war das Motto der Liste „Wenn ein Auto, dann so eins“, was die Philosophie hinter der Liste gut zusammenfasst.

Der VCD betont, dass auch E-Autos energieeffizient sein müssen. Einerseits ist es so leichter, den ökologischen Rucksack, der aufgrund der energie- und ressourcenintensiven Batterieherstellung größer ist als bei Verbrennern, schnell wieder wett zu machen. mehr lesen / lire plus

OGBL ruft zur Klimademo auf

Die größte luxemburgische Gewerkschaft beteiligt sich an der großen Klimademonstration am 27. September, die am Ende einer Aktionswoche steht.

Ende September wird es klimapolitisch aufregend: Die „Fridays for Future“ bzw. „Youth for Climate“-Bewegung ruft am 20. September zu einer großen Schüler*innendemo auf. Das ist der Auftakt für eine Aktionswoche, in der auf verschiedenste Art und Weise auf die Problematik der Klimakatastrophe aufmerksam gemacht wird. Den Abschluss bildet eine große Demonstration unter dem Motto „United for Climate Justice“, an der sich die breite Bevölkerung beteiligen soll.

Der OGBL hat am Donnerstag mitgeteilt, ebenfalls zu dieser Demonstration aufzurufen: „Der OGBL teilt voll und ganz die Forderungen der unbedingten Einhaltung der im Pariser Abkommen festgehaltenen Klimaziele (Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° gegenüber der vorindustriellen Ära, Nettonullemissionen bis 2050) und die Forderung nach einer ambitionierten Klimaschutzpolitik.“

Wichtig ist der Gewerkschaft aber vor allem, dass die Umstellung zu einer klimaneutralen Wirtschaft sozial gerecht vonstatten geht. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Luxemburgische Regierung erfreut über neue Ausrichtung

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zeigen sich drei Regierungsmitglieder erfreut über die geplanten neuen Leitlinien der Europäischen Investitionsbank (EIB). (Unerfreuliches UPDATE, Oktober 2020)

Im Glashaus der EIB (Foto: CC-BY Forgemind ArchiMedia)

Henri Kox (Déi Gréng) hatte Mitte Juli bei Finanzminister Pierre Gramegna (DP), Umweltministerin Carole Dieschbourg und Energieminister Claude Turmes (beide Déi Gréng) nachgefragt, ob die Regierung sich dafür einsetze, dass die EIB künftig nicht mehr in fossile Energieträger investiere. Die woxx hatte im Juni ausführlich über die bisherige Investitionspolitik der EIB und die Proteste dagegen berichtet.

Ende Juli veröffentliche die EIB den Entwurf für ihre neue Investitionspolitik im Energiesektor ab 2020 (pdf). mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #060 – Wat ass een Äerdschëff?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Zanter e puer Woche gëtt zu Reiden fläisseg um Äerdschëff gebaut. Mat deem Begrëff gi Gebaier bezeechent, déi besonnesch ekologesch gebaut ginn. Ee vun den Haapt-Ingrediente sinn al Pneuen. Dat klengt zwar paradox, mä ass trotzdeem eng interessant Aart a Wéis vun „Upcycling“.

De Raymond Klein erkläert dem Joël Adami am Gespréich, wéisou dat esou ass. Ausserdeem liwwert de Journalist seng Andréck vum Chantier, bei dem sech virun allem jonk Fräiwëlleger bedeelegt hunn. D’woxx-Journalisten diskutéieren och iwwert d‘Fro, ob een Äerdschëff eng Méiglechkeet ka sinn, fir gläichzäiteg géint de Klimawandel an d‘Wunnengsnout ze kämpfen. mehr lesen / lire plus

Youth for Climate sammelt Spenden für Aktionswoche im September

Der nächste Schüler*innenstreik ist am 20. September geplant. Danach sollen eine ganze Woche lang Aktionen stattfinden. Um das zu realisieren, sammeln die Aktivist*innen nun Geld.

Zwei Daten stehen schon fest: Der 20. September ist der nächste internationale Aktionstag der Youth for Climate-Bewegung. Eine Woche später, am 27. September, sind alle Menschen – also ausdrücklich auch berufstätige Erwachsene – dazu aufgefordert, sich an einem Klimastreik zu beteiligen. In den Tagen dazwischen sollen verschiedenste Aktionen stattfinden, um auf die Dringlichkeit des Kampfes gegen die Klimakrise aufmerksam zu machen.

In ihrem Spendenaufruf schreiben die luxemburgischen Aktivist*innen, dass ihre bisherigen Aktionen effektiv gewesen seien. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #059 – Wat d’Landnotzung mam Klimawandel ze dinn huet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D‘Thema vun eisem Podcast ass dës Kéier ee Spezialrapport vum UN-Klimarot IPCC. Deen huet sech mam Landnotzung a Klimawandel beschäftegt. Doranner gëtt beschriwwen, wéi déi Aart a Wéis, wéi mir mat eisem Buedem ëmginn, een Afloss op de Klimawandel huet. Besonnesch d‘Landwirtschaft ass ee groussen Dreiwer vum Klimawandel. Mä awer och d‘Fro, wat fir Ökosystemer mir erhalen a schützen, ass hei kruzial.

D‘Tessie Jakobs huet sech mam Joël Adami doriwwer ënnerhalen. Nieft den Ursaachen am Beräich Landnotzung, déi de Klimawandel undreiwen, hunn si sech ugekuckt, wat fir Léisungsvirschléi vum IPCC kommen, fir dësen ze bekämpfen. mehr lesen / lire plus

Klimawandel
: Die Kühe, 
der Wald und das Klima


Vergangene Woche wurde der neue Spezialbericht des UN-Klimarates IPCC vorgestellt. Die Art und Weise, wie wir unser Land nutzen, beeinflusst das Klima auf vielfältige Art und Weise. Änderungen sind dringend nötig.

Die Erhaltung von kohlenstoffreichen Lebensräume wie Mooren – im Bild als Beispiel das Hohe Venn in Belgien – ist laut dem IPCC eine der klimaschützenden Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden kann. (FOTO: PIXABAY)

Die Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) haben die unangenehme Angewohnheit, nicht unbedingt Optimismus hervorzurufen. Letztes Jahr hat der Spezialbericht zu einer globalen Erwärmung von 1,5 Grad Celsius im globalen Mittel die Erkenntnis gebracht, dass das bisherige politisch formulierte Ziel, die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken in Wahrheit eine düstere Zukunftsvision für das Leben auf unserem Planeten darstellt. mehr lesen / lire plus

Wie argumentiert man gegen Klimawandelleugner*innen?

Das Klima-Bündnis Lëtzebuerg will Klimaskeptiker*innen und Fake News nicht das Feld überlassen und hat deswegen eine Reihe von Argumenten gegen häufig verbreitete Mythen rund um die Klimakrise vorbereitet.

Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler*innen ist sich einig, dass der Klimawandel existiert und vom Menschen ausgelöst wird. Dennoch gibt es immer wieder sogenannte „Skeptiker*innen“, die diese Erkenntnis komplett oder zumindest in Teilen leugnen. Um dem etwas entgegensetzen zu können, hat das luxemburgische Klimabündnis auf ihrer Website eine neue Rubrik namens „Klim(a)rgumentéieren“ eingeführt.

In leicht verdaulicher Form werden Fakten zum Klimawandel, Bildmaterial zur Illustration von Klimathemen, aber auch Ideen, was man Stammtischparolen und Klimaleugner*innen entgegenhalten kann, ohne seine Diskussionspartner*innen zu verlieren, vorgestellt. mehr lesen / lire plus

Carole Thoma (Déi Lénk): Klima, Kapital, Klassenkampf

Welche Rolle Nachhaltigkeit spielt und wie man die Menschen mobilisiert, darum geht es im zweiten Teil unseres Interviews mit Carole Thoma über die Sommer-Uni von Déi Lénk (Link zum ersten Teil).

Sommer-Uni von Déi Lénk: Selbstfindungsprozess am Stau, bei Esch-sur-Sûre … weit weg von Esch-sur-Alzette.
(Foto: Nathalie Oberweis)

Interessant an der Sommer-Uni von Déi Lénk war die Öffnung zur Zivilgesellschaft. Was hat das gebracht?

Ich fand das sehr interessant, insbesondere den Austausch mit den Klimaaktivisten. Diese Bewegung rund um Youth for Climate ist relativ neu und es gab noch nicht so viele Kontakte. Es wurde diskutiert, wie wir sie unterstützen können und was ihre Erwartungen an uns sind. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #057 – Streetart an Klimawandelleegner*innen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Trotz Summerlach präsentéiert d‘woxx Iech dës Woch direkt zwee Themen: Streetart a Leit, déi de Klimawandel leegnen. D’Isabel Spigarelli an de Joël Adami schwätzen iwwer Graffiti an aner Méiglechkeeten, den urbane Raum ze verschéineren – an doriwwer, wéi dës Konschtform zu Lëtzebuerg kommerzialiséiert an domestikéiert gëtt. Wann eng grouss Energiefirma hiren Traffo mat Graffiti bespraye léisst, ass dat dann nach Konscht oder just nach Reklamm? D’Journalist*innen diskutéieren och d‘Fro, ob Streetart-Zeen zu Lëtzebuerg dout ass a wéi et méiglech wier, se ze revitaliséieren. mehr lesen / lire plus

EIB sagt Nein zu Kohle, Öl und Gas

Erfrischende Nachrichten in der Sommerhitze: Die Europäische Investitionsbank hat auf die Zivilgesellschaft gehört und nimmt den Klimawandel ernst.

Achtet die EIB darauf, wo sie hintritt? (Zeichnung von Guy Stoos in der woxx 1531, vor der Entscheidung gegen fossile Energien)

Kritik, Proteste, Anklagen – das ist man von den NGOs gewohnt, wenn es um die Klimapolitik von EU-Institutionen geht. Doch für den Beschluss der Europäischen Investitionsbank (EIB) von vergangener Woche gab es nur Lob. Der interne Entwurf für die Kreditpolitik nach 2020 soll jede Finanzierung von Energieinfrastrukturen ausschließen, die auf Öl, Gas oder Kohle basieren.

Greenpeace Luxemburg hat diesen Entwurf in einem Kommuniqué begrüßt. mehr lesen / lire plus

Klimawandelleugner*innen: Den Vogel abgeschossen

Immer noch leugnen manche den menschengemachten Klimawandel in der einen oder anderen Form. Auch in Luxemburg gibt es eine illustre Runde solch vermeintlicher Querdenker*innen.

Foto: CC-BY Gerald Simmons

Was haben Guy Kaiser, Gaston Vogel und die Partei fir integral Demokratie (PID) gemeinsam? Sie alle leugnen Aspekte der Klimakatastrophe. Die PID schickte diese Woche Videos an Parteien und Presse, in denen der Effekt von CO2 auf das Weltklima geradewegs geleugnet wurde. Vielmehr sei das Gas sogar gesundheitsfördernd und die Anstrengungen, weniger davon auszustoßen, eine fiese Verschwörung der CIA.

Das Video, das sich selbst mehrmals widerspricht, muss man eigentlich nicht ernst nehmen. mehr lesen / lire plus