Faktencheck: Sind in Luxemburg tatsächlich keine Säugetiere bedroht?

„Luxemburg hat laut einer Studie über die grünsten Länder der Welt die am wenigsten gefährdeten Tierarten auf der ganzen Welt“, behauptet ein Onlinemagazin und verschickt diese Information an die Presse. Kann das stimmen? Die woxx hat sich auf Spurensuche begeben.

Luxemburg, eins der „grünsten“ und „most caring“ Länder der Welt? Was das Onlinemagazin Outforia behauptet, ist auf unvollständige Daten zurückzuführen.
(Foto: Michael Gaida/Pixabay)

Ein Ranking mit den „grünsten“ Ländern der Welt, in dem Luxemburg prominent auftaucht, weil hierzulande angeblich so wenig Tierarten als bedroht gelten – eine solche Meldung erhält in der woxx-Redaktion natürlich Aufmerksamkeit. Immerhin gab es in den letzten Jahren und Monaten eher gegenteilige Nachrichten und Studienergebnisse: Luxemburg ist das zerschnittenste Land Europas, 68 Prozent der natürlichen und naturnahen Habitate sind in einem unzureichenden oder schlechten Erhaltungszustand, genauso wie 83 Prozent der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten. mehr lesen / lire plus

Pressehilfe: Getäuschte Journalist*innen

Obwohl leicht umsetzbare Änderungsanträge zur geplanten Pressehilfereform vorliegen, soll der Text nun gänzlich unverbessert zur Abstimmung gebracht werden.

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien 2020 hatte Medienminister Xavier Bettel „seine“ Reform der Pressehilfe auf den Instanzenweg gebracht und die interessierte Medienwelt damit gleich mehrfach überrascht. Zum einen, weil seit dem Spätherbst 2019 Funkstille zu diesem Dossier geherrscht hatte, zum anderen, weil der vorgelegte Text in wesentlichen Punkten von Vorversionen abwich. Nichtsdestotrotz behielt Bettels Vorlage Inkohärenzen bei, die schon in vorausgegangenen Entwürfen auf umfassende Kritik gestoßen waren.

War die Hinhaltetaktik von vornherein beabsichtigt?

Obwohl auch seitens der Nutz-nießer*innen sehr unterschiedliche Interessen in Bezug auf diese Reform bestehen, herrschte bei allen das gleiche Entsetzen über eine Vorgehensweise, die im Grunde einem Affront gleichkommt. mehr lesen / lire plus

Catherine Gaeng : « Donc, nous avons menti au public »

L’épouse de l’ex-directeur du Mudam récidive avec un second mémoire dédié à l’affaire Lunghi, aussi bien juridique que politique et médiatique. Dommage que le ton polémique n’aide pas vraiment à la crédibilité du propos.

Dans « Lynchage médiatique et abus de pouvoir – Chronique de l’affaire ‘Lunghi/RTL/Bettel », Catherine Gaeng s’est appliquée à retracer les événements et leurs répercussions médiatiques qui ont mené son mari hors du Mudam : d’abord l’interview de la journaliste Sophie Schram, pendant laquelle a eu lieu la fameuse « altercation » qui n’en était pas une, et puis quelques mois plus tard quand Lunghi démissionna du musée d’art moderne, qui n’en est pas un non plus. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #142 – „All you need“ – eine Serie zwischen Klischees und Repräsentation

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Diese Woche besprechen Joël Adami, Isabel Spigarelli und Michelle Soulier die ARD-Serie „All you need“, die sich um vier junge schwule Männer in Berlin dreht. Wird die Serie ihrem Anspruch gerecht, eine realistischere Repräsentation der queeren Szene zu zeigen oder spielt sie doch nur mit den Klischees, die ohnehin alle kennen? Reicht es, das Thema Bodyshaming einmal anzureißen, um es dann nie wieder zu erwähnen oder müsste die Serie einen anderen Umgang mit verschiedenen Körpern finden? Über diese und andere Fragen diskutieren die woxx-Journalist*innen im Podcast. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #141 – Cryptoart an d’Auswierkungen op d’Ëmwelt

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Den Hype ronderëm Cryptoart ass grouss, verschidde Kënschtler*innen hu Milliounen domadder verdéngt, Konscht an enger Blockchain a mat Kryptowährungen ze verkafen. Am Podcast vun dëser Woch erkläert de Joël Adami der Tessie Jakobs, wat dat genee heescht a wéi dat funktionéiert. Ausserdeem ginn d‘woxx-Journalist*innen op déi grouss Problemer fir d‘Ëmwelt an, déi duerch d‘Generéierung an de Verkaf vu sougenannten NFTs entstinn.

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Cryptoart: Aus nichts Geld machen

Cryptoart boomt und auch in Luxemburg gibt es Beispiele digitaler Künstler*innen, die am Hype teilnehmen. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind jedoch nicht zu unterschätzen.

Die digitale Kunst, die als NFTs angeboten wird, ist in vielen Fällen eher gewöhnungsbedürftig. (Screenshot: opensea.io)

„Ich möchte ihre Zeitung darüber informieren, dass das erste Porträt von Großherzog Henri in der Blockchain geprägt wurde.“ Das schrieb der kroatische Künstler Goran Pin letzte Woche der woxx. Sein Werk hätte signifikanten kunsthistorischen Wert, da es das erste Porträt des Großherzogs sei, das als Non-fungible token (NFT) veräußert werde. Was hat Kunst mit Kryptowährungen und der Blockchain zu tun – und warum sollte jemand ein digitales Porträt des Großherzogs kaufen wollen? mehr lesen / lire plus

Journée mondiale de la liberté de la presse 2021 : L’information comme bien public

Cette année la Journée mondiale de la liberté de la presse du 3 mai était placée sous le thème « l’information comme bien public » : c’est ce que nous a rappelé la Commission luxembourgeoise pour la coopération avec l’Unesco dans un communiqué.

La Journée mondiale de la liberté de la presse a été proclamée en 1993, deux ans après qu’une conférence organisée par l’Unesco à Windhoek (Namibie) avait adopté une déclaration « en faveur du développement d’une presse libre, indépendante et pluraliste ».

Dans un communiqué, la Commission luxembourgeoise pour la coopération avec l’Unesco cite à cet égard Joseph E. mehr lesen / lire plus

Informationszugangsgesetz: Das lange Warten

Anderthalb Jahrzehnte werden die Journalist*innen schon vertröstet, doch ein gesetzlich geregelter Zugang zu behördlichen Informationen ist immer noch nicht in Sicht.

Beim Auftakt zur Kampagne „Informatiounszougang Elo!“ am Montag brachte Blanche Weber es auf den Punkt: Alleine die Tatsache, dass im Jahre 2021 eine solche Kampagne des Journalist*innen-Verbandes zusammen mit Organisationen der Zivilgesellschaft notwendig geworden sei, zeuge davon, wie es mit dem Recht auf Information und der Transparenz in unserem Lande überhaupt gestellt sei.

Die Präsidentin des Mouvement écologique erinnerte daran, dass die Umweltorganisationen schon seit den 1980er-Jahren für ihr Recht auf Informationszugang in Sachen Umweltfragen kämpfen müssten. Im Rahmen der Arhus Konvention wurden Ende der 1990er-Jahre zwar europaweite Regeln eingeführt, was aber nicht verhindere, dass der Zugang zu relevanten Informationen hierzulande trotzdem noch oft erst per Gericht erstritten werden muss. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #138 – Kënschtlech Intelligenz an hir Problemer zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Kënschtlech Intelligenz ass net nëmmen e groussen Hype, mä schonn a ville Beräicher eng Realitéit. Dat zum Beispill an der Medezin, bei Astellungsprozesser, an der Finanzwirtschaft an an der Justiz.  Am Podcast vun dëser Woch erklärt de Joël Adami am Gespréich mam Luc Caregari, wat de sougenannten Algorithmic Bias ass a wéi en entsteet a wat e fir déi Lëtzebuerger Beispiller vu Kënschtlecher Intelligenz, déi mir eis ugekuckt hunn, bedeit.

 

 

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Künstliche Intelligenz: Hype mit Vorurteilen

Anwendungen, die mit künstlicher Intelligenz oder Machine Learning arbeiten, tauchen in vielen Bereichen auf. Um Algorithmic Bias machen sich jedoch die wenigsten Gedanken – auch in Luxemburg.

Automatisierte Gesichtserkennung basiert auch oft auf Machine Learning. Doch was, wenn der Computer auch Geschlecht, Alter und Emotionen erkennen soll? (Foto: Tumisu/Pixabay)

„Das einzig Magische an Machine Learning ist, dass keine Magie dahinter ist. Nur pure Mathematik, Logik und natürlich etwas Zufall und Glück …“ So beschreibt das Luxemburger Start-up DataThings Machine Learning die wichtigste Technik für Künstliche Intelligenz (KI) in seinem Firmenblog. Das Zitat zeigt, wie verdreht das Verständnis von vermeintlich objektiven KIs bei manchen Entwickler*innen ist: Einerseits soll pure, kalte Logik zum Einsatz kommen, andererseits muss man schon ein wenig Glück haben. mehr lesen / lire plus

Liberté de la presse : Un mort et un arrêté

Avec le nouveau meurtre d’un journaliste en Grèce, la liberté de la presse en Europe démarre l’année de façon sanglante. En même temps, en Russie, un journaliste membre de l’ICIJ a été interrogé par le FSB.

(the_movement_2000)

Encore un qui ne dérangera plus : le 9 avril, le journaliste d’investigation grec Giorgos Karaivaz est abattu devant son domicile dans la banlieue d’Athènes en rentrant d’un plateau de télévision. Selon plusieurs articles, le monde politique grec – avec à sa tête le parti de droite Nouvelle Démocratie (ND), depuis que la gauche a été chassée du pouvoir – aurait attendu un peu trop longtemps avant de réagir, ce qui pour certain-e-s étoffe la thèse d’un assassinat politique qui pourrait émaner du pouvoir en place. mehr lesen / lire plus

Deutsche Gesetze gegen Hassrede im Netz: kein Erfolgsmodell

Die Bundesregierung ist Vorreiterin bei neuen Gesetzen gegen Hassrede. Doch es gibt erhebliche Zweifel an deren Wirksamkeit, wohingegen die Nebenwirkungen alles andere als harmlos sind.

ct 9/2021

„Mit der Einführung des NetzDG haben wir dafür gesorgt, dass Hass und Hetze im Netz konsequenter und effektiver begegnet wird“, erklärte die deutsche Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) im September 2019. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz trat 2018 in Kraft und sollte die sozialen Medienplattformen zwingen, strafbare Inhalte zügig zu löschen. Unter Hinweis auf einen Evaluierungsbericht verkündete die Ministerin: „Das NetzDG wirkt!“ Weil es aber noch „Verbesserungsbedarf“ gebe, habe sie zusätzlich ein Gesetz gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität ausgearbeitet. mehr lesen / lire plus

Facebook: Sind meine Daten im Leak?

Obwohl die Daten des nun bekannt gewordenen Hacks bereits 2019 gekapert wurden, wabern nun 509 Millionen Facebook-Konten frei im Internet herum. Sind Ihre auch darunter? Die woxx verrät, wie Sie das herausfinden können.

(©wikimedia_facebook.inc)

Wer Daten an Facebook weitergibt, weiß, dass diese auch in den falschen Händen landen können. Sei es wie in diesem letzten Fall durch Hacks, oder weil der Datenkrake durchaus mit US-Geheimdiensten kollaboriert, die auch auf Daten zurückgreifen können, die nicht von US-Bürger*innen stammen. Letzteres verstößt zwar gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), schert die Amerikaner*innen aber relativ wenig. Es gibt zwar eine Menge Prozesse vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGh), angestrengt von der österreichischen NGO noyb, aber auch die hat bis jetzt nur Siege auf Papier errungen. mehr lesen / lire plus

Suchtprävention: Clean werden per App

Suchtberodung online erweitert ihr Angebot und bietet künftig ebenfalls Rat und Informationen rund um Verhaltenssüchte.

www.suchtberodungonline.lu

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass mit „Suchtberodung online“, die erste luxemburgische App für Suchtgefährdete und -kranke erschien. Ins Leben gerufen wurde sie von drei Organisationen: der Stiftung Jugend- an Drogenhëllef, dem Centre de prévention des toxicomanies (CePT) und dem Jugenddienst Impuls. Mit der kostenlosen App erhoffte man sich, Menschen erreichen zu können, die vor analogen Angeboten zurückschrecken.

Wie die Initiator*innen von „Suchtberodung Online“ am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilten, wird ab sofort zudem die Vereinigung Anonym Glécksspiller ihre Expertise in puncto Verhaltenssüchte einbringen. mehr lesen / lire plus

Elektronische Kommunikation im Confinement: Mehr Internet, weniger SMS

Das Institut luxembourgeois de régulation (ILR) hat Daten über das Kommunikationsverhalten während des vergangenen Jahres veröffentlicht. Wenig überraschendes Ergebnis: Die Internetnutzung ist während der Kontaktbeschränkungen vor einem Jahr massiv gestiegen.

Vor einem Jahr galten in Luxemburg die ersten Ausgangsbeschränkungen. Neben der Frage, ob genügend Klopapier vorhanden wäre, beschäftigte einige Menschen auch die Frage, ob das Internet nicht knapp werden würde – immerhin gibt es keine unbegrenzten Kapazitäten. Angesichts der Meldungen, dass Netflix in mehreren europäischen Ländern Maßnahmen zur Begrenzung der übertragen Daten ergriff, widmete sich auch die woxx der Frage. Damals beruhigten die Netzbetreiber: Es seien genügend Kapazitäten vorhanden.

Ein Jahr später hat das ILR einen Rückblick auf das Pandemiejahr 2020 veröffentlicht. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #133 – Wat dat neit Pressehëllefgesetz bedeit

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Et gëtt Neiegkeeten zum geplangte Pressehëllefgesetz. Déi zoustänneg Chamberskommissioun huet den Text liicht verännert. An dëser Episod schwätzt de Joël Adami mam Richard Graf doriwwer, wat sech am Gesetz geännert huet, wat fir Kritikpunkten entschäerft gi sinn a wéiisou Radio Ara elo net méi an dësem Gesetz virkënnt. D’woxx-Journalisten diskutéieren och, wéisou dat neit Gesetz schlecht fir d’traditionell Printmedien ass a wat dat fir d’Zukunft vun der Medielandschaft bedeit.

 

 

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Pressehilfe: Pluralismus auf der Kippe

Die Chamber-Medienkommission stört sich nicht an der drohenden Benachteiligung von Printmedien.

Große Chancen, Gehör zu finden, hatte man nicht. Nichtsdestotrotz versuchten Vertreter*innen der traditionellen Printmedien, die parlamentarische Medienkommission (Digicom) auf problematische Stellen in der von Medienminister Xavier Bettel initiierten Pressehilfereform aufmerksam zu machen.

Und in der Tat: Die jetzt von der Digicom an den Staatsrat weitergereichten Änderungsvorschläge ändern nichts an der Grundorientierung des Gesetzesvorhabens 7631 (woxx 1609). Vor allem die Perspektiven für die gedruckte Bezahlzeitungen und damit für einen nicht unwesentlichen Teil des Qualitätsjournalismus drohen sich dadurch erheblich zu verschlechtern.

In seinem Gutachten hatte der Staatsrat Ende 2020 zwar einige windelweiche „oppositions formelles“ formuliert, die aber ebenfalls kaum an der Gesetzesvorlage rüttelten, und zudem leicht umsetzbar waren. mehr lesen / lire plus

Forum-März-Nummer: Digitalisierungswahn

Ein noch auf Papier erscheinendes Magazin ist wahrscheinlich besonders geeignet, die negativen Seiten der Digitalisierung zu beleuchten – ohne dabei nur Angst und Schrecken zu verbreiten.

Wer nach einer Bestätigung für die eigene Angst vor oder Wut über Informationstechnologien sucht, wird mit dieser Forum-Ausgabe gut bedient. Der Titel „Digitalisierungswahn“ macht klar, dass es um die Schattenseiten der technologischen Veränderungen geht, und das grafisch gelungene Cover von Deborah Velazquez greift auf das klassische Mensch-Maschine-Motiv zurück.

Im Dossier finden sich dennoch mehrere eher sachliche Darstellungen zur Geschichte der Digitalisierung in Luxemburg (Joël Adami), der Ökobilanz der „Cloud“ (Nicolas Hentgen) und zu Algorithmen (Jim Barthel) – letzterer allerdings leider nicht spezifisch zur „Künstlichen Intelligenz“. mehr lesen / lire plus

Radio Ara präsentiert neue Community-Sendungen

Seit dem 1. März laufen auf dem freien Radiosender fünf neue Sendungen auf Farsi, Tigrinya, Albanisch, Portugiesisch und Englisch. Die neuen Shows sind Teil der internen Umstrukturierung des Senders.

(Fotos: woxx)

Positive Neuigkeiten bei Radio Ara: Die Finanzierung steht zwar immer noch auf wackeligen Füßen, der Umbau des Programms geht jedoch weiter voran. Vergangenes Jahr wurde der bisher englischsprachige Programmteil Ara City Radio in den Rest des Senders integriert. Während des ersten Lockdowns produzierten Freiwillige im Radio Informationssendungen auf über zehn Sprachen, um auch kleineren Communities Zugang zu Informationen über die geltenden Covid-Restriktionen und Neuigkeiten in ihrer Erstsprache zu ermöglichen.

Montags bis freitags zwischen 13 und 14 Uhr sind nun fünf Sendungen verschiedenster Sprachgemeinschaften zu hören. mehr lesen / lire plus

Scharfe Kritik an Informationspolitik der Regierung

Die Journalist*innenvereinigung wirft der Regierung Missbrauch der Medien zur Selbstinszenierung vor und wiederholt ihre Forderung, das Auskunftsrecht für Medienschaffende im Pressegesetz zu verankern.

Foto: Screenshot

Seit Beginn der Pandemie ist es üblich, dass Pressekonferenzen der Regierung auf dem Youtube-Kanal Gouvernement LU erst live und dann on-demand gestreamt werden können. Die Videos bestehen zum einen aus den Erklärungen der Minister*innen und eventueller Expert*innen, zum anderen aus einem Frageteil, bei dem Journalist*innen nachhaken dürfen. Seit einigen Monaten werden jedoch nur noch geschnittene Versionen hochgeladen: Die Fragerunden bekommt die breite Öffentlichkeit nur noch in der Live-Version zu hören. Einzig den Journalist*innen wird die ungeschnittene Version zugänglich gemacht. mehr lesen / lire plus