„Glaub nicht alles im Internet!“

Bee Secure, Zentrum fir politesch Bildung und Bildungsministerium wollen mit einer Kampagne Internetnutzer*innen dabei helfen, sich besser gegen Falschinformationen zu wappnen.

© Bee Secure

Check you facts – so lautet der diesjährige thematische Fokus von Bee Secure, der am Mittwoch der Presse vorgestellt wurde. Konkret geht es um die Sensibilisierung für den Unterschied zwischen vertrauenswürdigen Quellen und Falschinformationen. Das Internet gebe allen die Möglichkeit, öffentlich ihre Meinung zu sagen – eigentlich ein Gewinn für eine demokratische Gesellschaft, so Jeff Kaufmann von BeeSecure. Doch habe dies zur Folge, dass klassische Medien nicht mehr als Gatekeeper dienen. Für Nutzer*innen sei es schwer, sich inmitten der Informationsfülle zurechtzufinden.

Darauf reagieren Bee Secure und das Zentrum fir politesch Bildung nun mittels einer Kampagne : Anhand von Plakaten, einem Video, Unterrichtsmaterialien, Workshops und Fortbildungen soll vermittelt werden, woran Desinformation zu erkennen ist. Drei Fragen soll man sich bei Posts stellen : Wer steckt dahinter? Ist die Quelle vertrauenswürdig? Wie berichten andere darüber?

Wie Georges Metz, Direktor vom SNJ, erklärte, ist es Bee Secure wichtig, mit ihren Kampagnen auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in puncto Cyper Security zu reagieren. Aus den Fragen, die ihnen etwa per Helpline gestellt würden, versuchten sie die häufigsten herauszufiltern. Auf diese Weise würden die Inhalte der von ihnen angebotenen Fortbildungen ständig erweitert werden. Die Hauptzielgruppe von Bee Secure sind Kinder und Jugendliche, manche Angebote richten sich aber auch explizit an Erzieher*innen, Lehrkräfte und Eltern.

Weitere Infos finden Sie hier.


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