Webinar: Geschlechtergleichheit beginnt zuhause

Im Webinar „Unsichtbarer Stress?!? Wie ihr das Familienmanagement fair teilt” wird analysiert, wieso der sogenannte Mental Load oftmals Frauen zukommt und was dagegen getan werden kann.

Quelle: pexels.com

Bei der Frage, weshalb Frauen weniger verdienen und seltener in Chefetagen vertreten sind als Männer, wird selten das Privatleben thematisiert. Dabei ist ungleiche Aufgabenverteilung im Haushalt nicht nur ein Symptom, sondern auch eine Ursache für Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Ein zentraler Aspekt, bei dem die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen zu erkennen ist, ist der sogenannte Mental Load (auf deutsch: mentale Belastung). Dabei handelt es sich um die Denk- und Organisationsarbeit rund um Haushalt und Familienleben: Einkaufen, Urlaub buchen, Geburtstagsgeschenke und Babysitter organisieren, Friseurtermine vereinbaren, kaputtes Spielzeug oder zu klein gewordene Kleidung aussortieren. mehr lesen / lire plus

Arbeiten in der Krise: Feministischer Rückschlag

Die Corona-Pandemie trifft Menschen je nach Geschlecht in unterschiedlicher Weise. Krisenmanagement sollte deshalb unbedingt auch feministisch sein.

Haus- und Erziehungsarbeit fällt in der Krise verstärkt auf Frauen zurück. (Quelle: CC0 Public Domain)

„Lasst uns mal Klartext sprechen. Wenn die Zeiten hart sind, sind es immer die Männer, die den Betrieb am Laufen halten.“ Kommentare wie diese sind in den sozialen Netzwerken zurzeit viele zu lesen. Der Eindruck, dass es Männer sind, die in der aktuellen sanitären Krise über die wichtigsten Kompetenzen verfügen, kommt nicht von ungefähr: In der luxemburgischen Presse wurden in den vergangenen Wochen auffällig wenige Frauen nach ihrer medizinischen oder wissenschaftlichen Expertise gefragt. mehr lesen / lire plus

Femme, sans papiers et en confinement, la triple peine

La crise sanitaire liée au Covid-19 que nous traversons affecte toute la population du Luxembourg. Pour autant, elle reproduit et aggrave les inégalités et la marginalisation des publics vulnérables, formés des personnes sans domicile fixe et des migrant.es en situation irrégulière, débouté.es ou n’ayant pas fait de demande d’asile au Luxembourg, comme le rappelle la plateforme JIF dans une lettre ouverte écrite par la présidente de Lëtz Rise Up, Sandrine Gashonga.

Quelle: Jif

Ces inégalités affectent les femmes sans papiers dans de nombreux domaines comme la santé, la sécurité, l’emploi et le logement, les rendant de plus en plus vulnérables au virus. mehr lesen / lire plus

Leserinnenbrief: Ohne Frauen geht gar nichts!

Wo bleibt die Meinung der Expertinnen zu den Folgen der Corona-Krise? Therese Gorza verweist in einem offenen Brief auf die Ungleichheit der Geschlechter während der Krise und erinnert an die Forderungen des Frauenstreiks vor wenigen Wochen.

© JIF

Die gegenwärtige Krise deckt klar auf, wie tief die strukturelle Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist und das nicht nur in Luxemburg. Sie ist noch immer stark in den Gepflogenheiten und dem gesellschaftlichen Bewusstsein verwurzelt. Es liegt auf der Hand, dass ohne die Frauen, die in den „Care-Berufen“, der Reinigung und dem Handel tätig sind, kein Management und kein Ausstieg aus der Krise möglich ist. mehr lesen / lire plus

Glosse: Der Frauenkampftag wäre nicht dasselbe ohne …

… Männer, die sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie einmal nicht im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

© commons.wikimedia.org

„Ich habe von diesem Frauenstreik gehört und ich muss sagen, als Mann, der viel Care-Arbeit übernimmt, fühle ich mich diskriminiert.“ Ein vermeintlich harmloser Satz – doch im ersten Moment muss ich einmal tief schlucken. Nach monatelanger Vorbereitungsphase auf den Streik, unzähligen offenen Treffen, Diskussionen, Konferenzen und umfassender Berichterstattung die traurige Feststellung, dass bei manchen Männern nur eine Botschaft angekommen zu sein scheint: Es geht einmal nicht um sie.

Es wäre natürlich leicht, Äußerungen wie diese zu ignorieren und sich unbeirrt auf die eigentliche Sache zu konzentrieren. mehr lesen / lire plus

Fraestreik 2020

Éischt Impressiounen vum 1. Lëtzebuerger Fraestreik den 7. Mäerz 2020.

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„Who cares? We Care!“ – Über den Stellenwert von Haus- und Fürsorgearbeit in der Gesellschaft

Bei der Abschlussdiskussion des diesjährigen Festival des Migrations standen prekäre Lebensverhältnisse, gesellschaftliche Ungleichheiten und mangelnde staatliche Unterstützung im Fokus.

© Mila Studios / Jif

„Auch heutzutage wird noch angenommen, dass Frauen aus biologischen Gründen gerne putzen, aufräumen und emotionale Arbeit leisten, und diese Leistungen deshalb nicht entlohnt zu werden braucht. Sie werden ihnen nicht nur zuhause abverlangt, sondern zum Teil auch an ihrem Arbeitsplatz.“ Mit diesen Worten leitete Line Wies am Sonntag in der Luxexpo stellvertretend für déi Lénk die Veranstaltung „Who cares? We care!“ ein. Auf dem Programm standen Vorträge und Erfahrungsberichte bezüglich Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit. Wie Wies erklärte, werde bei dieser Art von Arbeit oft vergessen, dass sie ein bestimmtes Know-how erfordere, über das niemand qua Geschlecht verfüge, sondern sich in einem kontinuierlichen Lernprozess angeeignet werden müsse. mehr lesen / lire plus

Den fantastischen Surrealistinnen zu Ehren

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet in „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ Surrealistinnen eine Bühne. Das passende Digitorial überzeugt unter anderem mit einer queerfeministischen Perspektive.

© Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Norbert Miguletz

„In keiner künstlerischen Bewegung der Moderne spielten Frauen auch quantitativ eine solch zentrale Rolle wie im Surrealismus“, betont Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung, in einer Pressemitteilung, „und doch fehlen viele ihrer Namen und Werke bis heute oft in Publikationen und Überblicksausstellungen.“ Dass Surrealismus weit mehr ist als Salvador Dalí, Pablo Picasso oder René Magritte, zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt aktuell in der Ausstellung „Fantastische Frauen. mehr lesen / lire plus

Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit: Das Unsichtbare sichtbar machen

Weltweit verrichten Frauen täglich viele Stunden unbezahlte Arbeit. Im Rahmen des diesjährigen internationalen Frauenkampftags am 8. März soll besondere Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden. Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten auf Hochtouren.

© JIF

Die Plattform JIF (Journée internationale des femmes) ruft alle Frauen dazu auf, am 7. März 24 Stunden lang Arbeit zu verweigern, für die sie nicht bezahlt werden. Es geht um die sogenannte Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit, die viele weiblich sozialisierte Menschen tagtäglich leisten, wie etwa kochen, waschen, putzen, einkaufen, Kinder erziehen und Kranke versorgen. Wie kürzlich von der NGO Oxfam veröffentlichte Zahlen zeigen, verbringen Frauen weltweit täglich weit über 12 Milliarden Stunden mit solch unbezahlter Arbeit. mehr lesen / lire plus

Le féminisme queer, le matérialisme et le rhizome des luttes

Il y a deux semaines, Déi Lénk avaient invité Koschka Linkerhand pour présenter ses thèses sur le féminisme matérialiste – positions que la sociologue queer-féministe Enrica Pianaro critique fortement.

Une nouvelle forme de féminisme a vu le jour, un féminisme dans l’air du temps et qui semble s’aligner sur les tendances actuelles – celles du réactionnisme conservateur et celles de la rebiologisation de la catégorie « femme ». C’est du moins ce qu’on pourrait penser en lisant le recueil d’articles publié sous le titre « Feministisch Streiten : Texte zu Vernunft und Leidenschaft unter Frauen » (2018) de Koschka Linkerhand (KL). mehr lesen / lire plus

Spanien: „Die Mentalität der Richter ändern“

Ende vergangenen November sind in Spanien Tausende Menschen auf die Straße gegangen, weil die Täter einer 2016 begangenen Gruppenvergewaltigung zwar zu Haft verurteilt wurden, nicht jedoch wegen Vergewaltigung. Das Opfer habe aufgrund von Drogenkonsum die „sexuelle Beziehung nicht akzeptieren oder ablehnen“ können. Die woxx hat mit der Juristin Tania Sordo Ruz über den Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt in Spanien gesprochen.

„Das Recht kann nicht alle Probleme lösen, es braucht auch Bildung mit einer Genderperspektive“: 
die Juristin Tania Sordo Ruz. (Bild: Youtube)

woxx: In der neuen spanischen Regierung fungiert die Feministin Irene Montero vom linken Bündnis „Unidas Podemos“ (UP) als Ministerin für Gleichstellung. mehr lesen / lire plus

Schwedische Akademie führt neue Mitglieder ein

Die krisengeschüttelte Schwedische Akademie rühmt sich zum Jahresende mit mehr Frauen im Komitee. Ungern verdirbt man ihr nach zwei konfliktreichen Jahren die Freude, aber was muss, das muss.

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Zum Jahresende gibt es nach etlichen Negativ-Schlagzeilen nun positive Neuigkeiten von der Schwedischen Akademie, die den Literaturnobelpreis vergibt. Nach dem Austritt mehrerer Mitglieder, wurden vier neue Gesichter offiziell in die Akademie eingeführt: Tua Forsström, Ellen Mattson, Anne Swärd und Åsa Wikforss. Das „Börsenblatt“ titelte gestern „Neue Mitglieder sollen Nobelpreis-Komitee weiblicher machen“ – was auch immer „weiblicher“ heißen soll – und auch die Schwedische Akademie selbst hebt auf ihrer Website hervor: „From its long history of being a heavily male dominated insitution the Swedish Academy has slowly moved towards better equality. mehr lesen / lire plus

Wer war 2019 „Invité vum Dag“ bei 100,7?

Die woxx-Auswertung der Gäst*innen der Sendung „Invité vum Dag“ zeigt, dass in puncto Geschlechtergerechtigkeit bei Radio 100,7 noch einiges zu tun ist.

Die Entwicklung und Zukunft des öffentlich-rechtlichen Radiosenders wurde in den letzten Monaten immer wieder diskutiert. 2020 steht darüber auch eine Debatte im Parlament an. Dabei wird natürlich vor allem die Finanzierung und Unabhängigkeit im Vordergrund stehen. Auch das Vorhaben, einen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zu schaffen, steht im Raum. Ein Aspekt, der jedoch auch beachtet werden sollte, ist die Einladungspolitik für politische Interviews.

An jedem Arbeitstag interviewt der öffentlich-rechtliche Sender kurz nach halb acht in der Sendung „Invité vum Dag“ eine oder mehrere Personen, meist zum tagespolitischen Geschehen oder der Aktualität allgemein. mehr lesen / lire plus

„Wir sind dabei, sexualisierte Gewalt zu biologisieren“

Mithu Sanyal, bedeutende Feministin und Kulturwissenschaftlerin, ist morgen für eine Konferenz und am Samstag für einen Konsens-Workshop zu Besuch in Luxemburg. Mit der woxx sprach sie im Vorfeld über inklusive Feminismen, Männer und das „Nein“.

Copyright: Regentaucher

woxx: Frau Sanyal, Sie reiben sich in Ihrer Kolumne in der „taz“ des Öfteren an Aufspaltungen im Feminismus – deshalb gleich zu Beginn eine Grundsatzfrage: Wie inklusiv sind die aktuellen Feminismen?

Mithu Sanyal: (lacht) Die Tatsache, dass wir diese Inklusionsdebatte führen, zeigt, dass wir nicht alle einer Meinung sind – und das ist wichtig und schön. Wenn wir davon ausgehen, dass die Feminismen derzeit zu den stärksten Bewegungen für soziale Gerechtigkeit gehören, schließt das für mich mit ein, dass sie mehrere Personengruppen umfassen. mehr lesen / lire plus

Frauenweihe: Gretchenfrage an die Regierung

In Deutschland streiken die Katholik*innen, in Luxemburg hakt nur Marc Goergen nach: Verstößt der Ausschluss der Frauen von der Priesterweihe gegen die Verfassung? Die Antwort der luxemburgischen Regierung ist ernüchternd.

CC BY JONAS BENGTSSON 2.0

Priesterinnen in der katholischen Kirche? Nicht mit dem luxemburgischen Weihbischof und Generalvikar Leo Wagner. Nicht jetzt und wenn überhaupt, dann nur theologisch begründet und nicht im Zeichen der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. Der Abgeordnete Marc Goergen (Piraten) findet diese Aussagen besorgniserregend: In seinen Augen verstoßen sie gegen die fundamentalen Prinzipien der luxemburgischen Verfassung – nämlich der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, die dem Kirchenglauben stillschweigend untergeordnet würde. mehr lesen / lire plus

Austauschabend zum Thema Frauenstreik

Wer sich in Vorbereitung auf den 8. März 2020 über die Mobilisierung zu und Umsetzung von Frauenstreiks schlau machen will, sollte sich heute Abend in den Wëllem begeben.

© Jif Luxembourg

Am 14. Juni 2019 folgten in der Schweiz 500.000 Frauen dem Aufruf, für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu streiken. Wie konnte das gelingen? Und wie kann eine vergleichbare Mobilisierung in Luxemburg umgesetzt werden? Diese Frage steht im Zentrum eines öffentlichen Austauschabends, der am 10. Oktober ab 20 Uhr im Wëllem stattfindet. Zu diesem Anlass ist eine dreiköpfige Schweizer Delegation angereist, die den Streik vom 14. Juni mitorganisiert haben und Interessierten nun Rede und Antwort stehen: Gewerkschaftlerin Regula Bühlmann, die Zuständige für Gleichstellungspolitik Noemi Blaquez und die Zuständige für Internationale Beziehungen Marianne Mure Pache. mehr lesen / lire plus

#dichterdran: Schiller hatte die schönsten Locken

Unter #dichterdran parodieren Twitter-User*innen den sexualisierten Blick männlicher Literaturkritiker auf Autorinnen. Der ist Ausdruck eines strukturellen Problems der Literaturkritik.

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„Solche Rezension sind so dermaßen peinlich, dass ich mich eigentlich gar nicht darüber aufregen möchte“, twitterte die Journalistin Nadia Brügger vor wenigen Tagen und verwies dabei auf Martin Ebels Buchbesprechung zu Sally Rooneys Debütroman „Gespräche unter Freunden“ im Schweizer Tages-Anzeiger. „Kann bitte ich das nächste Mal eine schreiben – und zwar ohne die Autorin unnötig zu sexualisieren und ihre Leistung großväterlich zu schmälern?“ Ebel schreibt in seiner Rezension über Rooneys sinnliche Lippen, über ihre vermeintliche Ähnlichkeit zu einem verschreckten Reh – und er behauptet, manche Romanszenen könnten von Marivaux abgeschrieben sein. mehr lesen / lire plus

Darf die Großherzogin Feministin sein?

Fernand Kartheiser schoss in einer parlamentarischen Anfrage einmal mehr gegen die„Orange Week“ und hinterfragte die Rolle der Großherzogin bei politischen Manifestationen. Nun antwortet Premierminister Xavier Bettel.

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Man musste nicht lange grübeln, auf welche Veranstaltung er sich bezieht, als der Abgeordnete Fernand Kartheiser vor rund einem Monat in einer parlamentarischen Anfrage die mögliche Schirmherrschaft der Großherzogin Maria-Teresa einer „offen männerfeindlichen Aktion“ hinterfragte. Zwar sah Kartheiser davon ab, den Titel der internationalen Sensibilisierungskampagne gegen die Gewalt gegen Frauen zu nennen, doch ist bekannt, dass die „Orange Week“ der ADR ein Dorn im Auge ist. Die Partei behauptete schon letztes Jahr, die Sensibilisierungswoche gegen Gewalt gegen Frauen thematisiere Frauengewalt gegenüber Männern nicht und definiere Männer  stereotyp zu Tätern. mehr lesen / lire plus

CID Fraen an Gender: Gewalt, Krieg und Geschlechterverhältnisse

Im März fand in Luxemburg die internationale Konferenz „stand speak rise up“ statt, bei der Vergewaltigung als Kriegswaffe thematisiert und für deren Abschaffung plädiert wurde. Im Anschluss kamen mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen, um über eine mögliche Weiterarbeit nachzudenken. So gründete sich die Arbeitsgruppe „Fridden an Gender“. Die woxx veröffentlicht den ersten daraus enstandenden Debattenbeitrag von Isabelle Schmoetten vom CID Fraen an Gender.

Zur Abschaffung von Vergewaltigung als Kriegswaffe müssen bewaffnete Konflikte beendet und Geschlechtergleichstellung erreicht werden. Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2018 an Nadia Murad und Denis Mukwege rückte sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe international in den Fokus. In Luxemburg verhalf die im März 2019 stattgefundene Konferenz „stand speak rise up“ dem Thema zum Einzug in die Presse und in die öffentliche Wahrnehmung. mehr lesen / lire plus

Mega-Eigenwerbung mit wenig Gehalt

Das Mega hat eine Umfrage über Geschlechtergerechtigkeit durchgeführt und lobt sich für die hohe Beteiligung. Doch welche Schlüsse will es aus den Ergebnissen ziehen?

„D’Resultat léisst sech weisen“ – mit diesem Satz bezog sich Taina Bofferding am Donnerstag nicht etwa auf einen Gesetzesentwurf, eine Sensibilisierungskampagne oder den Nationalen Aktionsplan für Gleichstellung. Nein, das Lob galt den Resultaten einer vom Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern durchgeführten Umfrage. Genau genommen der Anzahl derer, die sich daran beteiligt haben: 1.777 Personen, wie Bofferding im Laufe der Pressekonferenz mehrmals wiederholte.

Vom 17. Juni bis 7. Juli hatten Interessierte die Möglichkeit, den Fragebogen online auszufüllen. mehr lesen / lire plus