Inklusion: Auf dem Weg zu einer Schule für alle

Nachdem Luxemburg im Jahr 2011 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung unterzeichnet hatte, bemüht sich die Regierung nun um ein stärker inklusives Bildungssystem.

Es sei eine Reform auf der ganzen Linie, so Bildungsminister Claude Meisch auf einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch. Um der Bandbreite des Förderbedarfs gerecht zu werden, bedürfe es eines flexiblen, aber kohärenten Modells. Zu diesem Zweck seien Maßnahmen auf drei Niveaus geplant:

Auf nationaler Ebene wird eine Kooperation zwischen den fünf bestehenden Kompetenzzentren angestrebt, die jeweils auf schulische Integration, Seh- und körperliche Behinderung, Autismus, Sprachentwicklungsstörungen sowie schulische Integration spezialisiert sind. Diese sollen nun durch drei weitere Kompetenzzentren für die Bereiche „Lernschwierigkeiten“, „Verhaltensstörungen“ und „Hochbegabung“ ergänzt werden. mehr lesen / lire plus

SCHULE: Auf dem Weg zur Inklusion

Ein inklusives Schulsystem ist möglich – so zumindest die Erfahrung an einer Schule in Lorentzweiler. Wichtig ist jedoch, dass Lehrer und Sonderpädagogen an einem Strang ziehen.

165 ununterbrochene Ballwechsel im Federballspiel, so der Rekord, den Lynn zusammen  mit ihrer Sportlehrerin Barbara Goetschalckx aufgestellt hat. Eine enorme Leistung für ein Mädchen mit Trisomie 21. Aber es hat auch lange gedauert. „Meistens saß sie da und hat beim Gruppenturnen nicht mitgemacht. Das musst du erst eimal aushalten“, so Goetschalckx.
Diese Woche hatte die „Groupe Luxembourgeoise d’Education Nouvelle“ (GLEN) zu dem 15-minütigen Dokumentarfilm von Serge Benassutti mit dem Titel „Lynn? – Firwat net? Inclusion gëtt et!“ eingeladen, mit anschließender Diskussion. mehr lesen / lire plus