Die ErwuesseBildung lädt zur „Doku Debate“ über den Film „Familien allein zu Haus“. Drei Expert*innen aus Luxemburg diskutieren unter anderem über die Folgen der Corona-Pandemie auf Familie, Care-Arbeit und Bildung.

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Familienglück heißt, wenn niemand die eigenen vier Wände verlassen muss. Oder etwa nicht? Sechs Familien hielten für die zweiteilige ZDF-Doku „Familien allein zu Haus” ihren Alltag während der Corona-Lockdowns 2020 fest. Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes spricht in der Doku mit Expert*innen über die Folgen der Ausgangssperre auf Familienleben und Bildung der Kinder. Eine zentrale Frage ist aber auch: Wer übernahm während des Lockdowns die private Care-Arbeit im Haushalt? mehr lesen / lire plus
Der Lehrberuf wird als zunehmend unattraktiv empfunden, es mangelt stark an Personal – was für Luxemburg gilt, trifft auf europäische Länder insgesamt zu, wie ein Bericht des Europäischen Bildungsinformationsnetzwerks Eurydice zeigt. Die Gründe für diese Entwicklung liegen bei den angestiegenen Anforderungen und Zuständigkeiten, die mit konstanten sozialen, demographischen, ökonomischen, wissenschaftlichen und technologischen Veränderungen einhergehen. Das schmälert nicht nur die Motivation zum Lehramtstudium; auch immer mehr Lehrkräfte steigen im Laufe ihrer Karriere aus. 
„Ich hatte beim Zuhören viele Déjà-vus. Die Probleme, die heute hier diskutiert wurden, bestehen zum Teil bereits seit 15, 20 Jahren.“ Diese Aussage äußerte Land-Journalistin Ines Kurschat am Mittwoch im Rahmen einer Asti-Konferenz über das Luxemburger Bildungssystem. Damit brachte sie zum Ausdruck, was wohl noch viele weitere beim Zuhören gedacht hatten.
Rund drei Wochen nachdem erstmals Kritik an der Kleiderordnung des Diekircher Gymnasiums aufkam (siehe: 


In einer parlamentarischen Frage wollte Yves Cruchten (LSAP) vom Integrationsministerium, Bildungsministerium und Ministerium für innere Sicherheit unter anderem wissen, ob das Thema Rassismus hierzulande auf dem Schulprogramm steht. In ihrer Antwort zählen Corinne Cahen (DP), Claude Meisch (DP) und François Bausch (Déi Gréng) Transversalkompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, Solidarität und Toleranz auf, die im Fondamental vermittelt werden. Langer Rede, kurzer Sinn: Rassismus wird in den unteren Klassen nicht explizit thematisiert. Dafür aber im Secondaire, wie in der Antwort anschließend ausgeführt wird: Im Geschichtskurs mit besonderem Fokus auf Kolonialismus und Apartheid, in anderen Fächern wiederum lediglich nur implizit in Form von Demokratieerziehung und Bürger*innenkunde. 



Sozio-ökonomisch benachteiligte Schüler*innen sowie solche mit Migrationshintergrund schneiden im Luxemburger Schulsystem verhältnismäßig schlecht ab. Zwei Tage nachdem die Pisa-Studie dies auf ein Neues bestätigt hat, meldet sich die Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) mit einer Stellungnahme.

Vier Beispiele von Baum und Wagner reichen aus, um zu veranschaulichen, was der optimalen Nutzung der 2018 eröffneten Universitätsbibliothek „Luxembourg Learning Centre“ (LLC) und der bald neueröffneten Nationalbibliothek (BnL) im September 2019 im Wege steht oder stehen könnte.
Schüler*innen in Luxemburg erhalten die Bücher, die zum Pflichtmaterial gehören, seit dem Schuljahr 2018/2019 umsonst. Die Schüler*innen, die auf gebrauchte Bücher zurückgreifen, erhalten für jedes Pflichtbuch, das sie nicht neu bestellen, einen Gutschein für andere Bücher im Wert von der Hälfte des Buchpreises. Neu ab der nächsten „Rentrée“: Der Gutschein kann bis zum 30. Juni 2020 exklusiv in den Buchläden eingelöst werden, die an dem myBooks-Programm teilnehmen. Eine Liste der entsprechenden Buchläden gibt es
Viele Schüler*innen und das Schulpersonal packen so langsam die Koffer für den Sommerurlaub, da wird schon über die Abitur-Nachprüfungen im September und den Universitätsstart im Herbst debattiert. Der Anlass: Eine parlamentarische Anfrage des LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo, die bereits im Mai bei Bildungsminister Claude Meisch (DP) eintrudelte.


