Marché de la Poésie: Zum ersten Mal in Luxemburg

von | 20.05.2019

Ein Hauch Paris und Place Saint-Sulpice in der Abtei Neumünster? Das könnte klappen, denn eins der wichtigsten Lyrik-Events Frankreichs legt heute seinen ersten Zwischenstopp in Luxemburg ein.

In Frankreich zählt der „Marché de la Poésie“ zu einem der wichtigsten Ereignisse der Lyrik-Szene. Seit nunmehr 37 Jahren versammeln sich dabei Dichter*innen, Autor*innen und Verlagshäuser fünf Tage lang an der Pariser Place Saint-Sulpice. Die damit verbundenen Veranstaltungen reichen seit 2004 weit über Paris und die französischen Grenzen hinaus. Dieses Jahr gibt sich auch Luxemburg die Ehre.

Das Institut Pierre Werner lädt zur poetischen Reise durch die Niederlanden – dem diesjährigen Ehrengast des „Marché de la Poésie“ –, Deutschland, Luxemburg und Frankreich ein. Mit an Bord sind der niederländische Dichter, Prosaist und Essayist Tonnus Osterhoff; der französische Dichter, Schriftsteller und Journalist Eric Sarner sowie der Luxemburger Autor Jean Portante und die deutsche freiberufliche Schriftstellerin und Übersetzerin Lioba Happel. Die vorgetragenen Texte sind in deutscher, französischer und niederländischer Sprache. Der heutige Leseabend in der Abtei Neumünster beginnt um 19 Uhr. Das Institut Pierre Werner kündigt das Event als „mehrsprachigen großen Abend der Lyrik“ an, für den es die Besucher*innen ohne Kulturpass stolze 10 Euro Eintritt zahlen lässt.

Wer Lust auf einen Kurztrip hat: In Paris findet die Event dieses Jahr vom 5. bis zum 9. Juni statt. Die Veranstalter*innen erwarten um die 500 Vertreter*innen aus der Literaturbranche und 400 Neuvorstellungen. Das Rahmenprogramm reicht von Lesungen über Rundtischgespräche bis hin zu Konzerten. Weitere Infos gibt es hier.

Dat kéint Iech och interesséieren

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #400 – Wéi vill Rechenzentre kommen op Lëtzebuerg?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Den „Data Center“ vu Google zu Bissen ass vill an der Kritik. Et ass warscheinlech de gréisste Rechenzenter, deen zu Lëtzebuerg gebaut gëtt. Wisou „warscheinlech“? Ma well et net kloer ass, wat alles geplangt ass. De Stroumnetzbedreiwer Creos huet zwar...

Editioun

Angelina Maccarone: Zwischen Film und Zugehörigkeit

In ihrem Debütroman „Wer nicht kotzen muss, wird Astronaut*in“ erzählt Angelina Maccarone in verschiedenen Strängen die Geschichte von Giuseppina Rigatoni, die als Tochter eines italienischen Gastarbeiters in Deutschland aufwächst und später Regisseurin wird.