Bildung: Die Zeichen stehen auf Partizipation

Mit neuen Fortbildungsinitiativen und Diskussionsrunden bemüht sich das Bildungsministerium um demokratische Schulentwicklung und um ein offenes Gespräch über das Bildungssystem Luxemburgs.

Mit einer Heftreihe soll die demokratiepädagogische Schulentwicklung vorangetrieben werden. (Copyright: CC-BY 4.0)

Das Zentrum fir politesch Bildung, die Universität Trier und das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend hat Ende Januar 2019 das erste Heft der Reihe „mateneen – démocratie à l’école“ publiziert. Das grundlegende Konzept: Online und analog Materialien anbieten, die dem Lehrpersonal Luxemburgs und der Großregion sowie den Schuldirektionen eine demokratiepädagogische Schulentwicklung näherbringen.

Die einzelnen Hefte sind aus Essays von Fachexpert*innen, Arbeitsblättern, Kopiervorlagen und Buchempfehlungen zusammengesetzt. Im Fokus steht jeweils ein Thema. mehr lesen / lire plus

Aspro : un glossaire pour mieux comprendre les métiers du spectacle

L’association luxembourgeoise des professionnel-le-s du spectacle vivant (Aspro) vient de mettre en ligne la première mouture d’un glossaire qui explique ce qui se passe dans les coulisses du théâtre.

(© Screenshot aspro.lu)

Ce n’est pas pour rien que la jeune association a choisi son nom : être intermittent-e du spectacle au Luxembourg peut effectivement donner lieu à des maux de tête. Alors que sur scène, le public voit avant tout actrices et acteurs et peut-être prend en compte le ou la metteur-euse en scène, les multiples petites mains qui ont préparé la soirée de spectacle sont généralement inconnues du grand public. mehr lesen / lire plus

Bildungspolitik: Und jährlich grüßt das Syndikat

Das Syndikat Erzéiung a Wëssenschaft (SEW-OGBL) übt erneut scharfe Kritik an der Reform des „cycle inférieur“. Desaströse Auswirkungen auf das Schulwesen, unkontrollierte schulische Autonomie, schwammige Anweisungen – die Liste der Vorwürfe ist lang.

Das SEW-OGBL ist sehr wütend. Und das auf das Bildungsministerium. Mit der Einführung der Aufbau- und Leistungskurse in der Oberstufe untergrabe die Bildungspolitik die Chancengleichheit, statt diese wie versprochen zu fördern, bemängelt die Lehrer*innengewerkschaft in einer Pressemitteilung. Die besagte Reform, die im Schuljahr 2017/2018 eingeführt wurde, ermöglicht es den Schüler*innen in der Oberstufe im Deutschen oder im Französischen (ab 2019 bis zur 3e G) zwischen Leistungs- und Aufbaukursen zu wählen. mehr lesen / lire plus

Diversität und Pflichtlektüre: Planloses Ministerium?

Ende 2018 kritisierte die Voix de jeunes femmes (VJF) das obligatorische Leseprogramm der Abschlussklassen. Der Abgeordnete Dan Biancalana hakte gleich bei zwei Ministerien nach, was die Regierung aus der Kritik macht.

Die Ministerien beantworten die Fragen zur Diversifizierung des Leseprogramms unzureichend. (Bildquelle: Flickr)

Der LSAP-Deputierte Biancalana reagierte mit seiner parlamentarischen Anfrage auf die Presseberichte zum offenen Brief der VJF. Die feministische Jugendgruppe hatte darin mehr Autorinnen und Bücher mit vielseitigen Frauenfiguren auf dem obligatorischen Leseprogramm der Abschlussklassen eingefordert und damit unter anderem den Philosophen Norbert Campagna verärgert. Sie richtete den Brief an das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend – und wünschte sich von diesem die Kenntnisnahme und die Umsetzung ihrer Anregungen. mehr lesen / lire plus

Hochschulbildung von Asylbewerber*innen und Geflüchteten

Luxemburg tut zu wenig, um Asylbewerber*innen und Geflüchtete in die Hochschul- und Berufsausbildung zu integrieren. Das geht aus einem kürzlich publizierten Bericht des europäischen Informationsnetzwerks Eurydice hervor.

© https://eacea.ec.europa.eu

Rund 50 Prozent der Asylbewerber*innen und Geflüchteten in Europa sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. Manche waren in ihrer Heimat in einer Hochschul- oder Berufsausbildung, oder wollen dies in ihrem Ankunftsland tun. Um eine Übersicht zu gewinnen, hat Eurydice die entsprechenden Maßnahmen und Politiken der einzelnen europäischen Länder analysiert.

Der erschreckende Befund: In fast der Hälfte der untersuchten Länder findet die Hochschul-Integration in offziellen Dokumenten keine Erwähnung. Zu diesen Ländern zählt auch Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Luxemburgensia in der Schule: Zwischen Theorie und Praxis

Ein Interview mit dem Literaturkritiker und Deutschlehrer Jérôme Jaminet und das Gespräch mit dem Bildungsministerium offenbaren ein Kommunikationsproblem in puncto Luxemburgensia an Schulen.

Bildquelle: Pexels

Die Pressebeauftragte des Bildungsministeriums, Myriam Bamberg, teilte auf Nachfrage mit, dass das Ministerium sich zum Ziel gesetzt habe, die luxemburgische Sprache und Kultur nachhaltig zu fördern – und dies in allen gesellschaftlichen Bereichen, also auch in der Bildung.

„Die Anthologien werden regelmäßig erneuert, indem eine Reihe Texte durch neuere Texte ersetzt werden“, so Bamberg. Lies de bal werde nächstes Jahr in einer neuen Fassung veröffentlicht. Des Weiteren erwähnte sie die Webseite kulturgeschicht.lu, die sich zur Zeit noch im Aufbau befindet. mehr lesen / lire plus

Digitales Lernen in der Schule

Welche Möglichkeiten ergeben sich aus einer digitalen Lernumwelt? Wie können digitale Medien eingesetzt werden, um Ungleichheiten im Schulsystem zu begegnen? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen ergeben sich daraus? Über diese und viele weitere Fragen wird am kommenden Dienstag im Rahmen eines vom Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser) organisierten Café-Débats diskutiert. Im Zentrum steht die 2014 gestartete strategische Kampagne „Digital4Education“, dank derer seither bereits zahlreiche Bildungsprojekte ins Leben gerufen wurden. Eines davon ist „MathemaTIC“, das Schüler*innen die Möglichkeit geben soll, die vom Schulprogramm geforderten Mathematikkenntnisse auf innovative und interaktive Weise zu erwerben. Eltern haben die Möglichkeit, die Lernfortschritte ihrer Kinder auf der Plattform mit zu verfolgen. mehr lesen / lire plus

Bildungs- und Hochschulpolitik: „Junge Menschen müssen gehört werden“

Seit Jahresbeginn hat die Unel (Union nationale des étudiant-e-s du Luxembourg) eine neue Zusammensetzung. Die woxx hat mit der frischgebackenen Sprecherin, Vicky Reichling, über das Praktikumsgesetz, Wohnraum für Studierende und politischen Aktivismus gesprochen.

Vicky Reichling ist Sprecherin der Unel und studiert zurzeit Physiotherapie in Eindhoven. (Foto: © Vicky Reichling)

woxx: Im letzten Jahr ließ die Unel vor allem mit Kritik am Praktikumsgesetz von sich hören. Werden Sie weiterhin an dem Thema dranbleiben?


Vicky Reichling: An dem Gesetz kritisieren wir nach wie vor, dass für Pflichtpraktika keine und für fakultative Praktika nur eine geringe Bezahlung vorgesehen ist. Bachelor- oder Masterabsolventen und -absolventinnen bekommen zurzeit bei einem Praktikum von ein bis drei Monaten ein Drittel vom nicht qualifizierten Mindestlohn, das sind ungefähr 600 Euro und das reicht einfach nicht. mehr lesen / lire plus

Unel stellt neue Spitze vor

Die Studierenden- und Schüler*innenorganisation Unel hat Ende letzten Jahres im Rahmen ihres jährlichen Kongresses ein neues Koordinationsteam gewählt und anschließend vorgestellt. 2019 werden demnach Vicky Reichling als Sprecherin, Sophie Née als Sekretärin und Estelle Née als Schatzmeisterin die Arbeit der Unel koordinieren. Die Organisation will nicht mehr in Arbeitsgruppen, sondern an konkreten Projekten arbeiten, zum Beispiel zur Frage der Praktika – die neue Gesetzgebung in dem Bereich beschäftigt die Studierenden ja schon länger. Außerdem will sich die Unel intensiver mit dem neuen Schulfach „Vie et Société“ und der Wohnraumproblematik beschäftigen. Auf dem internationalen Parkett vertritt die Unel die luxemburgischen Studierenden bei der Esu und die Schüler*innen bei der Obessu, beides europäische Dachorganisationen. mehr lesen / lire plus

Nationaler Bildungsbericht 2018: Und sonst so?

An der Universität Luxemburg wurden am 12. Dezember olle Kamellen verteilt. Von wem? Von der Uni und dem Bildungsministerium. Offiziell wurde der Nationale Bildungsbericht 2018 vorgestellt.

Pixabay

Einer der Aufzüge im futuristischen „Learning Center“ auf Belval fährt nur ins erste Stockwerk. Und wieder runter. Blöd, wenn die Pressekonferenz zum Nationalen Bildungsbericht vom Script (Service de coordination de la recherche et de l’innovation pédagogiques et technologiques, des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend) und dem Lucet (Luxembourg Centre for Educational Testing, Universität Luxemburg) im zweiten Geschoss stattfindet. Am anderen Ende des Gebäudes. Ein verwirrender Start, der zu allem was folgte, passte. Das, was vom 205-seitigen Bildungsbericht vorgestellt wurde, gleicht einem Aufzug zwischen zwei Etagen. mehr lesen / lire plus

Liser-Studie: Zwei Fächer, viele Gründe

In einer rezenten Studie beschäftigt sich das „Luxembourg Institute of Socio-Economic Research“ (Liser) mit der Frage, wie sich die Leistungsunterschiede zwischen Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund in der Grundschule und Sekundarstufe entwickeln. In einem Studienbericht gibt das Forschungsinstitut Antworten.

Forscher*innen des Liser haben anhand von unabhängigen Querschnittsstudien von PIRLS (2001, 2008), TIMSS (2007) und Pisa (2006, 2012), die Lesekompetenzen und die mathematischen Leistungen von Zehn- bis Fünfzehnjährigen untersucht – und Vergleiche zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund gezogen. Heraus kommen zwei zentrale Ergebnisse: Einerseits offenbart der Studie unterschiedliche Leistungsniveaus je nach Schulfach, andererseits zeigt sie Ungleichheiten zwischen den Ankunftsländern auf. mehr lesen / lire plus

Diversifizierung des Schulangebots: Zwischenfazit erwünscht?

2017 kündigte Bildungsminister Claude Meisch die Ausweitung des internationalen Bildungsangebots für das kommende Schuljahr an. Im September 2018 reklamierte die Deputierte Martine Hansen Zahlen – und musste rund zwei Monate auf eine Antwort warten.

Morgens, um halb sieben in Luxemburg: Die Fensterscheiben sind beschlagen, die Arme taub vom Festhalten, die Gesichter erhitzt. Von links schlägt einem ein Schulranzen ins Gesicht, von rechts die Haare der Stehnachbar*innen – der Bus platzt aus allen Nähten. Bleibt dafür genug Platz, grüßen sich die Schüler*innen mit Küsschen links, Küsschen rechts oder mit Handschlag. Dass einige von ihnen mit der Menschen-Presse auf Rädern unterwegs zum Unterricht an international anerkannten Gymnasien oder Europaschulen sind, ist anzunehmen – und die sorgten schon im September bei der Deputierten Martine Hansen für Fragezeichen. mehr lesen / lire plus

Langue luxembourgeoise
 : Branle-bas de combat


Dans l’enseignement secondaire, une guéguerre se prépare entre ancien-ne-s enseignant-e-s de luxembourgeois et futur-e-s diplômé-e-s de l’Uni, appelé-e-s à 
les remplacer.

Les nouvelles règles en matière de formation des enseignant-e-s de luxembourgeois vont-elles déboucher à terme sur un cours de civilisation, où sera enseignée la tradition de l’Hämmelsmarsch ? (Photo : Wikimedia Commons)

L’un des constats récurrents pour beaucoup d’enseignant-e-s de luxembourgeois, à chaque rentrée, est que leurs élèves ont tout oublié au cours de l’été de ce qu’on leur avait appris. Et quand bien même, oublier tout ce qu’on vous apprend demeure toujours un risque, et relève même chez certain-e-s d’un choix conscient, il semble que dans le cas de la langue luxembourgeoise – un peu comme pour les cours de chimie ou de mathématiques, par exemple – la raison pour laquelle l’enseigner ressemble bien souvent à un véritable travail de Sisyphe soit avant tout liée au manque d’occasions de se familiariser avec cette matière, avec cette langue donc à l’extérieur des cours. mehr lesen / lire plus

„Unterschiedliche Schulen für unterschiedliche Schüler“

Die DP stellte am Dienstag den dritten Teil ihres Wahlprogrammes vor. Für die Liberalen gilt: Die Kontinuität und der Ausbau der schon eingeführten Reformen im Bereich Kinder und Zukunftschancen stehen an erster Stelle.

Anlässlich einer Pressekonferenz am Dienstag zur Vorstellung der DP-Wahlprogrammpunkte bezüglich der Bildungspolitik war der Spitzenkandidat der DP im Osten und Bürgermeister von Mondorf, Lex Delles, der von Beruf Grundschullehrer ist, voll des Lobes für die, unter der Leitung seiner Partei, eingeführten Reformen.

Diese seien heute nicht mehr wegzudenken. So wies er darauf hin, dass weder LSAP, noch CSV die Änderungen in ihren jeweiligen Wahlprogrammen in Frage stellen, sie im Gegenteil begrüßen und sogar weiter ausbauen möchten. mehr lesen / lire plus

Chômage : Baisse générale, mais pas chez les universitaires

(© Adem)

Selon un communiqué du Statec, le nombre de demandeurs d’emploi diminue de 4,2 % entre juin 2017 et juin 2018. Le nombre de demandeurs d’emploi résidents disponibles inscrits à l’Adem s’est établi à 14.482 fin juin. Un an plus tôt, il y en avait 638 de plus. En tenant compte des variations saisonnières, le Statec table sur un taux de chômage de 5,5 %.

Comme les mois précédents, la baisse ne profite pas aux demandeurs d’emploi diplômés de l’enseignement supérieur : il étaient 2.873 fin juin 2017 – exactement le même nombre qu’on retrouve pour juin 2018. Un phénomène non négligeable, car un demandeur d’emploi sur cinq se loge dans cette catégorie.

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Journée de l’éducation à la citoyenneté : dernier délai pour l’inscription

Après le « Zukunftsdësch politesch Bildung zu Lëtzebuerg » en 2015, le Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) – créé en 2016 – organisera du 30 au 31 mai 2018 la première Journée de l’éducation à la citoyenneté au centre Prince Henri à Walferdange. L’objectif de cette journée consiste à réunir les acteurs travaillant dans ce domaine et à réévaluer les opportunités et les limites de l’éducation à la citoyenneté.

Le 30 mai à 18h30, Nora Back (secrétaire syndicale), Paulina Dabrowska (coordinatrice du Kannerbureau Wooltz), Marc Schoentgen (directeur du ZpB), Jean-Lou Siweck (journaliste) et Renée Wagener (historienne) participeront à la table ronde « Politesch Bildung zu Lëtzebuerg – Méiglechkeeten a Grenzen ».

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Öffentliche Schulen
: „Der aktuelle Lösungsweg ist der falsche“

Vergangene Woche startete der OGBL eine Kampagne gegen die Privatisierung Luxemburger Schulen. Wir haben mit Patrick Arendt, Präsident des SEW-OGBL, über gegenwärtige Entwicklungen und die Sinnhaftigkeit differenzierter Lernangebote gesprochen.

Sew-Präsident, Patrick Arendt, zeigt sich besorgt über gegenwärtige Entwicklungen 
im Schulwesen.
 (Foto: © privat)

woxx: Worum geht es bei Ihrer Kampagne?


Patrick Arendt: Wir haben festgestellt, dass durch die strukturellen Reformen von Herrn Meisch, die bereits unter Frau Delveaux begannen, die öffentliche Schule in den letzten Jahren geschwächt wurde. Die Autorität der öffentlichen Schule und die Lehrkräfte wurden von der Politik in Frage gestellt. Eltern haben das Gefühl, dass nichts mehr funktioniert und fangen an, sich nach Alternativen umzuschauen – auch wenn diese kostenpflichtig sind. mehr lesen / lire plus

Mehr öffentliche Europaschulen geplant

Das Angebot an öffentlichen Europaschulen in Luxemburg soll erweitert werden. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es in insgesamt vier staatlichen Lyzeen möglich sein, zwischen Deutsch, Französisch und Englisch als Grundsprache wählen zu können.

Neben den Privatschulen, war es Schüler*innen in Luxemburg bisher nur in der Ecole internationale de Differdange et d’Esch-sur-Alzette (EIDE) möglich, die Grundsprache selbst auszuwählen. Das Bildungsministerium reagiert nun auf die hohe Nachfrage für den staatlichen Bilungsbereich und wird das europäische Modell ab dem Schuljahr 2018/2019 in drei weiteren öffentlichen Lyzeen einführen: Lënster Lycée in Junglinster, Lycée Edward Steichen in Clerf und im zurzeit noch nicht fertiggestellten Lycée in Bad Mondorf. mehr lesen / lire plus

Colloque
 : Oh, the humanities !

Avec maints coryphées universitaires à l’appui, le département des sciences humaines de l’Université du Luxembourg s’est interrogé sur ses propres fins – et le woxx est retourné sur les bancs de la fac.

Le temps avant le « péché originel » commis par les sciences humaines à la fin du 19e siècle.

On pourrait croire que les sciences humaines ne vont pas bien avec le « nation branding ». En tout cas, lors de la séance d’ouverture du colloque « Ends of the Humanities », avec notamment un discours délivré par Hans Ulrich Gumbrecht – la salle Edmond Dune mise à disposition par l’Institut Pierre Werner (IPW) grouillait d’enseignants (de lycée notamment, car ils pouvaient faire valoir leur présence en tant que formation continue) et d’étudiants, mais pas un seul membre du gouvernement n’avait fait le déplacement. mehr lesen / lire plus

„The Ends of the Humanities“
: Orientierungswissen für 
die Gesellschaft


Von Sonntag bis Mittwoch findet in Luxemburg eine internationale Konferenz zum Thema „The Ends of the Humanities“ statt. In über 70 Vorträgen werden WissenchaftlerInnen aus mehreren Kontinenten die Krise der Geistes- und Sozialwissenschaften diskutieren. Die woxx sprach mit dem Organisator Georg Mein, Dekan der humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luxemburg.

(Foto: woxx)

woxx: Die von Ihnen organisierte Konferenz will ausloten, wie die „Humanities“ ihre Bringschuld gegenüber der Gesellschaft einlösen können. Wieso ein so defensiver Ansatz?


Georg Mein: Der Begriff Bringschuld wird hier etwas polemisch verwendet. Heutzutage ist vielfach die Rede von Nützlichkeitserwägungen, wenn es um Studieninhalte und die Organisation der Universität geht. mehr lesen / lire plus