Cannabis-Legalisierung: „Cannabis ist schon längst verfügbar“

Luxemburg überlegt sich ein Modell zur Legalisierung von Cannabis. Die woxx hat sich mit Carlos Paulos vom Projekt Pipapo über die wichtigsten Ratschläge an die Regierung, CBD-Hype und das Reizthema THC-Gehalt.

woxx: Drogenpolitisch dürfte das größte Projekt der blau-rot-grünen Koalition die Cannabis-Legalisierung sein. Wenn ihr der Regierung Dinge mit auf den Weg geben dürftet, was wären eure Ratschläge?
Carlos Paulos: Ich hoffe doch, dass ich an dieser Arbeitsgruppe teilnehmen darf! (lacht) Ich denke aber, eine Legalisierung und Reglementierung durch den Staat würde viele Vorteile mit sich bringen. Zum Beispiel, um eine gewisse Qualität zu garantieren, aber auch um die Situation am Markt zu überwachen. mehr lesen / lire plus

Brüssel gegen 5G – und Luxemburg?

Strenge Grenzwerte blockieren das 5G-Projekt in Brüssel. In Luxemburg stellt sich eine Petition gegen die neuen Mobilfunknetze.

Warnsymbol für nicht ionisierende Strahlung. (PD)

Das 5G-Mobilfunk-Pilotprojekt in Brüssel wurde gestoppt, meldete am Dienstag das Newsportal heise.de. Brüssel habe die strengsten Strahlungsvorschriften der Welt, die das 5G-Projekt möglicherweise nicht einhalten könne. 5G bezeichnet den Mobilfunkstandard der fünften Generation, der in den kommenden Jahren Qualitätsverbesserungen für die Telefonnetze ermöglichen soll. Der heise.de-Beitrag verweist auf Berichte von Fierce Wireless und Brussels Time über das umstrittene Vorhaben.

Brüssel sollte, im Hinblick auf den künftigen EU-5G-Binnenmarkt, als erste Stadt in Belgien 5G-tauglich werden. Allerdings gilt dort ein Emissionsstandard von 6 Volt pro Meter, 50-mal strenger als internationale Standards. mehr lesen / lire plus

Centre Hospitalier Emile Mayrisch: Info-Tag zu Schlafstörungen

Ein Großteil der Bevölkerung leidet an Schlafstörungen. Um darauf aufmerksam zu machen, lädt das Centre Hospitalier Emile Mayrisch zum Gespräch mit Expert*innen ein – und bietet einen Selbsttest an.

Ausgeschlafen? „Nein“, antworten bis zu 46 Prozent der Weltbevölkerung – denn so viele leiden laut einer Pressemitteilung des Centre Hospitalier Emile Mayrisch (Chem) unter Schlafstörungen. Das internationale Klassifizierungssystem ICD unterscheidet 88 Arten von Schlafstörungen. Darunter fallen unter anderem Atemstörungen während des Schlafs (Schlafapnoe-Syndrome), übermäßige Tagesmüdigkeit, Durchschlafstörungen, Schlafwandeln sowie ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus (Narkolepsie).

Die Gründe der einzelnen Krankheitsbilder sind unterschiedlich. Auf dem Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen heißt es, dass die Hälfte der Schlafstörungen als Begleitsymptome oder Vorboten psychiatrischer Erkrankungen auftritt. mehr lesen / lire plus

Geburten in Luxemburg: Sinkende Zahlen, wachsende Forderungen

Ein neuer Bericht liefert Informationen rund um Schwangerschaften und Geburten in Luxemburg. In vielen Bereichen zeigt der allgemeine Trend nach unten.

Das Gesundheitsministerium und das Luxembourg Institute of Health (LHI) veröffentlichten vor wenigen Tagen Zahlen und Daten zum Thema Schwangerschaft und Geburten in Luxemburg. Der Bericht der Surveillance de la santé périnatale au Luxembourg (Susana) bezieht sich dabei auf den Zeitraum von 2014 bis 2016. Die Hauptergebnisse in der Kurzfassung: Die Geburtenrate sinkt, immer weniger Schwangere rauchen oder trinken Alkohol,  Mehrlingsgeburten und die Anzahl medizinisch assistierter Schwangerschaften steigen.

Insgesamt ist die Geburtenrate in Luxemburg seit dem ersten Bericht des „Registre Périnat“ 2009 um 2,2 Prozent gesunken (20.741 Geburten von 2014 bis 2016).  mehr lesen / lire plus

Norden: Werden die Betten für die Akutpflege knapp?

Wird die nationale Krankenhausplanung dem Bevölkerungszuwachs im Norden des Landes gerecht? Die CSV-Deputierten Martine Hansen und Marco Schank fürchten um die medizinische Versorgung im Jahre 2022.

Im Vergleich zu den Nachbarländern, stehen in Luxemburg weniger Krankenhausbetten pro 1.000 Einwohner*innen zur Verfügung. (Bildquelle: Pixabay, CC0 License)

Aus mehreren internen Projekten des Centre hospitalier du nord (CHdN) soll hervorgehen, dass in fünf Jahren rund 120.000 Menschen in Luxemburgs Norden (also in den Kantonen Clerf, Redingen, Vianden und Wiltz) leben werden. 2018 waren es 91.186. Die Folgen des Bevölkerungszuwachses für die medizinische Versorgung beunruhigen die Abgeordneten Martine Hansen und Marco Schank. Nicht aber den Gesundheitsminister Etienne Schneider. mehr lesen / lire plus

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Pünktlich zum Jahresanfang erinnert uns der Journal daran, dass wir gut daran täten, abzunehmen. Dabei gibt es sinnvollere Vorsätze.

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„Ran an die Pfunde. Nach den Feiertagen: Wie wär’s mit einer Diät?“. Spätestens beim Lesen der Titelstory des Journals vom letzten Samstag wurden wir alle daran erinnert, dass es wieder einmal an der Zeit wäre, ein wenig abzuspecken. Im entsprechenden Artikel ruft uns die Autorin, Simone Molitor, in Erinnerung, dass „Übergewicht zu einem immer größeren Problem wird“ und wir den Grund für Übergewicht und Fettleibigkeit „alle nur zu gut kennen: zu wenig Bewegung, zu viel Ungesundes auf dem Tisch“.

Dass wir den Grund alle kennen ist eher unwahrscheinlich. mehr lesen / lire plus

OGBL : Objectif plein pouvoir

Le plus grand syndicat luxembourgeois veut… encore grandir lors des élections sociales de ce printemps. Lors du dévoilement de son programme, les ambitions étaient claires et hautes.

Pour une grand-messe, c’en était une : presque deux heures de conférence de presse ce mardi matin au siège de l’OGBL à Esch-sur-Alzette pour expliquer l’évidence – question syndicat et négociations avec le patronat ou le gouvernement, impossible de passer à côté de nous. C’est ce qu’a martelé le président André Roeltgen au début de la séance, au cours de laquelle toutes et tous les représentant-e-s des différents secteurs ont eu la parole pour expliquer plus en détail leurs revendications et prouesses respectives. mehr lesen / lire plus

Osteopathie: Weihnachtspost der Schneider

Seit September 2018 ist die Tätigkeit als Osteopath*in in Luxemburg ein staatlich anerkannter Beruf. Ein Umstand, der laut der Abgeordneten Françoise Hetto-Gaasch bei den Patienten*innen und den Osteopath*innen selbst Fragen aufwirft und Verwirrung stiftet. Sie forderte in einer parlamentarischen Anfrage Klarheit.

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Manche erhielten dieser Tage Weihnachtspost. Die Abgeordnete Françoise Hetto-Gaasch durfte sich an Heiligabend über eine Antwort auf ihre parlamentarische Anfrage vom 22. November freuen. In ihrem Schreiben wollte sie damals drei Dinge in Erfahrung bringen: Teilt die Regierung die Ansicht, dass eine Informationskampagne zur Berufsanerkennung der Tätigkeit als Osteopath*in und deren Folgen sich aufdrängt? Unter welchen Umständen erhalten Patient*innen derzeit eine Kostenrückerstattung osteopathischer Behandlungen? mehr lesen / lire plus

Das Glas ist halb voll

Die „Fédération des associations des psychothérapeutes du Luxembourg“ (Fapsylux) und die „Caisse nationale de santé“ (CNS) kommen in puncto Kostenrückerstattung auf keinen grünen Zweig. Fapsylux ist dennoch zuversichtlich.

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Auch der zweite Anlauf ist missglückt: Am 17. Dezember teilte die Fapsylux mit, dass es bezüglich der Konvention zur Kostenrückerstattung psychotherapeutischer Behandlungen auch nach einer „procédure de médiation“ keine Einigung mit der CNS gibt. Im Januar hatten beide Parteien die Verhandlungen aufgenommen. Die Deadline: Juli 2018. Die Unterschriften blieben aus. In einem Interview mit dem Radiosender 100,7 verriet Lara Erpelding, Vize-Präsidentin der Fapsylux, damals woran es scheiterte: an der Kategorisierung der Krankheitsbilder. mehr lesen / lire plus

Lipödem: Verstärkte Hilfeleistungen gefordert

Die Patiente Vertriedung (PV) und Lipödem Lëtzebuerg fordern zusätzliche Unterstützung für Lipödem-Patient*innen. Beim Lipödem handelt es sich um eine chronische Störung der Fettverteilung im Körper. Zwar ist diese Krankheit nicht heilbar, aber es gibt Behandlungsmaßnahmen – Lymphdrainagen zum Beispiel oder eine Kompressionstherapie. Besagte Organisationen begrüßen, dass neuerdings eine Rückerstattung der Krankenversicherung von 80 Prozent für Flachstrickstrümpfe und eine von 70 Prozent für Lymphdrainagen vorgesehen ist. Wie die Vertreter*innen am Mittwoch der Presse gegenüber erklärten, seien jedoch weitere Nachbesserungen nötig. Man wünsche sich für die Drainage eine Kostenübernahme von 80 oder 90 Prozent, so Michèle Wennmacher von der PV. Auch die 24 Sitzungen pro Rezept reichten längst nicht aus. mehr lesen / lire plus

Welt-Aids-Tag: Luft holen, weitermachen

35 Millionen Menschen sind bis heute an den Folgen von Aids verstorben. Die Zahlen sind rückläufig. Ein Grund zum Aufatmen, ist das nicht.

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Unter dem Slogan „Connais ton status!“ beteiligt Luxemburg sich an dem 30. Welt-Aids-Tag. 2018 steht der Aktionstag im Zeichen der Prävention, der Früherkennung und der medizinischen Behandlung von HIV. Alles längst „supposé connu“? Jein. Wer denkt, dass der Großteil der Weltbevölkerung ausreichend über die Krankheit, HIV-Tests und Behandlungsmöglichkeiten informiert sei, täuscht sich.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das „Centre européen de prévention et de contrôle des maladies“ (ECDC) gehen davon aus, dass rund 75 Prozent aller Aids-Infizierten nichts von ihrer Krankheit wissen. mehr lesen / lire plus

Antibiotika-Konsum einschränken

Antibiotikaresistenz stellt eine große Gefahr für die allgemeine Gesundheit dar. Um auf die Problematik aufmerksam zu machen, wird jährlich vom 12. bis zum 18. November die Welt-Antibiotika-Woche begangen. Sowohl die breite Öffentlichkeit, Professionelle als auch politische Entscheidungsträger*innen sollen dadurch sensibilisiert werden.

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Einer rezenten vom Centre européen de prévention et de contrôle des maladies (ECDC) unterstützten Studie zufolge sterben in Europa jährlich 33.000 Menschen, weil sie resistent gegenüber Antibiotika sind. Seit 2007 steigt diese Zahl von Jahr zu Jahr. Drei Viertel der Krankheiten, die durch Antibiotika-resistente Keime verursacht wurden, manifestieren sich im Pflegekontext. Die Forscher*innen raten unter anderem, Antibiotika nur dann einzunehmen oder zu verschreiben, wenn es unumgänglich ist. mehr lesen / lire plus

Umweltmedizin und Baubiologie: Magere Bilanz

Akut asbl sieht Nachholbedarf beim gesunden Bauen, der Umweltmedizin und der Reglementierung von Schadstoffen. Ihre Kritik an der Gesundheits- und Umweltpolitik der letzten fünf Jahre will das Gesundheitsministerium indes nicht gelten lassen.

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Die Aktionsgruppe für Umwelttoxikologie (Akut) zeigt sich von der aktuellen Regierung enttäuscht. Das Gesundheitsministerium habe nicht die notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Umweltbelastungen umgesetzt. Dazu zähle eine Umweltklinik, die zwar im Koalitionsprogramm steht, jedoch immer noch nicht implementiert worden sei. Auch die angekündigte Überprüfung der „Smartmeter“ – also „intelligenten“ Stromzählern – auf gesundheitsbeeinträchtigende Strahlenbelastung sei nicht durchgeführt worden. Zudem sieht sich Akut vom Nationalen Aktionsplan gegen Krebs enttäuscht, da er zu wenige konkrete Maßnahmen zur Reduktion krebserregender Schadstoffe und elektromagnetischer Strahlen enthalte. mehr lesen / lire plus

Lachgas als Modedroge unter Jugendlichen?

DP-Abgeordneter Gusty Graas macht sich Sorgen um Jugendliche, die Lachgas inhalieren. Die Gesundheitsministerin sieht die Sache eher gelassen.

Spuren von Lachgas-Drogennutzung nahe einer Schule in Utrecht (NL): Patronen und Luftballons. Foto: CC-BY-SA Hansmuller/Wikimedia.

DP-Abgeordneter Gusty Graas wollte im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage an Gesundheitsministerin Lydia Mutsch wissen, ob Lachgas eine Modedroge unter luxemburgischen Jugendlichen sei, und wie gefährlich dieser Konsum ist. Das Phänomen ist nicht neu: Bereits im 19. Jahrhundert wurde Lachgas auf Jahrmärkten als Droge zu Vergnügungszwecken benutzt. So kam auch der amerikanische Zahnarzt Horace Wells auf die Idee, das Gas als Narkosemittel bei Zahnoperationen zu nutzen. Die betäubende und schmerzstillende Wirkung war schon bekannt, Wells war jedoch der erste, der Lachgas (im Selbstversuch) als Narkosemittel benutzte. mehr lesen / lire plus

HIV: Zahl der Neuinfektionen gestiegen

Laut Bericht der Aids-Beobachtungsstelle haben sich 2017 mehr Menschen mit dem HI-Virus angesteckt als in den Jahren davor.

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101 Menschen – davon 74 Männer und 27 Frauen – haben sich im Jahr 2017 mit dem HI-Virus infiziert. Das geht aus dem Jahresbericht des Comité de surveillance du SIDA, des hépatites infectieuses et des maladies sexuellement transmissibles hervor. Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl leicht an; in den letzten 15 Jahren hat sie sich mehr als verdoppelt. Besonders betroffen sind die 26- bis 35-Jährigen. Noch im vergangenen Jahr zeigte sich das Gesundheitsministerium von den steigenden Zahlen alarmiert und hatte angekündigt, sowohl den Kampf gegen als auch die Sensibilisierung für HIV-Ansteckungen zu verstärken – mit nur mäßigem Erfolg. mehr lesen / lire plus

Lecktuch? Fehlanzeige.

Eine aktuelle Kampagne des Gesundheitsministeriums reproduziert Heteronormativität und suggeriert, dass nur Kondome zur Krankheitsverhütung genutzt werden können.

Wie jedes Jahr startet das Gesundheitsministerium auch in diesem Sommer eine Kampagne zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten. Das Ziel, so heißt es im Presseschreiben, bestehe darin, die Bevölkerung dazu anzuhalten, Kondome zu benutzen und sich regelmäßig testen zu lassen. Auf der Seite safersex.lu wird das Kondom (sowohl das „männliche“ als auch das „weibliche“) sogar als einzige Methode zur Krankheitsverhütung bezeichnet. Was andere Ansteckungsmöglichkeiten betrifft, wird nur darauf hingewiesen, dass ansteckende Körperflüssigkeiten nicht mit Hautverletzungen, oder genitalen, oralen und analen Schleimhäuten in Kontakt kommen dürfen. mehr lesen / lire plus

Verhütung: Rückerstattung erweitert

Ab morgen, dem 1. August werden manche Verhütungsmethoden bis zum 30. Lebensjahr rückerstattet.

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Lange Zeit sah es nicht danach aus, doch nun hat die Regierung ihr Versprechen endlich wahrgemacht: Das Rückerstattungsangebot für Verhütungsmethoden wird erweitert. Bisher wurden Frauen, die in Luxemburg krankenversichert sind, bis zum 25. Lebensalter die Ausgaben für die „Pille“, den Vaginalring sowie das Verhütungspflaster zu 80 Prozent rückerstattet. Ab dem 1. August gilt das Angebot nun bis zum 30. Lebensjahr. Eine weitere Änderung: Auch die Kosten für Hormon- und Kupferspirale werden ab jetzt zu 80 Prozent rückerstattet.

Das ist ein wichtiger Fortschritt, doch es gibt immer noch Nachholbedarf. mehr lesen / lire plus

Krankheitserreger um uns herum

Am Montag stellte die Aktionsgruppe für Umwelttoxikologie, kurz Akut, ihre Wahlforderungen vor, darunter ein Totalverbot von Amalgam, sowie Sensibilisierung für Elektrosmog, endokrine Disruptoren und Innenverschmutzung.

© Akut.lu

Ein besonders wichtiges Anliegen ist Akut eine Substanz namens Amalgam, welche für Zahnfüllungen verwendet wird. Es wird vermutet, dass das Material Gesundheitsschäden verursacht. In der EU dürfen Zahnärzte Amalgam bei Schwangeren, Kindern und stillenden Müttern seit diesem Monat nur noch in Ausnahmefällen benutzen. Da dies bisher jedoch nur wenig reale Folgen nach sich zog, fordert Akut ein Totalverbot sowie die Förderung von Alternativen.

Akut warnt zudem vor Elektrosmog. Besonders schwangere Frauen und junge Menschen müssten für die schädlichen Auswirkungen, die beispielsweise Handy und Laptop auf die Gesundheit haben können, sensibiliert werden. mehr lesen / lire plus

HIV-Prävention: „Sécher ënnerwee“

Die HIV-Berodung feiert ihren 30. Geburtstag mit einer Sensibilisierungskampagne und einer Konferenz im September.

HIV Berodung

Welche Körperflüssigkeiten können das HI-Virus von Mensch zu Mensch übertragen? Blut? Spucke? Vaginalflüssigkeit? Mit welchen Methoden kann man sich schützen? Diese Fragen können immer noch viele Menschen nur ungenügend beantworten. Darauf reagiert die HIV-Berodung nun mit der Aufklärungskampagne „Sécher ënnerwee“. Anlass dazu gibt aber nicht nur der gesellschaftliche Informationsbedarf: Die Organisation, die sich anfangs noch Aids-Berodung nannte, feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Teil der Kampagne sind neben Plakaten und Gadgets auch eine Konferenz am 20. September in der Brasserie des Arquebusiers. In Luxemburg leben 1.100 Menschen mit dem HI-Virus. mehr lesen / lire plus

Humanitaire : Témoignage du Dr Raphaël Pitti

Le 5 juin au centre culturel opderschmelz, Raphaël Pitti, qui s’est engagé en Syrie, racontera son expérience – dont il a fait un livre.

© opderschmelz.lu

Pitti est parti en Syrie sur un coup de cœur. En 2012, sur le chemin de son travail à la polyclinique de Nancy, il entend le témoignage d’un collègue syrien sur la radio France Culture : les bombes, les morts, les blessés et le manque de perspectives médicales le persuadent de s’engager sur place. Depuis, il a fait plus de 20 voyages en Syrie en plein territoire touché par la guerre, dont la plupart ont été clandestins. mehr lesen / lire plus