LITERATUR
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VERLUSTGEFÜHLE: Identität, verzweifelt gesucht

Salvatore Scibona hat einen beeindruckenden Debütroman vorgelegt. Er beschreibt darin nicht nur die innere Zerrissenheit der italienischen Einwanderer in die USA und ihrer Nachfahren. Scibonas Figuren sind Individuen, denen in einer brüchig gewordenen Moderne die Identitätsbildung problematisch geworden ist.

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JUNGE LITERATUR IN ITALIEN: Der Kosmos der Familie

Was ist italienische Literatur heute? Was ist aus diesem von politischen und sozialen Krisen zerrissenen Land zu erwarten? Der Berliner Wagenbach Verlag, seit Jahrzehnten für die Entdeckung und Übersetzung der italienischen Nachkriegsliteratur bekannt, ging diesen Fragen nach.

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ABGESANG: Goodbye, New York

Jonathan Lethem entwirft in seinem Roman "Chronic City" ein Bild seiner Heimatstadt als reine Projektionsfläche. In eher konventionellem Stil und mit nicht gerade neuen Anklängen an "Matrix" und Second Life verwandelt er die Postmoderne endgültig in Popmoderne.

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UNTERWEGS: Hymne der Vagabunden

Mehr als 50 Jahre nach der Erstpublikation ist Jack Kerouacs Urfassung von "On the Road" auf Deutsch erschienen. Das Kultbuch der Beat Generation hat dank Bebop-Rhythmus und kongenialer Übersetzung nichts von seiner Faszination verloren.

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AUSFLUG IN DEN MEZZOGIORNO: Betörendes Stimmengewirr

In der nun erschienenen deutschen Fassung von Fabrizia Ramondinos letztem Roman "La Via" zeigt sich einmal mehr ihre große Erzählkunst. Dass die Virtuosität der 2008 verstorbenen Autorin auch in der vorliegenden Übersetzung zur Geltung kommt, ist der Übersetzerin Maja Pflug zu verdanken, die Anfang März für ihr Lebenswerk geehrt wurde.