CID zu Aktionsplan zur Geschlechtergleichstellung

Das Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern stellte am 17. Juli den neuen Aktionsplan zur Geschlechtergleichstellung vor. Das CID Fraen an Gender bezog in einem Schreiben Stellung. Zwar freut es sich, dass die Mehrzahl seiner Vorschläge vom Ministerium übernommen wurden, doch empfindet es den Aktionsplan grundsätzlich als zu vage. Es fehle an konkreten Maßnahmen, wie im Hinblick auf die öffentliche Anwendung geschlechtsneutraler Sprache, und an einem Zeitplan. Das CID begrüßt hingegen, dass das Ministerium Gleichstellungsarbeit und die Sensibilisierung von Kindern in der formellen und nicht-formellen Bildung fördern möchte. Das Ministerium kommt den Forderungen der Voix de jeunes femmes trotzdem nicht nach, die kürzlich mehr Literatur von Frauen auf dem Lehrplan verlangten. Eine Weiterentwicklung wünscht sich das CID auch auf dem Bildungsweg von Lehrkräften, Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen: In der Basisausbildung fehle es an Inhalten der Gender Studies. „Viele Zielsetzungen lassen Mut und konkrete Vorstellungen darüber vermissen“, schreibt das CID. „Wir hoffen, dass hier nachgearbeitet wird.“ Das Zentrum will dem Ministerium dabei behilflich sein. In der woxx gibt es bald mehr zum Aktionsplan zu lesen.

An.d.R.: In der Print-Version dieses Beitrags heißt es fälschlicherweise, dass das Ministerium für die Gleichstellung von Frauen und Männern die Forderungen der Voix de jeunes femmes nach mehr Literatur von Autorinnen auf dem Lehrplan nachkomme. Der Beitrag wurde online korrigiert.


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