Obamania et traits tirés

Comme on peut se l’imaginer, les élections américaines ont aussi passionné le personnel du woxx. Certes pas outre mesure puisque de toute façon nous savions que nous n’allions pas vraiment faire un scoop avec cette histoire déjà vieille lors de la mise sous presse, mais tout de même, même dans nos rangs quelques férus de politique ont passé leur nuit du mardi au mercredi devant leurs écrans. Et même s’ils avaient l’avantage, avant d’allumer leur ordinateur le matin, de ne pas devoir trembler de peur et d’appréhension en voyant apparaître la grimace d’un capitaliste mormon et coincé du cul fraîchement élu l’homme le plus puissant de la planète, les symptômes se ressemblaient. mehr lesen / lire plus

Reindustrialisierung

Patronat und Gewerkschaften beklagen sich tagaus tagein über die industriefeindliche Stimmung in Luxemburg. Die woxx nutzte ihren jährlichen Betriebsausflug am letzten Wochenende dazu, sich über die Wiederbelebung der ehemals zweitgrößten extraktiven Industrie des Landes zu informieren: Am Freitag fand sich ein Teil des woxx-Teams in den Martelinger Schiefergruben ein und machte sich vor Ort ein Bild über den Zustand der industriellen Anlagen. Anders als befürchtet, finden sich dort praktisch alle Gerätschaften vor, die zu einer Wiederaufnahme der Produktion erforderlich wären. Dank der beharrlichen Bemühungen des Fördervereins konnten die von den Erben des letzten Grubenbetreibers veräußerten Produktionsanlagen zu einem großen Teil ersetzt werden. mehr lesen / lire plus

Alles Gute zum Relaunch

Einiges ist im Umbruch im hiesigen Pressewesen. Formate schrumpfen oder wachsen in ÖPNV-unkompatible Dimensionen. Druckereien werden gewechselt und joint-ventures mit Konkurrenten eingegangen. Jüngstes Beispiel: Der „journal“ will sich ab nächstem Dienstag ein neues Gesicht geben. Eine größere Distanz zur DP und eine Umorientierung hin zu mehr Hintergrund wird versprochen. Das neue Layout ist verspielter als das bisherige. Relaunch-erfahren warnen wir: Es ist nicht einfach, ein Presse-Produkt so umzugestalten, dass man neue LeserInnen dazugewinnt, ohne einen Teil der eingeschworenen zu vergraulen. In einem bleibt sich der „journal“ treu: Ausgerechnet die Wirtschaftsredaktion entzieht sich dem neoliberalen Diktat und muss sonntags nicht arbeiten. Obwohl es wieder eine Montagsausgabe geben wird, erscheint der Wirtschaftsteil, Speerspitze der hiesigen wirtschaftsliberalen Publizistik, erst am Dienstag und überlässt ihren Platz am Montag dem Sport. mehr lesen / lire plus

Sparen und strampeln

Dass es um die gedruckte Presse nicht zum Besten steht, wurde in letzter Zeit durch Schließung einer Tageszeitung und Umstrukturierungen in der Branche mehr als deutlich. Auch die woxx ahmt zur Zeit unseren Finanzminister nach und versucht die Kosten zu drücken, wo es geht. Die nicht gerade billige Standmiete der Oekofoire zwang zur Schrumpfung der woxx-Präsenz. Nur mehr 12 Quadratmeter beansprucht unser Stand, der in diesem Jahr die Nummer 9A48 trägt. Und auch die Stromkosten für den karikaturalen und fotografischen Rückblick auf (fast) 25 Jahre Oekofoire bzw. woxx per Videoshow wollten wir eigentlich einsparen. Doch in der Not kommen die guten Ideen. mehr lesen / lire plus

Bravo, ich fange an zu rauchen

Eine aufwändige Kampagne die das Gesundheitsministerium da gerade durchzieht. Echte Ex-RaucherInnen lassen sich öffentlich in Anzeigen und auf Plakaten zu ihrem Mut beglückwünschen. Nicht dabei ist die woxx, die wieder einmal nicht vom Anzeigensegen bedacht wird. Warum nur, so die Frage im Redaktionskollektiv, gerade unser Zielpublikum könnte doch für die Message empfänglich sein. Machen wir doch unsere eigene Kampagne! Das – mehrheitlich abstinente – woxx-Team fängt ab sofort mit Rauchen an. Dann stellen wir uns jede Woche zum Fotoshooting mit unseren Glimmstängeln ans Fenster und tun das solange bis der Minister endlich dafür sorgt die – nicht selten an ein junges Publikum gerichteten – Werbekampagnen auch in der woxx zu schalten. mehr lesen / lire plus

Mélenchonite aiguë

Il ne vous aura pas échappé que depuis quelques semaines, un membre de notre rédaction présente les symptômes d’une infection nouvelle venue de France : la mélenchonite aiguë. Lorsqu’il a commencé à se présenter à la rédaction vêtu d’un complet noir et arborant une cravate rouge, nous avons pensé qu’il s’agissait d’une de ses lubies vestimentaires. Mais nous avons commencé à nous poser quelques questions lorsqu’il s’est mis à nous expliquer comment, une fois élu, il mettrait en place les institutions de la 6e république. Au collègue de travail lui demandant alors où étaient passées les cinq républiques d’avant le grand-duché, il asséna un « Tais-toi, larbin ! » peu sympathique. mehr lesen / lire plus

Political correctness vs. liberté artistique

Un de nos fervents lecteurs s’est indigné en voyant une caricature parue dans le woxx du 24 février, accompagnant l’article sur les limitations des aides sociales accordées aux demandeurs d’asile. Le dessin montrait les deux ministres concernés, placés devant une grande tente portant l’inscription « Arbeit macht 80€ ». Cette comparaison l’a profondément choqué, car elle rapprochait les tortures, les massacres et le génocide perpétrés dans les camps de concentration à des discussions actuelles dans notre pays qui se déroulent dans un cadre démocratique. Une telle comparaison ne ferait que minimiser les crimes nazis. Ce n’est pas la première fois qu’une discussion s’engage sur le choix entre le risque que peut comporter le recours à des symboles d’une période obscure et les limites de la liberté artistique, sous le chef de laquelle tombe notamment la caricature. mehr lesen / lire plus

Où est Monsieur X ?

Agrémenter les pages de ce journal de nos binettes sous chaque article, ce n’est pas vraiment notre tasse de thé (exception faite pour le filmtipp). Mais cette fois-ci, la tentation était trop grande. Et voilà pourquoi l’un de nos rédacteurs s’est subrepticement glissé sur l’illustration de l’un de nos articles. Le reconnaîtrez-vous ? Petit indice : bien que l’intéressé s’acharne à prétendre qu’il n’a pas pris une ride, la photo ne date pas d’aujourd’hui. Il faut dire qu’il y a eu des précédents. Après tout, le woxx n’est pas sorti de nulle part et ses journalistes encore moins. Nombreux sont celles et ceux qui ont noirci ces feuilles en communiquant leurs passions, qu’elles soient politiques ou culturelles. mehr lesen / lire plus

Ohne Herz kein Preis

Dass ein Artikel über das Recht von behinderten Menschen auf ihre Sexualität den „Coup de Coeur“ beim „EU-Journalistenpreis – Gemeinsam gegen Diskriminierung!“ gewonnen hat, finden wir gut. Besonders freuen wir uns darüber, dass er aus der Feder unserer Kollegin Christiane Walerich stammt. „Gegen alle Vorurteile“ erschien in der Nummer 1122 und kann im Online-Archiv unter www.woxx.lu/id_article/4873 nachgelesen werden. Der Beitrag zeigt, dass guter Journalismus sowohl Interesse am Thema als auch Fleiß bei der Recherche voraussetzt. Für einen solchen engagierten Artikel braucht es aber mehr: Betroffene, die bereit sind, nicht nur über die politischen sondern auch die persönlichen Aspekte des Themas zu reden. mehr lesen / lire plus

Meine erste Richtigstellung

Die Neujahrsrede des Premiers anlässlich des Presseempfangs war noch nicht ganz verhallt, da regnete es schon wieder Fehler in den Redaktionen des kleinen Großherzogtums. Doch für einmal nicht zum Nachteil der woxx, die sich ja auch hin und wieder irrt, sondern für den mächtigen Gegner, den schwarzen Lochder hiesigen Presselandschaft, dem Luxemburger Wort. Und das kam so: Am vergangenen Montag begab sich ein woxxie in die Ecole de Commerce et Gestion um dort an einem Rundtischgespräch mit Schülern teilzunehmen. So weit, so gut. Sehr verwundert war er aber als er tags darauf den Bericht in den Lokalspalten des bischöflichen Blattes las. mehr lesen / lire plus

Un numéro prophétique

D’ordinaire peu encline aux superstitions et aux hystéries religieuses, la rédaction du woxx ne semble pas s’être totalement remise de l’avènement de cette nouvelle année. En témoigne la prophétie de notre éditorialiste dans son élan de marxisme eschatologique. Il est vrai qu’il devait remplir sa page alors que le déluge Andrea s’abattit sur la Babylone grand-ducale. Rajoutez-y la lecture de news en ligne relatant les calamités qui s’abattent sur ce bas monde et vous obtiendrez un rédacteur se prenant pour St. Jean rédigeant une nouvelle Apocalypse. Comme si cela ne devait pas suffire, un autre rédacteur, chasseur de nazi qui ferait rougir de honte tous les Klarsfeld du monde, s’enquiert de la résurrection de l’Antéchrist qu’il nomme avec précaution Pierre Peters… Quant à notre spécialiste de la fin du monde nucléaire, il rappelle que la France, que l’on surnomme Hexagone (comme par hasard), héberge entre ses six (oui six !) faces un bon nombre de potentiels champignons sataniques. mehr lesen / lire plus

AUSWANDERN: Wie entkommen wir der Krise?

Pandora: Auf ins Paradies?
(cat) – Auswandern bevor auch noch der letzte Rest vom kleinen finanziellen Polster endgültig der Inflation zum Opfer fällt. Bloß wohin? Die Idee vom Rückzug in eine Jurte irgendwo in den Ausläufern der verlassenen Cevennen ist seit den Diskussionen zur Förderung des dort reichlich vorhandenen Schiefergases nicht mehr wirklich eine Alternative. Neuseeland, von Erdbeben und Überschwemmungen bedroht, entspricht auch nicht mehr meinen nostalgischen Vorstellungen von einer schöneren und besseren Welt. Ach, könnte man doch schon interstellar reisen! Schockgefroren oder tiefschlafend die lange Reise überstehend, verschlüge mich diese Fahrt ins Blaue nach Pandora. Die von kolonialistischen Amerikanern befreiten Na’vi nähmen mich sicher gerne in ihrer Mitte auf. mehr lesen / lire plus

Advent

Während andere in der Vorfreude auf das große Fest jeden Tag ein neues Fensterchen ihres Adventskalenders öffnen, macht die woxx es umgekehrt. Nach anderthalb Jahrzehnten der Energievergeudung und des immer präsenten Verkehrslärms war es endlich soweit: Die uralten Alufenster des Redaktions- und Layoutsaals wurden pünktlich zu Weihnachten durch moderne Holz-Alu-Schallschluck-Dreh-Kipp-Dreifachverglasungs-Jalousien-Scheiben ersetzt. Prompt klappt auch die interne Verständigung, da es jetzt reicht, sich in einer dem menschlichen Sprechorgan angepassten Lautstärke auszudrücken. Mit Ausnahme eines gelegentlichen Stoßlüftens bleiben die woxx-Fenster also fortan vorzugsweise geschlossen. Egal welche Überraschung uns in Form einer Index-Demo, einer Massenkarambolage oder ähnlichem in der Avenue de la Liberté erwartet. mehr lesen / lire plus

Der doppelte Thein

Ein Artikel über Rechtsextremismus hat nicht immer die angenehmsten Konsequenzen. Und so wurde auch die woxx-Redaktion von beleidigenden Anrufen und Anfeindungen heimgesucht. Wir hatten zwar mit einigem gerechnet, aber nicht mit der doppelten Antwort des Joe Thein. Das ging so: Während der Recherche wurde natürlich auch der im braunen Verdacht stehende Petinger ADR-Gemeinderat um ein Statement gebeten. Um auf Nummer sicher zu gehen, wurden alle auf Joe Thein lautenden Mailadressen angeschrieben, nämlich zwei. Es gab auch zwei Antworten: Die des ADR-Originals, das erwartungsgemäß seine Chance auf Klärung der Vorwürfe nicht ergriff und sich lieber LuxPrivat anvertraut, und die eines genervten Schülers, der das große Unglück hat, denselben Namen wie der Petinger Jungbursche zu tragen und auch noch im selben Kaff wohnt. mehr lesen / lire plus

L’épisode manquant

Le woxx fait-il des promesses en l’air ? Les plus attentifs de nos lectrices et lecteurs auront remarqué que la même annonce se trouvait dans les deux numéros précédents de leur hebdo favori : « Au prochain épisode : On the couch ». Il ne s’agissait nullement d’une erreur, et elle ne se reproduira pas. A la page 10 de la présente édition, se trouve une analyse impitoyable de la première sitcom luxembourgeoise. L’article, prévu en principe pour le 1134, a été victime de l’épidémie de grippe qui a ravagé le woxx et mis hors de combat pratiquement l’ensemble de la rédaction. Pour le présent numéro, l’équipe était à nouveau bien portante, et notre promesse a enfin été tenue. mehr lesen / lire plus

Coup Bascharage

„CSV-Parteipräsident Wolter muss das Bürgermeisteramt an den jungen LSAP-Mann Yves Cruchten abgeben.“ Einmal mehr fiel die woxx ihrem doch recht frühen Redaktionsschluss am Donnerstag zum Opfer. Denn als die woxx-AbonenntInnen am Freitag ihre Zeitung in der Hand hielten, war bereits klar, dass das mit Rot-Grün nichts wird in Käerjeng. Sehr zum Bedauern ihrer Parteizentrale tun sich die grünen Lokalädilen schwer mit dem Wahlsieger LSAP … und wollen lieber unter dem CSV-Präsidenten dienen. Andernorts sind es die Grünen, an deren Nase vorbei Koalitionen gebildet werden. So gesehen sind (fast) alle Parteien sowohl Opfer als auch Täter im Spiel das da heißt, den ominösen Wählerwillen ad absurdum zu führen. mehr lesen / lire plus

Retour aux sources

Après plus de vingt ans d’existence, le woxx effectue un véritable retour aux sources. Les lectrices et lecteurs de l’époque pionnière s’en souviennent certainement : la rédaction était, entre autres, composée de Robert Garcia, Jean Huss et Renée Wagener, qui siégeaient alors chacun-e dans une institution représentative. De ces trois « journalistes-mandataires », seule Renée Wagener fait encore partie de l’équipe, mais elle ne revêt plus de mandat depuis 2004. Mais voilà, depuis dimanche, notre longue marche à travers les institutions a repris du poil de la bête avec l’élection de David Wagner au conseil de la capitale. Avec une rédaction dont certains membres n’appartiennent à aucun parti tandis que d’autres ne sont pas affilié-e-s au même, nous ne risquons pas de devenir un tract partisan, mais resterons ancrés à gauche, écologistes et critiques même et surtout envers celles et ceux que nous apprécions. mehr lesen / lire plus

Liebe ADR,

Als der einzige „Stack-Escher“ unter den woxxies sich am letzten Sonntagmorgen noch in seinen Laken fläzte und – um sich noch ein bisschen konstruktiv vor dem Aufstehen zu beschäftigen – aus dem Stapel Wahlpropaganda, die sich auf seinem Nachttisch aufgetürmt hatte, euren Escher „Pefferkär“ hervorkramte, da traf ihn fast der Schlag. Auf der fünften Seite präsentierte Guy Bouchard, euer Spitzenkandidat für die Minettemetropole, sein Leib- und Magenthema: Die (Un)sicherheit der Stadt. An sich nichts Spektakuläres, hätte er nicht, um sich besser zu profilieren, auf eine Anekdote aus der Pressekonferenz zur Programmpräsentation verwiesen. Dort hätte sich nämlich ein Journalist aus dem „Escher Tageblatt“ erdreistet den Spitzenkandidaten zu bedrängen ihm doch bitte mal zu erklären, wo denn nun die massive Bandenkriminalität bleibt die er überall zu sehen glaubt. mehr lesen / lire plus

Feuille de chou… blanc

L’incontournable « Luxprivat » du non moins brillant Jean Nicolas a encore frappé un grand coup. Le régime tremble, car Nicolas a fait d’une pierre deux coups en démasquant presse et partis politiques. En effet, quelle n’a pas été la frayeur de la rédaction du woxx lorsque nous avons lu dans les nobles colonnes de cet étalon journalistique que « deux fonctionnaires » du parti des Verts travailleraient pour nous. Nous avons cherché partout afin de dénicher ces deux fonctionnaires qui rédigent en loucedé des articles. Chou blanc. Le résultat de notre enquête a démontré que ces fonctionnaires n’existaient que dans l’imagination fertile de Nicolas. mehr lesen / lire plus

Transparenter Transport?

Die „Mobilitéitszentral“ hat dieser Tage die KandidatInnen für das „comité des usagers“ informiert, ob sie denn das große Glück haben, in den kommenden Monaten und Jahren die hiesige Verkehrspolitik ordentlich auseinandernehmen zu können. Auch im woxx-Umfeld haben einige Leute ihre Kandidatur gestellt und ernteten leider nur Absagen. Anfang August seien durch einen Gerichtsvollzieher 12 Personen per Losverfahren und entsprechend der vorgesehenen Kriterien, unter anderem Gender, ermittelt worden. „Monsieur XY“, so in einem Fall die kurze Antwort, sei leider nicht dabei. Dass es sich beim „Monsieur“ um eine Dame gehandelt hat, ist den Verantwortlichen trotz des eindeutigen Vornamens dabei nicht aufgefallen. Bleibt zu hoffen, dass nicht noch andere Kandidatinnen im falschen „Dëppen“ gelandet sind, und ihnen so unter Umständen eine Mitgliedschaft vorenthalten blieb. mehr lesen / lire plus