Schul-Dresscodes: Crop-Tops sind ein feministisches Anliegen

Schulen sollen junge Menschen dabei unterstützen, selbstbewusste und mündige Bürger*innen zu werden, Dresscodes dürften nicht die Persönlichkeitsentfaltung einschränken, heißt es in einer Stellungnahme des Bildungsministeriums. In den Schulen selbst scheint es jedoch oft andere Prioritäten zu geben.

Rund drei Wochen nachdem erstmals Kritik an der Kleiderordnung des Diekircher Gymnasiums aufkam (siehe: Sexistischer Dresscode im Diekircher Gymnasium), besteht kein Zweifel mehr: Die Direktion des LCD hat kein Interesse an einer konstruktiven Debatte. Erst proklamierte Schulleiter Marcel Kramer in der Presse und auf Twitter, die Vorwürfe nicht nachvollziehen zu können. Nun hat er, wie Tageblatt am Donnerstag berichtete, Strafanzeige gegen einen Künstler erstattet, der die Polemik mittels einer Karikatur kommentiert hatte. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #114 – Sexistesch Dresscoden an Lëtzebuerger Schoulen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch schwätzt de Joël Adami mam Tessie Jakobs iwwert sexistesch Kleederuerdnungen an Lëtzebuerger Lycéeë. De Stee vum Ustouss war dee vum Dikrecher Lycée (LCD), géint deen et eng Petitioun gëtt, déi op social media fir vill Opreegung gesuergt huet. Den Direkter, mä och de Präsident vum Schülerkommitee vun dem Lycée verdeedegen den Dresscode, mä dat mat schlechten Argumenter. D‘woxx-Journalist*innen diskutéieren doriwwer, wisou dat esou ass, wisou vill Dresscode vun „Respekt“ oder „Provokatiounen“ schwätzen an wisou esou Formuléierunge problematesch sinn. mehr lesen / lire plus

Frauenfeindliche Kleiderordnungen: Unter dem Deckmantel des Anstands

Unabhängig davon, ob es um Rassismus oder Sexismus geht: Luxemburger Sekundarschulen tun sich offenbar schwer damit, ungemütliche Gesellschaftsdiskurse konstruktiv aufzugreifen.

Wollen Schulen Sexismusvorwürfe vermeiden, werden sie künftig besser argumentieren müssen, weshalb Outfits wie dieses für den Schulbesuch ungeeignet sind. (© Jan Vašek / pixabay.com)

Seit zwei Wochen hält die Debatte rund um die Kleiderordnung des Diekircher Gymnasiums (LCD) nun schon an. Nicht zu Unrecht fragen sich manche: Wieso gerade jetzt und wieso gerade das LCD? Über Kleiderordnungen verfügen immerhin zahlreiche Luxemburger Sekundarschulen, die meisten davon sind schon seit vielen Jahren in Kraft.

Die des LCD sticht deshalb heraus, weil sie erst zur diesjährigen Rentrée offiziell an die Schüler*innenschaft kommuniziert wurde. mehr lesen / lire plus

Aufwertung des Reinigungssektors steht immer noch aus

In puncto Gehalt, Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit bilden Putzkräfte in der Arbeitswelt das Schlusslicht. Es ist kein Zufall, dass vorwiegend Frauen mit niedrigem Bildungsgrad und Migrationshintergrund in dem Berufsfeld beschäftigt werden.

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Seit Oktober 2019 laufen die Tarifverhandlungen für den Reinigungssektor nun bereits. Erfolge gibt es bisher kaum, wie Estelle Winter, Zentralsekretärin des OGBL-Syndikats „Services privés de nettoyage, d’hygiène et de l’environnement“, gestern der Presse gegenüber erklärte. Bei den Verhandlungen geht es um eine bessere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen.

Zu letzteren zählt etwa die Erhöhung der Vollzeitbeschäftigung. Während der Durchschnitt hier in anderen Bereichen bei 72 Prozent liegt, arbeiten im Reinigungssektor lediglich 34 Prozent der Beschäftigten in Vollzeit. mehr lesen / lire plus

Sexistischer Dresscode im Diekircher Gymnasium

Schüler*innen aus Diekirch sprechen sich mittels einer öffentlichen Petition gegen Frauenfreindlichkeit und Hypersexualisierung im LCD aus. Anlass ist ein seit Kurzem geltender Dresscode.

© Efes Kitap / pixabay.com

Auf den ersten Blick ist es eine harmlos anmutende Initiative: In einem kurzen Text präzisiert das Lycée classique Diekirch (LCD) die interne Kleiderordnung für Schüler*innen. Bei näherem Lesen stellt sich jedoch die Frage nach dem Grund für manche dieser Regelungen.

„Vous êtes prié(e)s d’enlever vos casquettes, bonnets, etc. de même que vos lunettes de soleil, écouteurs, etc. à l’entrée de l’école“, so der erste Satz. Abgesehen von den Kopfhörern steht keines dieser Kleidungsstücke und Gegenstände dem aufmerksamen Folgen des Unterrichts im Weg. mehr lesen / lire plus

Luxemburger Gleichstellungspolitik: Naivität oder doch Strategie?

Während das Mega weiterhin auf Symbolpolitik und Symptombekämpfung setzt, wartet man immer noch auf Schritte, die zur Umstrukturierung der Geschlechterverhältnisse tatsächlich notwendig wären.

„Mir konnt bis elo nach kee Chef d’entreprise oder Cheffin d’entreprise e gudde Grond dofir nennen, dass méi Egalitéit net vu Virdeel wier“. Manchmal kommt man nicht umhin, die gegenwärtige Chancengleichheitsministerin, Taina Bofferding (LSAP), für ihren Idealismus zu bewundern. Hält man sich jedoch die aktuelle Situation in puncto Geschlechtergerechtigkeit vor Augen, wird schnell klar, dass es sich wohl eher um Naivität handelt. Den eben zitierten Satz äußerte Bofferding gestern anlässlich einer Pressekonferenz. Gegenstand waren die sogenannten „Actions positives“, ein Programm, mit dem das Ministerium für Gleichstellung (Mega) Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt zu fördern versucht. mehr lesen / lire plus

Frauen in Luxemburger Gefängnissen: Wenig Besserung

In Luxemburg haben Frauen schlechtere Haftbedingungen als Männer, wie die Ombudsman-Stelle in den vergangenen Jahren immer wieder bemängelte. In einer parlamentarischen Anfrage hat sich Marc Baum nun über mögliche Besserungen erkundigt.

Marc Baums (déi Lénk) Fragen betreffen sowohl therapeutische Angebote und Möglichkeiten die Freizeit zu verbringen, als auch sexualisierte Gewalt und das Wohl von Kindern inhaftierter Frauen. Wie aus der Antwort von Justitzministerin Sam Tanson (déi Gréng) hervorgeht, scheint sich in den vergangenen Jahren bisher wenig zum Besseren verändert zu haben. So wird der Abgeordnete größtenteils auf die für 2022 geplante Eröffnung der Strafvollzugsanstalt Uerschterhaff (CPU) in Sassenheim vertröstet.

Eine Ausweitung des therapeutischen Angebots für Frauen ist vom Justizministerium zwar ausdrücklich erwünscht, doch wird diese laut Tanson erst nach der Renovation des Gefängnisses in Schrassig (CPL) möglich sein. mehr lesen / lire plus

Picnic solidaire avec le secteur du nettoyage

Déjà avant la pandémie, le secteur du nettoyage était souvent un lieu d’abus du droit de travail. Les employé-e-s très dépendant-e-s du maigre salaire, mal informé-e-s sur leurs droits ont en général des difficultés à s’organiser – un picnic veut changer ça.

Organisé par Jif_Luxembourg et le Fraestreik, le picnic solidaire aura lieu demain samedi 22 août sur la Kinnekswiss à Luxembourg. Sont bienvenu-e-s toutes les salarié-e-s du secteur et toute personne solidaire. En plus de rendre visible la problématique du secteur, l’occasion sera utilisée pour discuter d’actions de soutien au secteur du nettoyage. Ce dernier traverse en effet un moment critique avec la renégociation de la convention collective sectorielle – des marchandages avec un patronat plus que difficile qui connaît et n’hésite pas à exploiter régulièrement les faiblesses de ses salarié-e-s.

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Feministischer Sahnelikör deckt Pseudonyme auf

Der Women‘s Prize for Fiction und Baileys veröffentlichen in der Buchserie #ReclaimHerName E-Books von Frauen, die unter männlichem Pseudonym schrieben. Eine gute Sache oder Schwachsinn?

Bidlquelle: womensprize

Was hat Baileys mit Literatur zu tun? An sich nichts, doch das Getränkeunternehmen unterstützt den Women‘s Prize for Fiction. In dem Zusammenhang veröffentlichte Baileys vor kurzem die digitale Buchserie #ReclaimHerName. Die Idee: Bücher, die Frauen unter männlichem Pseudonym publiziert haben, unter ihrem Namen herauszugeben. Die E-Books stehen zum kostenlosen Download auf der Website des Unternehmens zur Verfügung.

Die Aktion weist auf ein lange Zeit weit verbreitetes Phänomen hin: Schriftstellerinnen griffen in der Vergangenheit oft auf männliche Namen zurück, um die Chancen auf die Veröffentlichung ihres Manuskripts zu erhöhen und sexistische Diskriminierung aufgrund ihrer Tätigkeit zu umgehen. mehr lesen / lire plus

Alles zweigeschlechtlich oder was?

Im neuen Aktionsplan des Mega wird angedeutet, fortan die Vielfalt der Geschlechter berücksichtigen zu wollen. Leider bleibt es bei einer Andeutung.

© Clker-Free-Vector-Images / pixabay.com

In den vergangenen Jahren hat die woxx immer wieder die Ausrichtung des Mega auf Zweigeschlechtlichkeit – also die Vorstellung, dass es nur zwei Geschlechter, nämlich Männer und Frauen, gibt – kritisiert, und erläutert, inwiefern diese Schwerpunktsetzung Bemühungen bezüglich LGBTIQA-Rechten zuwiderläuft. Im neuen Aktionsplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern deutet sich jedoch ein Mentalitätswandel an. Dafür muss man aber genau hinschauen – steht der hoffnungsschürende Satz doch in einer Fußnote. „La situation des personnes inter sexes, dont les caractéristiques sexuées ne correspondent pas aux définitions binaires types des corps féminins et masculins établies par la médecine, y prend une place particulière. mehr lesen / lire plus

Geschlechterpolitik in Luxemburg: Wir tun ein bisschen was

Dem Ministerium für Gleichheit von Frauen und Männern (Mega) fehlt es an einer Gesellschaftsvision und dem Bewusstsein dafür, wie der eigentliche Ursprung der Probleme bekämpft werden kann. Der neue nationale Aktionsplan ist das traurige Ergebnis fehlender Ambitionen.

Der nationale Aktionsplan 2020 
ist genau so unambitioniert wie die 
neue visuelle Identität des Mega. (Bilder: Mega)

Manche Dinge gehören in unserer Gesellschaft einfach dazu: Dass Frauen sich stärker um die Kindererziehung kümmern, ihre Familien bekochen, besser in der Schule abschneiden, im Schnitt weniger verdienen als Männer oder häufiger im sozialen und Bildungsbereich arbeiten. Vieles davon wird nicht mit Geschlechterdiskriminierung in Zusammenhang gebracht, sondern als Zufall, Pech oder Resultat persönlicher Entscheidungen betrachtet. mehr lesen / lire plus

Webinar: Geschlechtergleichheit beginnt zuhause

Im Webinar „Unsichtbarer Stress?!? Wie ihr das Familienmanagement fair teilt” wird analysiert, wieso der sogenannte Mental Load oftmals Frauen zukommt und was dagegen getan werden kann.

Quelle: pexels.com

Bei der Frage, weshalb Frauen weniger verdienen und seltener in Chefetagen vertreten sind als Männer, wird selten das Privatleben thematisiert. Dabei ist ungleiche Aufgabenverteilung im Haushalt nicht nur ein Symptom, sondern auch eine Ursache für Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Ein zentraler Aspekt, bei dem die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen zu erkennen ist, ist der sogenannte Mental Load (auf deutsch: mentale Belastung). Dabei handelt es sich um die Denk- und Organisationsarbeit rund um Haushalt und Familienleben: Einkaufen, Urlaub buchen, Geburtstagsgeschenke und Babysitter organisieren, Friseurtermine vereinbaren, kaputtes Spielzeug oder zu klein gewordene Kleidung aussortieren. mehr lesen / lire plus

Arbeiten in der Krise: Feministischer Rückschlag

Die Corona-Pandemie trifft Menschen je nach Geschlecht in unterschiedlicher Weise. Krisenmanagement sollte deshalb unbedingt auch feministisch sein.

Haus- und Erziehungsarbeit fällt in der Krise verstärkt auf Frauen zurück. (Quelle: CC0 Public Domain)

„Lasst uns mal Klartext sprechen. Wenn die Zeiten hart sind, sind es immer die Männer, die den Betrieb am Laufen halten.“ Kommentare wie diese sind in den sozialen Netzwerken zurzeit viele zu lesen. Der Eindruck, dass es Männer sind, die in der aktuellen sanitären Krise über die wichtigsten Kompetenzen verfügen, kommt nicht von ungefähr: In der luxemburgischen Presse wurden in den vergangenen Wochen auffällig wenige Frauen nach ihrer medizinischen oder wissenschaftlichen Expertise gefragt. mehr lesen / lire plus

Femme, sans papiers et en confinement, la triple peine

La crise sanitaire liée au Covid-19 que nous traversons affecte toute la population du Luxembourg. Pour autant, elle reproduit et aggrave les inégalités et la marginalisation des publics vulnérables, formés des personnes sans domicile fixe et des migrant.es en situation irrégulière, débouté.es ou n’ayant pas fait de demande d’asile au Luxembourg, comme le rappelle la plateforme JIF dans une lettre ouverte écrite par la présidente de Lëtz Rise Up, Sandrine Gashonga.

Quelle: Jif

Ces inégalités affectent les femmes sans papiers dans de nombreux domaines comme la santé, la sécurité, l’emploi et le logement, les rendant de plus en plus vulnérables au virus. mehr lesen / lire plus

Leserinnenbrief: Ohne Frauen geht gar nichts!

Wo bleibt die Meinung der Expertinnen zu den Folgen der Corona-Krise? Therese Gorza verweist in einem offenen Brief auf die Ungleichheit der Geschlechter während der Krise und erinnert an die Forderungen des Frauenstreiks vor wenigen Wochen.

© JIF

Die gegenwärtige Krise deckt klar auf, wie tief die strukturelle Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist und das nicht nur in Luxemburg. Sie ist noch immer stark in den Gepflogenheiten und dem gesellschaftlichen Bewusstsein verwurzelt. Es liegt auf der Hand, dass ohne die Frauen, die in den „Care-Berufen“, der Reinigung und dem Handel tätig sind, kein Management und kein Ausstieg aus der Krise möglich ist. mehr lesen / lire plus

Glosse: Der Frauenkampftag wäre nicht dasselbe ohne …

… Männer, die sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie einmal nicht im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

© commons.wikimedia.org

„Ich habe von diesem Frauenstreik gehört und ich muss sagen, als Mann, der viel Care-Arbeit übernimmt, fühle ich mich diskriminiert.“ Ein vermeintlich harmloser Satz – doch im ersten Moment muss ich einmal tief schlucken. Nach monatelanger Vorbereitungsphase auf den Streik, unzähligen offenen Treffen, Diskussionen, Konferenzen und umfassender Berichterstattung die traurige Feststellung, dass bei manchen Männern nur eine Botschaft angekommen zu sein scheint: Es geht einmal nicht um sie.

Es wäre natürlich leicht, Äußerungen wie diese zu ignorieren und sich unbeirrt auf die eigentliche Sache zu konzentrieren. mehr lesen / lire plus

Fraestreik 2020

Éischt Impressiounen vum 1. Lëtzebuerger Fraestreik den 7. Mäerz 2020.

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Reinigungssektor
: Wisch 
und weg

Gemobbt, vertrieben, schlecht bezahlt: Die Arbeitsbedingungen im Reinigungssektor sind schlecht. 
Eine Besserung ist nicht in Sicht.

„Wer nichts lernt, geht putzen“: Ein Spruch, der oft gehört, aber selten hinterfragt wird. Der Beruf der Putzkraft wird systematisch diskreditiert. (Foto: CC BY Dan Brady 2.0)

„T’as trop bossée, toi“, lacht eine der Frauen im Konferenzzimmer der Chambre des salariés du Luxembourg (CSL) auf und rückt Stühle zurecht. Ihre Gesprächspartnerin fasst sich ans Kreuz und verzieht schmerzverzerrt den Mund. Beide arbeiten als Reinigungskraft. Es sind nur noch wenige Minuten bis zum Beginn der Konferenz „Propreté à quel prix ? Le nettoyage : un métier non-valorisé“, die von der Arbeitnehmerkammer CSL, dem CID Fraen an Gender, dem Centre pour l‘Égalité de Traitement (CET), der Plattform Journée Internationale des Femmes (JIF), dem OGBL sowie der Universität Luxemburg organisiert wurde. mehr lesen / lire plus

„Who cares? We Care!“ – Über den Stellenwert von Haus- und Fürsorgearbeit in der Gesellschaft

Bei der Abschlussdiskussion des diesjährigen Festival des Migrations standen prekäre Lebensverhältnisse, gesellschaftliche Ungleichheiten und mangelnde staatliche Unterstützung im Fokus.

© Mila Studios / Jif

„Auch heutzutage wird noch angenommen, dass Frauen aus biologischen Gründen gerne putzen, aufräumen und emotionale Arbeit leisten, und diese Leistungen deshalb nicht entlohnt zu werden braucht. Sie werden ihnen nicht nur zuhause abverlangt, sondern zum Teil auch an ihrem Arbeitsplatz.“ Mit diesen Worten leitete Line Wies am Sonntag in der Luxexpo stellvertretend für déi Lénk die Veranstaltung „Who cares? We care!“ ein. Auf dem Programm standen Vorträge und Erfahrungsberichte bezüglich Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit. Wie Wies erklärte, werde bei dieser Art von Arbeit oft vergessen, dass sie ein bestimmtes Know-how erfordere, über das niemand qua Geschlecht verfüge, sondern sich in einem kontinuierlichen Lernprozess angeeignet werden müsse. mehr lesen / lire plus

Den fantastischen Surrealistinnen zu Ehren

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet in „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ Surrealistinnen eine Bühne. Das passende Digitorial überzeugt unter anderem mit einer queerfeministischen Perspektive.

© Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Norbert Miguletz

„In keiner künstlerischen Bewegung der Moderne spielten Frauen auch quantitativ eine solch zentrale Rolle wie im Surrealismus“, betont Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung, in einer Pressemitteilung, „und doch fehlen viele ihrer Namen und Werke bis heute oft in Publikationen und Überblicksausstellungen.“ Dass Surrealismus weit mehr ist als Salvador Dalí, Pablo Picasso oder René Magritte, zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt aktuell in der Ausstellung „Fantastische Frauen. mehr lesen / lire plus