Beata Szałwińska : Une piste pour Piazzolla

L’année 2021 marque le centenaire de la naissance du compositeur argentin Astor Piazzolla, inventeur du « tango nuevo ». Parmi les nombreuses célébrations, une a un lien particulier avec le Luxembourg.

Pianiste luxembourgo-polonaise de formation classique, Beata Szałwińska se consacre depuis un certain temps aux compositions d’Astor Piazzolla, qu’elle a découvertes en 2002. C’est ainsi qu’elle fonde rapidement après cette révélation l’Aconcagua Project : un groupe à géométrie musicale variable qui s’est déjà produit dans plusieurs pays et compte plusieurs enregistrements à son actif. Lors de ses performances, la musicienne se transforme même parfois en danseuse.

Cependant, elle n’avait pas encore enregistré la musique de son idole argentine en piano solo. mehr lesen / lire plus

No Metal in this Battle : Shimokita/zeitzonen

Pendant que le monde culturel était paralysé par la pandémie, certains ne se sont pas laissé prendre le plaisir de composer, d’enregistrer et de partager leurs nouvelles prouesses, comme les afrobeat-post-punkeurs de No Metal avec leurs nouveaux titres.

(©No Metal in this Battle)

En attendant les concerts sans paranoïa ni masques, où la seule chose virulente sera l’enthousiasme, se rabattre sur de la nouvelle musique créée malgré cette atmosphère délétère peut aider à combler les mois à venir. Même si « Shimokita/zeitzonen » ne rassemble que deux titres, c’est le premier signe de vie discographique de No Metal in this Battle depuis 2017 et le dernier album du groupe, « Paprika ». mehr lesen / lire plus

„Some of these folks wanna make you cry“

Arlo Parks begeisterte das Publikum bereits 2020 mit ihren Singles. Jetzt veröffentlicht sie ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Eine Kritik an dem Album hinterfragt Parks Kommentar zu Politik und Gesellschaft.

Bildquelle: https://diy-magazine.s3.amazonaws.com/d/diy/Artists/A/Arlo-Parks/_square/arlo-parks-collapsed-in-sunbeams.jpg

Manchmal werden Wünsche wahr: Im August letzten Jahres verzehrte sich die woxx nach mehr Musik von Arlo Parks. Nur vier Monate später veröffentlicht die Musikerin ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Auf der Tracklist finden sich ältere Singles, unter anderem die starken Nummern „Black Dog“ über Depressionen und „Eugene“ zu einer unerfüllten, gleichgeschlichtlichen Liebe. Parks legt in ihrem Album aber einen drauf: In neuen Singles wie For Violet singt sie über häusliche Gewalt, in Hope kämpft die Figur Millie gegen quälende Einsamkeit, und Green Eyes erzählt von einer homosexuellen Liebesbeziehung, die wegen der Blicke anderer nur zwei Monate anhielt. mehr lesen / lire plus

„She needed to hear that you can be queer and happy“

Manchmal ist es gut, auf seine Freund*innen zu hören. Warum? Ohne sie gäbe es Joy Oladokun’s Album „In defense of my own happiness (vol.1)“ nicht – und das wäre schade, denn das Album thematisiert unter anderem Queerness und Rassismus.

Bildquelle: Joy Oladokun/Facebook

Der erste Dank gilt Joy Oladokun’s Freund*innen: Ohne sie wäre ihr Talent unentdeckt geblieben. Die Musikern aus Arizona hatte nicht vor, Musik zu ihrem Hauptberuf zu machen. Nach dem College bekam Oladokun ein Jobangebot und wollte es annehmen, steht auf der Website der Künstlerin. Als ein*e Freund*in sie fragte, was sie machen würde, wenn Geld keine Rolle spiele, antwortete sie „writing songs and traveling“. mehr lesen / lire plus

Irgendwas mit Gnocchi

Die Crucchi Gang wirft deutscher Musik die italienische Flagge über: Ausgewählte Künstler*innen, wie Sophie Hunger oder Clueso, singen ihre Lieder auf Italienisch. Das neue Gewand steht den Werken gut.

Copyright: Crucchi Gang

Nein, mit Gnocchi hat die Crucchi Gang um die Musikmanagerin Charlotte Goltermann und die Musiker Francesco Wilking (Die Höchste Eisenbahn, Tele) und Sven Regener (Element Of Crime) nichts zu tun. Zwar klingen die Namen ähnlich, doch stecken in den Nockerln Kartoffeln und in der Gang deutsche Musiker*innen. Das Verrückte daran: Letztere singen ihre Songs auf Italienisch, übersetzt von Francesco Wilking.

„Benvenuti in Italia, Amore e Musica – Musik, die unsere große Liebe zu Italien feiert und nach Sommer, Disco, Eis und, ja!, mehr lesen / lire plus

Uhren lesen mit AnnenMayKantereit

AnnenMayKantereit schaut auf die Uhr: Es ist zwölf. Das dritte Album der Band, die mit Songs wie „Oft gefragt“ oder „Barfuß am Klavier“ bekannt wurde, entstand im Lockdown. Der Titel „12“ ist eine Anspielung auf die Weltlage. Es ist nicht erst fünf vor zwölf – die Katastrophe ist längst da.

Bildquelle: annenmaykantereit.com

Anders als die zwei ersten Alben „Alles nix konkretes“ und „Schlagschatten“, nimmt das neue Album von AnnenMayKantereit explizit Bezug zur Aktualität. Die Band macht sie zum thematischen Schwerpunkt von „12“, das Ende November erschien. Das Album erzählt keine persönlichen Geschichten, sondern von kollektiven Erlebnissen: von der Pandemie, von der Zeit, vom Verdruss über das politische Geschehen, von Erinnerungen und Hoffnung. mehr lesen / lire plus

Vielversprechende Newcomerin

Die junge Musikerin Arlo Parks veröffentlichte dieses Jahr gleich mehrere Singles zum Umgang mit Angstzuständen, über eine hilflose Generation und Facetten der Liebe. Sie tun weh und unheimlich gut zugleich.

Die BBC ernannte sie zum „breakthrough act of 2020“, auf der Streaming-Platttform Spotify folgen ihr über 90.000 Menschen: Arlo Parks ist eine Newcomerin aus Großbritannien, die gelassen mit sanfter Stimme über Angstzustände und eine verkorkste Generation singt.

Die Sängerin und Poetin ist 19 Jahre alt, lebt in London und hat nigerianische, kanadische und französische Vorfahren. Ein glatt gebügelter Teenie-Star ist sie nicht. Statt weichgespülter Liebeslieder liefert die junge Musikerin Gesellschaftskritik und eine scharfe Selbstanalyse. mehr lesen / lire plus

Mit Kanarienvögeln um die Welt

Bukahara lädt mit ihrem neuen Album „Canaries in a Coal Mine“ zur musikalischen Weltreise, fordert zum Nachdenken und zum Tanz auf.

Bildquelle: Bukahara

Köln kann mehr als Karnevalsmusik. Das beweisen nicht zuletzt die vier Musiker der Band Bukahara. Das neue Album „Canaries in a Coal Mine“, das fünfte Album der Band und über ihr eigenes Label „BML records“ veröffentlicht, bedient gleich mehrere Musikgenres und nimmt die Zuhörer*innen mit auf eine musikalische Reise.

Die Songs reichen von arabischem Reggae über Balkan-Jazz bis hin zu Folk. Ein bisschen Deutsch-Pop hat sich auch eingeschlichen – doch der kann im Falle von Bukahara was. mehr lesen / lire plus

Gregario : Whistleblowers

Le premier album solo de David André, connu pour avoir officié dans des groupes indé comme Mount Stealth ou Metro, est un retour au calme – mélodies de piano éthérées, batteries efficaces et beaucoup de place pour l’imagination. 

Depuis quelques années, un virus étrange fait des ravages parmi celles et ceux qui pendant les années 1990 et 2000 ont parcouru les chemins de la musique underground luxembourgeoise et ont donc vécu de près la professionnalisation de la scène avec ses plus et ses moins. Un virus qui leur fait apparemment perdre le maniement des guitares et les tourne résolument vers les claviers et autres machines à fabriquer des sons électroniques. mehr lesen / lire plus

Ananda Grows : In Hülle und Fülle

Heureusement que le confinement n’arrête pas tout – même sans concerts, il est possible de lancer de nouveaux disques, qui en plus vont bien avec le calme abyssal qui règne parfois en quarantaine.

(©Ananda Grows)

Il faut plus qu’une pandémie mondiale pour stopper l’élan sudiste de « De Läbbel », le label né autour des rappeurs De Läb, que nous n’avons plus besoin de présenter ici. Alors que jusqu’ici les gus s’étaient concentrés sur des artistes hip-hop pour remplir leur grange, voilà qu’ils se mettent aussi à promouvoir de la musique quasi instrumentale. Ananda Grows est le projet du producteur et multi-instrumentiste Nick Sauber, qui y exploite définitivement tous les registres. mehr lesen / lire plus

OK KID: Vermasselt?

OK KID hat in kleinen Kreisen der deutschen Musikszene einen guten Ruf. Mit „Sensation“ gerät der ins Wanken.

Four Music

Eingefleischte Fans der Band machen ihrer Enttäuschung über die Singleauskopplung „Hinterher“ im Youtube-Kommentarbereich Luft. Die einen sprechen von weichgespültem Deutsch-Pop,  schreien Anderas Bourani oder Max Giesinger – andere warten nur noch auf das Duett mit Tim Bendzko. OK KID, beziehungsweise diejenigen die den Youtube-Account der Band managen, antworten mit: „Geile Idee!! Haste Kontakt?“

Was ist passiert? Die Gießener Band um Frontsänger Jonas Schubert hat Ende 2018 ein neues Album veröffentlicht: „Sensation“. Für einige ihrer 50.600 Youtube-Fans ist die neue Platte mehr Teenie-Mucke als Sensation: zu poppig, zu flach, zu Mainstream. mehr lesen / lire plus

Vom Klavier ins Bett

Annenmaykantereit stieg 2016 mit dem Album „Alles nix Konkretes“ in der Debütwoche auf Platz eins der deutschen und österreichischen Albumcharts ein. Kurz vor Jahresende erschien der zweite Streich: „Schlagschatten“.

Vertigo Berlin

Marie? Bitte bleib da, wo du bist. Auch, wenn Henning May von Annenmaykantereit mit noch so rauchiger Stimme nach dir ruft. Lass ihn den Vögeln zusehen, wie sie vom Himmel scheißen, denn selten klang das schöner, als wenn er es besingt. Vor zwei Jahren entschuldigte sich die Band bei Pocahontas und saß barfuß am Klavier. Heute zieht sie an Städten vorbei, hinter der sie keine Welt vermutet. Danach nimmt sie ihre Zuhörer*innen mit ins Bett – und aus dem Bett, kommt man nicht mehr raus. mehr lesen / lire plus

Trio Cénacle : Georges Schmitt, Lieder

Un an après un concert à la Philharmonie où il a donné en public plusieurs chansons de Georges Schmitt, le trio Cénacle propose un CD entièrement consacré à ce compositeur méconnu, à cheval entre l’Allemagne et la France.

Georges Schmitt, né Johann Georg Gerhard Schmitt à Trèves, en 1821, est un musicien précoce : dès 14 ans, il tient les grandes orgues de la cathédrale de sa ville natale. Les lumières de Paris l’attirent en 1844, et il est nommé organiste à l’église Saint-Sulpice en 1849. Si son œuvre la plus populaire est sans conteste la chanson « Mosellied », Schmitt a été un compositeur prolifique tant pour son instrument que pour orchestre et chœurs. mehr lesen / lire plus

OPL et Gustavo Gimeno : Stravinsky

Et de cinq ! L’Orchestre philharmonique du Luxembourg, conduit par Gustavo Gimeno, a gravé un nouveau disque pour le label Pentatone, consacré cette fois à Stravinsky. Un album double d’ailleurs, qui regroupe un des tubes de la saison 2016-2017 de l’orchestre et des partitions moins connues, voire miraculeusement retrouvée récemment pour l’une d’entre elles.

Des cinq œuvres de Stravinsky enregistrées dans ce coffret, gageons que « Le sacre du printemps » sera encore dans l’oreille des mélomanes qui suivent l’OPL. En effet, ce ballet – qui avait fait scandale à l’époque de sa création – était en quelque sorte le fil conducteur de la saison 2016-2017, joué plusieurs fois en concert à la Philharmonie et même en tournée. mehr lesen / lire plus

MinotaureduNord : Songs from the Labyrinth

C’est l’acteur et musicien Fränz Hausemer qui est à l’origine de ce projet, qui sera lancé officiellement le 18 octobre dans un concert au Mierscher Kulturhaus. Dans la foulée sera mis en vente un premier album lors des représentations de la tournée et sur le site minotaure.net. Hausemer signe la musique et les paroles de la plupart des chansons. Des compositions et des textes résolument dans l’air du temps, où transparaissent le jazz et le blues d’abord, avec la voix grave et cassée de l’artiste luxembourgeois, qui rappelle par bien des aspects le dandysme de Tom Waits ou le style canaille de Jacques Higelin. mehr lesen / lire plus

Neil Young Archives: Rockin’ (almost) for free

Großherzig und detailverliebt wie er nun mal ist, setzte die kanadische Rocklegende Neil Young kürzlich seine gesamten Archive online. Die woxx hat einen Streifzug gewagt.

Trotzt den Stürmen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Internet: Neil Young. (©Wikimedia)

Obwohl er öfter öffentlich an der Klangqualität des Mediums CD herummäkelte, brachte Neil Young trotzdem 2009 einen Teil seines umfangreichen Archivs mit dem Material der Jahre 1963-1972 auf acht Silberscheiben auf den Markt. Unzufrieden mit den verlustbehafteten AAC- und MP3 Kompressionsformaten der Streamingdienste entschied er 2015, seine Musik von diesen Plattformen zu entfernen, nachdem er Anfang des gleichen Jahres mit dem Ponoplayer ein eigenes Abspielgerät für große verlustfreie FLAC-Dateien auf den Markt gebracht hatte. mehr lesen / lire plus

Oh Land

(cw) – Nun ja, ein bisschen zu lieblich ist „Oh Land“ schon, so das Pseudonym der dänischen Elektropopsängerin Nanna Øland Fabricius. Aber für ihr junges Alter bedient sich die Dänin dennoch einer breite Palette an Klängen: Verwobener Elektro – zuweilen erinnert sie an Björk oder Goldfrapp – der sich bedächtig aufbaut oder zum brausenden Indie-Elektro wird, der zum Tanzen animiert oder einfach nur für Stimmung sorgt. Und über allem schwebt die eingängige Stimme von Nanna Øland Fabricius. Schon früh wurde sie in dieser Hinsicht beeinflusst – ihre Mutter war Opernsängerin und ihr Vater klassischer Komponist – jedoch war es letzlich eine Rückenverletzung die sie zur Musikerkarriere drängte, denn eigentlich wollte sie Ballett-Tänzerin werden. mehr lesen / lire plus

Grey Oceans

(lc) – Le monde ludique, extravagant et déjanté des soeurs Bianca et Sierra Casady – connues sous le nom de Coco Rosie – a pris quelques nuages sur leur dernier album en date « Grey Oceans ». Plus tourné vers la mélancolie que vers les jeux d’enfants, les explorations sonores ont mené le groupe vers une utilisation d’instruments plus « sérieux », comme le piano et vers des compositions plus compréhensibles. Ce n’est pas pour autant qu’elles auraient quitté leur voie « spéciale », grâce à laquelle elles se sont taillées une place de choix dans le paysage pop contemporain. Le jeu des deux voix notamment : l’une lyrique, flottant sans corps au-dessus des arrangements, tandis que l’autre se réclame plutôt du hip-hop et met en scène les éléments plus prosaïques, reste aussi fascinant que toujours. mehr lesen / lire plus

Them Crooked Vultures

(lc) – Es gibt Momente da tun sich am Rock’n’ Roll Gestirn Konstellationen auf, die besser nicht sein könnten. Them Crooked Vultures sind eine von diesen seltenen Gelegenheiten bei der einfach nur eine gute Platte entstehen kann. In dem Trio spielen: Dave Grohl an den Drums, zur Zeit Sänger und Gitarrist der Foo Fighters, bekannt geworden aber als Drummer der legendären Nirvana. An der Gitarre und am Gesang: Josh Homme, der viel gepriesene Frontmann der verblichenen Kyuss und der immer noch bestehenden Queens of the Stone Age. Das Zuckerstück der Formation steht aber am Bass, denn den schwingt kein Geringerer als Jean Paul Jones, ehemals bei Led Zeppelin. mehr lesen / lire plus

Dead and Empty

(lc) – Il y a de ces groupes qui – en dépit d’une existence longue de plusieurs années, remplies de concerts, de démos et de CD – ne font apparaître leur véritable valeur qu’en disparaissant. Longtemps comptés parmi les successeurs des noise-rockeurs de Tvesla – qui ont également disparu des radars – à cause de leur rock pur, brut et surtout instrumental, mais aussi pour leur attitude très do-it-yourself, les trois gus de Yegussa présentent leur dernier opus en guise d’adieu à leur public. « Dead and Empty » suinte encore bon le temps où sortir un album au Luxembourg n’était pas chose courante et qu’il fallait encore beaucoup de volonté et d’imagination pour se produire en tant que groupe. mehr lesen / lire plus