Meinungsfreiheit
EDITOFEMINISMUS

Meinungsfreiheit: Hauptsache kontrovers

Indem das „Luxemburger Wort“ die Veröffentlichung des Schockmel-Gastbeitrags in den eigenen Spalten verteidigt, sendet es ein fatales Signal: Dass man Frauenfeindlichkeit einfach durchwinken kann, solange sie als Meinung getarnt ist. Die Rechtfertigung dafür, dass das „Luxemburger Wort“ den Gastbeitrag des DP-Abgeordneten Gérard Schockmel...

DEBATTEDITOPOLITIK

Meinungsfreiheit: Widerspruch ist nicht Zensur

Wer linke „Cancel Culture“ und staatliche Repression in einem Atemzug nennt, verkennt zentrale Unterschiede – und verharmlost echte Angriffe auf Meinungs- und Pressefreiheit durch autoritäre Akteur*innen. „Cancel Culture ass och keng Erfindung vu riets“, sagte Wort-Chefredakteurin Ines Kurschat am vergangenen Sonntag im Presseclub auf RTL...

EDITOSOZIALES

Hass im Netz: Worte ohne Konsequenzen

Hassrede und Aufstachelung zum Hass sind in Luxemburg strafbar: Welche Konsequenzen das (nicht) hat und was gegen Online-Hate-Speech (nicht) unternommen wird. „Lgbtq ass eng crime, die sollen Prison goen“ und „Dann mach suicide an haal deng Maul fds“ sind zwei von neun Hasskommentaren, die im Rahmen der Ausstellung „Hate Speech“ im Düdelinger...

EDITOMEDIEN

Cancel Culture: Eine Debatte, die keine ist

Luxemburgische Presseorgane sprechen sich für die Kunstfreiheit aus und verzichten dabei auf Faktenchecks und Kontextualisierungen. Das lässt tief blicken. Der Mythos einer die Kunstfreiheit akut bedrohenden Verbotskultur macht auch vor Luxemburg nicht halt. Es geht die Angst um, dass auch hierzulande Künstler*innen und Kunstwerke der...

EUROPA

Mediengesetz der EU: Staatlich geprüfter Pluralismus

Ein europäisches Mediengesetz soll künftig die Vielfalt und die Unabhängigkeit der Medien in der EU besser schützen. Sollte es verabschiedet werden, wären die Auswirkungen auf Luxemburg womöglich enorm. Die Medien in der Europäischen Union stehen in vielerlei Hinsicht unter Druck. Gefahr droht etwa durch mangelnde politische Unabhängigkeit von...