rock: My Vitriol Quartett

von | 15.06.2001

Finelines

Aus dem Bauch heraus

(nicope) – „The next big thing“ bekommt man des öfteren aus Großbritannien angeboten. Im Fall vom Quartett My Vitriol könnte sich diese abgedroschene Phrase ausnahmsweise bewahrheiten. Deren Debüt Finelines strotzt förmlich vor Intensität und vermischt gekonnt britische und amerikanische Einflüsse des härteren alternativen Rock. Wie ein Wirbelwind schießen die Kompositionen der jungen Engländer einem in die Ohren. Irgendwie kann man es sich nicht verkneifen an die „Smashing Pumpkins“, „Nirvana“ oder „Sonic Youth“ zu denken, wenn man diese Musik hört – das jedoch im positiven Sinn! Harte Gitarrenriffs und melodisch-melancholischer Gesang sind die Zutaten dieser höchst explosiven Mischung. Wer eine der größten Rockentdeckungen 2001 nicht verpassen will, der sollte zugreifen; 16 Kompositionen plus zwei Musikvideos auf „Finelines“; „My Vitriol“ are the dope!

http://www.myvitriol.com

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