Tribune libre : Offrir aux jeunes « mis a l’écart » un lieu où ils pourront « déposer leur valise »

Lettre ouverte de l’ancien directeur des Maisons d’enfants de l’État aux professionnel-les et aux décideurs-euses politiques au sujet du débat actuel autour de la réforme de la loi relative à la protection de la jeunesse.

(CC0 Public Domain – Pxhere)

Le débat actuel autour des incidents récents de jeunes privés de liberté à l’Unité de sécurité (Unisec) du Centre socio-éducatif de l’État (CSEE) de Dreiborn et de la réforme annoncée de la loi relative à la protection de la jeunesse avec notamment l’introduction d’un droit pénal pour mineurs (« à objectif éducatif et réhabilitant plutôt que répressif ») m’incite à proposer une humble contribution à ce dossier difficile. mehr lesen / lire plus

Asti will künftig bei Bildungspolitik mitreden

„Après quelques années de moindre implication dans les politiques d’éducation, notamment en raison de la priorisation de son action sur l’accueil et l’intégration de réfugiés, l’ASTI est de retour, avec la préoccupation centrale de l’égalité d’opportunité pour tous“, das teilte die Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) diese Woche in einem Schreiben mit. Die Organisation bezieht dann auch gleich Position zu mehreren rezenten Änderungen im Bereich der formalen und non-formalen Bildung. Grundsätzlich begrüßt die Asti die Verlängerung der Schulpflicht, als Mittel zur Bekämpfung von Schulabbrüchen reiche die Maßnahme jedoch nicht aus. Es genüge zudem nicht, lediglich die Kriterien eines qualitativ hochwertigen Schulunterrichts regelmäßig zu evaluieren und anzupassen. mehr lesen / lire plus

Hausaufgabenhilfe
 Altes Konzept 
in neuem Gewand


Schon im Juli stellte Bildungsminister Claude Meisch sein Konzept für die Hausaufgabenhilfe in Betreuungsstrukturen vor. Wirklich neu ist nur die Weiterbildungspflicht des zuständigen Personals.

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„Aide aux devoirs – Renforcer les enfants, soulager les familles, mettre les partenaires en réseau.“ So war das Schreiben des Bildungsministeriums betitelt, in welchem im vergangenen Juli das neue Konzept der nationalen Hausaufgabenhilfe angekündigt wurde.

Bei Hausaufgaben, so heißt es im Schreiben, handele es sich um Wiederholungsaufgaben, die die Schüler*innen völlig selbständig bewerkstelligen können müssen. Es sei wichtig, dass die Schüler*innen ihre Hausaufgaben auch dann erledigen könnten, wenn es bei ihnen zuhause an Unterstützung oder guten Lernbedingungen mangelt. mehr lesen / lire plus

Aide aux devoirs à domicile : « Les enfants doivent être au centre de nos réflexions »

À partir du 15 septembre, un nouveau concept d’aide aux devoirs à domicile sera introduit dans les maisons relais. Ce concept est-il prometteur ? Le woxx en a discuté avec deux expert-es de l’Université du Luxembourg.

Selon Débora Poncelet et Guy Medinger, les consignes des devoirs à domicile doivent être compréhensibles et réalisables par les élèves en toute autonomie. (CC0 Public Domain/pxhere.com)

woxx : Quel est le rôle pédagogique des devoirs à domicile ? Et comment ce rôle évolue-t-il pendant la carrière scolaire d’un apprenant ?


Débora Poncelet : Selon une méta-analyse de 2017, quel que soit le niveau scolaire de l’apprenant, l’effet des devoirs à domicile sur les performances scolaires est significatif, mais faible pour un peu plus de 60 % des études considérées dans l’analyse. mehr lesen / lire plus

Luxemburger Schulsystem: „Irgendwéi rullt et“

Gründe, weshalb das Luxemburger Schulsystem trotz anhaltender Probleme nicht grundlegend hinterfragt wird, gibt es viele. Das wurde am Mittwoch erneut im Rahmen einer Chamberdebatte deutlich.

La Chambre, parlement d’opérette. (Wikimedia ; Cayambe ; CC BY-SA 3.0)

„Wësst Der, ech hunn d’Chance an den nächste Wochen e puer honnert Premièresdiplomer oder aner Ofschlossdiplomer kënnen iwwer- reechen ze goen. An dat ass de Beleeg dofir, dass fir vill Schülerinnen a Schüler eise Schoulsystem nach ëmmer gutt fonctionnéiert.“ Das war natürlich nicht alles, was Bildungsminister Claude Meisch (DP) am Mittwoch im Chamberplenum sagte; das Zitat bringt seine Ansicht jedoch gut auf den Punkt. Die von der linken Abgeordneten Myriam Cecchetti angefragte Debatte zu schulischen Ungleichheiten hätte eine Grundsatzdiskussion werden können. mehr lesen / lire plus

Foire de l’éducation: „Endlich alles an einem Ort“

Mit zunehmender Diversifizierung der Bildungslandschaft wird auch die Entscheidungsfindung immer komplexer. Die Foire de l’éducation, die diese Woche zum ersten Mal stattfand, soll Abhilfe verschaffen. Die woxx hat sich vor Ort einen Eindruck verschafft.

Viel zu entdecken gabs diese Woche bei der ersten nationalen Bildungsmesse. (Fotos: woxx)

Es war ein eher ungewöhnliches Bild, das sich diese Woche beim Betreten der Luxexpo The Box auf dem Kirchberg bot: Autos, an denen herumgewerkelt wurde, Dach-Imitate, in welche Handwerker*innen Schieferplatten einhämmerten, und, in derselben Halle, ein nachgebauter Blumenladen. Wer sich zwischen Montag und Mittwoch auf die Foire de l’éducation begab, konnte nur beeindruckt sein von der Vielfalt der Berufe, die dort plastisch vorgestellt wurden. mehr lesen / lire plus

(Un)reiner Wein von Bildungsminister Claude Meisch

Während Omikron in Luxemburg um sich greift und die Abgeordnetenkammer offen mit einer Impfpflicht im Kampf gegen die Pandemie liebäugelt, lockert Bildungsminister Claude Meisch die Zügel: Anfang der Woche beschloss er, dass nun auch Grundschulklassen im Zyklus 1 erst ab dem sechsten Infektionsfall in Quarantäne gesetzt werden, wie es bereits seit längerem in den Zyklen 2 bis 4 der Fall ist. Die betroffenen Mitschüler*innen und Lehrkräfte sollen sich stattdessen eine Woche lang vor Schulbeginn zu Hause auf Covid testen. Bisher reichten für die Verordnung einer allgemeinen Quarantäne im Zyklus 1 zwei Covid-Erkrankte aus. Das Syndicat national des enseignants (SNE/CGFP) zeigt sich in einer Pressemitteilung zum Thema besorgt: Die Kinder im Zyklus 1 seien größtenteils nicht geimpft, es herrsche keine Maskenpflicht und die Schüler*innen würden auf freiwilliger Basis zu Hause getestet statt in der Schule. mehr lesen / lire plus

Schulabbruch: Wenn der Schulbesuch keine Option mehr ist

Die Anzahl der Schulabbrüche hierzulande ist seit Pandemiebeginn nicht angestiegen. Trotzdem ist die Problematik nicht zu unterschätzen. Kann ein Anheben der Schulpflicht auf 18 Jahre helfen?

Wer in der Schule nicht mitkommt wird oftmals ungerechtfertigerweise als faul und dumm stigmatisiert. (Foto: CC BY 2.0)

Dass sich die Pandemie negativ auf die Schulbildung auswirken würde, stand von Anfang an außer Frage: Der phasenweise eingesetzte Fernunterricht und neue logistische Herausforderungen ließen beziehungsweise lassen weniger Zeit fürs Curriculum. Hinzu kam die psychische Belastung der Kinder durch eingeschränkte soziale Kontakte und Freizeitaktivitäten.

Anders als in vielen Ländern blieb die Abbruchquote hierzulande im Schuljahr 2019/20 jedoch stabil. mehr lesen / lire plus

Bearbeitungsgebühren an der Uni: Chance auf Studienplatz gegen Geld

Wer sich für ein Studium an der Universität Luxemburg bewerben will, muss ab Februar Bearbeitungsgebühren zahlen. Sorgt das für ungleiche Einstiegschancen? Das Ministerium für Hochschule und Forschung sowie die Universität bezogen der woxx gegenüber Stellung – sie winken ab.

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Ab Februar 2022 müssen Menschen, die sich auf ein Studium an der Universität Luxemburg bewerben wollen, Geld ausgeben: Es fallen Bearbeitungsgebühren in Höhe von 50 Euro pro Dossier an. Anwärter*innen auf ein Doktorat oder auf Weiterbildungen sowie Gasthörer*innen, Studierende von Partneruniversitäten und Erasmus-Student*innen bleiben von der Regelung verschont. Die Einführung wurde mit Vertreter*innen der Association des Cercles d’étudiants luxembourgeois und der Union nationale des étudiants du Luxembourg abgesprochen. mehr lesen / lire plus

Schulbücher: Weiß, männlich und ohne Behinderung

Weiße Männer schreiben Geschichte(n), alle anderen schauen dabei zu? Diesen Eindruck gibt eine neue Studie der Universität Luxemburg zu Gender und Diversität in Grundschulbüchern.

Grundschulbücher sowie die Pflichtlektüre auf der Sekundarstufe werden der gesellschaftlichen Vielfalt nicht gerecht – und das beeinflusst die Entwicklung junger Menschen. (Foto: Yaroslav Shuraev/Pexels)

Wäre das Wissen, das luxemburgische Grundschulbücher vermitteln, ein Mensch, wäre der weiß, männlich und hätte keine Behinderung. Diese Interpretation lässt die neue Studie „Les représentations du genre dans les manuels scolaires. Une étude à l’école fondamentale luxembourgeoise“ der Universität Luxemburg und des Ministeriums für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu. Unter anderem die Erziehungswissenschaftlerin Sylvie Kerger analysierte von Juli 2019 bis Dezember 2020 Schulbücher der Fächer Deutsch, Französisch, Mathematik, Naturwissenschaft, Geschichte sowie Leben und Gesellschaft. mehr lesen / lire plus

Kinder und Corona: Reicht der Schutz?

Expert*innen schätzen, dass die vierte Welle besonders Kinder und Jugendliche treffen wird. War es demnach ein Fehler, die Maskenpflicht in den Klassensälen abzuschaffen?

Schüler*innen mehr Freiheiten geben, ohne sie aber in Gefahr zu bringen und Ungeimpfte zu stigmatisieren: Das ist die Herausforderung, die sich zurzeit stellt. (Copyright: mylife.lu)

Viel Kritik, gleichzeitig aber auch Lob, wurde in den vergangenen Wochen über die gelockerten Regelungen für Luxemburger Schulen geäußert. Was denn jetzt für oder gegen das Wegfallen der Maskenpflicht und die überarbeitete Teststrategie spricht, ist nicht so leicht zu durchblicken. Denn selbst unter Virolog*innen, Gewerkschaftler*innen und Politiker*innen sind unterschiedliche Positionen anzutreffen. Völlige Einigkeit herrscht nur darüber, dass die Schulen offen bleiben sollen. mehr lesen / lire plus

forum packt den Schulranzen aus

Kurz vor der Rentrée rückt das Monatsmagazin forum schon mal Schulbänke zurecht: Das Dossier der Septemberausgabe dreht sich um Bildungsziele. Die Themen Umweltbildung und Nachhaltigkeit ziehen sich als roter Faden durchs Heft. Olga Roster, Aktivistin bei Youth for Climate, schreibt unter dem Titel „Bildung von gestern für die Bürger*innen von morgen?” unter anderem über die Notwendigkeit, die Klimakrise fächerübergreifend zu thematisieren. Francis Schartz, Vorsitzender der Initiative fir Nohaltegkeet, denkt in seinem Text „Bildungsziele in Zeiten der Resilienz“ derweil über die notwendige Anpassungsfähigkeit der Menschen im Hinblick auf die Klimakrise nach. Der Gründer der ersten Naturschule und Initiator der ersten Technikschule Luxemburgs, Pit Mischo, setzt die Kinder hingegen gleich vor die Tür: In „Bildung an der frischen Luft, oder: Kanner virun d’Dier“ plädiert Mischo für „lernen mit allen Sinnen“ und wünscht sich mehr außerschulische Lernorte wie Ateliers oder Forscherhäuser. mehr lesen / lire plus

Kleine Schritte im Kampf gegen Gewalt an Schulen

Künftig sollen in den Schulen Daten über Missbrauchsfälle erhoben werden. Ob es zur Implementierung des seit langem geforderten Child Protection Officers kommen wird, ist noch unklar.

© pxfuel.com

Ab dem kommenden Schuljahr wird erfasst, aus welchen Gründen Schüler*innen Schulpsycholog*innen aufsuchen. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Die grünen Abgeordneten Djuna Bernard und François Benoy hatten von Bildungsminister Claude Meisch (DP) und Gleichstellungsministerin Taina Bofferding (LSAP) wissen wollen, wie in Zukunft gegen sexualisierte Gewalt an Schulen vorgegangen werde.

Zum Anlass nahmen Bernard und Benoy einen offenen Brief, über den die woxx vor sechs Wochen berichtete. Darin hatten zwei ehemalige LCD-Schülerinnen gefordert, in Bildungsinstitutionen konsequenter bei der Prävention von und Reaktion auf Missbrauchsfälle(n) vorzugehen. mehr lesen / lire plus

Kinderschutz: Wenn Lehrkräfte Grenzen überschreiten

Wird zurzeit ausreichend gegen Machtmissbrauch durch Lehrkräfte getan? Diese Frage stellt sich seit dem Belästigungsfall im LCD umso dringender. Zusätzliche Maßnahmen werden aktuell zwar diskutiert, ihre Umsetzung lässt jedoch auf sich warten.

Grenzüberschreitungen durch Lehrkräfte können von unangenehmen Bemerkungen bis hin zu sexualisierter Gewalt reichen. (Mohamed Hassan/pixabay)

Der Fall um einen Lehrer im Diekircher Gymnasium (LCD), der bereits vor acht Jahren Schüler*innen belästigt haben soll und erst kürzlich suspendiert wurde, wirft Fragen auf: Wie konnte es dazu kommen? Wird zurzeit das Nötige getan, um Missbrauch durch Lehrkräfte vorzubeugen? Gibt es für Betroffene angemessene Anlaufstellen?

Mit solchen und ähnlichen Fragen richteten sich letzte Woche zwei ehemalige LCD-Schülerinnen an das Bildungsministerium sowie die Direktion des LCD. mehr lesen / lire plus

Weiterhin keine legale Basis für Schulschließungen

Die pandemiebedingten Schulschließungen sollten mit dem neuen Covid-Gesetz eine legale Basis erhalten. Nun wurden die entsprechenden Textstellen jedoch aus dem Entwurf gestrichen.

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Bisher wurden die Schließungen von Schulen, Betreuungs- und paraschulischen Strukturen mittels Reglementen beschlossen. Nach dem vorliegenden Covid-Gesetzesentwurf sollten sie künftig per Gesetz geregelt werden.

Doch dem Staatsrat war der Text zu vage formuliert, wie er dem Bildungsminister Claude Meisch mitteilte. Dieser ließ die entsprechenden Textstellen deswegen kurzerhand streichen und informierte anschließend die Bildungskommission über seine Entscheidung.

Die Oppositionsparteien CSV und déi Lénk, die die gesetzliche Verankerung zuvor ausdrücklich gefordert hatten, zeigen sich enttäuscht. Marc Baum (déi Lénk) bezeichnete das Vorgehen der woxx gegenüber als „starkes Stück“. mehr lesen / lire plus

CCDH : Le gouvernement résiste aux recommandations

La Commission consultative des droits de l’homme (CCDH) vient de publier son rapport sur « La crise sanitaire et ses conséquences : quels impacts sur les droits humains ? ». Et le moins qu’on puisse dire, c’est que la pandémie ne frappe pas que la santé corporelle.

À qui sert une CCDH quand elle n’est pas écoutée ? Sur le ton mélangeant flegme joyeux et pessimisme de circonstance qu’on lui connaît, Gilbert Pregno, le président de la CCDH, a tiré le bilan : « J’ai relu cette nuit tous les avis que nous avons publiés depuis la crise de la Covid-19. mehr lesen / lire plus

Webinar: Der Werteunterricht in Luxemburg

Im Rahmen einer Studie wurde untersucht, wie das Lehrpersonal die Einführung des Fachs „Vie et société“ erlebt hat. Am Dienstag werden die Ergebnisse vorgestellt.

Quelle: AHA

Fünf Jahre ist es her, dass im Rahmen des blau-rot-grünen Projekts „Trennung von Kirche und Staat“ an Luxemburger Schulen der Werteunterricht eingeführt wurde. Vor seiner Abstimmung war das Gesetz höchst umstritten: Sowohl die Initiative „Fir de Choix“ wie auch die Religionslehrer*innen stellten sich quer – ohne Erfolg. Auch das 2015 vorgestellte Rahmendokument zum Werteunterricht stieß auf heftige Kritik. Der Vorwurf: Religion werde im neuen Fach ein viel zu großer Stellenwert beigemessen. Kurz vor der Einführung im September 2016 klagten Lehrer*innen, diese sei schlecht vorbereitet. mehr lesen / lire plus

Anhaltende Kritik am Bildungsministerium

Auch neun Monate nach Beginn der Pandemie hat das Bildungsministerium keine mittel- oder langfristige Strategie vorzuweisen. Zeit, um mit kontroversen Reformen vorzupreschen, gab es aber allemal. Anhaltende Kritik, eine Petition und eine angekündigte Demonstration sind die Folge.

© gouvernement.lu

 

Mangelnde Kommunikation, unwissenschaftliche Daten, schleichende Privatisierung, falsche Angaben zu Infektionszahlen in den Kompetenzzentren – zurzeit vergeht keine Woche, in der das Bildungsministerium nicht in Kritik gerät.

Die Vorfälle hängen zusammen und sind größtenteils auf das Selbstverständnis des Bildungsministeriums zurückzuführen. Laut der Antwort auf eine parlamentarische Frage zu einem Wort-Artikel von Michèle Gantenbein, lässt dieses sich etwa so paraphrasieren: Die Hinterfragung von Zahlen des Bildungsministeriums kommt Verschwörungstheorien gleich, kritische Presseartikel sind das Ergebnis einer „intransparenten Vorgehensweise“ und ein unnötiges Störelement im Vertrauensverhältnis zwischen Ministerium und Eltern. mehr lesen / lire plus

Webkonferenz: Baustelle Luxemburger Bildungssystem

Welche Herausforderungen stellen sich aktuell für das Luxemburger Schulsystem? Am Mittwoch lädt die Asti zu einer Webkonferenz zu diesem Thema ein.

Foto: asti.lu

Seit vielen Jahren ist die Missstand nun schon bekannt: Im Luxemburger Schulsystem besteht eine klaffende Lücke zwischen Schüler*innen unterschiedlicher sozioökonomischer Hintergründe. Ein Grund dafür ist die komplexe Sprachensituation. Studie um Studie, Statistik um Statistik bestätigt diese Problematik auf ein Neues. Die Bildungspolitik reagiert regelmäßig mit neuen Angeboten und Lehrinhalten. Aber reicht das? Welche weiteren Maßnahmen könnten in Zukunft ergriffen werden?

Anlässlich einer von der Asti organisierten Webkonferenz am kommenden Mittwoch wird das hiesige Schulsystem unter genau diesem Blickwinkel unter die Lupe genommen. mehr lesen / lire plus

„Minister Meisch soll endlich Tacheles reden“

Anlässlich einer Pressekonferenz der SNE-CGFP zur Rentrée standen neben Hygienemaßnahmen und Lehrer*innenausbildung auch die mangelhafte Kommunikation des Bildungsministeriums im Fokus.

Am heutigen Freitag äußerte die Lehrer*innengewerkschaft SNE-CGFP scharfe Kritik an Claude Meischs (DP) jüngsten Entscheidungen. Stellvertretend sprach Präsident Patrick Remakel von chaotischen Abläufen, unzureichender Zusammenarbeit und einem Mangel an präzisen und verbindlichen Aussagen. Für die Regelung, nach welcher Lehrkräfte in Quarantäne dennoch unterrichten müssen, hat der SNE kein Verständnis. „Eine Person ist entweder vollständig in Quarantäne oder aber gar nicht. Alles andere ist für uns ein No-Go“, so Remakel.

Darüber hinaus seien sämtliche Forderungen des SNE – regelmäßige Gratistests für die gesamte Schulpopulation, Raumluftreiniger, CO2-Ampeln und Fiebermessapparate in den Klassensälen – beim Bildungsministerium auf  wenig Gegenliebe gestoßen.„Ass mehr lesen / lire plus