„Ouni“ in der Bredouille

von | 04.11.2021

Für die Menschen, die hinter der Kooperative „Ouni“ stecken, muss 2019 ewig weit weg wirken. Damals verkündete der einzige Unverpackt-Laden Luxemburgs nämlich nicht nur stolz sein tausendstes Mitglied: Auch die Öffnung eines zweiten Ladens in Düdelingen stand kurz bevor. Die woxx berichtete (woxx.eu/ouni). Doch dann kam die Pandemie und sowohl die Filiale in der hauptstädtischen rue Glaesener als auch die erst seit drei Tagen geöffnete in Düdelingen mussten vorübergehend schließen. Der Grund: Wegen des Unverpackt-Konzepts konnten die Läden nicht die erforderliche sanitäre Sicherheit garantieren, wie etwa andere Lebensmittelgeschäfte. Die Läden beschränkten sich in diesen Wochen auf Take-out und Lieferservice. Trotz dieser Hürde konnte das Kapital von „Ouni“ 2020 immerhin um sieben Prozent steigen. Sorgenfrei ist das Team aber nicht. Wie am Mittwoch in einer Pressemitteilung zu lesen war, ist die Anzahl an Kund*innen auch im Herbst 2021 immer noch weit niedriger als vor der Pandemie. Die Verantwortlichen führen dies unter anderem auf das immer noch verbreitete Homeoffice sowie das in den letzten 18 Monaten angestiegene Onlineshopping zurück. Mit der Konsequenz: „Ouni“ braucht dringend neue Anteilnehmer*innen. Weitere Infos unter: www.ouni.lu.

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