CFL: Kontrollzwang?

Immer öfter sollen in den Zügen der CFL Passagiere ohne Personalausweis und gültiger Fahrkarte auffallen. Der Abgeordnete Fernand Kartheiser hatte diesbezüglich Fragen zum Polizeieinsatz und zu den Prozeduren, die den Schwarzfahrer*innen blühen.

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Fernand Kartheiser ist im November letzten Jahres zu Ohren gekommen, dass bei Personenkontrollen in der nahen Vergangenheit vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund aufgefallen sind, die weder Identitätspapiere noch eine gültige Fahrkarte bei sich trugen. Die Schaffner*innen sollen infolgedessen, so Kartheiser weiter, angewiesen worden sein bei Auffälligkeiten Berichte zu verfassen und die Polizei zu kontaktieren, falls es sich bei den betroffenen Passagieren um größere Menschengruppen handelt. Der rechte Abgeordnete hat richtig gehört: Der Minister für Innere Sicherheit, für Mobilität und öffentliche Arbeiten, François Bausch, bestätigt in seiner Antwort vom 21. mehr lesen / lire plus

Europe et monde : Unis, nous pouvons…

Le rôle possible de l’Europe dans les coopérations et conflits internationaux, expliqué par le haut fonctionnaire Felix Fernandez-Shaw. Un dialogue citoyen pas comme les autres.

« Que s’est-il passé en 1989 ? » Facile, la chute du Mur. « Et en 2015 ? » « La crise migratoire », hasarde une voix dans l’assistance. Felix Fernandez-Shaw aime impliquer son public. Et le surprendre : « 2015, ça a surtout été l’adoption de trois accords-cadres importants à l’échelle mondiale. » Ce n’est pas par hasard que ce haut fonctionnaire européen de la DG Devco (Coopération internationale et développement) fait allusion aux Sustainable Development Goals (SDG), à l’accord de Paris et au programme d’action d’Addis-Abeba sur le financement du développement. mehr lesen / lire plus

To share or not to share

Ist es angemessen, dass ein Ministerium bei Facebook Presseartikel teilt? Das – und vieles mehr – wollte der Deputierte Fernand Kartheiser von Ministerin Taina Bofferding wissen.

Das Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern soll in letzter Zeit verstärkt Medienbeiträge auf der eigenen Facebook-Seite geteilt haben. So steht es in der parlamentarischen Anfrage vom 9. Januar von Fernand Kartheiser. Tatsächlich teilte das Ministerium im Zeitraum von Juli 2018 bis zum 17. Januar 2018 vier Presseartikel via Facebook. Einer davon ist ein Interview mit Ministerin Taina Bofferding im Journal. Im Beitrag von t-online geht es um die Maßnahmen, die Nachbar*innen ergreifen können, wenn sie nebenan häusliche Gewalt vermuten. mehr lesen / lire plus

Digitales Lernen in der Schule

Welche Möglichkeiten ergeben sich aus einer digitalen Lernumwelt? Wie können digitale Medien eingesetzt werden, um Ungleichheiten im Schulsystem zu begegnen? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen ergeben sich daraus? Über diese und viele weitere Fragen wird am kommenden Dienstag im Rahmen eines vom Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser) organisierten Café-Débats diskutiert. Im Zentrum steht die 2014 gestartete strategische Kampagne „Digital4Education“, dank derer seither bereits zahlreiche Bildungsprojekte ins Leben gerufen wurden. Eines davon ist „MathemaTIC“, das Schüler*innen die Möglichkeit geben soll, die vom Schulprogramm geforderten Mathematikkenntnisse auf innovative und interaktive Weise zu erwerben. Eltern haben die Möglichkeit, die Lernfortschritte ihrer Kinder auf der Plattform mit zu verfolgen. mehr lesen / lire plus

Impact du secteur financier : pas de finalisation

Sans le secteur financier, le Luxembourg ne serait certainement pas le pays de cocagne qu’il peut se permettre d’être. Pourtant, quand il s’agit de savoir combien ce secteur – qui représente selon les points de vue entre 30 et 40 pour cent du PIB – pèse exactement, il est très difficile d’en savoir plus. C’est ce qu’on peut déduire de l’historique de deux questions parlementaires posées par l’ancien numéro un du CSV Claude Wiseler au ministre des Finances Pierre Gramegna. On commence en février 2018, quand le député demande au ministre où en est l’« étude d’impact relative à l’importance du secteur pour notre économie », commandée par le ministère deux ans plus tôt, en 2016 donc. mehr lesen / lire plus

Post-Hardcore: Übergrund

Mit Fjørt kommt für einmal kein Avant-Garde-Elektro in die Rotondes sondern knallharter Screamo-Hardcore der neuen Generation – durchaus erfrischend.

Foto: Andreas Hornoff

Es brodelt im Untergrund, trotzdem bleibt er für die Augen der Mehrzahl unsichtbar, denn Subkultur findet nicht in den großen Konzerthäusern und Museen statt. Die Bands, die sich von Mainstream und Massenindustrie abgrenzen wollen, tun dies oftmals durch größtmögliche Dissonanz, schiere Lautstärke oder Aggressivität in ihrer Musik und erreichen deshalb nur einen kleinen Teil der Gesellschaft. Eine Band, die sich zwar in Undergroundgefilden bewegt, aber mit ihrer Post-Hardcore-Musik auch andere Musikfans erreicht, ist Fjørt.

Das Trio aus Aachen gründete sich 2012 und hat seither eine EP und drei Alben veröffentlicht. mehr lesen / lire plus

Grande Région : Droit à l’expérience

Quand on parle dérégulation, les syndicats ne se montrent pas très emballés. À l’échelle de la Grande Région, l’exception confirme la règle.

Le Comité économique et social de la Grande Région (CESGR) a vu le jour en 1997, à un moment où la discussion sur une plus forte intégration de cette fameuse « Grande Région »  – laquelle comprenait, en dehors du grand-duché, la Lorraine, les länder allemands Saarland et Rheinland-Pfalz ainsi que la Wallonie – n’en était qu’à ses débuts. La Communauté française et la Communauté germanophone de Belgique ont été intégrées dix ans plus tard.

11 millions d’habitant-e-s

Ces six entités envoient chacune six représentant-e-s issu-e-s de façon paritaire du milieu patronal et syndical, un dernier tiers étant composé « d’un collège composé selon la convenance de chaque région ». mehr lesen / lire plus

Table ronde : Comment l’image façonne l’actualité ?

Les lectrices et lecteurs du woxx le savent, l’expo « Hard Truths – An Exhibition of Prize Winning Photography from the New York Times », coorganisée par la Foundation for the Exhibition of Photography (une organisation sans but lucratif fondée en 2003 à Minneapolis) manque de profondeur. Malgré des photographies aussi spectaculaires qu’émouvantes sur des thèmes qui ont fait bouger l’actualité ces dernières années, que ce soit les crises au Venezuela, la guerre en Irak ou encore la répression aveugle aux Philippines sous le régime sanguinaire de Rodrigo Duterte, il manque un cadre dans lequel on pourrait classer le travail des photographes. mehr lesen / lire plus

Adem: Schluss mit der Warterei?

Die Agence pour le développement de l’emploi (Adem) krempelt um. Seit kurzem gilt ein neues Anmeldeverfahren für Arbeitssuchende. Es soll einfacher sein und Zeit sparen.

2014Adem

„Wir sind dabei eine Reihe von Dienstleistungen zu digitalisieren, weil wir einfach sehen, dass es ein Trend ist“, sagte Isabelle Schlesser, Direktorin der Adem, Ende des Jahres im Interview mit Françoise Keller auf Radio 100,7, „das ist einfacher so.“ Konkreter wurde sie damals nicht.

Gestern dann schon. Seit dem 9. Januar können Arbeitssuchende die Arbeitsagentur telefonisch oder per Online-Formular kontaktieren, um einen Termin zur Anmeldung bei der Adem zu vereinbaren. Sie werden anschließend per E-Mail oder Post informiert, wann und in welcher der sieben Adem-Agenturen ihre Anmeldung erfolgen kann. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : l’Irak, destination sûre ?

Alors que des associations comme Passerell ou le LFR s’émeuvent que les autorités continuent de renvoyer des « cas Dublin » en Italie – malgré le hype autour du « merde alors » d’Asselborn à Salvini – ou s’obsèdent à vouloir pratiquer des tests peu fiables sur les organes génitaux de réfugié-e-s se disant mineur-e-s, Fernand Kartheiser pense déjà plus loin. Se basant sur des déclarations du ministre allemand Heiko Maas et de son collègue irakien Mohammed Ali Alhakim selon lesquelles la sécurité de celles et ceux qui veulent retourner en Irak serait garantie, le député populiste de droite veut savoir combien d’Irakien-ne-s auraient trouvé refuge au grand-duché et s’il ne serait pas grand temps qu’ils retournent dans leur pays en ruines. mehr lesen / lire plus

Agrar-Atlas erschienen

Die deutsche Grünen-nahe Heinrich Böll-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz sowie Le Monde diplomatique den „Agrar-Atlas“ herausgebracht. Nach den Themen Kohle, Energie, Meere, Boden, Fleisch und Agrokonzerne widmet sich die Atlas-Reihe diesmal also der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) und ihrer Folgen für die Landwirtschaft. Wie gewohnt wird die Thematik anhand großer Karten, Infografiken und ergänzenden Texten erläutert. Behandelt wird unter anderem die Frage, welche GAP-Gelder wohin fließen; in welche Länder und in welche Betriebe. Den Direktzahlungen, die zu einem großen Teil an wenige Großbetriebe fließen, ist zum Beispiel ein ganzes Kapitel gewidmet. Aber auch die Bezahlung der Landwirt*innen, der Strukturwandel und der damit einhergehende Biodiversitätsverlust, der Einsatz von Pestiziden sowie die Opfer- und Täterrolle der Landwirtschaft beim Klimawandel werden erklärt. mehr lesen / lire plus

Verbot kostenfreier Plastiktüten: Nicht schlecht, aber …

Neues Jahr, neues Glück: In Sachen Plastikvermeidung könnte das 2019 hinhauen. Mit dem Inkrafttreten des Verbots, kostenfrei Plastiktüten zu verteilen, wagt Luxemburg einen Schritt in die richtige Richtung. Nur lässt die Regierung der Kundschaft noch zu viel Spielraum.

Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur

Wird was lange währte nun endlich gut? So in etwa. Seit dem 31. Dezember 2018 ist es Läden in Luxemburg offiziell untersagt, Plastiktüten mit einer Dichte von mehr als 15 Mikrometern kostenfrei anzubieten. Gegen Bezahlung sind sie weiterhin erhältlich, solange der Vorrat reicht. Wer gegen das Gesetz verstößt, wird zur Kasse gebeten und riskiert eine Geldstrafe zwischen 50 und 1.000 Euro. mehr lesen / lire plus

Netzpolitik: Algorithmen mit Vorurteilen

Über die Gefahr von vermeintlich neutralen Computern, die in wichtige Entscheidungsprozesse eingreifen.

Bunte Lichtinstallationen sind ein Teil der Hacker*innenkonferenz 35C3 gewesen – Vorträge über die Gefahren von Algorithmic Bias ein anderer. (Foto: Yves Sorge)

Algorithmen, die Dinge für uns sortieren, sind allgegenwärtig, zum Beispiel auf sozialen Netzwerken. Ob es wirklich sinnvoll ist, dass die Neujahrswünsche der Tante zum dritten Mal in der eigenen Facebook-Timeline auftauchen, weil sie so viele „Likes“ haben, darüber machen sich wohl die wenigsten Gedanken. Als die automatische Gesichtserkennung von Google, die dazu gedacht ist, Fotos besser ordnen zu können, schwarze Menschen als „Gorillas“ bezeichnete, gab es jedoch völlig zurecht einen Aufschrei. mehr lesen / lire plus

Revis : Le meilleur des mondes possibles

Que l’ancienne législation sur le RMG était défaillante est un fait connu – pourtant, le Revis réformé en conserve des tares au détriment des personnes les plus précaires, ce qui ne semble pas gêner la ministre de la Famille.

Photo : Wikipédia

Pour bien saisir ce qui se passe, il faut revenir un peu en arrière et quitter temporairement la thématique. Le 19 décembre, l’ancien et nouveau premier ministre luxembourgeois Xavier Bettel donne une interview sur la radio publique 100,7 dans laquelle il prononce cette phrase plutôt surprenante : « Le storytelling est toujours correct » – une phrase que les journalistes ont mise en exergue, et pas pour rien. mehr lesen / lire plus

Forum 391: Religion und Menschenrechte

Mit Menschenrechten werden Religionen gemeinhin weniger in Verbindung gebracht. Immer wieder lodern, wie zuletzt im Gewand des Islamischen Staats, die Flammen des religiösen Fundamentalismus auf und fordern neue Opfer – als sei die Religionsgeschichte nicht sowieso schon blutdurchtränkt genug. Aber auch der Missbrauch durch katholische Geistliche hat die Kirche und den von ihr erhobenen moralischen Anspruch auf die Probe gestellt. Für viele ist Religion immer noch Synonym für Manipulation und Gefahr. Sie mit den Menschenrechten in Verbindung zu bringen scheint abwegig. Trotzdem geht Forum in seiner neuesten Ausgabe genau dieser Frage nach. Als „kleine Einführung in die Wertevorstellungen der großen Religionen“ möchte die Redaktion dann auch ihr Dossier verstanden wissen. mehr lesen / lire plus

Unel stellt neue Spitze vor

Die Studierenden- und Schüler*innenorganisation Unel hat Ende letzten Jahres im Rahmen ihres jährlichen Kongresses ein neues Koordinationsteam gewählt und anschließend vorgestellt. 2019 werden demnach Vicky Reichling als Sprecherin, Sophie Née als Sekretärin und Estelle Née als Schatzmeisterin die Arbeit der Unel koordinieren. Die Organisation will nicht mehr in Arbeitsgruppen, sondern an konkreten Projekten arbeiten, zum Beispiel zur Frage der Praktika – die neue Gesetzgebung in dem Bereich beschäftigt die Studierenden ja schon länger. Außerdem will sich die Unel intensiver mit dem neuen Schulfach „Vie et Société“ und der Wohnraumproblematik beschäftigen. Auf dem internationalen Parkett vertritt die Unel die luxemburgischen Studierenden bei der Esu und die Schüler*innen bei der Obessu, beides europäische Dachorganisationen. mehr lesen / lire plus

Sexuelle Gesundheit: Änderungen geplant

Das Planning Familial zeigt sich erfreut über die Vorhaben, die die Regierung bezüglich affektiver und sexueller Gesundheit im Koalitionsprogramm festgehalten hat. Es sei das erste Mal, dass in einem Koalitionsprogramm sowohl von der sexuellen als auch der affektiven Gesundheit die Rede sei, heißt es in einem Schreiben. Das Planning freut sich, dass entsprechende Kurse in die Ausbildung von Erzieher*innen integriert werden sollen, und hofft, dass es sich dabei um Pflicht- und nicht etwa um Optionsfächer handeln wird. Auch die geplante Sensibilisierung für LGBTIQ-Aspekte sowie die (seit 2016 geforderte) Reduktion der Besteuerung von Hygieneprodukten von 17 auf drei Prozent werden vom Zentrum begrüßt. mehr lesen / lire plus

Osteopathie: Weihnachtspost der Schneider

Seit September 2018 ist die Tätigkeit als Osteopath*in in Luxemburg ein staatlich anerkannter Beruf. Ein Umstand, der laut der Abgeordneten Françoise Hetto-Gaasch bei den Patienten*innen und den Osteopath*innen selbst Fragen aufwirft und Verwirrung stiftet. Sie forderte in einer parlamentarischen Anfrage Klarheit.

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Manche erhielten dieser Tage Weihnachtspost. Die Abgeordnete Françoise Hetto-Gaasch durfte sich an Heiligabend über eine Antwort auf ihre parlamentarische Anfrage vom 22. November freuen. In ihrem Schreiben wollte sie damals drei Dinge in Erfahrung bringen: Teilt die Regierung die Ansicht, dass eine Informationskampagne zur Berufsanerkennung der Tätigkeit als Osteopath*in und deren Folgen sich aufdrängt? Unter welchen Umständen erhalten Patient*innen derzeit eine Kostenrückerstattung osteopathischer Behandlungen? mehr lesen / lire plus

Antiblanchiment : Dans la douleur

Dire que le projet de loi 7217, qui instaure un registre des bénéficiaires effectifs, a fait grincer des dents non seulement au parlement mais aussi au sein de la place financière est un euphémisme. Pourtant le grand-duché, acculé par l’Europe, a fini par acquiescer.

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Comment mieux mesurer l’impact d’une loi fraîchement votée que par une newsletter venant directement de la place financière ? Ainsi, mercredi 19 décembre vers midi, le grand cabinet Arendt & Medernach envoyait un « newsflash » à sa clientèle intitulé « The Luxembourg register of beneficial owners (« BOs ») for legal entities, here it comes !  mehr lesen / lire plus

Enlèvements turcs : le Luxembourg épargné

Le ministère de la Sécurité intérieure indique ne pas disposer d’éléments pour l’instant.

Récemment une enquête réalisée par neuf médias internationaux coordonnée par le site d’investigations Correctiv avait mis au jour un vaste système de détentions arbitraires et de tortures de gülénistes dans des prisons secrètes en Turquie. Depuis le putsch raté du 15 juillet 2016, les services secrets turcs MIT auraient enlevé 80 gülénistes dans 18 pays différents, selon le journal « Le Monde ».

Enlèvements, reconnus par les autorités turques, qui ont fait savoir que ce genre d’opérations se poursuivrait à l’avenir. Ils précisent aussi que parmi les États européens, beaucoup n’auraient pas donné suite aux demandes d’extradition formulées par la Turquie. mehr lesen / lire plus