Mit Rollstuhl und Blindenstock das Weltkulturerbe entdecken

Das Kulturministerium setzt in Sachen Inklusion und Kultur auf Stadttouren sowie auf die nachhaltige Förderung inklusiver Kulturprojekte.

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„Ein inklusives Kulturangebot zu schaffen, hängt nicht von der Nachfrage ab. Es ist eine Pflicht“, sagte Kulturministerin Sam Tanson heute morgen in einer Pressekonferenz zu inklusiven Kulturangeboten in Luxemburg. Sie stellte gemeinsam mit der Regierungsberaterin Nadine Erpelding und dem Unesco Site Manager Robert Philippart zwei Audio-Rundgänge und ein neues Förderungsprogramm für Kulturinstitutionen vor.

Die Audio-Rundgänge „UNESCO Barrierefreier Stadtrundgang“ und „UNESCO-Tour für Alle – Leichte Sprache“ führen durch die Unesco-Zone „Luxembourg, vieux quartiers et fortfications“. Diese Zone umfasst 1.121 Elemente, die als Weltkulturerbe gelten. mehr lesen / lire plus

Luxemburg-Stadt: Unesco Vëlos-Tour eröffnet

Unter strahlendem Sonnenschein fand am Freitag, dem 19.4.2019, die Eröffnung des zweiten Unesco-Trails in der Hauptstadt statt.

Während der vor ein paar Wochen eröffnete Fußweg über 2,5 Kilometer direkt durch den vom Unesco-Kulturerbe erfassten Bereich führt, leitet dieser den Radfahrer*innen gewidmete Rundkurs über 9,5 Kilometer vor allem durch die „zone tampon“ des Unesco-Kulturerbes entlang der Festung und der Altstadt. Dabei werden acht per Smartphone-App näher erläuterte Standorte angesteuert. 14 Veloh-Stationen erlauben es Nutzer*innen des städtischen Pedelec-Verleihsystems, ihre Räder bei Bedarf hin und wieder abzustellen und an interessanten Punkten zu verweilen, ohne dass dadurch zusätzliche Mietkosten entstünden. Ein dritter Unesco-Rundweg soll am 12. mehr lesen / lire plus

Greenwashing mit Unesco-Biosphärenreservat?

Im Süden des Landes soll ein Unesco-Biosphärenreservat entstehen. Dies bestätigte Umweltministerin Carole Dieschbourg in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage.

(Quelle: Wiki Commons)

ADR-Abgeordneter Fernand Kartheiser wollte wissen, was die Vorzüge eines solchen Reservats seien und ob sich dieses Label mit dem geplanten Windpark der Gemeinde Differdingen vertrage. Unesco-Biosphärenreservate beziehen sich auf bestehende Naturschutzgebiete und berücksichtigen die jeweils gültigen nationalen Gesetze – neue Gebiete würden hier also nicht hinzukommen, jedoch durch Puffer- und Übergangszonen ergänzt werden. Biosphärenreservate werden alle zehn Jahre überprüft, der Titel kann auch wieder entzogen werden. Laut der Umweltministerin tüftelt gerade eine Arbeitsgruppe an einem Antrag zur Aufnahme unter anderem der ehemaligen Tagebaugebiete in das Unesco-Programm „Man and Biosphere“. mehr lesen / lire plus