Retour sur la crise de 2008 : Tempête au paradis

À travers une série d’interviews, un documentaire révèle l’ambiance lors du sauvetage des banques luxembourgeoises ébranlées par la crise financière. Un film instructif par ses qualités comme par ses faiblesses.

Qui sème le vent…

« Crise et chuchotements » révèle l’histoire des hommes (presque pas de femmes dans le film) qui, œuvrant dans l’ombre, ont sauvé le Luxembourg un week-end de septembre 2008. Oui, ça fait pompeux, et en plus ce n’est pas toute la vérité. Mais revivre cet épisode peu connu du début de la grande crise financière à travers des interviews d’acteurs de l’époque n’en est pas moins captivant. mehr lesen / lire plus

Medienpolitik: De Vlaamse Wort

Das Bistum kappt die Seile seines einst wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch wichtigsten Schlachtschiffs. Und zieht damit einen Schlussstrich unter eine mehr als 170-jährige Geschichte.

Foto: Saint-Paul

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Das Luxemburger Bistum verkauft das Verlags- und Druckereiunternehmen Saint-Paul an Mediahuis, einen vor allem in Flandern und den Niederlanden aktiven Konzern.

Auf den ersten Blick werden so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Das Bistum kann eine nicht genannte Menge Geld für das angeschlagene Unternehmen „Katholische Kirche in Luxemburg“ bereithalten und das seit Beginn des Millenniums arg ins Taumeln geratene Medienbetrieb Saint-Paul stellt sich, mit einem starken Partner im Rücken, neuen Herausforderungen. mehr lesen / lire plus

Fin du capitalisme, fin du monde : Tout ça pour un virus

Ce que ni la crise financière de 2008 ni la menace climatique n’ont réussi à faire, le coronavirus y parviendra-t-il ?

NIAID Rocky Mountain Laboratories, US NIH ; PD

Il y a deux semaines, la fin du capitalisme était annulée, et voici qu’elle est remise au programme. Pour être précis, le 29 février, la table ronde sur ce sujet, organisée par Déi Lénk dans le cadre du Festival des migrations, a été annulée à la dernière minute. La raison ? Les intervenant-e-s étaient « indisponibles ». Le capitalisme a donc survécu, en quelque sorte, faute de combattant-e-s pour le mettre à mort. mehr lesen / lire plus

Vereinfachung bei den „asbl“

Vereine brauchen in Zukunft ihre Mitgliederlisten nicht mehr offenzulegen. Ganz ohne Informationspflicht werden sie aber nicht sein. Dabei zu schummeln wird zudem echt teuer.

Nick Youngson CC BY-SA 3.0

In seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Sven Clement (Piraten) kündigt Justizminister Félix Braz (Déi Gréng) eine Reform für die Gesellschaften ohne Gewinnzweck, den associations sans but lucratif (asbl) an: Sie sollen von der Pflicht jedes Jahr eine Liste mit den Namen, den Nationalitäten und den Wohnorten ihrer Mitglieder beim Handels- und Gesellschaftsregister (RCS) deponieren zu müssen, entbunden werden. Das sah bereits ein 2009 deponierter Gesetzesvorschlag vom damaligen Justizminister Luc Frieden (CSV) vor, der allerdings nicht weiter vorangetrieben worden war. mehr lesen / lire plus

LSAP et asile 4/4 : Défendre ou trahir ses valeurs ?

Accueillir mieux les réfugié-e-s, mais pas tou-te-s. Le LSAP opte-t-il pour ses valeurs humanistes ou pour des concessions au populisme antiréfugié-e-s ? Bilan après présentation du programme et du papier de position (résumé : Die LSAP und die Flüchtlinge).

« L’humanisme est indivisible. » Slogan syndical lors d’une manif à Vienne en 2015. (Wikimedia / Haeferl / CC BY-SA 3.0)

Le LSAP est-il le grand méchant loup de la politique d’asile ? Après avoir consulté son programme (LSAP-Wahlprogramm), c’est l’impression qu’on pouvait avoir. Dès le premier alinéa du passage consacré à la politique d’asile européenne, le parti suggère qu’à part celles et ceux dignes d’une protection, les réfugié-e-s seraient complices de la traite des êtres humains. mehr lesen / lire plus

POLIZEI: Kadavergehorsam

Der tödliche Vorfall in Arlon erinnert wieder einmal daran, dass die Luxemburger ein problematisches Verhältnis zu ihrer Staatsgewalt haben.

Das Urteil war einhellig, als letzte Woche drei luxemburgische Polizisten einen flüchtigen Verbrecher belgischer Nationalität, der in Oberpallen einen Juwelierladen ausgeraubt hatte, mit sechs Schüssen niederstreckten. Die nationalen Medien, in vollem Einklang mit den Kommentatoren auf ihren Webseiten, nahmen „unsere Jungs“ in Schutz und wagten nicht einmal, die Möglichkeit anzudeuten, dass bei diesem Vorfall ein Fehlverhalten der Polizei vorgelegen haben könnte. Es wäre aber nicht das erste Mal gewesen, dass luxemburgische Polizisten zu schnell schießen oder „sich ein Schuss löst“…

Auch wenn man gewisse unsägliche, menschenfeindliche und rassistische Auslassungen in Internetforen außer Betracht lässt, so muss man doch feststellen, dass die luxemburgischen Mainstream-Medien geradezu nach Meldungen gierten, die geeignet waren, ihre Staatsgewalt aus der Schusslinie zu nehmen. mehr lesen / lire plus

ABSCHIEBUNGEN: Wenn’s bei Frieden einmal klingelt

Die Regierung macht ernst: Sie schiebt reihenweise abgelehnte AsylbewerberInnen nach Montenegro ab und liefert dabei ein Meisterstück an mangelnder Kommunikationsbereitschaft.

Am Mittwochmorgen war es wieder soweit: Erneut wurde eine Flüchtlingsfamilie nach Montenegro abgeschoben. Bereits eine Woche zuvor hatte ein Flugzeug 23 abgelehnte AsylbewerberInnen in die jugoslawische Teilrepublik zurückgebracht und Justizminister Luc Frieden erklärt, dies sei nun der Beginn einer Serie von Rückführungen, wie die Abschiebungen von Regierungsseite euphemistisch genannt werden.

Seit Juli hatte man die Flüchtlinge – die meisten von ihnen waren während des Kosovo-Krieges nach Luxemburg gekommen – über ihr näheres Schicksal im Unklaren gelassen. Die einzige Gewissheit: Irgendwann würde einmal die Polizei vor der Tür stehen und sie wegbringen, wenn sie nicht freiwillig in ihre wirtschaftlich ausgeblutete Heimat zurückkehren. mehr lesen / lire plus