Suchthilfe: „Es ist beschämend, wie wenig getan wird“

Verhaltenssüchte wie etwa Gaming Disorder werden immer noch stark tabuisiert, bagatellisiert und stigmatisiert. Wir haben mit dem Psychologen Andreas König von Anonym Glécksspiller darüber gesprochen, wie sich Anfragen in der Pandemie entwickelt haben und was die Politik tun müsste.

„Bei Jungs werden internetbezogene Störungen früher erkannt, weil die Spielpraktiken sichtbarer sind“, 
so Andreas König im Gespräch mit der woxx. (Foto: Marco Verch/flickr.com, CC BY 2.0)

woxx: Diversen Studien zufolge ist die tägliche Mediennutzung während der Pandemie stark angestiegen. Gab es auch eine entsprechende Entwicklung bei den Anfragen an Anonym Glécksspiller?


Andreas König: Das hätte man erwarten können, aber es war tatsächlich nicht so. mehr lesen / lire plus

Globaler Süden: Impfstoff für alle… in 57 Jahren

Länger als ein halbes Jahrhundert würde es beim derzeitigen Impftempo dauern, ehe auch die gesamte Bevölkerung der armen Länder die nötigen Vakzin-Dosen für eine Vollimmunisierung erhalten hat.

Impfstoff für den globalen Süden nur tröpfchenweise: Eine Vakzinlieferung aus dem Covax-Programm wird auf dem Flughafen der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica entladen. (Foto: gov.me, 2021 / EC – Audiovisual Service)

Während global inzwischen mehr als 1,7 Milliarden Impfdosen verabreicht wurden, sind nur 0,3 Prozent davon in den ärmeren Ländern gelandet, wie die „People’s Vaccine Alliance“, ein Zusammenschluss verschiedener Gesundheits- und Menschenrechtsorganisationen, ermittelt hat. Mehr als 4,6 Millionen Impfdosen werden in den sieben größten Industrienationen (G7) derzeit täglich verabreicht. mehr lesen / lire plus

Forum 418: Mental Health

Dass es vor der Covid-19-Pandemie um die mentale Gesundheit der Luxemburger Bevölkerung bestens bestellt war, würde wohl niemand behaupten, der sich mit Problemen wie Fachkräftemangel, ausbleibender Kostenrückerstattung oder dem ewig währenden Stigma rund um psychische Krankheiten minimal auskennt – vom krankmachenden Zustand der Gesellschaft ganz zu schweigen. Infolge von Zwangsisolation, beschränkter Bewegungsfreiheit, existenziellen und gesundheitlichen Ängsten hat sich die Lage während der sanitären Krise nochmals um ein Vielfaches verschärft. Bereits zu Beginn der Pandemie fürchteten Psychotherapeut*innen insbesondere um Menschen mit Depressionen, Süchten und Zwangsneurosen. Die Monatszeitung Forum nimmt dies zum Anlass für ihr aktuelles Heft. Im Dossier zum Thema „Mental Health“ erörtern Dozent*innen, Studierende, Ärzt*innen und Journalist*innen so vielfältige Themen wie Psychosen, Psychiatrie, toxic positivity und die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Corona-Zeiten. mehr lesen / lire plus

Verhütung: Viele Fragen, wenige Antworten

Die Erweiterung der Kostenrückerstattung von Verhütungsmethoden lässt auf sich warten. Zwischenzeitlich hätte man Menschen mit Penis verstärkt für das Thema sensibilisieren können. Die Regierung sieht das anders.

Foto: Dirk Vorderstraße / flickr.com

Schwangerschaftsverhütung wird gemeinhin als „Frauensache“ betrachtet. Nicht nur in der Hinsicht, dass es oft gebärfähigen Menschen obliegt, sich um deren Organisation und Finanzierung zu kümmern: Es sind auch meist sie, die die hormonellen Varianten einnehmen. Das, obwohl es mittlerweile auch ähnliche Mittel für Menschen mit Penis gibt. Vor diesem Hintergrund wollten François Benoy und Marc Hansen (beide déi Gréng) kürzlich von der Ministerin für die Gleichstellung von Frauen und Männern Taina Bofferding (LSAP), Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) und den Minister für Soziale Sicherheit Romain Schneider (LSAP) wissen, ob die Regierung plane, sogenannte „männliche Verhütungsmittel“ – neben hormonellen Optionen auch Kondom und Vasektomie – zu bewerben. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #4 Mental Krankheeten

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech: DRachel vu LetzBeAware a de Patrick vu Pleasing diskutéiere mat der Journalistin Isabel Spigarelli iwwert d’ Duerstellunge vu mentale Krankheeten an der Kultur.

Copyright: Isabel Spigarelli/woxx

Et ass ëmmer nach en Tabu-Thema, an awer ginn et eng sëllege Filmer, Bicher, Musékstécker an aner Konschtwierker driwwer: mental Krankheeten. Mä wéi ginn déi do duergestallt? An der véierter Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ treffen sech d’ Literaturstudentin Rachel – d’ Gesit hannert der Plattform LetzBeAware – a de Muséker Patrick. mehr lesen / lire plus

Covid-19-Erkrankung: Nicht Geschlecht, sondern Hormonhaushalt ausschlaggebend

Nachdem er eine unvollständige Antwort vom Gesundheitsministerium erhalten hatte, hakte Pirat Sven Clement nach. Diesmal gab es mehr Details.

Nick Youngson CC BY-SA 3.0 Alpha Stock Images

Empfindet die Regierung es als relevant, Daten über intergeschlechtliche und trans Personen in puncto Covid-19-Erkrankungen zu erheben? Dies wollte Sven Clement (Piratepartei) kürzlich von Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) wissen. Mit seiner Frage bezog sich der Pirat auf eine Antwort, die er im April vom Gesundheitsministerium erhalten hatte. Damals hatte dieses knapp informiert, dass im Rahmen der Pandemiebekämpfung einzig das „biologische Geschlecht“ berücksichtigt werde. Lenert nannte in diesem Zusammenhang Männer und Frauen.

In der Antwort fehlte es sowohl an Erklärungen wie präzisen Begriffsverwendungen. mehr lesen / lire plus

Künstliche Befruchtung mit Drittspenden weiterhin möglich

Der Gesetzesentwurf zum „Accès aux origines“ ist seit vergangenem Mittwoch nicht nur genderneutral: Auch einer Kritik aus dem medizinischen Milieu, über die die woxx bereits berichtete, wurde Rechnung getragen.

Der Gesetzesentwurf zum „Accès à la connaissance de ses origines“ befindet sich auf der Zielgeraden. Am Mittwoch wurde ein überarbeiteter Entwurf in der Justizkommission verabschiedet und dem Staatsrat zur erneuten Begutachtung übermittelt. Neben der genderneutralen Schreibweise, die wir bereits in einem Editorial thematisiert haben, enthält der vorliegende Text noch ein weiteres Amendement.

Anders als manche Medien berichteten, bezieht sich dieses allerdings nicht auf die Anonymität der Eizellen- und Samenspender*innen. Nach wie vor darf im Rahmen einer künstlichen Befruchtung einzig auf eine nicht-anonyme Drittspende zurückgegriffen werden. mehr lesen / lire plus

Devoir de diligence : la société civile réagit

La publication de l’étude sur le devoir de diligence la semaine dernière a mis en branle un nouvel effort vers une législation nationale ambitieuse. L’Initiative pour un devoir de vigilance appelle la politique à ne pas traîner des pieds et à bien prendre en compte tous les facteurs dans ses analyses.

(©initiative pour un devoir de vigilance)

C’était une question de temps : après la publication de l’étude commanditée par le ministère des Affaires étrangères sur l’opportunité d’une législation nationale en ce qui concerne un devoir de diligence, la société civile a saisi la balle au bond. L’initiative, qui regroupe une dizaine d’ONG et des syndicats, vient d’envoyer un communiqué de presse qui reprend les éléments positifs – pour elle – de l’étude et suggère les prochaines étapes que ce projet devrait idéalement franchir. mehr lesen / lire plus

Globale Impfstoffverteilung: Umsonst ist nur der Tod

Wie erwartet, hat der globale Süden bei der Impfstoffverteilung das Nachsehen. Das schafft Spielraum für geopolitische Manöver.

Demonstration vor einem Werk des Impfstoffherstellers Johnson & Johnson im südafrikanischen Kapstadt: Die Koalition „People’s Vaccine Campaign of South Africa“ (PVC-SA) fordert von dem Unternehmen, den Patentschutz für sein Covid-19-Vakzin aufzuheben. PVC-SA verlangt außerdem einen fairen und gleichberechtigten Zugang zu Vakzinen und wirft den westlichen Industrienationen „Impfstoffimperialismus“ vor. (Foto: EPA-EFE/Nic Bothma)

„Jenseits von herzzerreißend“ – mit diesen Worten hat der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, die Situation in Indien charakterisiert. In dem südasiatischen Land mit einer Bevölkerung von knapp 1,4 Milliarden Menschen sieht man sich derzeit mit weit über 300.000 Corona-Neuinfektionen täglich konfrontiert. mehr lesen / lire plus

Online-Konferenz: Psychiatrie und strukturelle Gewalt

Was für eine Rolle spielt das Geschlecht in der psychiatrischen Pflegearbeit? Morgen gehen eine psychiatrische Fachpflegerin und eine angehende Ärztin dieser Frage nach – in der Online-Konferenz „Aspekte von Care: Psychiatrie und strukturelle Gewalt“ des CID Fraen an Gender.

CC BY Christian Schnettelker 2.0

„Inwiefern ist Psychiatrie durch strukturelle Gewalt geprägt und welche Rollen spielen dabei die Geschlechter?“, fragt das Zentrum CID Fraen an Gender im Rahmen einer Online-Konferenz zu Care-Arbeit und Psychiatrie. Unter dem Titel „Aspekte von Care: Psychiatrie und strukturelle Gewalt“ ergreifen am 28. April, von 17 bis 18:30 Uhr, die Medizinstudentin Géraldine Claire Bosa sowie die psychiatrische Fachpflegerin Brigitte Schmiz das Wort. mehr lesen / lire plus

Zeig mir, was du zwischen den Beinen hast und ich sage dir, wie man eine Pandemie managed

Deutlich mehr Männer als Frauen sind bisher an Covid-19 gestorben. In einer parlamentarischen Anfrage hakte Sven Clement nach, wie es sich mit anderen Geschlechtsgruppen verhält.

Foto: stocksnap.io

Wie in vielen anderen Ländern, ist auch in Luxemburg die Statistik der mit Covid-19 Infizierten nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Dass darin einzig von Männern und Frauen die Rede ist, veranlasste Sven Clement (Piratepartei) vor kurzem zu einer parlamentarischen Anfrage.

Einleitend ging der Abgeordnete auf die statistischen Unterschiede ein, die bezüglich Corona festgestellt wurden: Obwohl sich bisher in etwa genauso viele Männer wie Frauen mit dem Virus infiziert haben, durchleben erstere häufiger einen schweren Krankheitsverlauf und sterben infolgedessen häufiger als letztere. mehr lesen / lire plus

Belästigung im öffentlichen Dienst: Reicht das Hilfsangebot?

Die Zahl der gemeldeten Konflikte im öffentlichen Dienst ist 2020 gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Die betroffenen Personen konnten sich beim Service psychosocial beraten und helfen lassen – unabhängig von der Natur des Problems.

Mohamed Hassan (Pixabay)

Im Jahr 2020 wandten sich im öffentlichen Dienst 197 Personen wegen eines Konflikts an den Service psychosocial. In 22 Fällen ging es um Belästigung, unter anderem auch um sexuelle. Das geht aus der Antwort des Ministers für den öffentlichen Dienst, Marc Hansen (DP), auf eine parlamentarische Frage von Sven Clement (Piratepartei) hervor. Dieser hatte sich nach den Prozeduren im Falle von Belästigung im öffentlichen Dienst erkundigt. mehr lesen / lire plus

Neues Pilotprojekt: Impfen in der „Fixerstuff“

Um der schleichenden Impfkampagne etwas Pep zu injizieren präsentierten heute das Gesundheits- und das Familienministerium gemeinsam mit der HRS-Krankenhausgruppe ein Projekt, das gleichzeitig den sozialen Zusammenhang stärken soll. 

(Pixabay)

„Synergien suchen in schwierigen Zeiten verlangt auch mal ‚Out of the Box‘ zu denken und neue, innovative Lösungen zu sammeln“, so Familienministerin Corinne Cahen bei der heutigen Pressekonferenz, bei der das Projekt „VaccAbrigado“ vorgestellt wurde. Gesundheitsministerin Paulette Lenert freute sich ihrerseits über die Zusammenarbeit zwischen den Klient*innen des Drogenkonsumraums und der impfwilligen Bevölkerung: „Drogensüchtig zu sein, heißt nicht über keine Kompetenzen zu verfügen – im Gegenteil, der langjährige Umgang mit Spritzen ist eine Kernkompetenz die jetzt bitter benötigt wird. mehr lesen / lire plus

Suchtprävention: Clean werden per App

Suchtberodung online erweitert ihr Angebot und bietet künftig ebenfalls Rat und Informationen rund um Verhaltenssüchte.

www.suchtberodungonline.lu

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass mit „Suchtberodung online“, die erste luxemburgische App für Suchtgefährdete und -kranke erschien. Ins Leben gerufen wurde sie von drei Organisationen: der Stiftung Jugend- an Drogenhëllef, dem Centre de prévention des toxicomanies (CePT) und dem Jugenddienst Impuls. Mit der kostenlosen App erhoffte man sich, Menschen erreichen zu können, die vor analogen Angeboten zurückschrecken.

Wie die Initiator*innen von „Suchtberodung Online“ am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilten, wird ab sofort zudem die Vereinigung Anonym Glécksspiller ihre Expertise in puncto Verhaltenssüchte einbringen. mehr lesen / lire plus

Réouverture des terrasses : la CCDH s’interroge sur la proportionnalité

En rouvrant les terrasses, le gouvernement veut aussi lâcher un peu de la pression qu’il fait peser sur le secteur Horesca – cela au prix de la cohérence, comme la Commission consultative des droits de l’homme le fait remarquer.

(wikimedia_dinkum)

On l’a échappé belle : la pression politique et populaire a fait reculer le gouvernement sur l’obligation de laisser ses données personnelles juste pour aller boire un verre en terrasse en ce début de printemps. Dans le contexte luxembourgeois, où la protection des données personnelles des citoyen-ne-s reste problématique même sans crise pandémique, obliger les établissements Horesca qui souhaitent revivre un tant soit peu à immédiatement policer leurs hôtes et à faire passer ces données aux autorités leur aurait compliqué la tâche.

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Podcast: Am Bistro mat der woxx #135 – Bioethesch Froen zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Zanter 2013 gëtt un engem Gesetz geschafft, dat verschidde bioethesch Froen, virun allem ronderëm d’Reproduktioun, kläre soll. Bis elo ass dat awer nach net gestëmmt ginn. D’Tessie Jakobs vun der woxx ass dem no gaangen an huet gekläert, wat fir Froen et ëm Leihmutterschaft, Sperma- an Eezellenspenden an kënschtlech Befruchtung ze kläre gëtt a wéi sech d’Mënscherechtskommissioun dozou positionéiert huet. Si erkläert am Podcast, wou d’Diskussiounen drun sinn, a wat fir Deeler vun dem Gesetzesprojet mëttlerweil schonn ëmgesat goufen.

 

 

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Initiative gegen Impf-Profiteur*innen

Die Impfkampagnen gegen Covid werden durch das Profitstreben der Pharmakonzerne erschwert. Eine Europäische Bürgerinitiative fordert staatliche Eingriffe und sammelt hierfür Unterschriften.

Weniger als 200 Unterschriften hat die Europäische Bürgerinitiative (EBI ) „No Profit on Pandemic“ bisher im Großherzogtum zusammengetragen. Liegt es daran, dass die Luxemburger*innen Rücksicht auf die Post-Finanzplatz-Diversifizierungs-Strategie der Regierung nehmen? Die setzt nämlich unter anderem auf die Nische „Verwertung geistigen Eigentums“– genau das Geschäftsmodell, das die EBI einschränken möchte.

Unter den Folgen der Spekulation mit Impf-Patenten hat das Land jedenfalls wenig zu leiden. Abgesehen von hausgemachten Problemen wie Impfdrängelei oder logistischem Chaos ist Luxemburg auf einem Kurs, der eine Überwindung der Covid-Epidemie hierzulande ab Herbst wahrscheinlich macht. mehr lesen / lire plus

Impfstoffe: Gemeingüter statt Patente

Warum Impfpatente ein Problem sind, aber nicht das einzige, hat die Expertin Fabienne Orsi in einem Interview erklärt. Ihre Ausführungen dazu und zu Ideologie und Geschichte des Patentrechts fassen wir hier zusammen.

Interview mit Fabienne Orsi in Alternatives économiques online (Paywall).

Impfpatente sollen ausgesetzt werden, um die Herstellung von Impfdosen zu beschleunigen und zu verbilligen. Solche Initiativen sind sinnvoll, greifen aber zu kurz, diesen Standpunkt vertritt Fabienne Orsi in einem Interview mit der Zeitschrift Alternatives économiques (Paywall). Die Wirtschaftswissenschaftlerin ist Mitglied der kritischen Gruppe „Les économistes atterrés“ und Mitherausgeberin des „Dictionnaire des biens communs“ (Lexikon der Gemeingüter).

Das Interview ist eine gute Ergänzung zur Europäische Bürgerinitiative (EBI ) „No Profit on Pandemic“, die wir hier vorgestellt haben. mehr lesen / lire plus

CCDH : Le gouvernement résiste aux recommandations

La Commission consultative des droits de l’homme (CCDH) vient de publier son rapport sur « La crise sanitaire et ses conséquences : quels impacts sur les droits humains ? ». Et le moins qu’on puisse dire, c’est que la pandémie ne frappe pas que la santé corporelle.

À qui sert une CCDH quand elle n’est pas écoutée ? Sur le ton mélangeant flegme joyeux et pessimisme de circonstance qu’on lui connaît, Gilbert Pregno, le président de la CCDH, a tiré le bilan : « J’ai relu cette nuit tous les avis que nous avons publiés depuis la crise de la Covid-19. mehr lesen / lire plus

Psychothérapie : vers une prise en charge

Alors que la santé mentale est en train de devenir une préoccupation prépondérante dans le contexte pandémique, le Luxembourg s’avance enfin à très petit pas vers une prise en charge des soins psychothérapeutiques. Ce qui est une normalité dans nos pays voisins pourrait donc bientôt devenir une réalité ici. Car cette semaine, le règlement grand-ducal « portant réglementation des relations entre la Caisse nationale de santé (CNS) et le groupement représentatif de la profession de psychothérapeute » a finalement vu le jour. Après d’âpres batailles entre la CNS, le groupement des psychothérapeutes, Fapsylux, le gouvernement et le Conseil d’État, ce règlement permettra enfin d’avancer vers des psychothérapies remboursées par la CNS. mehr lesen / lire plus