LIBYE: Benghazi, la ville rebelle en eau trouble

La capitale de Cyrénaïque semble devenir de plus en plus incontrôlable. Les attentats se multiplient depuis la libération du pays. Beaucoup y voient la main d’Al-Qaïda.

Malgré les attentats, la population de Benghazi reste confiante et continue de vivre normalement.

Que se passe-t-il à Benghazi ? C’est la question qui inquiète tout le monde en Libye. Le berceau de la révolution, symbole des soulèvements populaires, est en proie depuis plusieurs mois à une insécurité chronique. Il y a eu, bien sûr, l’incendie du consulat américain le 11 septembre 2012 (voir woxx 1181), mais aussi des attaques de convois et de bâtiments diplomatiques et de bureaux d’ONG. mehr lesen / lire plus

ULRICH SEIDL: Postkoloniales Paradies

In intimen Bildern spürt Ulrich Seidl dem Phänomen des Sextourismus in Ostafrika nach. Mit seiner Filmheldin hält er den westlichen Wohlstandsnationen den Spiegel vor.

Regisseur Seidl zeigt das vermeintliche Exotik-Paradies als Neuauflage kolonialer Abhängigkeit. „Paradies: Liebe“, neu im Utopia.

Nehmen wir mal an, du bist weiblich, heterosexuell, um die 60, die Haut hängt, und du bist so dick, fühlst dich so unansehnlich, dass es dir schwerfällt, einen Mann nach deinem Geschmack zu finden, der sich mit dir sexuell vergnügt, oder aber du hast schlicht keinen Bock auf westliche Männer mit Bierbauch ? Zu dem, was bei europäischen, „weißen“ Männern gang und gäbe und etwa als Phänomen des Sextourismus in Thailand allgemein bekannt ist, existiert natürlich auch ein weibliches Pendant: zum Beispiel in Kenia, wohin der Film „Paradies: Liebe“ führt. mehr lesen / lire plus

WERBEGRAFIK: Im Farbenrausch

Die Grafiken des Atelier Weyer sind wahre Eyecatcher und haben das visuelle Bewußtsein gleich mehrerer Generationen geprägt. Eine gute Auswahl aus dem Schaffen der Familie Weyer – rund 70 Plakate – ist zurzeit im Historischen Museum der Stadt Luxemburg zu sehen. Die ausgestellten Plakate sind Teil einer bedeutenden Schenkung der Familie an das Historische Museum aus dem Jahr 2011. Sie geben nicht nur einen guten Einblick in die Entwicklung der Kunst- und Werbegrafik in Luxemburg über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren, sondern auch über die Art wie sich verschiedenen Auftraggeber selbst definierten oder gesehen werden wollten, sie sind Spiegel einer gewissen Zeitepoche. mehr lesen / lire plus

ERZIEHUNG: Educateur – auf Profilsuche

Ein Gespräch über den Berufsstand des „éducateur gradué“ macht einen weitreichenden Reformbedarf sichtbar.

Eine fehlende Deontologie, Mobbing und nicht umgesetzte Ergebnisse aus Weiterbildungen sind Themen, die Sozialpädagogen zu schaffen machen. Während Marc Pletsch schon länger als Sozialpädagoge aktiv ist, steigt René Clemens dagegen erst in den Beruf ein.

woxx: „Il nous faut dorénavant une éducation personnelle, et non pas une attitude morale inculquée“, heißt es in einem Zitat. Was hat sich im Laufe der Zeit in der Erziehung verändert, und wie definiert sich der Beruf des „Educateurs“ heute?

Marc Pletsch: In den letzten fünfzehn Jahren, also der Zeit, in der ich in diesem Bereich aktiv war, hat sich vieles verändert. mehr lesen / lire plus

LUXEMBURGENSIA: Der Gnadenhof

Ja, genau, es herrscht Kater-stimmung, und das nicht erst, seit Passivraucher und „wissenschaftliche Studie? zueinander gefunden haben. „The End of the World as we know it.? Der moribunde „Bopebistro?-Darsteller liegt am Boden und will partout nicht sterben, es ist eine einzige Schmierenkomödie, seit geschätzten 40 Jahren schon ?

Wenn die Kröten zu den Hühnern wandern, dann ist das Bopebistro-Feeling pur.
Hier im Café Losch in Cruchten.

Die altrosa Knautschpackung der lokalen Zigarettenmarke „Maryland“ hat Produktdesign-Geschichte geschrieben, der Wiedererkennungswert hierzulande ist immer noch hoch. Folglich taucht sie als Emblem auf den Plakaten der „Bopebistro-Tour“ auf. Und die „Bopebistro-Tour“ darf – da der „neopuritanische Kontrollstaat“ (Jungle World) gesetzgeberisch um sich greift und nur noch Uraltkanzler Helmut Schmidt ungestraft rauchen darf – nicht wirklich zu Ende gehen. mehr lesen / lire plus

„Ich duze sogar die Queen“

(RK) – Internationale Politik ist eine ernste Angelegenheit, und Jean Asselborn ein fähiger Politiker. Diese Überzeugung wird man nicht mehr aufrecht erhalten können, nachdem man die jüngste Feierkrop-Buchveröffentlichung „Hôtel St Max“ gelesen hat. Es handelt sich um eine Zusammenstellung der wöchentlich in dem Satireblatt erschienenen kurzen Comicstrips von September 2010 bis September 2012, in denen ein gewisser Jean Quasselborn die Hauptrolle spielt.
Doof, aber nicht unsympathisch, so könnte man die Figur zusammenfassen. „Hei zu Lissabon hu se op d’mannst en Tram, och wann en e bëssen al ass“, sagt während einer Portugalreise mit Tramfahrt der immer gut gelaunte Außenminister zum Wirtschaftsminister. mehr lesen / lire plus

JAZZ / POP: Sympathischer Verlierer

Ungebrochen vom nur mäßigen Erfolg als Solokünstler und Band-Sänger und von persönlichen Schicksalsschlägen hat Mark Eitzel im vergangenen Jahr ein Album herausgebracht, das einen Musiker zeigt, der Frieden mit sich selbst geschlossen hat.

Mark Eitzel, der Mann mit der Gitarre.

Eitzel, als Sohn eines amerikanischen Soldaten in den U.S.A., Japan und England aufgewachsen, verbrachte seine Sturm-und-Drang-Zeit Ende der 70er Jahre als Sänger verschiedener Punkbands, bis er nach San Francisco zog und die Rockband American Music Club (AMC) gründete. Trotz positiver Kritiken und einer treuen Fangemeinde schaffte die Band nie einen wirklichen Durchbruch und löste sich erstmals 1994 auf. Die Wiederbelebung ein Jahrzehnt später erbrachte zwei Alben, bis AMC in einen scheinbar endgültigen Schlaf fiel. mehr lesen / lire plus

RÉGULARISATIONS: A qui profite le crime?

Moins longue et moins bien organisée que celle de 2001, la nouvelle vague de régularisations lancée par Nicolas Schmit suscite l’espoir de celles et de ceux qui n’osaient plus y croire – mais elle fera aussi des oubliés.

La montagne de la paperasse : une des corvées qui attendent celles et ceux qui veulent se régulariser.

S’il existe un élément qui a été mieux pensé pour la régularisation de 2013 que pour celle de 2001, il s’agit bien des arrangements avec le patronat. Car, comme on a pu l’écrire la semaine dernière, les patrons qui se mettent en règle entre le 2 janvier et le 28 février n’ont aucune poursuite à craindre. mehr lesen / lire plus

SREL: Le grand enfumage

17.000. C’est « seulement » le nombre de fiches que le Srel aurait archivé entre 1960 et 2000. Est-ce la réalité ? Quelle réalité ? Ou s’agit-il d’un enfumage parmi d’autres ?

L’archivage est un art sensible. Il n’est donc pas étonnant que des documents puissent se perdre, disparaître et réapparaître…

Circulez, il n’y a rien à voir ! L’année venait à peine de commencer que la commission d’enquête parlementaire sur les agissements du Service de renseignement de l’Etat (Srel) se réunissait la semaine dernière pour exécuter par la suite, dans l’après-midi, sa fameuse « descente » dans les archives contenant les fiches et microfilms que le service y stocke depuis 1960, date de sa création. mehr lesen / lire plus

SYNDICATS: Le martyre

Le syndicat chrétien se dit martyrisé par l’OGBL. Il oublie toutefois de mentionner ses propres péchés et se voile la face devant un processus inéluctable.

Il est coutume d’appeler de ses voeux un automne « rouge » ou « chaud » dans l’espoir d’assister ou de participer à des luttes sociales massives qui feraient reculer gouvernement et grand patronat. Mais sur le front syndical luxembourgeois, en ce début d’année 2013, il vaudrait mieux parler d’hiver « glacial », même si jusqu’à présent, les températures sibériennes nous ont été épargnées. Ainsi donc, le syndicat chrétien LCGB n’est pas content et son président l’a fait savoir cette semaine à l’ensemble du pays. mehr lesen / lire plus

MONNAIE COMPLÉMENTAIRE: Le Beki du beurre

Payer son pain en euros, c’est participer quelque peu aux politiques économiques dangereuses et cruelles des dirigeants et des banquiers. Utiliser le Beki à la place changera-t-il quelque chose ?

Qu’est-ce que le Beki ? « Le Beki n’est pas une monnaie à cours légal », nous renseigne le site consacré à la nouvelle monnaie locale du canton de Rédange. Pour éviter d’entrer en conflit avec les autorités monétaires luxembourgeoises, les Bekis ne s’utilisent qu’en circuit fermé. Du moment qu’un vendeur et un acheteur sont membres de l’association « De Kär », ils peuvent utiliser la nouvelle devise comme moyen de paiement normal. Mais le Beki a vocation à se mettre au service de l’économie locale et réelle, au contraire de l’euro, prétendument « neutre », et qui de fait favorise les échanges lointains et la spéculation. mehr lesen / lire plus

LANDSBANKI-LIQUIDATION: Keine Wohltat

Die Landsbanki-Liquidatorin Yvette Hamilius wehrt sich gegen Vorwürfe, illegale Machenschaften der aufgelösten Bank fortzusetzen.

Auf den ersten Blick sind „equity release loans“ eine feine Erfindung des Finanzkapitalismus. Wer im Besitz einer Immobilie ist, belegt diese mit einer Hypothek und lässt sich von seiner Bank einen zinsgünstigen, da abgesicherten Kredit ausstellen, den er eigentlich nicht oder nur teilweise braucht. Ein Teil des Kredits wird bar ausbezahlt und kann für die angenehmen Dinge des Lebens ausgegeben werden. Der Rest wird in Finanzprodukte investiert, die eine höhere Rendite versprechen, als die Rückzahlung des Gesamtkredits abverlangt – geschickte Berater werden schon das Passende finden.

Solche durchaus legalen Finanzprodukte vermittelte bis Oktober 2008 die hiesige Filiale der isländischen Landsbanki, ein Luxemburger Finanzinstitut, das im Dezember 2008 durch Gerichtsbeschluss liquidiert wurde. mehr lesen / lire plus

DROIT A L’INFORMATION: Juncker se fait transparent

Jean-Claude Juncker s’est enfin résolu à appuyer un droit à l’information pour tous. Pourtant, même le projet de loi sur lequel il entend s’appuyer est très critiqué.

Après son retour au pays, Juncker s’attaque à la transparence.

On n’y croyait plus. Les journalistes qui avaient fait le déplacement à l’annuel pot de nouvel an que leur dédie le premier ministre ont dû croire rêver, en entendant Jean-Claude Juncker évoquer la loi tant attendue sur le droit à l’information. Une loi qui ne serait pas uniquement conçue pour les journalistes, mais qui garantirait à tout le monde le même accès aux informations détenues par les administrations étatiques et communales. mehr lesen / lire plus

Drôle de bourbier

Devient-il de plus en plus difficile, voire risqué, d’exercer son mandat de député (ou son métier de journaliste, voir Thema page 6) au Luxembourg ? En été dernier, l’ancien ministre de l’Economie Jeannot Krecké avait déposé une plainte à l’encontre du promoteur Guy Rollinger et du député libéral Claude Meisch. En cause, les insinuations de corruption de Meisch à l’encontre de Krecké, ainsi que les dires enregistrés et rendus publics où Rollinger affirme que Krecké l’aurait menacé de lui « briser la nuque » s’il ne laissait pas tomber son projet à Wickrange. Face à la gravité d’une telle accusation, l’on peut comprendre que Krecké ait voulu saisir la justice. mehr lesen / lire plus

Le musée entre en résistance

Frank Schroeder, le chargé de direction du musée de la Résistance à Esch, a dû s’étouffer en regardant le « Top Thema » diffusé par la télévision RTL, ce lundi 7 janvier. En effet, un reportage sur la « mafia des mendiants » y était diffusé, et dans cette contribution, aucun cliché sur les roms n’a été épargné. Alors que les policiers essayaient du moins de se retenir un peu, c’est le bourgmestre de la capitale qui s’y donnait à coeur joie, qualifiant les mendiants de « bandes de criminels » bien organisés, qui feraient dans la traite d’enfants et de filles. Manquerait juste qu’il leur reproche d’enlever et de manger les enfants luxembourgeois. mehr lesen / lire plus

Forum 325: Presse und Macht, Kirche und Geld

Zähneknirschend und mit äußerst knapper Mehrheit hat der hauptstädtische Gemeinderat „ein letztes Mal“ eingewilligt, das Defizit der Kirchenfabriken der 100.000-Einwohner-Stadt zu decken. Fast eine halbe Million Euro. Die Zeitschrift Forum widmet der „Trennung von Kirchen und Gemeinden“ ein 30-seitiges Dossier. Obwohl die Antwort auf die Frage, inwiefern Staat und Gemeinden überhaupt für die finanziellen Belange der Kirche(n) aufkommen sollten, weniger eindeutig, als von der Forum-Redaktion anfangs gedacht, ausgefallen ist, zeigt gerade die Position des Generalvikars eine interessante Perspektive auf: Die Kirche sei genauso zu behandeln wie andere Akteure der Zivilgesellschaft. Eine metaphysische Begründung gibt es also nicht (mehr). Das gleiche Geld für alle demnach? mehr lesen / lire plus

Parkingtarife in der Kritik

Als 1991 eine blau-schwarze Mehrheit in Luxemburg-Stadt beschloss, die Kosten für eine Stunde Parken auf die eines Busfahrscheins anzuheben, kam das fast einem Paradigmenwechsel gleich. In der Folge wurde die Entscheidung stets respektiert und sogar verschärft. Während in der Regel in den Parkhäusern die Stundengebühr mit wachsender Parkdauer abnahm, wurden später einige der zentralen Parkhäuser mit einem regelrechten Straftarif belegt: Wer sich als Dauerparker dort breit machte, zahlte ab der 4. Stunde kräftig drauf. Mit dem parking résidentiel verschwand dann praktisch überall die „blaue Zone“, in der das Parken zwar zeitlich begrenzt, dafür aber gebührenfrei war. Inzwischen hat auch der Geschäftsverband verstanden, dass ein Parkplatz-Management, das die Dauerparker vom Stadtzentrum fernhält, durchaus in seinem Interesse ist. mehr lesen / lire plus

Mehr Hartz IV, mehr Bio!

Ob eine umweltgerechte Lebensführung nur etwas für Besserverdienende sei, diese Frage müssen sich Umweltverbände in Krisenzeiten zunehmend gefallen lassen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) scheint entschlossen, das Soziale nicht gegen die Ökologie ausspielen zu lassen, und engagiert sich im „Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum“. Familien seien wegen der Hartz-Gesetze darauf angewiesen, sich in Discountläden mit billigen Lebensmitteln einzudecken, so die BUND-Sprecherin Reinhild Benning im Junge-Welt-Interview. Auch ein energiesparender Kühlschrank sei für solche Haushalte unerschwinglich. „Wir halten es für wichtig, daß auch Erwerbslose die Lasten der Energiewende bewältigen können und daß ihnen ökologisches Konsumieren ermöglicht wird“, hält Benning fest und fordert eine substanzielle Erhöhung des Hartz-IV-Satzes. mehr lesen / lire plus

Quoten und persönliche Versprechen

„Die Frauenquote ist in aller Munde und ein politisch gewollter Wandel“, so Jean Colombera (Ex-ADR-Abgeordneter), der in einer rezenten parlamentarischen Anfrage an den Gesundheitsminister wissen will, wie viele Frauen in den Berufsfeldern der Gesundheits- und Sozialstrukturen arbeiten. Interessanterweise wurde die Frage nicht an die Chancengleichheitsministerin Françoise Hetto-Gaasch gerichtet. Die Antwort des Gesundheitsministers Mars Di Bartolomeo ist denn auch recht knapp: Laut Angaben der „Inspection générale de la Sécurité sociale“ hätten im Krankenhaussektor bis zum 31. März 2012 rund 8.150 Angestellte gearbeitet, wobei Frauen rund 76 Prozent der Gesamtbeschäftigten stellten. Demgegenüber würden jedoch bis zum 15. Dezember 2012 nur rund 37 Prozent  Frauen in den Verwaltungs- und Direktionsräten der Krankenhäuser sitzen. mehr lesen / lire plus