Genderbasierte Gewalt, Gehaltsunterschiede und Armutsrisiko sind Themen, die Menschen in puncto Chancengleichheit in Luxemburg besonders wichtig sind. Das geht aus einer Umfrage hervor, deren Resultate das Ministerium für die Gleichstellung von Frauen und Männern (Mega) am Donnerstag vorgestellt hat. Von den insgesamt 1.777 Menschen, die den Fragebogen zwischen dem 17. Juni und 7. Juli ausgefüllt haben, sind 67 Prozent der Meinung, dass bereits Fortschritte erzielt wurden, jedoch immer noch viel zu tun bleibt. 72 Prozent sehen striktere Gesetze und Kontrollen als geeignetes Mittel, um Gehältergleichheit zu erreichen. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich zudem Maßnahmen, um schwangerschaftsbedingte Karriereunterbrechungen zu kompensieren. 54 Prozent gaben an, vor allem im professionellen Bereich mit sexistischen Stereotypen konfrontiert zu sein. Zu deren Bekämpfung sehen 59 Prozent die Schule als zentrales Handlungsfeld. Die Rolle der Schule wird auch in puncto Bekämpfung von Gewalt, Belästigung und Missbrauch hoch eingeschätzt. 59 Prozent wünschen sich in diesem Punkt zudem eine stärkere Verantwortungsübertragung auf die Täter*innen, sowie unterstützende und repressive Maßnahmen. Die Resultate der Umfrage gedenkt das Mega in den Nationalen Aktionsplan für Gleichstellung einfließen zu lassen, der Ende dieses Jahres fertiggestellt sein soll.
EU-Kommission: Kohle für den Warlord
Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

