Eine Frage des Respekts?

Der Vorwurf des mangelnden Respekts vorm Lehrberuf hält sich hartnäckig. Wie ist er zu erklären? Und wie lässt sich konstruktiv darauf reagieren?

© Mohamed Hassan / pxhere.com

Die vom SEW-OGBL herausgegebene und ausgewertete Umfrage hat bestätigt, was davor einzelne Anekdoten bereits vermuten ließen: Die meisten Lehrkräfte in der Grundschule würden ihren Beruf nicht wiederwählen oder weiterempfehlen. Offen bleibt die Frage nach der Wurzel des Problems. Ohne diese zu kennen, werden sich die bestehenden Probleme nicht langfristig lösen lassen.

Das Ausfüllen des Fragebogens beruhte auf Freiwilligkeit, was die Repräsentativität ein wenig in Frage stellt. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass vor allem diejenigen teilgenommen haben, die mit der aktuellen Situation besonders unzufrieden sind. mehr lesen / lire plus

Gleichstellung aus dem Kleinlaster und andere MEGA-Ideen

Das Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern startet pädagogische Projekte zur Sensibilisierung von Jugendlichen. Gleichzeitig sollen Luxemburgs Einwohner*innen in einer Umfrage Denkanstöße für den neuen Aktionsplan zum Thema liefern.

Taina Bofferding stellte unter anderem im Lycée Hubert Clement die neuen Projekte des MEGA vor. Im Hintergrund steht eines davon: der MEGA Jumper. (Bild: MEGA)

„C’est à l’école, dès le plus jeune âge, que l’égalité s’apprend et doit être vécue comme fondement de notre société“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Gleichstellung von Frauen und Männern (MEGA). Die Gleichstellung zwischen Mann und Frau müsse im Alltag stattfinden – und das von Kindesbeinen an. mehr lesen / lire plus

Homofeindlichkeit: Echt jetzt?

Eine Rechenaufgabe in einem für Luxemburg zusammengestellten Mathebuch unterstützt homofeindliche Klischees. Die Protagonisten: Xavier und Etienne.

In Luxemburg wird seit geraumer Zeit kontrovers über die fächerübergreifende Diversifizierung von Lerninhalten diskutiert. Sei es, wenn es um die verstärkte Einbindung von Autor*innen und positiv besetzter Frauenfiguren im Literaturunterricht geht, sei es wenn sich der ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser über ein Theaterstück für Schulklassen entrüstet, in dem ein schwules Känguru die Hauptrolle spielt. Damals sprach sich Bildungsminister Claude Meisch deutlich gegen Homofeindlichkeit aus. Wie Vielfalt auf dem Lehrplan eindeutig nicht geht, das zeigt ein Beispiel aus dem Mathebuch „Clic & Maths 3e“, das für luxemburgische Schulklassen konzipiert wurde. mehr lesen / lire plus

Gewalt von Kindern in der Schule: Der Graben zwischen Theorie und Praxis

Aus pädagogischen Fachkreisen heißt es schon seit längerem, die Gewalt von Kindern an Schulen nehme zu. Der ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser erkundigt sich in einer parlamentarischen Anfrage nach den Maßnahmen im Falle von Gewalttaten in der Schule. Die Antworten offenbaren, dass zwischen Theorie und Praxis Welten liegen.

Foto: Lucas Pezeta

Der Kinderpsychologe und Familientherapeut Gilbert Pregno wies bereits letztes Jahr im Zuge der öffentlichen Debatte um Gewalt von Kindern in Schulen und Betreuungsstrukturen darauf hin, dass sich die Situation von Kindern und Jugendlichen in den letzten 15 bis 20 Jahren kontinuierlich verschlechterte. Immer mehr Kinder seien unglücklich und verhaltensgestört – immer mehr Eltern kämen nicht mehr zurecht. mehr lesen / lire plus

Forderungen der SNE-CGFP: Schulinklusion? Nicht um jeden Preis

Das „Syndicat national des enseignants“ (SNE-CGFP) spricht sich grundsätzlich für die schulische Inklusion aus. Die Gewerkschaft stellt für ihr Gelingen jedoch konkrete Forderungen: Mehr Personal und eine Überarbeitung der Elternbefugnis.

„Wir fordern das Bildungsministerium dazu auf zuzuhören, die aktuelle Situation nicht zu unterschätzen“, appellierte der Gewerkschaftspräsident Patrick Remakel (Zweiter v.r.) auf der Pressekonferenz der SNE-CGFP, „und die von uns vorgestellten Maßnahmen und Empfehlungen umzusetzen – im Sinne aller Kinder.“

„Inclusioun … awer op kee Fall mam Briecheisen“ lautete der Titel der Pressekonferenz der SNE-CGFP zur Schulinklusion. Der Gewerkschaftspräsident Patrick Remakel betonte, man sei nicht per se gegen Inklusion, nur dürfe diese den Lernprozess der Schüler*innen ohne sonderpädagogischen Förderbedarf nicht behindern. mehr lesen / lire plus

Bildung: Die Zeichen stehen auf Partizipation

Mit neuen Fortbildungsinitiativen und Diskussionsrunden bemüht sich das Bildungsministerium um demokratische Schulentwicklung und um ein offenes Gespräch über das Bildungssystem Luxemburgs.

Mit einer Heftreihe soll die demokratiepädagogische Schulentwicklung vorangetrieben werden. (Copyright: CC-BY 4.0)

Das Zentrum fir politesch Bildung, die Universität Trier und das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend hat Ende Januar 2019 das erste Heft der Reihe „mateneen – démocratie à l’école“ publiziert. Das grundlegende Konzept: Online und analog Materialien anbieten, die dem Lehrpersonal Luxemburgs und der Großregion sowie den Schuldirektionen eine demokratiepädagogische Schulentwicklung näherbringen.

Die einzelnen Hefte sind aus Essays von Fachexpert*innen, Arbeitsblättern, Kopiervorlagen und Buchempfehlungen zusammengesetzt. Im Fokus steht jeweils ein Thema. mehr lesen / lire plus

Aspro : un glossaire pour mieux comprendre les métiers du spectacle

L’association luxembourgeoise des professionnel-le-s du spectacle vivant (Aspro) vient de mettre en ligne la première mouture d’un glossaire qui explique ce qui se passe dans les coulisses du théâtre.

(© Screenshot aspro.lu)

Ce n’est pas pour rien que la jeune association a choisi son nom : être intermittent-e du spectacle au Luxembourg peut effectivement donner lieu à des maux de tête. Alors que sur scène, le public voit avant tout actrices et acteurs et peut-être prend en compte le ou la metteur-euse en scène, les multiples petites mains qui ont préparé la soirée de spectacle sont généralement inconnues du grand public. mehr lesen / lire plus

Bildungspolitik: Und jährlich grüßt das Syndikat

Das Syndikat Erzéiung a Wëssenschaft (SEW-OGBL) übt erneut scharfe Kritik an der Reform des „cycle inférieur“. Desaströse Auswirkungen auf das Schulwesen, unkontrollierte schulische Autonomie, schwammige Anweisungen – die Liste der Vorwürfe ist lang.

Das SEW-OGBL ist sehr wütend. Und das auf das Bildungsministerium. Mit der Einführung der Aufbau- und Leistungskurse in der Oberstufe untergrabe die Bildungspolitik die Chancengleichheit, statt diese wie versprochen zu fördern, bemängelt die Lehrer*innengewerkschaft in einer Pressemitteilung. Die besagte Reform, die im Schuljahr 2017/2018 eingeführt wurde, ermöglicht es den Schüler*innen in der Oberstufe im Deutschen oder im Französischen (ab 2019 bis zur 3e G) zwischen Leistungs- und Aufbaukursen zu wählen. mehr lesen / lire plus

Diversität und Pflichtlektüre: Planloses Ministerium?

Ende 2018 kritisierte die Voix de jeunes femmes (VJF) das obligatorische Leseprogramm der Abschlussklassen. Der Abgeordnete Dan Biancalana hakte gleich bei zwei Ministerien nach, was die Regierung aus der Kritik macht.

Die Ministerien beantworten die Fragen zur Diversifizierung des Leseprogramms unzureichend. (Bildquelle: Flickr)

Der LSAP-Deputierte Biancalana reagierte mit seiner parlamentarischen Anfrage auf die Presseberichte zum offenen Brief der VJF. Die feministische Jugendgruppe hatte darin mehr Autorinnen und Bücher mit vielseitigen Frauenfiguren auf dem obligatorischen Leseprogramm der Abschlussklassen eingefordert und damit unter anderem den Philosophen Norbert Campagna verärgert. Sie richtete den Brief an das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend – und wünschte sich von diesem die Kenntnisnahme und die Umsetzung ihrer Anregungen. mehr lesen / lire plus

Hochschulbildung von Asylbewerber*innen und Geflüchteten

Luxemburg tut zu wenig, um Asylbewerber*innen und Geflüchtete in die Hochschul- und Berufsausbildung zu integrieren. Das geht aus einem kürzlich publizierten Bericht des europäischen Informationsnetzwerks Eurydice hervor.

© https://eacea.ec.europa.eu

Rund 50 Prozent der Asylbewerber*innen und Geflüchteten in Europa sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. Manche waren in ihrer Heimat in einer Hochschul- oder Berufsausbildung, oder wollen dies in ihrem Ankunftsland tun. Um eine Übersicht zu gewinnen, hat Eurydice die entsprechenden Maßnahmen und Politiken der einzelnen europäischen Länder analysiert.

Der erschreckende Befund: In fast der Hälfte der untersuchten Länder findet die Hochschul-Integration in offziellen Dokumenten keine Erwähnung. Zu diesen Ländern zählt auch Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Luxemburgensia in der Schule: Zwischen Theorie und Praxis

Ein Interview mit dem Literaturkritiker und Deutschlehrer Jérôme Jaminet und das Gespräch mit dem Bildungsministerium offenbaren ein Kommunikationsproblem in puncto Luxemburgensia an Schulen.

Bildquelle: Pexels

Die Pressebeauftragte des Bildungsministeriums, Myriam Bamberg, teilte auf Nachfrage mit, dass das Ministerium sich zum Ziel gesetzt habe, die luxemburgische Sprache und Kultur nachhaltig zu fördern – und dies in allen gesellschaftlichen Bereichen, also auch in der Bildung.

„Die Anthologien werden regelmäßig erneuert, indem eine Reihe Texte durch neuere Texte ersetzt werden“, so Bamberg. Lies de bal werde nächstes Jahr in einer neuen Fassung veröffentlicht. Des Weiteren erwähnte sie die Webseite kulturgeschicht.lu, die sich zur Zeit noch im Aufbau befindet. mehr lesen / lire plus

Digitales Lernen in der Schule

Welche Möglichkeiten ergeben sich aus einer digitalen Lernumwelt? Wie können digitale Medien eingesetzt werden, um Ungleichheiten im Schulsystem zu begegnen? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen ergeben sich daraus? Über diese und viele weitere Fragen wird am kommenden Dienstag im Rahmen eines vom Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser) organisierten Café-Débats diskutiert. Im Zentrum steht die 2014 gestartete strategische Kampagne „Digital4Education“, dank derer seither bereits zahlreiche Bildungsprojekte ins Leben gerufen wurden. Eines davon ist „MathemaTIC“, das Schüler*innen die Möglichkeit geben soll, die vom Schulprogramm geforderten Mathematikkenntnisse auf innovative und interaktive Weise zu erwerben. Eltern haben die Möglichkeit, die Lernfortschritte ihrer Kinder auf der Plattform mit zu verfolgen. mehr lesen / lire plus

Bildungs- und Hochschulpolitik: „Junge Menschen müssen gehört werden“

Seit Jahresbeginn hat die Unel (Union nationale des étudiant-e-s du Luxembourg) eine neue Zusammensetzung. Die woxx hat mit der frischgebackenen Sprecherin, Vicky Reichling, über das Praktikumsgesetz, Wohnraum für Studierende und politischen Aktivismus gesprochen.

Vicky Reichling ist Sprecherin der Unel und studiert zurzeit Physiotherapie in Eindhoven. (Foto: © Vicky Reichling)

woxx: Im letzten Jahr ließ die Unel vor allem mit Kritik am Praktikumsgesetz von sich hören. Werden Sie weiterhin an dem Thema dranbleiben?


Vicky Reichling: An dem Gesetz kritisieren wir nach wie vor, dass für Pflichtpraktika keine und für fakultative Praktika nur eine geringe Bezahlung vorgesehen ist. Bachelor- oder Masterabsolventen und -absolventinnen bekommen zurzeit bei einem Praktikum von ein bis drei Monaten ein Drittel vom nicht qualifizierten Mindestlohn, das sind ungefähr 600 Euro und das reicht einfach nicht. mehr lesen / lire plus

Unel stellt neue Spitze vor

Die Studierenden- und Schüler*innenorganisation Unel hat Ende letzten Jahres im Rahmen ihres jährlichen Kongresses ein neues Koordinationsteam gewählt und anschließend vorgestellt. 2019 werden demnach Vicky Reichling als Sprecherin, Sophie Née als Sekretärin und Estelle Née als Schatzmeisterin die Arbeit der Unel koordinieren. Die Organisation will nicht mehr in Arbeitsgruppen, sondern an konkreten Projekten arbeiten, zum Beispiel zur Frage der Praktika – die neue Gesetzgebung in dem Bereich beschäftigt die Studierenden ja schon länger. Außerdem will sich die Unel intensiver mit dem neuen Schulfach „Vie et Société“ und der Wohnraumproblematik beschäftigen. Auf dem internationalen Parkett vertritt die Unel die luxemburgischen Studierenden bei der Esu und die Schüler*innen bei der Obessu, beides europäische Dachorganisationen. mehr lesen / lire plus

Nationaler Bildungsbericht 2018: Und sonst so?

An der Universität Luxemburg wurden am 12. Dezember olle Kamellen verteilt. Von wem? Von der Uni und dem Bildungsministerium. Offiziell wurde der Nationale Bildungsbericht 2018 vorgestellt.

Pixabay

Einer der Aufzüge im futuristischen „Learning Center“ auf Belval fährt nur ins erste Stockwerk. Und wieder runter. Blöd, wenn die Pressekonferenz zum Nationalen Bildungsbericht vom Script (Service de coordination de la recherche et de l’innovation pédagogiques et technologiques, des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend) und dem Lucet (Luxembourg Centre for Educational Testing, Universität Luxemburg) im zweiten Geschoss stattfindet. Am anderen Ende des Gebäudes. Ein verwirrender Start, der zu allem was folgte, passte. Das, was vom 205-seitigen Bildungsbericht vorgestellt wurde, gleicht einem Aufzug zwischen zwei Etagen. mehr lesen / lire plus

Liser-Studie: Zwei Fächer, viele Gründe

In einer rezenten Studie beschäftigt sich das „Luxembourg Institute of Socio-Economic Research“ (Liser) mit der Frage, wie sich die Leistungsunterschiede zwischen Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund in der Grundschule und Sekundarstufe entwickeln. In einem Studienbericht gibt das Forschungsinstitut Antworten.

Forscher*innen des Liser haben anhand von unabhängigen Querschnittsstudien von PIRLS (2001, 2008), TIMSS (2007) und Pisa (2006, 2012), die Lesekompetenzen und die mathematischen Leistungen von Zehn- bis Fünfzehnjährigen untersucht – und Vergleiche zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund gezogen. Heraus kommen zwei zentrale Ergebnisse: Einerseits offenbart der Studie unterschiedliche Leistungsniveaus je nach Schulfach, andererseits zeigt sie Ungleichheiten zwischen den Ankunftsländern auf. mehr lesen / lire plus

Diversifizierung des Schulangebots: Zwischenfazit erwünscht?

2017 kündigte Bildungsminister Claude Meisch die Ausweitung des internationalen Bildungsangebots für das kommende Schuljahr an. Im September 2018 reklamierte die Deputierte Martine Hansen Zahlen – und musste rund zwei Monate auf eine Antwort warten.

Morgens, um halb sieben in Luxemburg: Die Fensterscheiben sind beschlagen, die Arme taub vom Festhalten, die Gesichter erhitzt. Von links schlägt einem ein Schulranzen ins Gesicht, von rechts die Haare der Stehnachbar*innen – der Bus platzt aus allen Nähten. Bleibt dafür genug Platz, grüßen sich die Schüler*innen mit Küsschen links, Küsschen rechts oder mit Handschlag. Dass einige von ihnen mit der Menschen-Presse auf Rädern unterwegs zum Unterricht an international anerkannten Gymnasien oder Europaschulen sind, ist anzunehmen – und die sorgten schon im September bei der Deputierten Martine Hansen für Fragezeichen. mehr lesen / lire plus

Langue luxembourgeoise
 : Branle-bas de combat


Dans l’enseignement secondaire, une guéguerre se prépare entre ancien-ne-s enseignant-e-s de luxembourgeois et futur-e-s diplômé-e-s de l’Uni, appelé-e-s à 
les remplacer.

Les nouvelles règles en matière de formation des enseignant-e-s de luxembourgeois vont-elles déboucher à terme sur un cours de civilisation, où sera enseignée la tradition de l’Hämmelsmarsch ? (Photo : Wikimedia Commons)

L’un des constats récurrents pour beaucoup d’enseignant-e-s de luxembourgeois, à chaque rentrée, est que leurs élèves ont tout oublié au cours de l’été de ce qu’on leur avait appris. Et quand bien même, oublier tout ce qu’on vous apprend demeure toujours un risque, et relève même chez certain-e-s d’un choix conscient, il semble que dans le cas de la langue luxembourgeoise – un peu comme pour les cours de chimie ou de mathématiques, par exemple – la raison pour laquelle l’enseigner ressemble bien souvent à un véritable travail de Sisyphe soit avant tout liée au manque d’occasions de se familiariser avec cette matière, avec cette langue donc à l’extérieur des cours. mehr lesen / lire plus

Meisch bedankt sich beim SEW

Am Dienstag veröffentlichte das Bildungsministerium die Zahlen zum Schulbeginn 2018/2019. Aus denen lässt sich der kontinuierliche Erfolg der internationalen Klassen an öffentlichen Schulen herauslesen: so gab es dieses Jahr 2.206 internationale Einschreibungen in den Grund- und Sekundarschulen, während es im Jahr seines Amtsantritts nur 385 gab. Anlässlich einer Pressekonferenz zum Schulbeginn am Donnerstag ging Bildungsminister Claude Meisch (DP) dann auf weitere Änderungen für dieses Schuljahr ein. Der „Lycée Edward Steichen“ in Clerf und die „École internationale“ in Mondorf werden ein erstes Mal ihre Tore aufmachen. Dazu kommen verschiedene Kompetenzzentren für Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten oder einer intellektuellen Frühreife. Zuvor hatte das Syndikat für Erziehung und Wissenschaften des OGBL (SEW) eine eigene Bilanz gezogen. mehr lesen / lire plus

„Unterschiedliche Schulen für unterschiedliche Schüler“

Die DP stellte am Dienstag den dritten Teil ihres Wahlprogrammes vor. Für die Liberalen gilt: Die Kontinuität und der Ausbau der schon eingeführten Reformen im Bereich Kinder und Zukunftschancen stehen an erster Stelle.

Anlässlich einer Pressekonferenz am Dienstag zur Vorstellung der DP-Wahlprogrammpunkte bezüglich der Bildungspolitik war der Spitzenkandidat der DP im Osten und Bürgermeister von Mondorf, Lex Delles, der von Beruf Grundschullehrer ist, voll des Lobes für die, unter der Leitung seiner Partei, eingeführten Reformen.

Diese seien heute nicht mehr wegzudenken. So wies er darauf hin, dass weder LSAP, noch CSV die Änderungen in ihren jeweiligen Wahlprogrammen in Frage stellen, sie im Gegenteil begrüßen und sogar weiter ausbauen möchten. mehr lesen / lire plus