Im Internet wird Geschichte geschrieben: Das Netz ist ein bedeutender Schauplatz politischer und gesellschaftlicher Debatten. Doch wie soll man den digitalen Diskurs archivieren? Die Bibliothèque nationale du Luxembourg (BnL) wartet seit dieser Woche mit dem Portal webarchive.lu auf. Das Ziel: Das digitale Nationalerbe zu bewahren. Websites mit der Domain .lu und auf Luxemburg bezogene Internetseiten, die Ortsansässige oder Luxemburger*innen im Ausland online gestellt haben, fließen in die Sammlung mit ein. In Zusammenarbeit mit der amerikanischen Organisation Internet Archive sollen regelmäßig themenspezifische Datenerhebungen erfolgen. Auf der englischsprachigen Website sind derzeit Daten zu den letzten Kommunal-, National- und Europawahlen, zum Tornado, zum Tod des Großherzogs Jean sowie zu Festivals einsehbar. User*innen können eine Excel-Tabelle herunterladen, in der Quellenangaben zur Berichterstattung auf Websites, sozialen Netzwerken und klassischen Medien aufgelistet sind. Für weiterführende Recherchen müssen Interessent*innen die BnL besuchen. Zum Urheberrechtsschutz können die archivierten Websites nur vor Ort konsultiert werden, so die BnL in einer Pressemitteilung. Die Website wird bald auch auf Französisch abrufbar sein.
La mémoire coûte plus cher
Les data centers pour l’intelligence artificielle sont gourmands en énergie et en eau, laissant présager de sérieuses tensions sur la disponibilité de ces ressources si les investissements se poursuivent au rythme actuel. Le Statec relève un autre effet pervers du développement de l’IA.

