Lipödem: Verstärkte Hilfeleistungen gefordert

Die Patiente Vertriedung (PV) und Lipödem Lëtzebuerg fordern zusätzliche Unterstützung für Lipödem-Patient*innen. Beim Lipödem handelt es sich um eine chronische Störung der Fettverteilung im Körper. Zwar ist diese Krankheit nicht heilbar, aber es gibt Behandlungsmaßnahmen – Lymphdrainagen zum Beispiel oder eine Kompressionstherapie. Besagte Organisationen begrüßen, dass neuerdings eine Rückerstattung der Krankenversicherung von 80 Prozent für Flachstrickstrümpfe und eine von 70 Prozent für Lymphdrainagen vorgesehen ist. Wie die Vertreter*innen am Mittwoch der Presse gegenüber erklärten, seien jedoch weitere Nachbesserungen nötig. Man wünsche sich für die Drainage eine Kostenübernahme von 80 oder 90 Prozent, so Michèle Wennmacher von der PV. Auch die 24 Sitzungen pro Rezept reichten längst nicht aus. mehr lesen / lire plus

Keine Angst vorm Killer-Fuchs

Manchmal könnte man meinen, die CSV wäre ständig auf der Suche nach Gründen, um das bei Jäger*innen wenig geliebte Fuchsjagdverbot kritisieren zu können. Vielleicht war es aber auch die berechtigte Sorge um junge Kälber, die die Agronomin Martine Hansen (CSV) zu ihrer parlamentarischen Frage an die Umweltministerin und den Landwirtschaftsminister antrieb. Die nunmehr frischgebackene Fraktionschefin wollte Ende Oktober wissen, ob es Zahlen zu den Fällen gäbe, in denen Kälber von Füchsen angegriffen oder gar getötet worden seien. Carole Dieschbourg (Déi Gréng) und Fernand Etgen (DP) antworteten: Seit 2016 werden solche Vorfälle von der Veterinärverwaltung dokumentiert. Insgesamt sind 30 Meldungen eingegangen – wobei nicht immer eindeutig festgestellt werden konnte, ob die Kadaver nicht post mortem von Füchsen angefressen wurden. mehr lesen / lire plus

Soli-Konzert: Emo rettet das 
Exhaus

Mit gleich zwei Emo-Punk-Bands veranstaltet die Trierer Villa Wuller ein Soli-Konzert für das Exhaus – ein Grund mehr, das Land mal ein Wochenende zu verlassen.

Von den freundlichen Ruinen …

Während das Großherzogtum in Infrastrukturen und Konzertangeboten förmlich ersäuft und die Menschen manchmal Angst haben, ein Konzert zu besuchen, weil sie dann automatisch andere Veranstaltungen verpassen, sieht die Realität in der Nachbarstadt Trier etwas anders aus. Nicht dass die ehemalige kaiserlich-römische Hauptstadt kein Kulturangebot hätte – nur ist hier seit diesem Jahr ein zäher, lokalpolitischer Kampf um das Exhaus entbrannt. Ob es an der politisch linken Ausrichtung der Jugendkulturstätte liegt, die den Stadtoberen nicht mehr schmeckt, am Druck von Rechtsaußen oder anderen, banaleren, ja menschlicheren Gründen wie Brandschutzauflagen, sei dahingestellt. mehr lesen / lire plus

Pacte mondial des migrations : l’Asti met en garde contre l’ADR

L’ONG espère que les députés seront « à la hauteur » lors du hearing organisé jeudi, à la demande du parti conservateur.

Le « Pacte mondial pour des migrations sûres, ordonnées et régulières » est un document de l’ONU qui doit être adopté par les États membres lors d’une conférence à Marrakech ces 10 et 11 décembre.

Jeudi, un hearing sera organisé à la Chambre des députés, dans le contexte de la déclaration du ministre des Affaires étrangères et européennes, Jean Asselborn, à propos du pacte en question. Ceci à la suite d’une demande d’interpellation de Fernand Kartheiser (ADR).

Le député conservateur aimerait notamment interroger le gouvernement sur l’opportunité d’une adhésion du Luxembourg au Pacte mondial sur les migrations. mehr lesen / lire plus

Colombie : Entre conflits et espoirs

Colette Vernot et Guillaume Gass-Quintero

Alors que le monde entier se préoccupe du sort du Brésil, la Colombie s’aligne avec la droite dure de l’Amérique latine. Où en est-on après les 100 premiers jours du gouvernement d’Ivan Duque ?

L’élection d’Ivan Duque n’a pas apaisé la Colombie : au contraire, la grogne continue, comme ici le 25 novembre à Cali, où le peuple se mobilise contre les nouvelles taxes et pour une meilleure éducation. (Photo : EPA/Ernesto Guzman Jr)

« Lo imposible cuesta 
un poco más » 
Pepe Mujica

Au terme des trois premiers mois de la présidence d’Ivan Duque, un climat d’incertitude règne. mehr lesen / lire plus

Umgang mit Geflüchteten: Teilweise menschenunwürdig

Menschenunwürdige Tests, heruntergekommene, überfrachtete Unterkünfte, unzureichende Betreuung – was die Aufnahme- und Lebensbedingungen geflüchteter Menschen in Luxemburg betrifft, besteht laut CCDH großer Nachholbedarf.

Foto: wikipedia.com

Die konsultative Menschenrechtskommission (CCDH) hat Aufnahme, Betreuung und Integration geflüchteter Menschen hierzulande begutachtet. Das Urteil, das am Mittwoch der Presse vorgestellt wurde, fällt alles andere als positiv aus, auch wenn man anerkennen müsse, dass sowohl vonseiten der Regierung als auch der NGOs viel getan worden sei.

Als besonders erschreckend hebt die CCDH den Umstand hervor, dass manche Antragsteller*innen auf internationalen Schutz eine Untersuchung ihrer Genitalien über sich ergehen lassen müssen. Ziel der Untersuchung ist es, das Alter von Personen zu überprüfen, die angeben minderjährig zu sein, dies jedoch nicht ausreichend belegen können. mehr lesen / lire plus

Vel’oh: Ab sofort elektrisch

Am heutigen Freitag werden um 11 Uhr die neuen Vel’oh-Pedelecs anlässlich einer offiziellen Einweihung auf dem Knuedler in Betrieb genommen. In den letzten Wochen war etwa die Hälfte der seit 2008 auf dem Stadtgebiet und in einigen Randgemeinden vorhandenen Stationen für die neuen JCDecaux-Fahrräder mit elektrischer Unterstützung aufgerüstet worden. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden diese Stationen dann auch entsprechend mit Rädern bestückt. Eigentlich sollte das neue JCDecaux-System schon vor Monaten zur Sommersaison in Betrieb genommen werden, doch hatten unter anderem Lieferengpässe bei den Batterien den Start der neuen Bikes immer wieder verzögert. Nach dem Umbau der restlichen Stationen in den nächsten Wochen wird es dann keine normalen Vel’ohs mehr im Stadtbild geben. mehr lesen / lire plus

« Cum Ex »: Circulez, es gibt nichts zu sehen !

Après l’inversion des paragraphes dans deux réponses à des questions parlementaires pourtant distinctes, le gouvernement a refait preuve de créativité en inversant cette fois les langues. Se préoccupant tous les deux du scandale fiscal « Cum Ex », les députés CSV Laurent Mosar et Déi Lénk David Wagner ont voulu savoir comment et surtout combien le Luxembourg était impliqué dans ce énième cas d’évasion fiscale à grande échelle. Les réponses du ministre des Finances Pierre Gramegna sont à cent pour cent identiques, excepté que celle la première est en allemand, alors que c’autre est rédigée en français. Le contenu est d’ailleurs assez simple à résumer : d’emblée, le secret fiscal est invoqué, pour ne pas donner de renseignements spécifiques. mehr lesen / lire plus

Brexit: Letzter Strohhalm

Nach dem EU-Sondergipfel ist vor dem EU-Sondergipfel, oder: Der EU-Gerichtshof nahm am Montag dreizehn Brit*innen, die die Brexit-Verhandlungen verhindern wollten, weil sie nicht am Referendum teilnehmen konnten, den Wind aus den Segeln.

Wikimedia Commons

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber auch sie kommt früher oder später um – und im Fall von dreizehn der rund 1,2 Millionen Brit*innen, die nicht in Großbritannien, sondern in einem anderen EU-Mitgliedsstaat leben, ruht sie nun friedlich in den Aktenordnern des Europäischen Gerichtshofes. Hier wurde ihre Klage vom 27. Juli 2017 abgelehnt. Die britischen Staatsbürger*innen hatten die Aufnahme der Brexit-Verhandlungen angefochten. Das Argument: Sie seien ohne die Stimme der im Ausland lebenden Brit*innen eingeleitet worden. mehr lesen / lire plus

Aufwandsentschädigung bei Gemeindesyndikaten: Nach oben offen

Viele kommunale Aufgaben werden von Syndikaten übernommen. Deren Kontrolle lassen sich einige Gewählte recht stattlich vergüten.

Auch im Anschluss an die letzten Kommunalwahlen waren so manche Koalitionen auf die Schnelle zu Stande gekommen. Um sich handelseinig zu werden, reichte meist ein kleiner Zettel oder gar ein Bierdeckel: wer führt die Gemeinde, wer wird Schöffe oder Schöffin und wer geht in welches Syndikat? Damit waren dann die „lukrativen“ Posten verteilt, die inhaltlichen Fragen ließen sich in den darauffolgenden Tagen bereden, als die Feierlaune einmal abgeklungen war.

Während die Besoldung der Schöffenratsmitglieder nicht unbedingt berauscht – bei kleinen Landgemeinden werden den Bürgermeister*innen knapp 10.000 Euro pro Jahr als Entschädigung gewährt – erlaubt es die Mitgliedschaft in den Syndikaten mit weit weniger Zeitaufwand zum Teil an erkleckliche Summen zu gelangen. mehr lesen / lire plus

Emploi : Vieillissant, masculin et frontalier

Une étude du Liser récemment rendue publique analyse l’évolution de l’emploi salarié au cours d’un quart de siècle ainsi que les interactions entre les trois acteurs représentatifs du marché de l’emploi (résidents luxembourgeois et étrangers, frontaliers) que cette situation a générée au fil du temps. Premier constat : la composition fluctuante de l’emploi salarié. Même si le pourcentage de femmes augmente, celui des hommes reste prédominant, avec 149 hommes pour 100 femmes en 2018. Le nombre de jeunes travailleurs-euses a fortement chuté. La part des résident-e-s étrangers-ères est restée quasiment stable en 24 ans. Par contre, le pourcentage de frontaliers-ères n’a cessé de croître, mais serait en train de se stabiliser (46 % en 2018 contre 26 % en 1994). mehr lesen / lire plus

Konferenz zu Krieg und Frieden in Syrien

Verstehen, was in Syrien in den vergangenen Jahren passiert ist und wie die Lage jetzt ist – das ist eine der Voraussetzungen, um sich einen Frieden vorstellen und darauf hinwirken zu können. Deshalb haben die Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg (FSPL) und die ErwuesseBildung Clemens Ronnefeldt eingeladen, am kommenden Montag über dieses Thema zu referieren. Ronnefeldt ist seit 1992 Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes und Experte für den Nahen und Mittleren Osten. „Durch zahlreiche Reisen zu Friedens- und Menschenrechtsgruppen in Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel, Palästina, Türkei, Jordanien und Ägypten wird Clemens Ronnefeldt auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen eine Einschätzung der aktuellen Situation vornehmen und Zusammenhänge aufweisen“, heißt es in der Einladung. mehr lesen / lire plus

Vinorama, premier magazine dédié à la viticulture luxembourgeoise

Le lancement aura lieu samedi à l’Expogast, dans le cadre de la Fête des vins et crémants.

Le Luxembourg est ainsi. Il regorge d’opportunités, il suffit de s’en saisir. La viticulture grand-ducale en est le parfait exemple : alors que le niveau des vins luxembourgeois n’a cessé de monter au cours de ces dernières années, le secteur peinait à gagner en visibilité. Et parfois, il faut la ténacité d’un Français, originaire d’une région moins connue pour ses vins que pour ses caractères forts (la Bretagne) pour trouver un moyen de faire découvrir une région viticole dont la renommée reste à faire. mehr lesen / lire plus

« Wanteraktioun » : ouverture anticipée

En raison des prévisions météorologiques, le Centre d’accueil de nuit sera ouvert dès ce vendredi.

Image : Caritas

Avec des températures proches ou en-dessous de 0 degrés dans les prochains jours, le gouvernement ensemble avec les organisations partenaires Inter-Actions ASBL, Caritas Accueil et Solidarité ASBL et la Croix-Rouge luxembourgeoise, a décidé d’ouvrir le Centre d’accueil de nuit ce vendredi 23 novembre 2018.

Qu’est-ce que c’est ?

L’Action hiver (Wanteraktioun) est une action humanitaire mise en place par le gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg depuis l’hiver 2001/2002 et se déroule, en général, entre le 1er décembre et le 31 mars.

Où ? mehr lesen / lire plus

Klimawandel: 1,5 Grad per Gerichtsurteil?

Die Klage gegen die schwachen Klimaziele der EU führt vor Augen, wie real die Auswirkungen des Klimawandels sind und wie dramatisch sie noch werden können.

Für Rentiere und Klima, gegen Erderwärmung und EU.

„Meine Familie lebt seit mehr als 100 Jahren auf demselben Hof. Allerdings weiß ich nicht, ob ich dort in 20 Jahren noch leben kann“, sagt Alfredo Sendim. Nein, er lebt nicht im Amazonas, in Mali, in Syrien oder im Westen Chinas. Es sind nicht die Übergriffe der eigenen Regierung, einer Miliz oder eines internationalen Konzerns, vor denen er sich fürchtet. Sendim kommt aus Portugal und seine Existenz als Landwirt ist allein durch die Hitzewellen und Dürren infolge des Klimawandels gefährdet. mehr lesen / lire plus

Forum 390 : Grande terre commune

Excellent numéro que cette édition double du dernier Forum, intitulé «  terres communes » et consacré aux rapports que le Luxembourg entretient avec ces régions avoisinantes –  à son attitude plutôt vis-à-vis de la Lorraine, en particulier. D’où le titre aussi mystérieux que bien choisi du dossier de cette édition, référence aux terres jadis communes et cogérées entre les deux comtés de Luxembourg et de Bar… Aujourd’hui, où évoquer ces relations ne peut pas toujours être évité, on aime parler de Grande région (et de préférence depuis le Luxembourg). Que cette attitude soit malsaine voire non viable sur le long terme, Estelle Evrard, chercheuse à l’Uni, le montre clairement en posant la question du «  grand Luxembourg » en termes éthiques et en plaidant pour une vision commune durable. mehr lesen / lire plus

Une circulaire pour la transparence

Votée juste avant la fin de la dernière session parlementaire, la fameuse loi « relative à une administration transparente et ouverte », qui a été vertement critiquée par la société civile comme légalisant plutôt l’opacité que son contraire, dispose donc d’une circulaire adressée aux administrations quant à sa mise en œuvre, que le woxx a su se procurer. Datée du 26 octobre, elle prévoit un timing plutôt restreint. Ainsi, les administrations doivent communiquer jusqu’au 16 novembre au plus tard les noms des agent-e-s chargé-e-s de la communication des documents et surtout elles ont jusqu’au 1er janvier 2019 pour publier d’office leurs documents accessibles soit sur un site propre soit sur le portail www.data.public.lu. mehr lesen / lire plus

Shoah : la loi de 1950 sera réexaminée

D’après des informations obtenues par le woxx, jeudi, le ministère d’État va réexaminer la loi du 25 février 1950 concernant l’indemnisation des dommages de guerre, « afin de déterminer si celle-ci est toujours à jour », comme le formule un porte-parole. Privilégiant les Luxembourgeois-e-s, cette loi prévoyait également des indemnités pour les apatrides et les étrangers et étrangères. À condition toutefois que cette dernière catégorie de personnes ait rendu des services au Luxembourg – un critère difficilement acceptable quand on songe aux milliers de Juifs résidant au Luxembourg persécutés, spoliés et souvent assassinés simplement en raison de leur appartenance religieuse. Mais aussi cynique : en effet, avant la guerre, bon nombre de Juifs venus s’installer au grand-duché pour fuir les pogroms en Pologne, par exemple, dont les enfants étaient scolarisés au Luxembourg et qui espéraient obtenir la nationalité, se sont vu essuyer un refus systématique de la part d’un service d’immigration antisémite. mehr lesen / lire plus

APEMH : Proche de la communauté de vie

L’Association des parents d’enfants mentalement handicapés (APEMH) soumet ses doléances à la future coalition. Elle demande notamment une réforme fondamentale des tutelles et curatelles.

Image : AMPEH

Depuis plus de cinquante ans, la Fondation APEMH offre des structures d’hébergement et d’accueil de jour, des structures d’apprentissage et de travail ainsi que des services d’accompagnement vers l’autonomie. Elle propose également une multitude de services de support et de conseil aux familles et aux professionnels du secteur sociosanitaire.

En tant que telle, l’APEMH a soumis un éventail de recommandations au formateur et aux négociateurs de la future coalition. Elle exige notamment une large palette de services au niveau de l’accompagnement résidentiel, de la formation et de l’offre de mises au travail des personnes en situation de handicap (PSH) – avec un accent particulier sur les réponses inclusives et insérées dans un tissu proche de la communauté de vie. mehr lesen / lire plus

Kinésithérapeutes : Vers une plus grande autonomie

Un nouveau règlement détermine le statut, les attributions et les règles de la profession de masseur-kinésithérapeute.

Une nouvelle convention entre l’Association luxembourgeoise des kinésithérapeutes (ALK) et la Caisse nationale de santé permettra désormais aux masseurs-kinésithérapeutes de se positionner comme un acteur professionnel de la prise en charge et non plus en « simple exécutant » comme le souligne un communiqué du ministère de la Santé.

De bac +3 à bac +5

Grâce à un nouveau règlement grand-ducal, le rôle du masseur-kinésithérapeute sera  élargi aux domaines de la prévention, de la rééducation et de la réadaptation. Exercé en tant que profession libérale, le métier de masseur-kinésithérapeute permet désormais de déterminer soi-même tous les actes, et notamment des traitements de massage et de rééducation sans prescription médiale. mehr lesen / lire plus