Menschenrechte 2018: Eine Odyssee

Geburtstagsreden sind oft zäh, langatmig und stinken nach Eigenlob. Nicht so die von Amnesty International zum 70. Jahrestag der Menschenrechtsdeklaration am 10. Dezember. Die Organisation hebt in ihrem Jahresbericht vor allem Aktivistinnen hervor.

Lorena Flores Agüero

2018 war für Amnesty International ein Jahr, in dem die feindliche Haltung gegenüber Frauen, Homosexuellen und Ausländer*innen auf politischer Ebene erneut bedenkliche Züge angenommen hat. Amnesty warnt, dass diese Entwicklungen die Rechte und Freiheiten der genannten Menschengruppen in Gefahr bringen könnten. Eine Gefahr, gegen die in den letzten zwei Jahren besonders aktivistische Frauen ein Zeichen setzten. Manche landeten deswegen hinter Gittern, so beispielsweise die Palästinenserin Ahed Tamini, die sich für die Rechte ihre Mitbürger*innen stark machte, oder Loujain al-Hathoul, Iman al-Nafjan und Aziza al-Yousef, die in Saudi-Arabien für Frauenrechte eintraten. mehr lesen / lire plus

„Schon ein starkes Stück“

In einer parlamentarischen Anfrage unterstellt Fernand Kartheiser dem Clae, Wähler*innen „manipulieren“ und „lenken“ zu wollen und „propagandistische Erziehungsmaßnahmen“ zu fordern. Für Corinne Cahen eine inakzeptable Wortwahl.

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Wenn in der Antwort auf eine parlamentarische Frage von „konstruierten Behauptungen“ und einer „inakzeptablen Wortwahl“ des Fragestellenden die Rede ist, kann schon mal der Eindruck entstehen, dass hier versucht wurde, am Thema vorbeizureden. Im Falle einer am heutigen Dienstag eingegangen Antwort von Integrationsministerin Corinne Cahen wurde der Sprachgebrauch von Fernand Kartheiser aber völlig zurecht ins Visier genommen.

Dieser hatte sich danach erkundigt, wie die Ministerin zu einigen Forderungen des Clae (Comité de liaison des associations d’étrangers) an die nächste Regierung steht. mehr lesen / lire plus

Gewalt gegen Frauen im Fokus

Gewalt gegen Frauen stellt auch in Luxemburg ein anhaltendes Problem dar. Um darauf aufmerksam zu machen findet zurzeit bereits zum zweiten Mal die „Orange Week“ statt.

© CNFL

Die „Orange Week“ ist in vollem Gange. Jedes Jahr dient sie dazu, für die Problematik von Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. Neben der Veranstaltung „Lët’z Say No to Violence against Women“ am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in der Chambre de Commerce, findet am 23. November ab 15.30 Uhr das Forum „Violence against Women“ im Luxembourg Learning Centre in Belval statt. Im Rahmen der „Orange Week“ werden zudem zahlreiche Filme gezeigt. mehr lesen / lire plus

Mehr Frauen in die Regierung!

Die Plattform „Journée international des femmes“ (Jif) fordert die nächste Regierung auf, sich stärker für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen und die Mittel des Chancengleichheitsministeriums zu erhöhen.

© Jif

In einem offenen Brief an Regierungsbilder Xavier Bettel fordert die Plattform Jif eine paritätische Zusammensetzung der Regierung. Zudem werden sowohl transversale Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit gefordert. Dazu müssten dem Chancengleichheitsministerium nicht nur die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um konventionierte Strukturen zu finanzieren, sondern auch um tatsächliche Chancengleichheitspolitik zu betreiben und sich für Gender Mainstreaming in der Regierung einzusetzen.

In Anbetracht des zunehmenden Sexismus sowohl in Europa als auch weltweit bedürfe es eines ambitionierten Koalitionsabkommens zur Förderung der Gleichheit von Mann und Frau. mehr lesen / lire plus

Sexismus in den Parlamenten

Psychische und sexualisierte Gewalt sind auch in den europäischen Parlamenten keine Ausnahme. Stellen, um die Vorfälle zu melden, gibt es meist keine.

© EPA

85 Prozent Frauen, die in Parlamenten arbeiten, sind bereits Opfer psychischer Gewalt geworden, so der erschreckende Befund einer kürzlich von Interparlamentarischer Union (UIP) und der parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) publizierten Studie. Befragt wurden dafür 123 Frauen aus insgesamt 45 Ländern, darunter 81 Parlamentarierinnen und 42 Parlamentsangestellte.

Unter 40-Jährige und Angestellte sind einem höheren Risiko ausgesetzt, Opfer psychischer Gewalt zu werden als ältere Frauen und Parlamentarierinnen. Bei letzteren sind vor allem diejenigen gefährdet, die sich gegen Geschlechterungerechtigkeiten und Gewalt gegen Frauen einsetzen. mehr lesen / lire plus

Die mitgemeinte Wählerin

Alle befürworten Chancengleichheit. Dass es aber immer noch am nötigen Bewusstsein fehlt, zeigt sich aktuell am Sprachgebrauch der Anweisungen, die Wähler*innen angesichts der anstehenden Kammerwahlen erhalten haben.

© Cid Fraen an Gender

In Sachen Chancengleichheit steht Luxemburg im internationalen Vergleich sehr gut da. Dass diesbezüglich aber immer noch ein gewisser blinder Fleck vorherrscht, fällt spätestens dann auf, wenn sich nicht akribisch darum bemüht wird, Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Dann nämlich, wenn die Aufmerksamkeit anderswo liegt, die Reflexe hervortreten und auf Altbewertetes zurückgegriffen wird, ohne es zuerst zu überprüfen, kommen Veranstaltungstitel wie „Rendez-vous mam Wieler“ zustande. Oder, wie es jüngst der Fall war: Es werden Wahlanleitungen durchs ganze Land verschickt, die sich einzig und allein an „den Wähler“ richten. mehr lesen / lire plus

Crise politique au Brésil : Manif à Luxembourg ce samedi à 15h, place Guillaume

Le Brésil traverse une crise politique sans précédent, alors qu’un candidat d’extrême droite est en tête des sondages pour l’élection présidentielle.

Le 29 septembre, divers groupes de femmes brésiliennes, des membres de la communauté LGBTQ+ et d’autres sympathisant-e-s de la cause dans le monde entier seront dans les rues pour manifester et exprimer leur mécontentement et leur rejet de la campagne électorale de Jair Bolsonaro, candidat d’extrême droite, qui représente une menace à la démocratie brésilienne en tenant des propos racistes, misogynes, homophobes et bien plus. Ces rassemblements, en faveur des droits des femmes, du respect des différences, mais aussi en faveur de la démocratie comme valeur fondamentale, devraient témoigner de l’inquiétude face à la grande instabilité que vit le Brésil actuellement. mehr lesen / lire plus

La tête au Carré explosée

Dernièrement, l’artiste luxembourgeoise Deborah De Robertis s’est dénudée à Lourdes. Rien de bien nouveau, sauf que cette fois le journaliste du Wort Gaston Carré a exposé sa bigoterie et sa misogynie dans un billet. Qui appelle un contre-billet.

(© Deborah De Robertis Officiel)

On peut penser de l’art de Deborah De Robertis ce qu’on veut – mais il ne laisse pas indifférent. Que ce soit devant « L’origine du monde », la Mona Lisa ou maintenant dans la grotte de Lourdes, l’artiste utilise son corps pour provoquer et pour pousser à la réflexion.

Bref, De Robertis est une de ces artistes qui cherchent une formule, et quand elle marche, elle est répétée à l’infini. mehr lesen / lire plus

Verhütung: Rückerstattung erweitert

Ab morgen, dem 1. August werden manche Verhütungsmethoden bis zum 30. Lebensjahr rückerstattet.

© Wikipedia

Lange Zeit sah es nicht danach aus, doch nun hat die Regierung ihr Versprechen endlich wahrgemacht: Das Rückerstattungsangebot für Verhütungsmethoden wird erweitert. Bisher wurden Frauen, die in Luxemburg krankenversichert sind, bis zum 25. Lebensalter die Ausgaben für die „Pille“, den Vaginalring sowie das Verhütungspflaster zu 80 Prozent rückerstattet. Ab dem 1. August gilt das Angebot nun bis zum 30. Lebensjahr. Eine weitere Änderung: Auch die Kosten für Hormon- und Kupferspirale werden ab jetzt zu 80 Prozent rückerstattet.

Das ist ein wichtiger Fortschritt, doch es gibt immer noch Nachholbedarf. mehr lesen / lire plus

Femen : Mort d’une cofondatrice

Le corps d’Oksana Chatchko, principale inspiratrice du mouvement féministe, a été retrouvé sans vie dans son appartement parisien.

Le 2 mars 2015, Oksana Chatchko était l’invitée du Luxembourg City Film Festival pour la présentation du film « I Am Femen ». (Source : Facebook)

Elle avait quitté le mouvement Femen, dont elle était la cofondatrice, pour s’adonner à la peinture. Mardi, la police française a découvert le corps sans vie d’Oksana Chatchko, née en Ukraine en 1987 et réfugiée en France depuis 2013.

En 2009, lors d’une manifestation en faveur des droits des étudiantes ukrainiennes et contre les réseaux de prostitution, Oksana Chatchko prit l’initiative de dénuder sa poitrine – une méthode reprise par la suite et que la militante féministe a expliquée comme une façon de reprendre le contrôle de son corps et de sa sexualité, dans une société qui en prive les femmes. mehr lesen / lire plus

Kinderehen: Für eine weltweite Abschaffung

Dass Kinder-, Früh- und Zwangsehen verboten gehören, darüber herrscht im Eurpoaparlament Konsens. Ein nun vorliegender Initiativbericht soll dazu beitragen, das Ideal auch in die Tat umzusetzen.

© pixabay

Sie sind ein Verstoß gegen die Menschenrechte und einer der häufigsten Gründe für geschlechtsspezifische Verfolgung. Die Rede ist von Kinder-, Früh- und Zwangsehen. 650 Millionen der zurzeit lebenden Mädchen und Frauen waren vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Ursachen dafür gibt es zahlreiche: Armut, Bildungsmangel, Geschlechterungerechtigkeit, mangelnder Schutz der Kinderrechte. Die Zahl der Kinder-, Früh und Zwangsehen steigt im Kontext von bewaffneten Konflikten, Natur- und humanitären Katastrophen erheblich.

Für die Betroffenen hat das weitreichende Folgen, zum Beispiel auf die Schulbildung, und die reproduktive und sexuelle Gesundheit. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Prostitution gestern und heute

Am morgigen Dienstag wird um 18.30 Uhr im Centre Culturel Altrimenti über die (feministische) Debatte rund um das Thema Prostitution diskutiert.

© Cid

Im Februar diesen Jahres wurde in Luxemburg ein neues Prostitutionsgesetz verabschiedet. Da dieses weder eine völlige Legalisierung wie in Deutschland, noch ein Verbot wie in Schweden vorsieht, wird es gerne als das „luxemburgische Modell“ bezeichnet: Zuhälterei ist illegal, Freier werden jedoch nur in bestimmten Fällen bestraft.

Mit dieser Kompromisslösung wurde versucht, möglichst viele zufriedenzustellen. Selbst in feministischen Kreisen ist man sich uneins, welches Modell prostituierende Frauen besser schützt. Die einen sind der Ansicht, dass nicht nur die Zuhälter, sondern auch die Freier konsequent bestraft werden sollten. mehr lesen / lire plus

Genitale Selbstbestimmung

Bereits zum sechsten Mal wird am heutigen Montag der Welttag der genitalen Selbstbestimmung begangen.

© bundesforum-maenner.de

Der „Weltweite Tag der genitalen Selbstbestimmung“ fordert unter anderem weltweite Gesetzesinitiativen, die den Schutz aller Kinder unabhängig vom Geschlecht vor nicht-therapeutischen Genitaloperationen vorsehen. Im Fokus stehen an diesem Aktionstag drei Aspekte. Zunächst die Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen, bei welcher die Klitoris(vorhaut) und /oder Labien ganz oder teilweise entfernt werden. Obwohl diese Praxis international als Menschenrechtsverletzung, geschlechtsspezifische Gewalt, Kindesmisshandlung und Körperverletzung gilt, werden jährlich immer noch Millionen Mädchen Opfer solcher Eingriffe. Im Rahmen des Welttages der genitalen Selbstbestimmung werden neben der Penisbeschneidung zudem operative Eingriffe bei intergeschlechtlichen Säuglingen und Kindern kritisiert. mehr lesen / lire plus

Urteil zu Gruppenvergewaltigung auch in Luxemburg kritisiert

Rund hundert Menschen demonstrierten am Sonntagnachmittag vor der spanischen Botschaft. Anlass dazu gab ein Gerichtsurteil in Pamplona.

(© Epa) Im Anschluss an die Urteilsverkündung protestierten Tausende vor dem Gericht in Pamplona.

Fünf Männer sind in Spanien wegen sexuellen Missbrauchs zu neun Jahren Haft und einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt worden. Dies nachdem sie im Juli 2016 in Pamplona eine 18-jährige Frau in einen Hausflur gedrängt und sich dabei gefilmt hatten, wie sie sich an ihr vergingen. Das Gericht urteilte, dass es sich dabei nicht um eine Vergewaltigung handele, weil es „weder Schläge noch Drohungen“ gegeben habe.

Seit Bekanntgabe des Urteils des Landgerichts Navarra in Pamplona kam es in Spanien zu zahlreichen Protesten. mehr lesen / lire plus

Informatik ist nicht nur Männersache

Das Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain lädt zu einem Vortrag ein, der den Anteil von Frauen an der Geschichte der Informatik beleuchtet.

© Pixabay

 

„Making Code – Changing Codes – Frauen in der Geschichte der Informatik“ – so der Titel einer Veranstaltung, die am kommenden Donnerstag, dem 15. März im Casino Luxembourg stattfindet. Im Fokus steht dabei nicht nur Informatikgeschichte, sondern auch deren Beeinflussung durch sich historisch wandelnde Geschlechterverhältnisse. So wird dem Beitrag von Naturwissenschaftlerinnen, Philosophinnen, Mathematikerinnen, Programmiererinnen und Ingenieurinnen an Entwicklungen der Informationstechnik bis heute nur wenig Beachtung geschenkt. In ihrem Vortrag beleuchtet Veronika Oechtering, wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrums „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ der Universität Bremen, diese Problematik und stellt die wichtigsten Akteurinnen vor. mehr lesen / lire plus

Baustelle Gendergerechtigkeit

Auch in diesem Jahr stellt die Plattform JIF zum Weltfrauentag am 8. März einige Forderungen. Im Zentrum stehen diesmal prekäre Arbeitsverhältnisse von Frauen in Luxemburg.

© Journée Internationale des Femmes 2018

Zum siebten Mal startet die Plattform Journée International des Femmes (JIF) zum Weltfrauentag am 8. März eine Sensibilisierungskampagne. Im Fokus der diesjährigen politischen Forderungen steht der Arbeitsmarkt, da die Situation auf diesem einer der Hauptgründe ist, weshalb sich Frauen gesellschaftlich in einer fragileren Lage befinden als Männer. Handlungsbedarf gibt es in diesem Kontext unter anderem beim Gehalt, der Kinderbetreuung sowie alleinerziehenden Eltern.

Teil der Kampagne ist zudem eine symbolische Aktion auf der Place d’Armes am Donnerstag zwischen 12 und 14 Uhr. mehr lesen / lire plus

Feministische Podcasts: Feminist Snack Break

Der Journalistin Dahlia Grossman-Heinze und ihrem „Senior cat correspondent“ Howard P. Buckmulligan entgeht nichts. (©facebook.com)

 

Was sind die ausschlaggebenden Bestandteile eines coolen Podcasts? Politik, Popkultur, Snacks und ein süßer Kater. Das jedenfalls ist das Konzept der Feminist Snack Break von Bitch Media. „Feminist Snack Break is a space for feminists to come together to share conversation, laughs, and recommendations while eating a snack, and, most important for those who are feeling isolated during the especially challenging days, weeks, and months to come, it’s a constant reminder that the Bitch community is always here for you“, ist auf dem US-amerikanischen Blog bitchmedia.org zu lesen. mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (7): w_orten & meer

Das letzte Kurzinterview in der Reihe zum queeren Verlegen ist einem Kreuzberger Buchverlag gewidmet.

Seit 2014 besteht der Verlag w_orten & meer, der in Berlin-Kreuzberg ansässig ist. Die ersten Werke sind 2015 erschienen, das Programm behandelt vor allem antirassistische und feministische Politiken. Herausgegeben werden aber nicht nur Sachbücher, sondern auch literarische Publikationen, wobei das Sprengen von Genregrenzen zum Verlagsprogramm gehört. Auch der kreative Umgang mit Sprache und das bewusste Brechen mit sprachlichen Normen wird bewusst gefördert. Im Rahmen der queer-feministischen Buchmesse „Queeres Verlegen“ hat sich die woxx mit w_orten & meer über aktuelle Titel, die Organisation des Verlages und die Finanzierung gesprochen. mehr lesen / lire plus

#MeToo : Une tribune « proporcs » relance le débat

Une tribune de cent femmes françaises en réponse au mouvement #MeToo a beaucoup fait parler d’elle cette semaine. Tout comme la réponse de trente militantes féministes.

Nouveaux rebondissements dans le débat sur les violences sexuelles faites aux femmes : après le mouvement #MeToo, né au cours de l’« affaire Weinstein », et la campagne « Time’s Up », lancée par 300 actrices du monde du cinéma, voilà qu’une centaine de femmes françaises ont pris la parole il y a une semaine… pour dénoncer une prétendue « haine des hommes et de la sexualité ».

Défendant la « liberté d’importuner », les 100 femmes, dont l’actrice Catherine Deneuve, mais aussi l’auteure Sarah Chiche ou encore l’écrivaine Catherine Millet, voient dans le mouvement #MeToo un « sursaut de puritanisme ». mehr lesen / lire plus

AUDIO Queeres Verlegen (6): SchwarzRund

Bei „Queeres Verlegen“ waren nicht nur Verläge oder Magazinprojekte vertreten, sondern auch Einzelkünstler_innen. Eine von ihnen war SchwarzRund.


Ein Blog, Podcasts, Zines und ein Roman – das Portfolio von SchwarzRund ist beeindruckend. Die Künstler_in beschäftigt sich vor allem mit den Themen Queer und „Race“, hat aber auch schon Zines zu Elternschaft und Körperlichkeit veröffentlicht. Ihre Veröffentlichungen laden oft zum Ausfüllen und „Mitarbeiten“ ein, um einen Reflexionsprozess bei den Lesenden auszulösen. Mit der woxx hat sich SchwarzRund über ihre Zines, ihren Roman „Biskaya“ und die Finanzierung dieser Publikationen unterhalten. Mehr Informationen über SchwarzRund finden sich auf ihrer Website.

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