Viols, pédophilie : Pornhub et le Luxembourg visés

Être une place financière ouverte à tous les vents n’attire pas seulement les âmes les plus vertueuses. La société Mindgeek, par exemple, est immatriculée au grand-duché depuis 2012. Elle appartient à deux hommes d’affaires résidents canadiens et administre les sites bien connus Pornhub.com, Youporn.com ainsi que des studios de production. Juridiquement implantée au Luxembourg, la firme, dont les actifs étaient valorisés en 2018 à 66 millions de dollars, ne cesse d’être mise en cause pour son laxisme envers des vidéos non consenties ou des scènes de viol et de pédophilie qui sont téléchargées sur ses serveurs. En novembre 2019, le service de paiement en ligne PayPal tire la prise et cesse de travailler avec Pornhub, à cause de ces accusations. mehr lesen / lire plus

Kindesmissbrauch: 46 Hausdurchsuchungen binnen vier Tagen

Die Luxemburger Kriminalpolizei hat diese Woche in einer großangelegten Aktion hunderte von Bildern und Videos, die sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige zeigen, beschlagnahmt. Jetzt laufen die Ermittlungen an.

public domain (CC0)

Zwischen dem 6. und 9. Juli kam es in Luxemburg zu 46 Hausdurchsuchungen wegen Pädokriminalität, 14 im Gerichtsbezirk Diekirch, 32 im Gerichtsbezirk Luxemburg. Konkret ging es um die Beschlagnahmung von Bild– und Videomaterial, in denen Minderjährige in sexualisierter Weise zu sehen sind. Wer mit solche Ermittlungen zu tun hat, merkt schnell, dass die Realität die Vorstellungskraft und das Verständnis weit übersteigen. In jedem Fall geht es um die Geschichte eines Menschen, eines kleinen Menschen, der ein niederträchtiges Drama durchleben musste, weil er den sexuellen Akten eines anderen ausgesetzt war, erklärte Steve Schmitz, Direktor der Kriminalpolizei, am Freitag zu Beginn einer zu diesem Anlass abgehaltenen Pressekonferenz. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Athlete A

Die Netflix-Doku „Athlete A“ handelt von sexuellem Missbrauch innerhalb des Turnvereins USA Gymnastics und der jahrelangen Schweigekultur darum. Sie macht deutlich, dass solche Verbrechen immer auf ein begünstigendes Umfeld angewiesen sind.

Machtmissbrauch, Angst, Schweigekultur – „Athlete A“ thematisiert die Bedingungen, unter welchen Sexualstraftäter*innen ungetraft bleiben. (Foto: Netflix)

„Athlete A“, so der mysteriöse Titel einer neuen Netflix-Doku. Auf dem Thumbnail des Trailers ist die untere Körperhälfte einer weiblich lesbaren Person zu sehen. Ihr Outfit erinnert an das von Leichtathletinnen oder Turnerinnen. Der Boden, auf dem die Person steht, ist in den Farben und Mustern der amerikanischen Flagge bemalt; bei genauem Hinsehen ist in der Mitte des Bildes ein Riss im Boden zu erkennen. mehr lesen / lire plus

Lisa Bryant: Überflug eines Prädators

Die vierteilige Netflix-Doku „Filthy Rich“ rollt den gesamten Skandal um den Multimilliardär und Pädophilen Jeffrey Epstein noch einmal auf – ohne alle Spuren zu verfolgen und bleibt so oft frustrierend oberflächig.

Annie Farmer, eines der ersten bekannten Opfer von Epstein.  © 2020 Netflix

„Eat the Rich“ – die Reichen aufessen – ist ein Songtitel für Hardrock-Legenden wie Aerosmith und Mötorhead, an Jeffrey Epstein würden sich aber wohl auch die Härtesten verschlucken, so massiv ist die Aura des puren Bösen, die dieser mythischen, schwer fassbaren und offenbar auch schwer gestörten Person anhaftete. Regisseurin Lisa Bryant hatte die Arbeit an der Dokumentation schon vor 2019 aufgenommen, also vor dem erneuten Prozess, der Inhaftierung und dem Selbstmord des Investors in einem New Yorker Gefängnis. mehr lesen / lire plus

Mit Anstieg häuslicher Gewalt zu rechnen

Für viele Opfer häuslicher Gewalt sind die eigenen vier Wände auch während einer Pandemie kein sicherer Ort.

Wer denkt, dass sich Fälle außergewöhnlicher Gewaltausbrüche dieser Tage auf das Toilettenpapier-Regal im Supermarkt beschränken, blendet eine traurige Realität aus: In Zeiten, wo sich Menschen viel zu Hause aufhalten, steigen bekanntermaßen Fälle häuslicher Gewalt. Statistisch gesehen muss die Polizei an Wochenenden und Feiertagen häufiger intervenieren als sonst. Der Appell, daheim zu bleiben, bedeutet also für Menschen mit gewaltbereitem Familienmitglied eine erhöhte Belastung. Häusliche Gewalt wird nicht nur in physischer und sexualisierter, sondern auch in psychischer Form verübt. Die Täter sind meist Männer, die Opfer sind überwiegend Mädchen und Frauen. mehr lesen / lire plus

Harvey Weinsteins vermeintliche Intergeschlechtlichkeit legt diskriminierende Vorurteile offen

Die öffentlichen Beschreibungen von Harvey Weinsteins Genitalien haben zum Teil problematische Reaktionen in Presse und sozialen Netzwerken hervorgerufen.

Am vergangenen Freitag sagte die ehemalige Schauspielerin Jessica Mann vor dem New Yorker Gericht gegen Harvey Weinstein aus. Sie wirft ihm vor, sie im Jahr 2013 mehrmals vergewaltigt und missbraucht zu haben. Während der Vernehmung gab sie detaillierte Beschreibungen von Weinsteins Körper. Sie beschrieb seine Genitalien als „deformiert“: Er habe keine Hoden und verfüge scheinbar über eine Vagina.

Es ist nicht das erste Mal, dass im Laufe eines Gerichtsprozesses die Genitalien des Beschuldigten auf detaillierte Weise beschrieben werden. Dies kann sich vor allem dann als nützlich erweisen, wenn es darum geht, die Beschuldigung zu untermauern: Kann das Opfer die Genitalien treffend beschreiben, deutet dies darauf hin, dass es diese auch gesehen hat. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Mrs. Fletcher

Die humorvolle und intelligente Miniserie mit Kathryn Hahn in der Hauptrolle beleuchtet Sexualität und Konsens aus verschiedenen Blickwinkeln.

© HBO

Serien mit Fokus auf der Sexualität mitt-40-jähriger Frauen sind auch im Jahr 2020 noch spärlich gesät. Zumal, wenn diese Frauen auch noch queer sind, wie es bei der Protagonistin der HBO-Serie „Mrs. Fletcher“ der Fall ist.

Eve (Kathryn Hahn) ist geschiedene Single, Pflegerin und Mutter eines Teenagers (Jackson White). Als dieser auszieht, hat Eve zum ersten Mal in ihrem Leben Zeit, um sich mit ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen auseinander zu setzen. Doch auch für Sohn Brendan steht eine neue Lebensphase an. mehr lesen / lire plus

Sexualisierte Gewalt: Problematik mit 
vielen Facetten

Betreuung von Gewaltopfern, unangebrachtes Sexualverhalten und Langzeitfolgen sexualisierter Gewalt waren allesamt Themen, die anlässlich eines vom Cesas organisierten Konferenztages am vergangenen Montag auf dem Programm standen. Auch wenn die vielfältigen Vorträge einen interessanten Einblick in die Arbeit luxemburgischer Akteur*innen vermittelten, so waren doch nicht alle gleichermaßen für die Problematik sensibilisiert.

© Tumisu/pixabay.com

„Bei sexualisierter Gewalt handelt es sich ganz eindeutig um geschlechtsbasierte Gewalt.“ Mit dieser Bemerkung leitete Anik Raskin, Direktorin des Conseil national des Femmes du Luxembourg (CNFL) am Montag den letzten Tag der Semaine de la santé affective et sexuelle ein. Damit wolle sie nicht sagen, dass Frauen die besseren Menschen seien. mehr lesen / lire plus

„Wir sind dabei, sexualisierte Gewalt zu biologisieren“

Mithu Sanyal, bedeutende Feministin und Kulturwissenschaftlerin, ist morgen für eine Konferenz und am Samstag für einen Konsens-Workshop zu Besuch in Luxemburg. Mit der woxx sprach sie im Vorfeld über inklusive Feminismen, Männer und das „Nein“.

Copyright: Regentaucher

woxx: Frau Sanyal, Sie reiben sich in Ihrer Kolumne in der „taz“ des Öfteren an Aufspaltungen im Feminismus – deshalb gleich zu Beginn eine Grundsatzfrage: Wie inklusiv sind die aktuellen Feminismen?

Mithu Sanyal: (lacht) Die Tatsache, dass wir diese Inklusionsdebatte führen, zeigt, dass wir nicht alle einer Meinung sind – und das ist wichtig und schön. Wenn wir davon ausgehen, dass die Feminismen derzeit zu den stärksten Bewegungen für soziale Gerechtigkeit gehören, schließt das für mich mit ein, dass sie mehrere Personengruppen umfassen. mehr lesen / lire plus

Superheldin gegen den Missbrauch von sexting

Der Comic „Envoie moi une photo…“ thematisiert die illegale Weitergabe intimer Inhalte unter Jugendlichen. Ein Thema, das bereits im Grundschulalter aufkommt – und in Luxemburg an Aktualität gewinnt.

Copyright: Ecpat

„Sexuelle Inhalte sind frei zugänglich. Die Medien sind hypersexualisiert. Sexting wird banalisiert“, sagt Serena Boukelmoun von Ecpat You(th) Together. „Das Problem ist: Nur die wenigsten sind informiert.“ Informiert darüber, dass das verschicken von Bildern, Texten und Videos (sexting) zu sexuellen Themen oder zur Erregung des Gegenübers Risiken mit sich bringt. Zum Beispiel die unerlaubte Weitergabe des Materials oder seine Verwendung zwecks Erpressung. In dem Fall spricht man von „sextorsion“: dem Einfordern explizit sexueller Kommunikation oder finanzieller Gegenleistungen zum Schutz der Privatssphäre. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Tell Me Who I Am

Der Dokumentarfilm „Tell Me Who I Am“ handelt laut Netflix-Beschreibung von Erinnerungsrekonstruktion und einem Familiengeheimnis. Das spiegelt die Art und Weise wider, wie auch der Film selbst das Ausmaß des Skandals auf eine Familie reduziert.

© Netflix

„Tell Me Who I Am“ beginnt als Film über den Gedächtnisverlust, den der damals 18-jährige Alex Lewis in Folge eines Motorradunfalls erlitt. Als er im Krankenhaus aufwachte, konnte er sich an nichts mehr erinnern: Er wusste nicht, wer seine Eltern oder Freund*innen waren, nicht, wo er wohnte, ja er wusste noch nicht einmal, wie er selbst hieß. Das einzige, woran er sich noch erinnern konnte, war sein Zwillingsbruder Marcus. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Unbelievable

Eine neue Netflix-Serie stellt sexualisierte Gewalt in den Fokus und weiß trotz einiger Mängel zu überzeugen.

Beth Dubber/Netflix

Auf den ersten Blick scheint „Unbelievable“ aus der MeToo-Bewegung hervorzugehen, die im Herbst 2017 ihren Anfang nahm. Dabei begannen die Vorbereitungen für die achtteilige Netflix-Miniserie bereits früher. Die Serie beruht auf einem Fall, der sich im Jahr 2015 in Nordamerika ereignete, als zwei Ermittlerinnen unabhängig voneinander in ihrem jeweiligen Distrikt Vergewaltigungsvorwürfen nachgingen – zunächst nicht wissend, dass sie den gleichen Täter suchten. Nachdem die Ähnlichkeit der Fälle offensichtlich wurde, entschlossen sie sich, die Untersuchung gemeinsam zu bestreiten. Darauf basierend zeigt „Unbelievable“ wie die Polizistinnen Karen Duvall (Merritt Wever) und Grace Rassmussen (Toni Collette) alles daran setzen, gemeinsam den Vergewaltiger vun Marie (Kaytlin Dever), Amber (Danielle McDonald) und zahlreichen weiteren Frauen zu fassen. mehr lesen / lire plus

Orange Week: Kartheiser zum Zweiten (1)

Der ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser legte in puncto Orange Week 2019 nochmal nach: Kriegt die Großherzogin Nachhilfe in Sachen Politik? Sind Männer auch Menschen? Über abstruse Annahmen und Fragen.

Der ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser beschäftigte sich in insgesamt drei parlamentarischen Anfragen kritisch mit der Orange Week, einer Sensibilisierungskampagne gegen häusliche Gewalt.

Fernand Kartheiser zeigte sich sich im August in einer parlamentarischen Anfrage pikiert über die etwaige Schirmherrschaft der Großherzogin Maria-Teresa bei der diesjährigen Orange Week im November. Er hinterfragte unter anderem, inwiefern sich die Großherzogin an politischen Manifestationen beteiligen darf und sprach von der Unterstützung einer „offen männerfeindlichen Aktion“. Die Antworten von Premierminister Xavier Bettel stellten ihn nicht zufrieden. mehr lesen / lire plus

CID Fraen an Gender: Gewalt, Krieg und Geschlechterverhältnisse

Im März fand in Luxemburg die internationale Konferenz „stand speak rise up“ statt, bei der Vergewaltigung als Kriegswaffe thematisiert und für deren Abschaffung plädiert wurde. Im Anschluss kamen mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen, um über eine mögliche Weiterarbeit nachzudenken. So gründete sich die Arbeitsgruppe „Fridden an Gender“. Die woxx veröffentlicht den ersten daraus enstandenden Debattenbeitrag von Isabelle Schmoetten vom CID Fraen an Gender.

Zur Abschaffung von Vergewaltigung als Kriegswaffe müssen bewaffnete Konflikte beendet und Geschlechtergleichstellung erreicht werden. Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2018 an Nadia Murad und Denis Mukwege rückte sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe international in den Fokus. In Luxemburg verhalf die im März 2019 stattgefundene Konferenz „stand speak rise up“ dem Thema zum Einzug in die Presse und in die öffentliche Wahrnehmung. mehr lesen / lire plus

Umfrage zu Gleichstellung: Es bleibt viel zu tun

Genderbasierte Gewalt, Gehaltsunterschiede und Armutsrisiko sind Themen, die Menschen in puncto Chancengleichheit in Luxemburg besonders wichtig sind. Das geht aus einer Umfrage hervor, deren Resultate das Ministerium für die Gleichstellung von Frauen und Männern (Mega) am Donnerstag vorgestellt hat. Von den insgesamt 1.777 Menschen, die den Fragebogen zwischen dem 17. Juni und 7. Juli ausgefüllt haben, sind 67 Prozent der Meinung, dass bereits Fortschritte erzielt wurden, jedoch immer noch viel zu tun bleibt. 72 Prozent sehen striktere Gesetze und Kontrollen als geeignetes Mittel, um Gehältergleichheit zu erreichen. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich zudem Maßnahmen, um schwangerschaftsbedingte Karriereunterbrechungen zu kompensieren. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #053 – Iwwert Revenge Porn an Solidaritéit

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Ee Sex-Video dréint Ronnen op social media, virun allem op instagram. An dat ouni d‘Awëllegung vun der jonker Fra, déi dorobber ze gesinn ass. Mat hir gëtt de Geck gemaach, et gi Memes erstallt – mä zum Gléck gëtt et och eng grouss Solidaritéitswell. De Joël Adami an d‘Tessie Jakobs schwätzen dës Woch net nëmmen iwwert de konkrete rezente Fall, mä och allgemeng iwwert sexualiséiert Gewalt géint Fraen am Internet.

Dofir diskutéieren d‘woxx-Journalist*innen och d‘Fro, wisou sou dacks dem Affer d‘Schold gi gëtt a wat fir rhetoresch Strategien dobäi zum Asaz kommen. mehr lesen / lire plus

Sexualisierte Gewalt im Netz: „Ech sinn dat Meedchen um Video“

Nicht einvernehmlich veröffentlichte Sex-Videos sind eine Form digitaler Gewalt. Ein aktueller Fall aus Luxemburg zeigt, dass das entsprechende Bewusstsein dafür teilweise noch fehlt.

Viele wissen nicht, dass das Teilen nicht-einvernehmlich veröffentlichter Fotos und Videos eine Straftat ist. (© Mohamed Hassan/pxhere.com)

„Das Mädchen von Lloret ist einer von hundert Fällen, wo einfach die Privat- und Intimsphäre eines Mädchens wörtlich missbraucht wurden. Ich finde das widerwärtig und abstoßend.” Die Autorin dieses Satzes, Bianca Cerminara, eine feministische Aktivistin, hat vergangene Woche zusammen mit ein paar anderen Frauen eine eher ungewöhnliche Solidaritätskampagne auf Instagram ins Leben gerufen: Teilnehmende veröffentlichten Fotos von sich selbst mit Begleittexten wie „I am the girl in the video” und dem Hashtag #stopslutshaming. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Zero Impunity

Die hybride Doku „Zero Impunity“ verleiht Opfern sexualisierter Kriegsgewalt eine Stimme. Der Film ist Teil einer Kampagne mit dem Ziel, der totalen Straffreiheit dieser Verbrechen ein Ende zu setzen.

„Zero Impunity“ will mehr als ein Film sein: nämlich ein Teil einer Bewegung. (© Zeroimpunity.com)

Welche Länder kommen Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Vergewaltigung als Kriegswaffe denken? Weit entfernte Länder wie Ruanda oder Afghanistan? Weit zurückliegende Konflikte wie der Zweite Weltkrieg oder der Koreakrieg? Die Macher*innen von „Zero Impunity“ wollen, dass Sie damit künftig auch das heutige Nordamerika und Europa assoziieren.

„Zero Impunity“ heißt soviel wie „Keine Straffreiheit“. Der Film enthält keine neuen Enthüllungen und ist eher vergleichbar mit einem Intensivkurs für Menschen, die sich dieser globalen Problematik nicht bewusst sind: Sexualisierte Gewalt ist bewaffneten Konflikten inhärent. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #050 – Diskriminéierung a politesch Korrektheet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Ee Mathésexcercice huet zu Lëtzebuerg eng Diskussioun iwwert Homofeindlechkeet ausgeléist. Mä méi wéi iwwert d‘Aufgab an doriwwer, wéi se an dat Mathésbuch komm ass u sech ass iwwert aner Froen diskutéiert ginn. Déi hunn alleguerte mat Diskriminéierung an der sougenannter politescher Korrektheet ze dinn. Dës Woch ass an der woxx net nëmmen iwwert rosa Kummere geschriwwe ginn, mä eben och iwwert den Ëmgang mat Sexismus, Homofeindlechkeet a Diskrimnéierung am Allgemenge – an der Form vun enger Kritik vum Carolin Emcke sengem neiste Buch „Ja heißt ja und …

Dofir diskutéieren d‘Tessie Jakobs, d‘Isabel Spigarelli an de Joël Adami dës Woch am Podcast iwwert Thema politesch Korrektheet. mehr lesen / lire plus

Buchbesprechung „Ja heißt ja und …“: Diskriminierung geht uns alle etwas an

Die Publizistin Carolin Emcke meldet sich mit „Ja heißt ja und …“ zur MeToo-Debatte zu Wort. Mit ihrer Kontextualisierung der Fakten, ihrer Interpretation der Reaktionen und ihrem Weiterdenken leistet sie damit einen wichtigen Beitrag.

Carolin Emcke (Jahrgang 1967) studierte Philosophie in London, Frankfurt am Main und Harvard. Von 1998 bis 2013 bereiste sie als Journalistin Krisenregionen weltweit. Die freie Publizistin wurde für ihr Schaffen bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2016). (Foto: Sebastian Bolesch, 2001)

Carolin Emcke kehrt in „Ja heißt ja und …“ an den Ursprung des Problems zurück: das Tabu, offen über sexualisierte Gewalt zu sprechen. mehr lesen / lire plus