Dans les salles : Rebelles

À première vue, « Rebelles » est l’une de ces comédies trash et grinçantes, peut-être réjouissantes, mais au final plutôt convenues dans leur genre. Le scénario de celle-ci est toutefois construit sur une vision du monde postapocalyptique et débouche sur une morale – si on peut appeler ça ainsi – carrément nihiliste.

Un travail aliénant dans une conserverie qui mène au crime : l’argument de « Rebelles » n’est pas banal. (Photo : E. Seignol/Albertine productions)

Être obligée de rentrer chez sa mère quand, à 35 ans, on a raté sa vie, c’est déjà pas drôle. Mais quand cette mère habite un mobile home dans un camping des alentours de Boulogne-sur-Mer… Sandra doit pourtant s’y résoudre. mehr lesen / lire plus

Rassismus-Vorwürfe gegen Jordan Peele

Weiße Menschen sind im Horrorgenre überrepräsentiert. Die Aussicht, dass sich dies irgendwann ändern könnte, gefällt einigen überhaupt nicht.

© wikipedia.org

„I don’t see myself casting a white dude as the lead in my movie. Not that I don’t like white dudes, but I’ve seen that movie.“ Für diese Aussage musste Komiker, Regisseur und Drehbuchautor Jordan Peele diese Woche reichlich Kritik einstecken. Manche werfen Peele Rassismus vor, andere kündigten an, sich nie wieder einen Film von ihm ansehen zu wollen.

Dabei ging es Peele keineswegs darum, weiße Schauspieler zu benachteiligen, sondern darum, seine gegenwärtige Position zu nutzen, um für ein Gleichgewicht zwischen der medialen Repäsentaion weißer und schwarzer Menschen einzutreten. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Us

In „Us“ packt Jordan Peele zu viel auf einmal in einen Film. Dank fabelhafter Schauspieler*innen und einer unvergesslichen Bildsprache ist der Horrorstreifen dennoch sehenswert.

Lupita Nyong’o brilliert sowohl als Adelaide als auch als deren Doppelgängerin Red. (Fotos: © Universal Pictures International Switzerland)

Es kann nicht leicht sein, nach einem enorm erfolgreichen Erstlingswerk den selbst gesetzten Ansprüchen weiterhin gerecht zu werden. Einen solchen Druck muss Jordan Peele zweifelsohne nach „Get Out“ (2017) verspürt haben. Da war wohl einerseits die Herausforderung, einen Film von vergleichbarer künstlerischer und soziopolitischer Relevanz zu drehen. Andererseits aber auch die, etwas derart anderes zu machen, dass es nicht wie das Gleiche in neuem Gewand daherkommt. mehr lesen / lire plus

Ein Zeichen gegen „Straightwashing“?

Dem britischen Regisseur und Drehbuchautor Francis Lee wird vorgeworfen, der Paläntologin Mary Anning Homosexualität angedichtet zu haben. Aber ist das wirklich ein Problem?

© Mr. Grey‘ in Crispin Tickell’s book ‚Mary Anning of Lyme Regis‘ (1996); wikipedia.org

Wird das Leben einer historischen Persönlichkeit verfilmt, kommt es nicht selten vor, dass sich an deren Repräsentation gestört wird. Dies kann vor allem dann zum Problem werden, wenn es sich bei den Kritiker*innen um die dargestellte Person selbst, deren Angehörige oder Nachfahr*innen handelt.

Ein solcher Fall spielt sich zurzeit bezüglich des neuen Werks von „God’s Own Country“-Regisseur Francis Lee ab. Der Film mit dem Titel „Ammonite“ handelt von der britischen, professionellen Fossiliensammlerin Mary Anning. mehr lesen / lire plus

In der Cinémathèque: New-Hollywood-Retrospektive

Bis zum 28. März kann man in der hauptstädtischen Cinémathèque einen Einblick in die New-Hollywood-Bewegung gewinnen, die von 1967 bis 1978 das Hollywoodkino auf den Kopf stellte.

Dennis Hopper und Peter Fonda in „Easy Rider“ (© Picasa)

In den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren ging ein filmisches Erdbeben durch Hollywood: Junge, idealistische, risikofreudige Talente griffen zur Kamera und verwarfen zu einem großen Teil das alte Hollywood. Die sogenannten „Movie Brats“ sowie einige Regisseure mittleren Alters profitierten in dieser Zeit nicht nur von einer kränkelnden Filmindustrie, sondern auch von sozialen Unruhen und kontroversen gesellschaftlichen Debatten. Das Kino politisierte sich, wurde unbequemer und stilistisch moderner. mehr lesen / lire plus

Le Ciné-Club Kinosch, passeur de perles rares

Marre d’attendre la réouverture de la Cinémathèque ? Envie de poèmes en sons et en images ? Rendez-vous, tous les mercredis, au Ciné-Club Kinosch.

Barbara Loden dans « Wanda » (1970)

La rumeur commence à courir. Alors que la Cinémathèque municipale reste fermée pour faire face à une invasion de punaises de lit digne d’un film d’horreur, le Ciné-Club Kinosch à la Kufa d’Esch-sur-Alzette apparaît doucement comme une excellente alternative.

Ce mercredi soir encore, Patrick Blocman, directeur de production et cinéphile averti, a choisi une autre perle rare du cinéma pour la donner à voir à un public parsemé mais grandissant : « Le temps du loup » (2003) de Michael Haneke, avec en second rôle Thierry Van Werveke. mehr lesen / lire plus

Kriegs-Doku: Wenn Kinder zu Kriegsreportern werden

Am Mittwoch Abend wird im Ciné Utopia in Anwesenheit der Regisseurin Khadija Al-Salami ein Dokumentarfilm über den Bürgerkrieg im Jemen gezeigt.

© Kinepolis

Seit Beginn des Bürgerkriegs im Jemen im März 2015 befindet sich das Land im Süden der Arabischen Halbinsel in einer beispiellosen humanitären Notlage. Mehr als 10.000 Todesopfer gibt es bereits zu beklagen, zwei Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Besonders gefährdet sind Frauen und Kinder. Im Oktober 2017 setzte die Uno den Jemen auf eine schwarze Liste, mit der Staaten wegen der Verletzung der Kinderrechte in bewaffneten Konflikten gebrandmarkt werden. Ein Unicef-Bericht zeigte, dass zwei Millionen Kinder wegen des Krieges nicht zur Schule gehen können. mehr lesen / lire plus

Jean Back: Trakl Blues

Eine Prise Nostalgie, serviert mit einer guten Dosis-Selbstironie – Jean Backs „Trakl Blues“ fällt nicht in die Klischees der Alt-68er Memoirenschreiber.

Wenn Alt-68er (oder wie in diesem Fall Alt-78er) ihre Memoiren schreiben, ist meistens Vorsicht geboten. Schnell wird die Vergangenheit verklärt, nur um besser auf die „Jugend von heute“ einzudreschen, die ja keine Werte mehr kennt und sich nicht auflehnt. Dass es sie selbst waren, die ihre Ideale von einst verrieten und dem Neoliberalismus Tür und Tor öffneten, kommt dabei den wenigsten in den Sinn.

Daran gemessen ist Jean Backs „Trakl Blues“ ein vergleichsweise harmloses Buch. Die Geschichte einer Bande von Jugendlichen, die 1978 gegen die erzkonservative Gesellschaft rebellieren, indem sie ein Gedicht des expressionistischen Poeten und Meister der Fäulnis und des Verfalls Georg Trakl auf Zelluloid bannen (und dafür sogar Geld aus dem eben gegründeten Kulturministerium absahnen) enthält zwar eine gehörige Portion Eigenlob. mehr lesen / lire plus

Film « Freightened » – le transport maritime, un lac aux requins

Les importations bon marché, c’est bien… tant qu’on ne se demande pas d’où elles viennent et comment elles arrivent jusque chez nous. Pour en savoir plus, rendez-vous lundi prochain à la Cinémathèque.

MISE A JOUR : Un second film sera montré lundi à 20h30: Trading Paradise, sur le commerce des matières premières, dans le cadre de „Le monde en doc“. Il n’y aura pas de débat à la fin du premier film, mais des boissons et des snacks. Entrée : 3,70 € pour un film, 7 € pour les deux.

Le trailer de « Freightened – The Real Price of Shipping » montre, en succession rapide, des travailleuses asiatiques exploitées, un navire havarié, des marins trimant dur… Le titre du film, « Freightened », est une combinaison de frightened, effrayé, et freight, fret. mehr lesen / lire plus