Wohnungskrise spitzt sich weiter zu

von | 12.02.2018

Um 4,9 Prozent sind die Wohnungspreise in nur einem Jahr gestiegen. Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht.

Grafik: Statec

Die Wohnungskrise in Luxemburg spitzt sich weiter zu, eine Lösung ist derweil nicht in Sicht. Um 4,9 Prozent sind die Kaufpreise in nur einem Jahr gestiegen, rechnet der Statec vor. Während bereits bestehende Wohnungen im Durchschnitt für 5.002 Euro pro Quadratmeter über den Tisch gehen, kosten Wohnungen, die sich noch im Bau befinden, durchschnittlich 6.312 Euro pro Quadratmeter.

Der durchschnittliche Preis für ein Einfamilienhaus in Luxemburg liegt bei stolzen 649.425 Euro. Je näher man sich an Luxemburg-Stadt begibt, desto höher fallen die Preise aus. Sage und schreibe 968.918 Euro muss man für ein Haus in Luxemburg-Stadt im Durchschnitt hinblättern. Im Norden des Landes sind es dagegen „nur“ 464.693 Euro.

Die verhaltenen Bemühungen der Regierung, gegen die Wohnungsnot anzukämpfen, fallen angesichts der sich zuspitzenden Krise bescheiden aus. Die woxx hat sich dementsprechend schon vor drei Jahren für eine „kommunistische“ Herangehensweise an die Wohnungsbauproblematik in Luxemburg ausgesprochen.

Dat kéint Iech och interesséieren

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #400 – Wéi vill Rechenzentre kommen op Lëtzebuerg?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Den „Data Center“ vu Google zu Bissen ass vill an der Kritik. Et ass warscheinlech de gréisste Rechenzenter, deen zu Lëtzebuerg gebaut gëtt. Wisou „warscheinlech“? Ma well et net kloer ass, wat alles geplangt ass. De Stroumnetzbedreiwer Creos huet zwar...