Zähneknirschend und mit äußerst knapper Mehrheit hat der hauptstädtische Gemeinderat „ein letztes Mal“ eingewilligt, das Defizit der Kirchenfabriken der 100.000-Einwohner-Stadt zu decken. Fast eine halbe Million Euro. Die Zeitschrift Forum widmet der „Trennung von Kirchen und Gemeinden“ ein 30-seitiges Dossier. Obwohl die Antwort auf die Frage, inwiefern Staat und Gemeinden überhaupt für die finanziellen Belange der Kirche(n) aufkommen sollten, weniger eindeutig, als von der Forum-Redaktion anfangs gedacht, ausgefallen ist, zeigt gerade die Position des Generalvikars eine interessante Perspektive auf: Die Kirche sei genauso zu behandeln wie andere Akteure der Zivilgesellschaft. Eine metaphysische Begründung gibt es also nicht (mehr). Das gleiche Geld für alle demnach? Schade nur, dass gerade Krise ist und die restliche Zivilgesellschaft vorerst wohl nur moralischen Anspruch auf Gleichbehandlung haben wird … Forum widmet sich aber auch dem in letzter Zeit auflebenden „Enthüllungsjournalismus“ in Luxemburg. Dabei kommen drei JournalistenkollegInnen zu Wort, die sich in den Affären Wickringen/Cargolux/SREL kräftig eingemischt haben. Sie berichten über die Grenzen ihrer Arbeit und die Versuche der Politik und der Mächtigen, unliebsame Dinge zu vertuschen. Eine weiteres Thema ist die Schule – die sowohl aus historischer als auch aktueller Sicht beleuchtet wird.
Business first : la BCEE ferme les comptes de la CPI
Le ministre CSV des Finances, Gilles Roth, a confirmé que la Spuerkeess a fermé les comptes que la Cour pénale internationale (CPI) détient auprès d’elle, lors d’un échange animé avec la députée Déi Gréng Sam Tanson, à la Chambre, ce 3 mars. La banque, détenue à 100 % par l’État, a pris cette décision de manière indépendante, sans intervention...

