Mehr Zeit für neue Flächennutzungspläne

von | 28.03.2013

„Statt künstlichem Zeitdruck
seitens der Regierung bei der Erstellung der Flächennutzungspläne
(PAG): sektorielle Pläne berücksichtigen und Beteiligungsprozess der
BügerInnen ermöglichen!“, heißt es in einem Communiqué des Mouvement
Ecologique. Schon seit längerem fordert die Umweltorganisation mehr
Demokratie bei der Erstellung der PAG: BürgerInnen sollen stärker in die
Ausarbeitung der zukunftsgestaltenden Entwicklungspläne einbezogen
werden. Ein solcher Beteiligungsprozess im Sinne einer Verbesserung der
Lebensqualität erfordert natürlich Zeit. Ganz im Widerspruch zu dieser
Forderung muss jedoch, laut Gesetz, jede Gemeinde ihre PAG bis August
2013 fertiggestellt haben. „Hier wird erheblicher Zeitdruck auf die
Gemeinden ausgeübt, wobei der Staat selbst seine Hausaufgaben in diesem
Bereich noch nicht gemacht hat!“, moniert der Mouvement. Denn die
Gemeinden müssen in ihren PAG auch noch die vier „sektoriellen Pläne“ –
Vorgaben zur Siedlungsentwicklung, zu Aktivitätszonen, zum Naturschutz
und zur Mobilität – umsetzen. Diese Vorgaben sind im Detail jedoch noch
immer nicht bekannt. „Skurriler geht es nicht … Gemeinden sollen
staatliche Auflagen berücksichtigen … die noch nicht vorliegen …!“, so
der Mouvement. Deshalb fordert er vom Innenministerium, den Gemeinden
eine Verlängerungsfrist von maximal zwei Jahren einzuräumen – eine
Möglichkeit, die das geltende PAG-Gesetz explizit vorsieht. Und er
fordert, die Bürgerbeteiligung bei der Erstellung der PAG gesetzlich zu
verankern.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSTRANSPORT

Transports : Quand les trains arriveront à l’heure

En raison de travaux de maintenance et de modernisation des infrastructures, la circulation des trains entre le Luxembourg et ses trois pays voisins a été et continue d’être fortement perturbée cet été. Au grand dam des frontaliers et frontalières, qui ont le sentiment de revivre le même scénario chaque année.

NEWS

Wegen der Dürre: Flexiblere Regeln für Betriebe

Am vergangenen Mittwoch hat Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) Entlastungen für landwirtschaftliche Betriebe angekündigt. Die anhaltende Dürre sei eine „außergewöhnliche Wetterbedingung“, so das Ministerium nach einem Treffen mit der Landwirtschaftskammer. Deshalb sollen nun flexiblere Regeln gelten, damit Landwirt*innen eine...

NEWS

FORUM 451 : des pistes pour surmonter la crise climatique

Après une édition portée sur la canicule et sur les conséquences tragiques du changement climatique en général, Forum transmet, dans son numéro de septembre, un peu d’espoir. Sur la une, les nervures d’une feuille bien verte sont autant de chemins pour sortir de la crise. Face au « feu qui couve et qu’il est difficile d’éteindre », des...