Das feministische Zentrum CID Fraen an Gender fühlt den Parteien kurz vor den Wahlen am 8. Oktober noch ein Mal auf den Zahn: Am Freitag, dem 22. September stellen sich im Centre culturel de Bonnevoie (2, rue des Ardennes) von 18 bis 20 Uhr jeweils zwei Vertreter*innen von sieben Parteien den Fragen des Zentrums und des Publikums. „Unser Ziel ist es, wichtige Wahlthemen, wie die Wohnsituation, Bildung und Gewalt aus einer feministischen Perspektive zu beleuchten und herauszufinden, welche politische Maßnahmen die jeweiligen Parteien in diesem Kontext vorschlagen‟, schreibt das CID in der Ankündigung des Events. Dabei soll vor allem die Rolle der Gendergleichstellung in den Wahlprogrammen erläutert werden. Die hatte das CID bereits im März unter die Lupe genommen, als das Zentrum den Parteien 30 Fragen zu geschlechtsrelevanten Themen im Hinblick auf die kommende Legislaturperiode schickte. Trotz „feministischem Potenzial‟ käme die Gleichstellung politisch gesehen „nur im Schneckentempo voran‟, kommentierte das CID damals die Ergebnisse. Das Zentrum bemängelte vor allem die „große Wissenslücke‟ um intersektionale Politik. Das CID selbst legte 29 Wahlforderungen vor. Wer wissen will, ob die Parteien diesen in ihren Wahlprogrammen nachgekommen sind; sich über Gleichberechtigung in den Wahlprogrammen austauschen, oder nur zuhören möchte, kann sich für das Rundgespräch auf folgender E-Mail-Adresse anmelden: info@cid-fg.lu. Das Rundgespräch findet auf Luxemburgisch mit englischer Übersetzung statt.
Harcèlement moral : plus de moyens pour l’ITM
En avril 2023, la Chambre adoptait une loi pour lutter contre le harcèlement moral au travail, en confiant à l’Inspection du travail et des mines (ITM) la charge de traiter les plaintes et de mener d’éventuelles enquêtes. Où en est-on trois ans après ? Répondant à une question parlementaire du député pirate Sven Clement, le ministre du...

