Gesetzesprojekt zur Kulturförderung vorgestellt

von | 25.11.2021

Nach dem Corona-Krisenplan für den Kultursektor legt die zuständige Ministerin Sam Tanson nun mit einer längerfristigen Perspektive nach: Ihre Behörde stellte diese Woche eine überarbeitete Version des Gesetzes zur Förderung der „artistes professionnels indépendants“ und der „intermittents du spectacle “ vor. Ziel des Gesetzesprojekts ist es, die Arbeitsbedingungen der betroffenen Berufsgruppen zu verbessern. Geplant sind unter anderem eine Professionalisierung der Kulturszene, die Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen an die Arbeitsbedingungen der Künstler*innen, die Förderung von Nachwuchskünstler*innen sowie die Vereinfachung administrativer Abläufe. Auch der Zugang zum Künstler*innenstatut soll erleichtert und der Zeitraum, in dem die Künstler*innen staatliche Beihilfen beziehen können, verlängert werden. Die „intermittents du spectacle“ können zudem künftig von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Auszahlung der Beihilfe an ihre Lebenssituation anzupassen – beispielsweise im Falle von Elternurlaub oder Krankheit. In Luxemburg beziehen derzeit 83 freischaffende Künstler*innen und 203 „intermittents du spectacle“ Beihilfen vom Kulturministerium.

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