Schlechtes Jahr für sexuelle und affektive Bildung

von | 15.10.2020

Am Mittwoch zog das Centre de référence pour la promotion de la santé affective et sexuelle, kurz Cesas, Bilanz über die vergangenen Monate und gab einen Ausblick auf geplante Veranstaltungen. 2020 war für das Zentrum kein besonders gutes Jahr: Davon abgesehen, dass aufgrund der Pandemie sämtliche Weiterbildungen und Events auf Eis gelegt werden mussten, war auch die interne Situation schwierig. Denn erst im Juni konnte der monatelange Personalmangel beglichen werden. Mit Christa Brömmel als frischgebackene Koordinatorin des Zentrums und der Möglichkeit, wieder Live-Events anzubieten, kommt nun aber endlich wieder Leben ins Cesas. Nachdem bereits in diesem Monat wieder erste Fortbildungen angeboten werden, steht zwischen dem 7. und 11. Dezember die zweite Ausgabe der Semaine de la santé affective et sexuelle ins Haus. Details zum Programm gab es aber noch keine. Mehr Infos bekam die Presse dagegen über die Neuauflage der Broschüre „Le Réseau d’acteurs, d’associations et d‘institutions en matière de santé affective et sexuelle“. Die ursprünglichen 13 Themenbereiche wurden mittlerweile durch solche wie Krebs, Hypersexualisierung, Geschlechtergerechtigkeit und Elternschaft ergänzt. Neben Namen und kurzen Informationen über die jeweiligen Organisationen finden sich in der Broschüre auch Adressen, Telefonnummern und Internetadressen. Mehr Infos unter www.cesas.lu

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

EU-Kommission: Kohle für den Warlord

Die Europäische Union wird von nun an nicht nur die international anerkannte libysche Übergangsregierung in Tripolis, sondern auch den Warlord Khalifa Haftar unterstützen, dessen Parallelregierung in Bengasi sitzt. Das geht aus einem Brief hervor, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel an die...

NEWS

Der Computer kennt nichtbinäre Geschlechteridentität

Das Luxemburger Personenstandsregister hat neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Möglichkeit für einen Geschlechtseintrag. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage von Claire Delcourt (LSAP) hervor. Darin erklärt Digitalisierungsministerin Stéphanie Obertin (DP), dass das nationale Register der natürlichen Personen (RNPP)...

NEWS

Droit de vote à 16 ans : Déi Gréng relancent le débat

Les jeunes de 16 et 17 ans pourront-iels voter aux élections communales de 2029 ? C’est ce que défendent Déi Gréng dans une proposition de loi déposée le 13 octobre par Sam Tanson et Djuna Bernard. L’inscription automatique resterait néanmoins fixée à 18 ans, et l’âge minimal pour se porter candidat·e ne changerait pas. Mieux vaut y aller...

NEWS

Affaire RTL-Lunghi : Marc Thoma, Sophie Schram et Alain Berwick acquittés par la Cour d’appel

A la suite de l’arrêt définitif n° 278/26 X rendu le 3 juin 2026 par la Cour d’appel du Grand-Duché de Luxembourg, les affirmations publiées par le woxx au sujet du reportage de RTL, de son montage et des blessures de Sophie Schram doivent être confrontées aux constatations judiciaires ayant conduit à l’acquittement intégral de Marc Thoma, Sophie Schram et Alain Berwick.