Widersprüche, Teil 2: „Politik des langen Atems“

Andreas Blechschmidt war Anmelder der von der Polizei gewaltsam aufgelösten „Welcome-to-Hell“-Demo beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg. Im zweiten Teil des Gesprächs mit ihm geht es um die Reaktionen der Anwohner*innen auf die Proteste, die strategische Rolle von Militanz und mögliche Nahziele der revolutionären Linken.

Aus dem Motto sollte Realität werden: Die „Welcome-to-Hell“-Demonstration gegen den G20-Gipfel in Hamburg kurz vor ihrer gewaltsamen Auflösung durch die Polizei. (Fotos: Gaston Kirsche)

woxx: Was würden Anwohner*innen wohl denken, wenn sie lesen würden, wie eine autonome Gruppe sich darüber lustig macht, es gäbe im Schanzenviertel Linke, die Krawalle „sogar an der Verträglichkeit für Kinder messen wollen“?
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Schon gestreamt? Queer Eye

Die Netflix-Serie „Queer Eye“ ist eine erfrischende Abwechslung in einer von toxischer Männlichkeit geprägten Gesellschaft. Die in der Serie zulässige Bandbreite des Geschlechtsausdrucks geht aber nur so weit, wie sie sich in neoliberale Muster einfügen lässt.

© Netflix

Nur wenige aktuelle Serien stellen derart radikal in Frage, was es heißt, im 21. Jahrhundert ein heterosexueller Mann zu sein, wie es „Queer Eye“ tut. Die Prämisse der Reality-Serie ist denkbar einfach: Pro Folge geben fünf schwule Männer je einem heterosexuellen cis Mann ein umfassendes Make-over. Die Gruppe der Berater, in der Serie „Fab Five“ genannt, setzt sich zusammen aus Fashion Designer Tan, Koch Antoni, Frisör Jonathan, Innendesigner Bobby und Life-Coach Karamo. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle : Lunghi se lâche

Longtemps silencieux après son limogeage honteux de la direction du Mudam, Enrico Lunghi, dans une contribution à un symposium, révèle ce qu’il pense profondément de l’évolution de la politique culturelle luxembourgeoise.

La grande rétrospective Wim Delvoye – une des dernières grandes expositions organisées sous l’ère Lunghi (© Wim_Delvoye)

Il y a d’abord eu Catherine Gaeng, la compagne d’Enrico Lunghi, qui s’était lâchée dans un livre incendiaire contre les agissements et les manipulations médiatico-politiques qui avaient chassé le directeur du Mudam – trop rebelle aux yeux du conseil d’administration. Un livre qui avait fait des vagues dans la scène culturelle, sans pourtant faire changer le cap de la politique menée par Xavier Bettel. mehr lesen / lire plus