ANTONIO GRAMSCI: « Une pensée stimulante »

Pour l’historien Fabrice Montebello, la pensée d’Antonio Gramsci constitue un outil important de philosophie de l’action en faveur de la démocratie et de l’émancipation des masses.

«Superman, le Surhomme et
le Superhéros» – tel est l‘intitulé de
la contribution de Fabrice Montebello
lors du colloque sur Antonio Gramsci ce vendredi à 11.40 heures
au Centre de documentation
des migrations de Dudelange.
(Photo: Christian Mosar)

woxx : Cette année, la gauche aligne les anniversaires mortuaires de ses icônes : 40 ans que le Che est mort, 70 pour Gramsci. Est-ce l’occasion de revenir sur un passé plus glorieux ?

Fabrice Montebello: Cela tombait bien par rapport à Luxembourg 2007. mehr lesen / lire plus

GEFANGENENHILFE: „Gefängnis ist gesundheitsschädlich“

Die asbl „info-prison“ ist Geschichte. Gründungsmitglied Jeannot Schmitz bilanziert die Arbeit der Häftlingshilfsorganisation und spricht über die Probleme, die das Luxemburger Gefängniswesen mit sich bringt.

Am Ende steht der Anfang:
„Ich glaube es braucht eine Zeit, aber ich gehe davon aus, dass irgendwann etwas Neues entsteht“, sagt Jeannot Schmitz über die Auflösung von „info-prison“.
(Foto: Christian Mosar)

woxx: Info-prison ist angetreten, um den Gefangenen außerhalb der Gefängnismauern eine Stimme zu geben. Wie hat sich die Arbeit in den 18 Jahren seit der Gründung der asbl verändert?

Jeannot Schmitz: Anfangs waren viel mehr Leute von draußen, die zum Teil selbst Gefängniserfahrung hatten, an dem Thema interessiert und haben sich dafür eingesetzt, dass sich an der Situation ?drinnen` mehr lesen / lire plus

« Les pères ont disparu du décor des cités sociales »

L’anthropologue belge Pascale Jamoulle au sujet de la « ségrégation matricentrée », l’absence des pères et une politique sociale contre- productive.

Dans le cadre de la «Fête/Faites de la Résistance, 7ièmes Rencontres transfrontalières pour l’humanité et contre le néolibéralisme»,Attac Luxembourg invite Pascale Jamoulle pour une conférence «La construction de l’identité masculine en milieux précaires», samedi 13 octobre à 17h00 au Centre culturel d’Athus-Aubange.

woxx: Une thèse de vos recherches établit un lien entre les comportements à risque et la transformation de la masculinité et de la paternité dans les milieux populaires. Comment êtes-vous arrivé à vous intéresser aux hommes, aux pères et à la question de la paternité? mehr lesen / lire plus

Höchstes Stadium des Spektakels: „Denkmalschutz und soziale Wiederbelebung gehören zusammen“

Seit sieben Jahren wird im Parlament über die Reform des Denkmalschutzes diskutiert. Auch die neueste Version, die unter Federführung des sozialistischen Abgeordneten Ben Fayot abgeschlossen wurde, steht unter Beschuss. Die woxx unterhielt sich mit ihm über den Mangel an Demokratie und Effizienz im Luxemburger Denkmalschutz.Die globalisierungsskeptische Bewegung hat sich als unfähig zur Kritik und Selbstkritik erwiesen. Statt Einsicht in das Wesen des gesellschaftlichen Zusammenhangs zu erringen, begnügt sie sich mit der Simulation von Einflussnahme.

Abriss gestattet.
Für den sozialistischen
Abgeordneten Ben Fayot macht
ein Überbleibsel wie der Crédit
Lyonnais keinen Sinn mehr.
Er setzt auf Ensemble-Schutz,
ob am Bouvelavrd Royal oder
in seiner eigenen Wohnstraße.

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INTERVIEW: JAGD-DEBATTE: „Nicht jeder füttert, aber jeder weiß, dass gefüttert wird“

Als Wildbiologin, Naturschützerin und Jägerin kennt Sandra Cellina die Vielschichtigkeit der Probleme um Jagd und Wild. Ihre Forschungsergebnisse zur Fütterung der Wildschweine stellen die luxemburgische Jagdpraxis in Frage.

woxx: Was ist das für eine Arbeit, die Mägen von 1.200 toten Wildschweinen zu untersuchen?
Sandra Cellina: Keine sehr appetitliche. Halbverdaute Nahrung mit Magensäure, das stinkt ganz fürchterlich. Am Schlimmsten war es, als in der Hauptjagdsaison die Kühltruhe überfüllt war.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, so etwas zu machen?

Die Untersuchungen sind Bestandteil meiner Doktorarbeit als Wildbiologin. Zuerst wurde ich gefragt, ob ich eine Studie über Wildschweine machen wolle. Ich dachte an Verhaltensforschung durch Beobachtungen in freier Wildbahn. mehr lesen / lire plus

MITTAL-ARCELOR: „Etablir d’autres types de coopération“

„Il faut proposer des alternatives aux OPA.“ Alain Morin tente de dépasser le clivage entre acceptation et refus total de la fusion Mittal-Arcelor. (photo: RK)

woxx: Etes-vous surpris par ce soudain revirement en faveur de Mittal?

Alain Morin: Pas vraiment surpris, non. Je pensais depuis le début que Lakshmi Mittal arriverait à ses fins. Il avait bien vu que le capital d’Arcelor était très fragilisé faute d’actionnaires de référence. Face à un capital fortement distribué dans le public, augmenter l’attractivité financière de son offre représentait un argument efficace.

Les actionnaires sont donc les grands bénéficiaires de l’opération.

Ceux qui ont spéculé vont en tout cas avoir des plus-values considérables. mehr lesen / lire plus