woxxenrückblick (8)

Neuer Rektor, Großkonzerne und Gendern – was die woxx diese Woche beschäftigte.


In Luxemburg hat diese Woche die Trennung von Kirche und Staat die Nachrichtenlandschaft dominiert. Die woxx hat allerdings darauf verzichtet, das vorhersehbare Abstimmungsergebnis zur Abschaffung der Kirchenfabriken groß zu behandeln, eine Kurzmeldung war uns die Schaffung des neuen Kirchenfonds dennoch wert.

Was uns hingegen beschäftigt hat, war die Ernennung des neuen Rektors der Uni.lu, Stéphane Pallage. Der Belgo-Kanadier, der vor seinem Start in Belval die École des sciences de la gestion an der Université du Québec à Montréal leitete, ist nicht unumstritten. Außerdem haben wir uns das neue Universitätsgesetz und die Kritik daran angesehen.

Über die Macht der Großkonzerne in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie hat die woxx mit Barbara Unmüßig geredet. Im Interview spricht die Präsidentin der Heinrich Böll-Stiftung über Patente auf Leben, Boykottaufrufe und die Gefahr von Fusionen von Chemiekonzernen wie Bayer und Monsanto. Im Rahmen der Konferenz „Under Control – How Corporations Determine Our Food System“ kommt Unmüßig nächste Woche nach Luxemburg.

Ein Thema, mit dem sich die woxx schon sehr lange befasst, ist geschlechtergerechtes Schreiben. Aufmerksamen Leser*innen wird aufgefallen sein, dass wir vor kurzem vom sogenannten „Binnen-I“ auf das Sternchen umgestiegen sind. Warum geschlechtergerechte Sprache wichtig ist und welche Formen es gibt, erklären wir diese Woche.

Natürlich kommt in der heutigen woxx die Kultur nicht zu kurz. Wir waren ins Kino und haben uns das Churchill-Drama „The Darkest Hour“ und Sean Bakers „The Florida Projet“ angesehen. Außerdem steht auf dem kulturellen Menü: Klassische russische Musik im Konservatorium der Stadt Luxemburg und eine Ausstellung über den österreichischen Autor Stefan Zweig im Exil.

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